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Parteiportrait 2015: SVP – Schweizerische Volkspartei

Allgemeine Ausrichtung

Die SVP setzt sich für die uneingeschränkte politische Selbstbestimmung und Neutralität der Schweiz ein. Sie ist gegen die Ausweitung staatlicher Kompetenzen und gegen den Beitritt und Einbindung in überstaatliche Organisationen wie die EU. Ein Schwerpunktthema der Partei ist die Einwanderung. Die SVP setzt sich für ein verschärftes Asylrecht ein.

Positionen zu wichtigen politischen Fragen

In der Energiepolitik glaubt die SVP nicht, dass ohne die Atomkraftwerke genügend Strom für die Schweiz erzeugt werden kann. Sie möchte an der heutigen Stromversorgung nichts ändern. Die SVP ist deshalb gegen die Energiestrategie 2050 des Bundes, die bis 2050 alle Atomkraftwerke abstellen will.

In der Altersvorsorge fordert die SVP eine Reform der AHV. Die Bevölkerung wird älter und bezieht länger Rente. Dies führt dazu, dass immer weniger Arbeitstätige für immer mehr Rentner aufkommen müssen. Die SVP fordert deshalb, dass das Rentenalter für Frauen auf das Niveau der Männer angehoben wird. Zudem will sie gewährleisten, dass 1% der Mehrwertsteuer vollumfänglich in die AHV fliesst.

Die SVP ist gegen einen Beitritt zur EU. Die Schweiz soll ihre Selbstbestimmung und Neutralität bewahren. Die SVP will den bilateralen Weg mit der EU beibehalten. Jedoch will sie das Personenfreizügigkeitsabkommen neu verhandeln.

Die SVP ist der Meinung, dass eine glaubwürdige Milizarmee die Sicherheit auch in Krisenzeiten gewährleistet. Gefährliche Situationen, wie Terroranschläge, sind jederzeit möglich. Deshalb findet die SVP die vom Parlament beschlossenen Mitteln von 5 Milliarden Franken pro Jahr bei einem Bestand von 100’000 Armeeangehörigen zu wenig. Sie fordert Mittel von mind. 5,4 Milliarden Franken jährlich (heute 3.9 Milliarden CHF) und ein Bestand von mind. 140’000 Armeeangehörigen. Die SVP ist gegen die Ausweitung der Tätigkeit der Armee ins Ausland. Sie geht zudem gegen die Cyberkriminalität vor.

Die SVP will in der Wirtschafts- und Finanzpolitik vor allem den Mittelstand stärken. Sie setzt sich dafür ein, dass die Staatsausgaben die Staatseinnahmen nicht übertreffen. Dazu möchte sie die wachsenden Ausgaben des Staates verringern. Die SVP kritisiert insbesondere den übermässig schnellen Ausgabenanstieg in der Bundesverwaltung und in der Sozialhilfe. Steuern, Abgaben und Gebühren sollen nicht weiter erhöht werden. Bussen sollen nur zum Zweck der Strafe oder der Sicherheitserhöhung eingesetzt werden und nicht um die Staatskasse zu füllen. Zusätzlich setzt sich die SVP für die Privatsphäre der Bürger ein.

Die Familienpolitik liegt der SVP am Herzen. Sie sieht die Familie als tragende Säule der Gesellschaft. Dies soll weiterhin so bleiben, weshalb der Staat sich so wenig wie möglich ins private Familienleben seiner Bürger einmischen soll. Die SVP will, dass auch in Zukunft die Eltern und nicht der Staat die Verantwortung für die Erziehung ihrer Kinder tragen.

In der Bildungspolitik unterstützt die SVP ein qualitativ hochstehendes, effizientes und leistungsorientiertes Bildungswesen. Sie setzt sich für den Erhalt der Berufslehre ein. Die Schulen sollen sich konsequenter auf die Praxis ausrichten.


Literaturverzeichnis [ ein-/ausblenden ]


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Zahlen & Fakten

Wähleranteil Nationalratswahlen (2011): 26.6%

Bundesräte (2011): 1 (7)*

Ständeräte (2011): 5 (46)

Nationalräte (2011): 54 (200)

Kandidaten in fol­gen­den Kan­to­nen:

AG, AR, BL, BS, BE, FR, GE, GL, GR, JU, LU, NE, NW, OW, SH, SZ, SO, SG, TI, TG, UR, VD, WS, ZG, ZH

Gründungsjahr: 1971

Mitglieder: ca. 90 000

Homepage: www.svp.ch

Wahlportal: www.svp.ch/wahlen-15

Jungpartei: Junge SVP

www.jsvp.ch

Positionierung:



Abb. 1: Positionierung

Quelle: Vimentis

Erklärung zur Po­si­tio­nie­rungs­gra­fik: Auf der ho­ri­zon­ta­len Achse be­deu­tet eine Po­si­tion links eine auf So­zia­les aus­ge­rich­tete Po­li­tik (mehr Um­ver­tei- lung) und eine Po­si­tion rechts eine wirt­schafts­ori­en­tierte Hal­tung (we­ni­ger Umverteilung).

Auf der ver­ti­ka­len Achse be­deu­tet eine Po­si­tion in der obe­ren Hälfte eine Wert­hal­tung der Mo­der­ni­sie­rung und Öff­nung, eine Po­si­tion in der un­te­ren Hälfte eine Wert­hal­tung der Be­wah­rung und Ab­schot­tung (Ab­gren­zung ge­genü­ber Frem­den).

*in der Klam­mer je­weils die ge­samte Anzahl

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