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Ausländerkriminalität in der Schweiz

Ausländer begehen in der Schweiz jede zweite Straftat. Dies ist im Verhältnis zum ausländischen Bevölkerungsanteil sehr viel. Deshalb stellt sich die Frage, ob Ausländer krimineller sind als Schweizer und wenn ja, woran dies liegt. Dieser Text setzt sich mit der Anzahl und den Arten krimineller Handlungen von Ausländern in der Schweiz auseinander. Im Weiteren sind mögliche Gründe für die überproportionale Ausländerkriminalität aufgelistet. Zum Schluss gibt der Text eine Übersicht über mögliche Maßnahmen gegen die Ausländerkriminalität.

Die ausländische Bevölkerung in der Schweiz

Fast jede dritte Person, die in der Schweiz wohnt, besitzt einen Migrationshintergrund (siehe Kasten „Einfach erklärt“). Rund 23% der Bevölkerung waren im Jahr 2011 Ausländer. Viele Ausländer, die in der Schweiz wohnen, stammen aus dem EU-Raum. Ebenfalls ein hoher Anteil der Ausländer stammt aus Ex-Jugoslawien sowie aus der Türkei. Zu dieser dauerhaft wohnhaften ausländischen Bevölkerung kommen rund 40'000 Asylbewerber hinzu.

Kriminalitätsstatistik

Ausländer begingen 56% aller Straftaten bei einem ausländischen Bevölkerungsanteil von rund 23% im Jahr 2011. Sowohl bei Schweizern wie Ausländern scheint die Kriminalität seit dem Jahr 2000 stärker zugenommen zu haben als die Bevölkerung. Im Jahr 2010 haben Schweizer Bürger 45‘600 Straftaten begangen. Im Vergleich zum Jahr 2000 hat diese Zahl um 28% zugenommen, während die Anzahl Schweizer um 5% gewachsen ist.

Demgegenüber begingen Ausländer im Jahr 2010 fast 60% mehr Straftaten als im Jahr 2000, nämlich 52‘600. In der gleichen Zeit ist die ausländische Wohnbevölkerung in der Schweiz um rund 20% gewachsen.

Es gibt aber verschieden Faktoren, welche diese Vergleiche erschweren. Erstens begehen Asylbewerber und Grenzgänger (Kriminaltourismus) einen grossen Teil der Straftaten von Ausländern. Diese zählen aber nicht zur ausländischen Wohnbevölkerung.

Zweitens wurden seit 2000 einige Ausländer eingebürgert. Diese zählen ab der Einbürgerung zu den Schweizern in den Statistiken, was die Statistik zur Kriminalität von Schweizern verzerren kann.

Drittens werden im Bereich der Kriminalität bestimmte Daten nicht erhoben bzw. veröffentlicht. So weiss man nichts darüber, wie kriminell eingebürgerte Ausländer sind. Man weiss auch nicht, ob die Opfer die Taten vermehrt anzeigen, oder ob es bei gleichbleibenden Anzeigen mehr Verurteilungen gibt. Deshalb kann man nicht mit Sicherheit sagen, dass die Bevölkerung krimineller geworden ist.



Abb. 1: Anzeigen im Jahr 2011 nach Gesetz und Schweizer/Ausländerstatus (in %). Quelle: Bundesamt für Statistik

Personen werden in der Schweiz nach verschiedenen Gesetzen angezeigt (siehe Abbildung 1). Die drei wichtigsten Gruppen sind Verstösse gegen das Strafgesetz, das Betäubungsmittelgesetz und das Ausländergesetz. Die aktuellsten Zahlen zu diesen Gruppen stammen aus dem Jahr 2011. Wie in Abbildung 1 ersichtlich, ist bei den meisten Gesetzen jeder zweite Beschuldigte ein Ausländer. Im Jahr 2011 gab es 39‘400 Ausländer und 38‘200 Schweizer, die nach dem Strafgesetz angezeigt wurden. Hierunter fallen kriminelle Handlungen wie Körperverletzung, Diebstahl, Vergewaltigung, etc.

Nach dem Betäubungsmittelgesetz wurden 16'500 Ausländer sowie 21'500 Schweizer angezeigt. Unter das Betäubungsmittelgesetz fallen insbesondere der Konsum sowie der Handel mit Drogen. Bei den Angezeigten handelt es sich vor allem um junge Männer.

Gegen das Ausländergesetz haben rund 31'700 Personen verstossen. Angezeigte sind vor allem Ausländer ohne Wohnsitz in der Schweiz. Das Ausländergesetz regelt u.a. die Einreise und den Aufenthalt in der Schweiz sowie die Erwerbstätigkeit.

Eine andere Statistik zeigt, dass es grosse Unterschiede bezüglich Kriminalität zwischen den einzelnen Nationalitäten der Ausländer gibt: Österreicher, Franzosen und Deutsche sind weniger kriminell als Schweizer. Ausländer aus Afrika sind hingegen durchschnittlich bis zu sechs Mal krimineller als ein Schweizer.

Mögliche Ursachen der Ausländerkriminalität

Es gibt viele mögliche Gründe dafür, warum mehr Straftaten von Ausländern begangen werden: die Struktur der ausländischen Bevölkerung, die sozialen Umstände, die kulturellen Unterschiede, geänderte Rahmenbedingungen, und so weiter. Allerdings trifft nicht jeder dieser Gründe gleich stark auf die einzelnen Gruppen von Ausländern zu.

Viele ausländische junge Männer

Junge Männer sind krimineller als beispielsweise Frauen oder ältere Männer (siehe hierzu Text ‚Jugendkriminalität in der Schweiz’). Gemäß Bundesamt für Statistik ist der Anteil von jungen Männern bei der ausländischen Bevölkerung grösser als bei der Schweizer Bevölkerung. Dies trifft insbesondere auch auf Asylbewerber zu.

Diese Tatsache kann teilweise erklären, weshalb Ausländer eine höhere Kriminalitätsrate als Schweizer haben.

Soziale Umstände

Gemäß Bundesamt für Statistik verdienen Ausländer durchschnittlich weniger als Schweizer. Insbesondere Ausländer, welche nicht aus der EU stammen, haben ein deutlich tieferes Einkommen. Trotzdem haben sie oftmals mehr Kinder als eine durchschnittliche Schweizer Familie. Dies führt zusätzlich zu höheren Kosten für die Familie und folglich bleibt für jedes Mitglied weniger Geld zum Leben.

Des Weiteren sind Ausländer, welche nicht aus der EU kommen, häufig schlechter qualifiziert als Schweizer. Aufgrund einer schlechteren Ausbildung und oftmals auch mangelnder Sprachkenntnisse haben Ausländer daher auch schlechtere Chancen auf dem Arbeitsmarkt. Gemäß Bundesamt für Statistik ist die Anzahl der ausländischen Arbeitslosen im Verhältnis zu Schweizern überproportional.

Asylbewerber haben ein Arbeitsverbot. Ihre einzige Geldquelle ist die Sozialhilfe. Damit sollen Asylbewerber das Nötigste fürs Überleben bezahlen können (Lebensmittel, Medizin, etc.).

Alle diese sozialen Umstände tragen dazu bei, dass bei Ausländern schneller eine Notlage oder auch Neid entstehen kann als bei Schweizern. In einem reichen Land wie der Schweiz ist der Anreiz groß, sich durch kriminelle Handlungen materiell besser zu stellen.

Kulturelle Unterschiede

Ein weiterer möglicher Grund für die überproportionale Ausländerkriminalität liegt in kulturellen Differenzen. Jedes Land baut auf anderen Grundwerten auf. Deshalb sind beispielsweise auch das Rechtssystem und die strafbaren Handlungen von Land zu Land unterschiedlich. So ist ein bestimmtes Verhalten möglicherweise im Ausland erlaubt, in der Schweiz hingegen verboten. Für Ausländer bedeutet dies, dass sie sich zuerst an das schweizerische Recht anpassen müssen. Damit sie dies tun können, müssen sie zuerst die Schweizer Sitten und Verhaltensregeln kennen lernen. Dies erfordert eine gewisse Anpassungszeit und Anpassungsbereitschaft.

Andere Rahmenbedingungen

Seit dem Jahr 2008 ist das Schengen-Abkommen in Kraft, welches drei Jahre zuvor von der Schweizer Stimmbevölkerung angenommen wurde. Dieses Abkommen beinhaltet u.a., dass es zwischen der Schweiz und ihren Nachbarländern keine Personenkontrollen mehr gibt. Ob dieser Wegfall der Kontrollen zu mehr Kriminalität geführt hat, ist umstritten. Befürworter des Schengen-Abkommens argumentieren, dass durch die vermehrte internationale Zusammenarbeit der Polizei – welche ebenfalls ein Teil des Schengen-Abkommens ist – die Sicherheit zugenommen habe. Eine Studie der Universität Zürich unter der Leitung von Prof. Martin Killias besagt, dass es zwar weniger Kleinkriminelle gibt, dafür aber vermehrt organisierte Kriminalität.

Eine weitere Änderung betrifft die Revision des Schweizer Strafrechts. Sie ist seit 2007 in Kraft und hat kurze Freiheitsstrafen abgeschafft, im Gegenzug werden mehr Geldstrafen verhängt. Diese Änderung kann mit einem verminderten Abschreckungseffekt in Verbindung gebracht werden.

Über einen Mangel im System sind sich Politiker weitgehend einig: Die Asylverfahren dauern zu lange, sodass die Asylbewerber zu lange in der Schweiz verbleiben. In dieser Zeit werden Asylbewerber nur mit dem Nötigsten versorgt und können keiner Arbeit nachgehen. Aus diesem Grund bleibt den Asylbewerbern sehr viel Freizeit, in der sie nicht beschäftigt sind und möglicherweise kriminell werden.

Politische Massnahmen

Die Massnahmen zur Bekämpfung der Kriminalität kann man in drei Gruppen einteilen: vorbeugen, bestrafen und einschränken. Die Massnahmen hängen davon ab, wie man sich die hohe Ausländerkriminalität erklärt.

Vorbeugen

Linke Parteien fordern mehr Maßnahmen zur Integration von Ausländern. Hierzu gehören beispielsweise kostenlose Sprachkurse. Darüber hinaus soll es mehr Chancengleichheit und mehr finanziellen Ausgleich zwischen reich und arm geben.

Mitteparteien fordern zudem mehr Grenzwächter und mehr Polizeipräsenz. Dadurch könnten Gesetze durch häufigere Kontrollen besser durchgesetzt werden. Allerdings stellt sich eine Aufstockung der Polizei momentan als sehr schwierig heraus, da es in der Schweiz bereits jetzt zu wenige Polizisten gibt.

Außerdem gibt es Bemühungen, um die Asylverfahren zu beschleunigen, sodass Asylsuchende schneller ausgeschafft oder integriert werden können.

Bestrafen

Im Jahr 2010 wurde die Ausschaffungsinitiative von der Schweizer Stimmbevölkerung angenommen. Diese zielt darauf ab, kriminelle Ausländer auszuschaffen. Allerdings sind sich die einzelnen Parteien und die Regierung nicht einig, wie sie rechtmässig umgesetzt werden kann. Deshalb ist es ungewiss, wie man die Initiative am Ende umsetzen wird.

Des Weiteren kann das Strafrecht allgemein verschärft werden, sodass die Gerichte kriminelle Personen härter bestrafen können. Dies hätte eine größere Abschreckung zur Folge. Davon betroffen wären aber auch Schweizer, weil eine ungleiche strafrechtliche Behandlung der Ausländer nicht möglich ist.

Einschränken

Rechte Parteien fordern, dass die Schweiz nur noch Personen aufnehmen soll, welche sich gut integrieren können. Diese Forderung basiert auf der Annahme, dass gut integrierte Ausländer weniger kriminell sind als schlecht integrierte. Folglich gäbe es weniger kriminelle Ausländer. Die ungleiche Behandlung der einzelnen Nationalitäten wäre aus rechtlicher und moralischer Sicht aber kritisch.

Eine weitere mögliche Maßnahme betrifft die Unterbringung der Asylbewerber. Hier gibt es den Lösungsansatz, dass Asylbewerber in zentralen Unterkünften untergebracht werden sollen. Somit könnte man den Asylprozess effizienter gestalten und insbesondere kriminelle Asylbewerber besser überwachen. Im Gegenzug könnten sich die Ausländer weniger gut integrieren, da sie von der Bevölkerung etwas abgeschirmt wohnen.

Außerdem könnte die Schweiz das Schengen-Abkommen künden. Dies würde ihr erlauben, Personenkontrollen an der Grenze wieder einzuführen. Im Gegenzug wäre die internationale Zusammenarbeit der Polizei nur noch eingeschränkt möglich.

Fazit

Ausländer sind im Verhältnis zu ihrem Bevölkerungsanteil wesentlich krimineller als Schweizer. Über die Frage, welche Maßnahmen zur Bekämpfung der Ausländerkriminalität sinnvoll sind, streiten sich die Parteien. Die einen sehen das Problem darin, dass sich kriminelle Ausländer nicht an die Schweiz und deren Gesetze anpassen. Deshalb sollten die Strafen verschärft werden, sodass es durch Abschreckung weniger Verstösse gibt und kriminelle Ausländer härter bestraft werden. Andere sehen in den unterschiedlichen Lebensverhältnissen von Ausländern und Schweizern das Problem. Folglich müssten sie besser integriert werden, damit es weniger Verstösse gibt.


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Zusammenfassung

Ausländer be­gin­gen 56% aller Straf­ta­ten bei einem aus­län­di­schen Be­völ­ke­rungs­an­teil von rund 23% im Jahr 2011. Bei fast sämt­li­chen De­likts­ar­ten ist jede zweite Per­son, die eine Tat be­gan­gen haben soll, ein Aus­län­der. Mög­li­che Ur­sa­chen für diese über­pro­por­tio­nale Aus­län­der­kri­mi­na­li­tät sind die so­zia­len Um­stän­de, kul­tu­relle Un­ter­schiede sowie die sich wan­deln­den Rah­men­be­din­gun­gen in der Schweiz. Hinzu kommt die Tat­sa­che, dass viele Aus­län­der junge Män­ner sind, wel­che kri­mi­nel­ler sind als an­dere Frauen oder äl­tere Män­ner. Um die Aus­län­der­kri­mi­na­li­tät zu sen­ken, gibt es ver­schie­dene Mass­nah­men. Man kann bes­ser vor­beu­gen, mehr be­stra­fen oder mehr ein­schrän­ken. Diese Mass­nah­men sind ins­be­son­dere ab­hän­gig da­von, wie man sich das hohe Ni­veau der Aus­län­der­kri­mi­na­li­tät erklärt.

Einfach erklärt

Migrationshintergrund:

Personen mit einem Migrationshintergrund sind ei­ner­seits Im­mi­gran­ten und an­de­rer­seits Kin­der mit min­des­tens einem aus­län­di­schen El­tern­teil. Ob die Per­son in der Schweiz ein­bür­gert ist, spielt keine Rolle.

Unterteilung der Ausländer:

Ausländische Wohnbevölkerung

Die aus­län­di­sche Wohnbevölkerung um­fasst alle Aus­län­der mit einer Auf­ent­halts- oder Nie­der­las­sungs­be­wil­li­gung in der Schweiz.

Asylbevölkerung

Zur Asyl­be­völ­ke­rung ge­hö­ren vor­läu­fig auf­ge­nom­mene Aus­län­der, Asyl­su­chende und Schutzbedürftige.

Übrige Ausländer

Bei den üb­ri­gen Aus­län­dern han­delt es sich um Kurz­auf­ent­hal­ter, Grenz­gän­ger, Tou­ris­ten, ab­ge­wie­sene Asyl­su­chende und Aus­län­der, wel­che sich il­le­gal in der Schweiz aufhalten.

Kommentare von Lesern zum Artikel

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40%
(5 Stimmen)
- - sagte March 2014

Es kommt auch darauf an, wie man die Kriminellen zählt, resp. wie hoch die Dunkelziffer ist. So ist etwa die Anzahl der Schweizerinnen und Schweizer, die zu schnell fahren oder am Steuer telefonieren oder Steuern hinterziehen, sehr hoch. Man müsste bei der 'Alltagskriminalität​​​' besser hinschauen.



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71%
(31 Stimmen)
cristiano safado sagte November 2013

Die Probleme werden von vielen Politikern klein geredet. Insbesondere von solchen, die gegen die Ausschaffungsinitiati​ve, gegen die Initiative von Ecopop und gegen die Masseneinwanderungssi​nitiative der SVP sind. http://www.tagesanzei​ger.ch/schweiz/standa​rd/Deutlich-mehr-Armu​tsmigranten/story/183​60512


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69%
(29 Stimmen)
- - sagte September 2013

So geht das natürlich nicht. Wenn der Anteil der ausländischen Kriminellen in der Schweiz zu hoch ist, muss man für mehr Kriminelle mit Schweizerbürgerrecht sorgen – allenfalls durch ein staatliches Fortbildungsangebot.


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20%
(35 Stimmen)
Jörg Matter sagte September 2013

Wir haben in die 1,3 Mio. ausländische Arbeitskraft bei uns beschäftigen, desto haben wir jede Frimen zuwenige Arbeitsmarkt der Schweiz. Darum können wir ganz solidarisch mit den ausländischen Familien auch in die Schweizer Schulstoffe unterrichten.
Im Vergleich am Luxemburg: 30% Ausländeranteil
Arab​ische Vereinigte Emirate AVE: 70% Ausländeranteil


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86%
(126 Stimmen)
B D sagte February 2013

Und da es ja so gut zum Thema passt:

http://www.​dailymotion.com/video​/xeevgj_abendlicher-s​paziergang-durch-eine​_news#.URLqyhG9KSN



Kann mir irgendjemand in meiner wunderbaren schönen Heimat Schweiz sagen..

Haben in der Schweiz zu irgendeiner Zeit solche Zustände geherrscht?
Sind solche Vorkommnisse Ausdruck von Schweizer Werten?
Wurden irgendwann einmal in der Schweiz solche Sachen toleriert?

Warum haben wir in der Schweiz gewählte Politiker welche solchen Dingen mit grösstem Engagement Tür und Tor öffnen wollen? 'Ghettoisierung' ist jetzt schon zu beobachten in unseren Städten. Soziale Kälte nimmt derart zu.. so schnell kann man gar nicht schauen! Was für ein Interesse haben Mitte und Links daran unsere Bevölkerung diesen Dingen auszusetzen? Und das ist nicht weit hergeholt. Genau slche Dinge passierten und passieren auch hier schon, immer häufiger sogar. Wer das nicht wahr haben will dem soll gesagt sein, ich selbst habe solches schon Ende 90er hier in Zürich hautnah erlebt, und es waren wiederum eine Horde Leute aus dem Balkan welche mir und meinem Kollegen so zusetzen wollten, Gott sei Dank gelang es uns auf wundersame Weise noch total lädiert zu entkommen. Im Spital dann schüttelten alle Ärzte nur den Kopf.. Die Polizei sagte dann wortwörtlich zu unseren Eltern: "Da können wir gar nichts machen, am Besten tauchen sie unter. So weit weg wie möglich" Ja, daraufhin wurden wir mit Spezialbewilligung aus der Kantonsschule 'beurlaubt'. Aber nicht ohne dass uns der Rektor beim Elterngespräch fragte ob wir Neonazis seien und nicht etwa selbst Schuld daran?
Geht's noch?!
Haben Sie die Kommentare von Leuten mit Migrationshintergrund​ auf den Facebookseiten von beispielsweise Bundesrat Ueli Maurer schon mal angeschaut? Da wird uns Schweizern unverhohlen gesagt: Nur ein toter Schweizer ist ein guter Schweizer. Wir Schweizer sind Menschen ohne Stolz und ohne Ehre und gehörten alle ausgerottet! Das hier ist jetzt ihr Land und es ist nur eine Frage der Zeit bis sie uns alle getötet haben.. Das kann man nachschauen! Das ist einfach Realität.

Nun.. Was soll man dazu noch sagen? Wie soll man da noch Vertrauen zu Leuten wie Bundesrätin Sommaruga haben, welche ganz gezielt und mit allen Mitteln solche Zustände fördert, ja geradezu willkommen heisst!?!? Wie soll man noch Vertrauen haben zur gesamten MitteLinks Politik überhaupt welche offensichtlich null Ahnung davon hat wie das ganze am Schluss und im Alltag von uns allen dann endet?

Die Linke startete durch ihre Medien diese Woche eine verschleierte Kampagne. "Diese Bilder schocken die Schweiz! Was der Bundesrat 1942 schon wusste.." Und das mit Bildern von Nazi-Gräueln und der Erläuterung dass die Schweiz Juden in den sicheren Tod zurück geschickt hat an den Grenzen. Ob diese Kampagne sogar auf Geheiss von Bundesrätin Sommaruga gestartet wurde? Ihre Stellungnahme dazu wurde schon im allerersten Artikel dazu kundgetan.
Und das Ganze mit der Absicht dem Volk klar zu machen dass wir auch weiterhin alle Türen offen halten müssen für 'Bedrohte Menschen' von überall her..
Man kann meinen Link oben anschauen und sich jetzt schon denken:
Was die Schweiz heute schon wusste..

Darf ich mal fragen.. Wann ist eigentlich die Schmerzgrenze erreicht? Kommt irgendwann einmal der Punkt wo auch MitteLinks zugeben muss dass dies nicht mehr zumutbar ist? Besteht irgendwie noch die Chance dass die wohlstandsbelämmerte Schweizer Bevölkerung und auch die gesamte Regierung erkennt dass es mit diesem verantwortungslosen welt- und realitätsfremden Kurs einfach nicht mehr weitergehen kann? Wäre irgendwie beruhigend..



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75%
(61 Stimmen)
Jeannette Meyer sagte January 2013

Es gibt hier gute Erklärungen und Meinungen. Aber eins vermisse ich, den Bezug zu den Wurzeln der Probleme. All diese Meinungen treffen ja irgendwie zu, sind aber nur eine Symptom Analyse.

Ich wünschte mir eine Art Organisation, die grundsätzliche und einfachste Verhaltensregeln und Informationen sofort bereits bei der Einreise erteilt.
Das hätte den Vorteil, dass sich vielleicht der eine od andere wirklich überlegt, ob er in dieses Land kommen will. Denn die wahren Informationen erhalten diese Menschen in ihrem Ursprungsland nicht. Da wird alles in besten Bildern vermittelt, und wenn sie dann in Europa sind, sieht die Wirklichkeit völlig anders aus.

Auch weiss niemand über unser politisches System, unsere Demokratie, die Abstimmungen Bescheid. Auch solche nicht, die schon Jahre hier leben.

Es gehörte eine Art Alltags Lexikon dazu, wo man diesen Menschen die einfachsten Dinge und Abläufe zeigt und erklärt.
Viele lachen darüber, doch wenn man mit solchen Menschen zu tun hat, sieht man erst, dass sie gerade diese einfachsten Dinge, die für uns logischerweise klar sind und die wir ja auch in unserer Erziehung vermittelt bekamen, nicht wissen.

Das fängt an bei der richtigen Benutzung von Toiletten, was wirft man da hinein und was nicht.
Wie funktioniert unser Abwassersystem und unsere unterirdischen Leitungen?
Wie verhalte ich mich bei einem Arzt- od Spitalbesuch?
Was kann ich hier erreichen, wenn ich die Sprache beherrsche?

Es gibt soviele wichtige Informationen über diese Kulturen, die von nahmhaften Wissenschaftlern immer wieder auch öffentlich erklärt werden. Doch unsere Politik interessiert das alles einfach nicht.

Man weiss genau, dass diese Kinder gar nicht erzogen werden. Das gibt es in solchen Kulturen überhaupt nicht. Sie lernen nur ihre Traditionen und Lehren, die von klein an eingetrichtert werden.
Und aus der Hirnforschung weiss man, wie das auf's kindliche Hirn wirkt. Nämlich wie ein Programm auf einer Festplatte. Es wird dort sozusagen eingeätzt. Das hat man auch bei den Kindersoldaten festgestellt.

Und in der Familie hat immer nur 1 Person das Sagen über alles. Freies, individuelles Denken existiert nicht und ist auch nicht erwünscht.

Wenn man hier mit solchen Kulturen arbeitet, merkt man dieses Verhalten sehr stark. Wenn klare Befehle erteilt werden, dann spuren sie, sonst nicht. Mit unserer oft zu lieblichen Sprache kommt man da nicht weit. Und wenn die Befehle von Frauen kommen, dann wird's sehr schwierig.

Es gibt auch bei uns Männer, die verbieten ihren Frauen in Sprachkurse zu gehen, weil sie dann eben auch mit anderen Informationen versorgt werden. Und solche Frauen werden oft mit zur Arbeit genommen, wie als Sklave. Da sie oft nicht mal lesen können, haben sie überhaupt keine Informationen von Anlaufstellen wenn sie Hilfe brauchen. Dies geschieht in der SChweiz, nicht im Ausland!!!

Darum wäre so eine umfassende Organisation enorm wichtig. Man könnte sogar andere, jetzt bestehende, die aber mit ihrem falschen System nichts bringen, ersetzen. Das würde auch Kosten sparen.

Apropos Kosten: Würden wir so ein System tatsächlich umsetzen, würde auch die Kriminalität und deren Auswüchse auch im gesundheitssystem, automatisch reduziert, das Gesundheitssystem entlastet, weil sie umfassende Informationen erhalten was man selbst tun kann, ohne bei jeder Kleinigkeit gleich ins Spital zu gehen, was heute von vielen Schweizern erlebt wird, die Gefängnisse wären nicht so voll und die Kosten auch reduziert, keine zusätzlichen Stellen für die Schulen, die Gemeinden und Arbeitsämtern würden ebenfalls entlastet werden.

Also insgesamt eine sehr effiziente Lösung, eine wesentlich bessere und echte Integration könnte statt finden.

Es gäbe genug realistische Ideen für eine massive Verbesserung. Doch scheint kein Politiker daran ein Interesse zu haben. Irgendwie scheint da einiges nicht mehr zu stimmen. Irgendwie schon erklärbar, weil mit solchen Alltags Erlebnissen werden sie ja nie konfrontiert. Und gute Recherchen Sendungen sehen sie sich vermutlich auch nie an.





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85%
(153 Stimmen)
Georg Stamm sagte December 2012

Ausländer wohnhaft in der Schweiz begehen mit fast 54% doppelt so viele Straftaten wie Schweizer, lesen wir oben. Da in den letzten 10-20 Jahren zehntausende von ehemaligen Ausländern eingebürgert worden sind, wäre die Statistik noch positiver für die ursprüngliche Schweizer Bevölkerung, wenn dies berücksichtigt würde. Die Annahme ist wohl berechtigt, dass dann um die 60% der Straftaten von Ausländern oder ehemaligen Ausländern begangen worden wären und nur um die 40% von Einheimischen. Was in der Justiz und im Strafvollzug kostet, kann man sich ausdenken. Economieswiss berücksichtigt das sicher nicht bei ihren Behauptungen, die PFZ und Schengen hätten sich gelohnt, seien unter dem Strich lohnend. Man kann das vermutlich als die Lüge des Jahrzehnts bezeichnen.


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70%
(82 Stimmen)
Jürg Ledermann sagte December 2012

Die Statistik sollte objektiverweise dringend auch CH-Bürger m. Migrationshintergrund​ erfassen. Dass Ausländer, bedingt durch ihre meist schwierigen sozialen Verhältisse zu grösserem Kriminalitäts-Potenti​al neigen ist nachvollziehbar. Wir müssen aber sorgfältig mit den erhobenen Zahlen umgehen. Interessant ist der absolute Kriminalitätsanteil: wenn man zB. von 8Mill. Einwohnern 2Mill. Kinder/Alte abzieht und durch 60'000 Taten dividiert, erhält man 1%.


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80%
(189 Stimmen)
B D sagte December 2012

..und ich hätte am liebsten dass die Zigtausende welche fürstlich nur von unseren kollabierenden Vorsorgekassen leben wieder nach Hause gehen und wir unsere sinkenden Löhne, unseren Arbeitsmarkt allgemein, unsere komplett überlastete Infrastruktur, unsere katastrophal teuren Krankenkassen, die immer höher steigenden Abgaben allgemein, unsere fatal tiefe Geburtenrate, unsere unsicheren Bahnhöfe, Quartiere, Ausgehmeilen und Nachttankstellenshops​, unsere Staatsverräterische Regierung, unsere Grenzen, unsere rasant wachsenden Betonsiedlungswüsten ( dies alles nur als kleiner Auszug ) wieder in den Griff bekommen, damit wir nicht in Angst, Sorgen und Kummer ohne Vertrauen und ohne Perspektive als Schweizer in unserem eigenen Land dahinsiechen müssen mit der Gewissheit dass wir in 30-40 Jahren kaum noch einen Schweizer Namen antreffen..ausser die von unseren Kindern, welche dann in Zuständen ihr Leben bestreiten müssen welche man sich bereits heute in den Ghettos diverser Europäischer Grosstädte anschauen kann.. Wäre echt nett! Dankeschön.. Und so nebenbei noch als Denkanstoss: Menschen müssen ihre Heimat verlassen und fliehen weil andere Menschen sie verfolgen und abschlachten..Oftmals​ sogar mit grösster Freude daran..( Die Hölle auf Erden, im Kopf nicht auszuhalten ) Diese finsteren Mörder kommen genauso wie alle anderen Asylanten ganz locker, sogar noch einfacher, hierher und können es sich auf unsere Kosten gut gehen lassen..schonmal daran gedacht..?! Haben denn wirklich die meisten meiner Landsleute komplett die Realität aus den Augen verloren..?


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23%
(248 Stimmen)
Harald Buchmann sagte December 2012

Dieser Artikel ist bedenklich, weil die Fragestelle an sich schon rassistisch ist: man teilt die Bevölkerung für die Analyse zuerst in "Rassen", bzw. nationale Gruppen. Würde man stattdessen eine sexistische Teilung an oberster Stelle machen, würde man titeln "Männer begehen 90% der Straftaten (!!)", würde man sie nach Bildung machen, hiesse es "Ungebildete begehen x% der Straftaten".
Hier entsteht also scheinbare Objektivität, weil die meisten Leser gar nicht merken, dass die Wahl der Kriterien das Resultat schon mitbestimmt. In der statistischen Forschung sollte man immer zuerst jene Gründe suchen, welche die höchste Erklärungsrate bringen. Das wäre mit Sicherheit der Faktor Geschlecht. Aus politischen Gründen wird dieser aber ignoriert, und man diskutiert über den Faktor "Nationalität" oder "Herkunft der Vorfahren", ohne auch nur zu testen, ob nicht der Faktor Bildung, oder der Faktor soziale Schicht weit wesentlicher sind als die Herkunft. Das ist wissenschaftlich verpackte Politik.


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86%
(172 Stimmen)
Dieter Bachmann sagte November 2012

Es ist ja schön, dass dies endlich kein Tabuthema mehr ist, und aufgrund von tatsächlichen statistischen Daten (statt einfach mal so aus dem Bauch heraus) diskutiert werden kann. Aber es reicht natürlich schon lange nicht mehr, einfach zwischen "CH-Bürgern" und "Ausländern" zu unterscheiden. Es ist absolut unverzichtbar, sowohl "Ausländer" als auch "Schweizer" nach ihrem Herkunftsland aufzuschlüsseln. Das BFS hat dies dankenswerterweise im Jahr 2010 erstmals (besser spät als nie) getan. http://www.tagesanzei​ger.ch/schweiz/standa​rd/Neue-Statistik-Tam​ilen-sind-krimineller​-als-ExJugoslawen/sto​ry/27784193
Wichtig hierzu ist, dass die hier präsentierten Daten nur das delinquenteste Segment jeder Bevölkerung, also Männer zwischen 18 und 34, überhaupt berücksichtigt. Der ganze "junge Männer"-Faktor ist hier also schon beseitigt.
Das Resultat bestätigt so ziemlich alle Klischees. Die Zuwanderer aus Schwarzafrika scheinen um einen Faktor 6, die aus dem Arabischen Raum um einen Faktor 4, Kosovaren und Türken um einen Faktor 3 und andere Balkanstämmige um einen Faktor 2 delinquenter zu sein als Einheimische, dagegen sind Zuwanderer aus Deutschland und Österreich um die 30% weniger delinquent.
Dies sagt natürlich nichts über die "Natur" dieser Ethnien aus, und das soll es auch nicht, es sagt aber etwas über jene nicht-repräsentativen​ Segmente aus, mit denen wir infolge Zuwanderung hier nunmal zu tun haben.

Nun ist es sicher nicht völlig müssig, sich über die Gründe der obigen Befunde zu streiten, aber ganz egal zu welchen Schlüssen man dabei kommt, die Befunde als solche stehen halt auch einmal fest und wir haben damit vernünftig umzugehen. Und das bedeutet, wir haben damit statistisch intelligent umzugehen, und nicht polemisch oder ideologisch. Wenn es eine Tatsache ist, dass eine Zuwanderung aus Angola STATISTISCH die Kriminalitätsrate anhebt, während eine Zuwanderung aus Deutschland die Kriminalrate STATISTISCH senkt, kann man daraus legislative Konsequenzen ziehen. Genauso gilt in Quartierstrassen Tempo 30, weil damit STATISTISCH weniger Unfälle passieren. Und wir geben nicht dem Michael Schumacher eine Spezialerlaubnis für Tempo 60, weil wir ja wissen, dass er gut fahren kann, und seine Unfallwahrscheinlichk​eit bei dem Tempo immer noch unter dem durchschnittlichen liegt, oder?







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37%
(158 Stimmen)
Heinz Mahler sagte November 2012

Ich sehe die legalisierte/nicht geahndete Kriminalität weit als bedeutender an. Z.b. die laufende Veruntreuung von Steuergelder und Misswirtschaft damit. Dazu die organisierte Abzockerei in gewissen bereichen der Wirtschaft und Staat, z.b. Bussen als Einnahmenquelle bewirtschaften.


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