Peter Kottmann

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Meine politischen Ämter und Engagements






Meine neusten Kommentare

September 2018 Kommentar zu
Volksabstimmung vom 23. September 2018: Bundesbeschluss über die Velowege sowie die Fuss- und Wanderwege
Velowege sind Aufgaben, die idealerweise auf Gemeindeebene gelöst werden. Jeder Kanton soll selber entscheiden, ob er seinen Gemeinden dazu eine Richtlinie geben möchte. Leider wird mit der Einbettung in die Bundesverfassung wieder eine überflüssige Aufgabe in der Gesamt-Schweiz geschafffen. Das braucht in der Bundesverwaltung einen zentralisierten Verantwortlichen, und wohl ein Büro mit eionigen qualifizierten Mitarbeitern, die der wertschöpfenden Wirtschaft entzogen werden und dort durch vermutlich weniger qualifizierte Ausländer ersetzt werden müssen. Wirtschaftliches Endresultat ist Wertvernichtung.
Mehr Velowege: vielleicht. Aber nicht auf Kosten einer weiteren Aufblähung eines zentralisierten Molochs.
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February 2015 Kommentar zu
Männer - emanzipiert euch!
Eine sehr grosse Mehrheit von Männern wurde von Frauen erzogen und von Kindergarten bis Mittelschule auch ausgebildet. Vielleicht könnte Frau Feri daraus den Schluss ziehen, dass wenn die Einstellung der Männer geändert werden soll, erstens dies eine Generationenaufgabe sei und zweitens von den erziehenden und ausbildenden Frauen getragen werden müsse. Dass sich diese wohl kaum umwerfend neue Erkenntnis bis heute nicht in Form einer völlig neuen gender-balancierten Gesellschaft niedergeschlagen hat, könnte darauf hindeuten, dass halt längst nicht alle Frauen so denken wie Frau Feri, mal ganz abgesehen von Fragen wie der unterschiedlichen Testosteronproduktion​.
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January 2014 Kommentar zu
Selbstbestimmung der Frauen
Die gegenwärtige gesetzliche Regelung des Schwangerschaftsabbru​ches wurde 2002 in der Schweiz mit über 72% Ja-Stimmen angenommen.
Nur selten hat sich ein Gesetz für unser Land so segensreich ausgewirkt wie dasjenige zum straflosen Schwangerschaftsabbru​ch:
• Mit noch 6.7 Aborten pro 1000 15– 44-jährigen Frauen hat die Schweiz eine der niedrigsten Abbruchraten weltweit, sie ist seit Jahren weitgehend konstant. (Bundesamt für Statistik)
• Es gibt kaum mehr illegale Abtreibungen, dadurch werden katastrophale gesundheitliche Folgen (bis zum Tod der Mutter), und überbordende Kosten für die Behandlung schief gelaufener Interventionen vermieden. Nicht zuletzt wird die Rechtssprechung entlastet.
• Durch die Übernahme der Kosten durch die Krankenkassen und den Wegfall der elterlichen Zustimmung werden jährlich hunderte, wenn nicht tausende von Dramen sowohl in armen als auch streng religiösen Kreisen vermieden. Dass dies NICHT zu einer Sittenverwilderung geführt hat, sieht man an der mit 4.4 Abbrüchen pro 1000 15-19-jährigen Frauen noch niedrigeren Rate als bei der Gesamtbevölkerung. (Bundesamt für Statistik)
• Ungewo​llte, aber mehr oder weniger zwangsweise ausgetragene Schwangerschaften haben häufig negative Folgen: wie z.B. monoparentale Familien, wirtschaftlich prekäre Verhältnisse, Abbruch der Mütter-Ausbildung mit sozialen Folgen, zusätzlicher Bedarf an teuren Betreuungseinrichtung​en für die ungeplanten Kleinkinder, usw.
• Die Kosten für die Krankenkassen sind minim. Einsparungen bei den erwähnten sozialen Begleiterscheinung dürften sie bei weitem wettmachen.
Niederlä​ndische Erfahrungen lassen eine Korrelation zwischen dem Ende der Gratisabgabe nur schon von Verhütungsmitteln (durch die Krankenkassen) und einer Erhöhung der Abreibungsrate erkennen. Dagegen korrelieren restriktive Regeln (bis zum gänzlichen Verbot) für Schwangerschaftsabbrü​che eindeutig und weltweit nicht mit niedrigeren Abtreibungsraten (Wikipedia).
Offenba​r hat die Schweiz mit der gegenwärtigen gesetzlichen Regelung weitgehend das Optimum erreicht. Soll das alles zunichte gemacht werden? Den ihre private Ethik- und Moralkeule schwingenden Initianten ist die zukunftstaugliche, pragmatische und seit einem Dutzend Jahren bewährte Lösung anscheinend nicht mal einen Fünfliber wert!
Übrigens erstaunlich, dass anscheinend vor allem der SVP nahestehende Leute, die sonst immer – und zu Recht! – auf den Vorrang demokratisch legitimierter Entscheide pochen, ein bewährtes, mit fast 3/4 Zustimmung angenommenes Gesetz aushebeln wollen.
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January 2014 Kommentar zu
Die "Masseneinwanderung" einmal ganz anders betrachtet
Und als ich ein Kind war, nach dem 2. Weltkrieg, hatten wir noch keine 5 Millionen Einwohner. Der Ausländeranteil (laut meinem Gedächtnis) lag bei 10%.
Die Ausländer (damals v.a. Italiener) wurden innert einer Generation integriert. Sie trugen bei zur Entwicklung zu einer schönen und guten Schweiz.
Masshalten tut jetzt wirklich not. Die zu hohe Zahl der Ausländer kann nicht mehr integirert werden, das Schulsystem ist zunehmend überfordert, die Sozialkosten explodieren, Leute, die die direkte Demokratie nicht verstehen, unterwandern unsere Institutionen.
Die Abstimmungsvorlage ist vielleicht nicht perfekt, aber wenigstens setzt sie Zeichen, zwingt Industrie, Gewerbe und Dienstleistungen zu zukunftstauglicheren neuen Ideen, setzt hoffentlich schlummernde Energien frei, mit denen wir die anstehenden Probleme meistern können.
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January 2014 Kommentar zu
Des Moralapostels neue Kleider
Je nach Weltanschauung mag ein moralischer Unterschied zwischen Selbsttötung und Abtreibung bestehen. Aber ob die Krankenkasse dafür zahlen soll oder nicht, hat wenig mit Moral und viel mit Solidarität zu tun.
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