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June 2013 Kommentar zu
Geld
Lieber Herr Iseli,
danke für Ihre Antwort zu meinem schon etwas zurückliegenden Kommentar.
Um mit Punkt 3 zu beginnen: Wenn Sie die von mir zitierte Aussage so gemeint haben, dann ergäbe das in Ihrem Zahlenbeispiel Fr 100'000, dh. eine Verzehnfachung des ursprünglich angesparten Kapitals. Soweit kann ich nun verstehen, was Sie gemeint haben.

Aber wie Sie sich die Kontrolle der SNB (Punkt 1) vorstellen, verstehe ich immer noch nicht.
Meines Wissens gibt die Bank einem Kreditnachfrager (sofern die Bank glaubt, annehemen zu können, dass dieser den Kredit mit Zinsen zurückzahlen wird)das Geld (Betrag auf dessen Konto eintippen)ohne vorher bei der SNB anzufragen. Sofern die Bank die nötigen Reserven fehlen sollten, kann sie diese nachträglich bei der SNB beziehen, dh. die Bank macht bei der SNB Schulden und zahlt dafür einen Zins.

Die einzige Möglichkeit der SNB die Geldmenge (die die Gschäftsbanken erzeugen) zu steuern, liegt in der Höhe des Zinses den die Banken der SNB zu zahlen haben. Solange die von den Kunden gezahlten Zinsen höher sind als die Zinsen der SNB (inkl. Risikozuschlag und Bearbeitungskosten) lohnt sich die Geldschöpfung der Banken.

Daraus folgt aber, dass der Maximalbetrag (Fr. 100'000) von Ihrem Beispiel zu Punkt 3 ohne Bedeutung ist, da die Bank für die Bildung ihrer Reserven gar nicht auf die Spargelder angewiesen ist.
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March 2013 Kommentar zu
Geld
Nach meiner Meinung finden sich im Text Widersprüche, zB

Unter dem Titel „Zinsen“:
„In der Schweiz ist die Schweizerische Nationalbank die alleinige Anbieterin von Geld“.
Aber gemäss Aussage unter dem Titel „Multiplikatoereffekt​“: „Je tiefer die Mindestreserve ist, desto mehr können die Banken weiterverleihen und desto mehr Geld schaffen sie damit.“, erzeugen auch die Banken Geld.
Titel „Offenmarkttransaktio​nen“;
“Je tiefer dieser Zins ist, desto mehr Geld leihen sich die Geschäftsbanken bei der SNB aus.“ Das tun sie doch höchstens dann, wenn sie das Geld weiterverleihen und damit zusätzlichen Gewinn erzeugen können. Es gibt aber offensichtlich neben dem Zins noch andere Faktoren, die den Kreditbedarf beeinflussen. Es könnte also sein, dass der Zins fällt und der Kreditbedarf ebenfalls, worauf die SNB den Zinsfuss noch weiter senkt etc. Genau dies war in den letzten Jahren zu beobachten.
Titel „Multiplikatoreffekt“​:
“Der Multiplikatoreffekt bezeichnet die Fähigkeit von Geschäftsbanken Geld zu vermehren, indem sie nicht alles Geld, welches sie erhalten haben, im „Tresor“ behalten sondern einen Teil weiterverleihen.“
Di​eser Satz ergibt keinen Sinn. Wenn man einem Wasserkreislauf 100 l entnimmt und danach 80 l wieder zurückspeist (dh. 20 l im Tank/Tresor behält), dann wurde die Wassermenge im Kreislauf nicht vermehrt, sondern vermindert. Geld das unter Matratzen oder in Banktresoren liegt, existiert für den wirtschaftlichen Austausch nicht. Falls die Absicht besteht, es für immer dort zu belassen, dann könnte man es ohne Wirkung auf die Wirtschaft vernichten.
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