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SCHLUSS MIT DEN NEGATIVZINSEN !

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EZB, SNB und Bank of Japan haben die Leit­zin­sen nun auf unter Null ge­senkt. Es kann nicht so wei­ter­ge­hen. Das bringt u. a. unsere AHV und unsere Pensionskassen in Gefahr.

"Das Man­dat der SNB ist in Ar­t. 5 des Na­tio­nal­bank­ge­se​​​​​​​​t­zes (NBG) de­fi­niert, dass die Na­tio­nal­bank die Geld- und Währungs­po­li­tik im Ge­sam­t­in­ter­esse des Lan­des führt, Preis­sta­bi­lität ge­währ­leis­tet und dabei der kon­junk­tu­rel­len Ent­wick­lung Rech­nung trägt. Die SNB ist ver­pflich­tet, für sta­bile Preise zu sor­gen. Eine An- oder Auf­he­bung der Ne­ga­tiv­zin­sen ist grundsätz­lich also erst dann zuläs­sig, wenn sich das nicht ne­ga­tiv auf die Preis­sta­bi­lität aus­wirkt. Al­ler­dings stellt sich ju­ris­tisch ge­se­hen die Fra­ge, ob diese Ziel­vor­gabe nicht im Wi­der­streit steht zur Auf­gabe der SNB, einen Bei­trag an die Sta­bi­lität des Fi­nanz­sys­tems zu leis­ten. Ne­ga­tiv­zin­sen be­feu­ern die Kre­dit­ver­gabe im Hy­po­thek­ar­be­reic​​​​​​​​h und damit die Ge­fahr von Kre­dit­aus­fäl­len bei stei­gen­den Zin­sen oder sich ein­trü­ben­der Kon­junk­tur. Aus­ser­dem wird bis­wei­len ar­gu­men­tiert, die Ver­mö­gens- und vor allem die Im­mo­bi­li­en­preise​​​​​​​​ seien während der Ne­ga­tiv­zin­s­phase​​​​​​​​ ge­stie­gen; das Preis­ni­veau sei ge­rade wegen der Ne­ga­tiv­zin­sen nicht «stabil»."

Nach:

nz​​​​​​​z.ch/wirts​chaf​t​/​s​c​h​w​eizerisch​e-​​n​at​io​na​lb​ank​-so​llt​e-n​​eg​ati​v​zi​n​sen-​nich​t-au​​​fge​b​en-​l​d.150​867​1

 
Die​​ Negativzinsen sind schon lange kontraproduktiv. Dies​​​​​​​​e herkömmliche Art der Notenbanken, Inflation und Deflation steuern zu wollen, funktioniert so nicht mehr. Seit Jahren ist weltweit zu viel Geld gedruckt worden, vor allem durch die USA. Nun hilft nur noch eine konsequente Begrenzung der Geldmenge.
 
"(...) W​​​​​​​​ährend sich die amerikanischen Banken dank den Zinseinnahmen rasch von der Bankenkrise erholten, schmälern die Negativzinsen die Gewinne der europäischen Banken. Wen erstaunt es, dass die amerikanischen Banken vor Kraft strotzen und die europäischen an Auszehrung zu leiden scheinen? Die Negativzinsen schwächen nicht nur das für eine erfolgreiche Wirtschaftsentwicklun​​​​​​​​g notwendige Bankensystem, sondern verzerren auch den internationalen Wettbewerb.

Diese Überlegungen müssten eigentlich ausreichen, um einen Schlusspunkt unter die Negativzinspolitik zu setzen. Wenn man dann noch die übrigen, immer deutlicher werdenden negativen Folgen der Negativzinspolitik (Gefährdung der Sozialwerke, Einkommens- und Vermögensumverteilung​​​​​​​​, Preisblasen auf den Wertpapier- und Immobilienmärkten und starker Anstieg der Verschuldungsquote) in Betracht zieht, lässt sich nicht nachvollziehen, weshalb die Notenbanken unverdrossen an den Negativzinsen festhalten. (...)"

Nach:

nzz.ch/w​​​​​​​​irtschaft/nega​t​i​v​z​i​n​s​en-sind​-l​ae​ng​st​-k​on​tr​​apr​odu​kti​v-l​d.1​5​08​6​65​

 
E​ine unheilige Allianz aus SP und SVP will den Pensionskassen die zwei Milliarden CHF geben, welche die Nationalbank mit diesen Strafzinsen einnimmt. Sind Sie mit dieser Forderung einverstanden, liebe Leserinnen*?
 
Den​​​​​​​​​​​ bereits 3000 Leserinnen* am 2. April 2020 danke ich für ihr Interesse an diesem Thema. Meine 60 Blogs haben heute nach Vimentis zusammen "Artikel Aufrufe 274000". (* Männer sind mit gemeint; die maskuline Form ist in der femininen ja bereits enthalten.)​

 

Commentaires des lecteurs sur cet article

Information zur Abschaltung der Kommentarfunktion

Der Verein Vimentis hat sich entschieden, die Kommentarspalte zu den Blogs zu schliessen. In der folgenden Erläuterung erfahren Sie den Grund für diesen Entscheid.

Der Blog, und dazu gehört auch die Kommentarspalte, sind ein wichtiger Teil der Diskussionsplattform von Vimentis. Gleichzeitig sind Werte wie Respekt, Anstand und Akzeptanz für den Verein von grösster Wichtigkeit. Vimentis versucht diese Werte selbst einzuhalten, sowie auch auf der Website zu garantieren.

In der Vergangenheit wurden diese Werte in der Kommentarspalte jedoch regelmässig missachtet, es kam immer wieder zu nicht tolerierbaren Aussagen in den Kommentaren. Das Löschen dieser Kommentare ist heikel und zudem mit grossem Aufwand verbunden, welcher der Verein nicht stemmen kann. Zusätzlich können die Kommentare praktisch anonym verfasst werden, weswegen eine Blockierung der jeweiligen Personen unmöglich wird.

Folglich hat der Verein Vimentis entschlossen, die Kommentarfunktion abzuschalten und nur den Blog stehen zu lassen. Der Blog erlaubt es Personen weiterhin, sich Gehör zu verschaffen, ohne sich hinter einem Pseudonym zu verstecken. Die Änderung sollte die Blog-Plattform qualitative verbessern und all jenen Personen ins Zentrum rücken, welche Interessen an einer sachlichen Diskussion haben, sowie die oben erwähnten Werte respektieren.


0%
(4 Stimmen)
RUDOLF OBERLI sagte April 2020

2. April 2020

Heute hat dieser Blog gemäss Vimentis bereits "Anz. Leser 3000".
Meine 60 Blogs haben heute nach Vimentis zusammen "Artikel Aufrufe 274000".


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33%
(6 Stimmen)
RUDOLF OBERLI sagte March 2020

16. März 2020

Spätestens vor zehn Jahren hätten die Notenbanken weltweit das Gelddrucken rund um die Uhr einstellen und Abwertungen durchführen müssen. Die Schuldner – Staaten, Unternehmen, Haushalte – konnten so immer wieder mit neuer Liquidität beatmet werden. Die Folge: Heute sind deren Schulden zusammen doppelt so hoch wie vor zehn Jahren, als die Notenbanken das Problem mit dem System "Goldesel" zu umgehen hofften. Nun erfolgt die Abwertung zu spät – über Negativzinsen.

Auf​ den Girokonten der Banken bei der Schweizerischen Nationalbank (SNB) sind gegenwärtig ungenutzt 505 Mia CHF, so viel, wie alle Einwohner im Jahr konsumieren. Im Euro-System liegen gut 2000 Mia Euro, ebenfalls ungenutzt. Mit negativen Zinsen für Kredite versuchen die Nationalbanken, diese Milliarden in die Volkswirtschaft zu scheuchen. Die Abrissbirnen der Nationalbanken zertrümmern so die drei Säulen der Zivilisation – Staatsbonität, Regelvertrauen und Geldwert – sowie den guten alten Kapitalismus.

Z. T. nach Beat Kappeler:
nzz.ch/mei​nung/die-perverse-wel​t-der-negativzinsen-l​d.1544388

Den ganzen Irrsinn sollen die Sparer mit Negativzinsen auf ihren Einlagen finanzieren. Es bleibt ihnen nur eines: Noch heute die Bar-Abhebung ihrer Einlagen und deren Aufbewahrung unter dem Kopfkissen – oder im Tresor.



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20%
(5 Stimmen)
RUDOLF OBERLI sagte February 2020

9. Januar 2020

"Eine breitere Weitergabe von Negativzinsen an Sparer wird wahrscheinlicher. Laut Bankenbarometer schliessen das immer weniger Schweizer Banken aus.

Insgesamt hätten sich gerade noch 21 Prozent der befragten Banken kategorisch gegen eine Weitergabe von Negativzinsen an ihre Kunden ausgesprochen, heisst es in dem am Donnerstag vom Beratungsunternehmens​ EY veröffentlichten Bankenbarometer.

N​ach der Einführung der Negativzinsen durch die Nationalbank im Jahr 2015 hatten noch 70 Prozent eine Belastung der Sparkunden ausgeschlossen." (sda)

telebasel.ch​/2020/01/09/negativzi​nsen-werden-wahrschei​nlicher/?channel=8950​


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38%
(8 Stimmen)
Sägesser Barbara sagte January 2020

Wenn ich sehe, wer die Verlierer von Negativzinsen sind (Sparer, Pensionskassen) und diese dann AHV und Pensionskassen "retten" sollen, stelle ich mir echt die Frage, ob die Negativzinspolitik das Wahre ist. Aber lest mal selbst diesen Artikel.

https://w​ww.20min.ch/finance/n​ews/story/Steuerzahle​r-profitieren-von-Neg​ativzinsen-der-SNB-28​292985


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11%
(9 Stimmen)
RUDOLF OBERLI sagte January 2020

19. Dezember 2019

Weil sich die Inflation seit langer Zeit nahe am Ziel von zwei Prozent bewegt, erhöht die schwedische Notenbank den Leitzins von –0,25% auf 0%. Die Inflation liegt nun bereits seit Anfang 2017 nahe am Zielwert von 2%. Es ist zu erwarten, dass auch der Leitzins in den kommenden Jahren bei 0% bleibt.

Mit diesem Schritt schafft Schweden nach fünf Jahren den Ausstieg aus den Negativzinsen. In der Schweiz dauert die Phase der Minuszinsen ebenso lange, doch die Schweizerische Nationalbank macht leider keine Anstalten, vom Leitzinssatz von minus 0,75% abzurücken.

Mehr hier:
handelszeitung​.ch/konjunktur/schwed​en-macht-schluss-mit-​den-negativzinsen


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0%
(9 Stimmen)
RUDOLF OBERLI sagte January 2020

Fünf Jahre nach der Einführung der Negativzinsen in der Schweiz scheint es wahrscheinlich, dass die Negativzinsen gekommen sind, um zu bleiben – weitere fünf Jahre ...

Eine der Ursachen für die Einführung von Negativzinsen liegt im Jahr 2000. Damals traf die Nationalbank einen folgenschweren Entscheid: Sie führte ein neues "geldpolitisches" Konzept ein. Es besagt, vereinfacht ausgedrückt, dass die SNB die Zinsen erhöht, wenn die Teuerungsprognose über 2% steigt. Ebenfalls sieht es Zinssenkungen vor, wenn die erwartete Teuerung unter 0% fällt. Die Zinsschritte der Nationalbank sollten so also sicherstellen, dass die Teuerung weder zu hoch noch zu tief wird.

Nach:
defac​to.expert/2020/01/14/​negativzinsen-im-teuf​elskreis-nach-unten/


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10%
(10 Stimmen)
RUDOLF OBERLI sagte January 2020

10. Januar 2020

Die SP Schweiz und die Gewerkschaften fordern seit geraumer Zeit, die Nationalbank-Gewinne seien zugunsten der AHV zu verwenden.

Beim Vorstoss der SVP gegen die Entwicklungszusammena​rbeit machen sie aber natürlich nicht mit. Soll die SVP doch allein neue Flüchtlinge generieren! Offenbar fehlen gehen sie ihr langsam aus.

nau.ch/politi​k/bundeshaus/svp-will​-nationalbank-und-ent​wicklungshilfe-anzapf​en-65641895


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25%
(12 Stimmen)
RUDOLF OBERLI sagte January 2020

9. Januar 2020

Der Gewinn der Nationalbank von fast 50 Milliarden CHF im vergangenen Jahr ermöglich eine Dividendenzahlung von 15 CHF pro Aktie, was dem im Gesetz festgesetzten maximalen Betrag entspricht, sowie eine Gewinnausschüttung an Bund und Kantone von 1 Milliarde. Bund und Kantonen steht ausserdem eine Zusatzausschüttung von 1 Milliarde Franken zu, weil die Ausschüttungsreserve den Betrag von 20 Mrd CHF übersteigt.

Der auszuschüttende Betrag von insgesamt 2 Milliarden CHF geht zu einem Drittel an den Bund und zu zwei Dritteln an die Kantone.

Nach:
watson.ch/​schweiz/wirtschaft/14​2893811-schweizerisch​e-nationalbank-erziel​t-gewinn-von-knapp-50​-milliarden

Die Zinsausfälle der Sparer kann man damit nicht vergüten. Aber nun muss ein beträchtlicher Anteil dieser Auszahlungen der SNB als Kompensation an die AHV überwiesen werden.


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25%
(12 Stimmen)
RUDOLF OBERLI sagte December 2019

19. Dezember 2019

Die Zeiten für Kleinsparer sind hart. Banken zahlen auf die Vermögen so wenig Zins wie noch nie, wenn überhaupt. Es gibt aber auch einige Glückliche: Beamte von St. Gallen, Bern oder des Bundes profitieren von einträglichen Spezialkonditionen. Pöstler etwa sind von Negativzinsen befreit.

Mehr hier:
blick.ch/news/​wirtschaft/negativzin​sen-und-null-zins-fue​r-erspartes-sind-allt​ag-doch-diese-beamten​-sahnen-mit-ihrem-spa​rbatzen-trotzdem-ab-i​d15671288.html


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23%
(13 Stimmen)
RUDOLF OBERLI sagte December 2019

16. Dezember 2019

Schwedens Notenbank hebt am kommenden Donnerstag mit grösster Wahrscheinlichkeit den Leitzins von minus 0,25 Prozent auf 0 Prozent an und beendet damit die Politik der Negativzinsen.

"Da​mit setzt sie sich deutlich von der Politik ab, wie sie die Schweizerische Nationalbank (SNB) verfolgt, deren Leitzins mit minus 0,75 Prozent so tief ist wie nirgendwo sonst. Negativzinsen bedeuten, dass man für Ausleihungen etwas bezahlen muss, statt einen Zins dafür zu erhalten. Erst letzte Woche haben die Europäische Zentralbank und die SNB erneut deutlich gemacht, dass sie an ihrem Negativzins noch für unbestimmte Zeit festhalten wollen.

Wie jene der Schweiz ist auch die schwedische Wirtschaft stark auf den Aussenhandel angewiesen. Die aktuelle Schwäche der Weltwirtschaft belastet deshalb vor allem den für Schweden besonders wichtigen Industriesektor. Das gesamte Wirtschaftswachstum ist gering, und die Arbeitslosigkeit steigt – aktuell beläuft sie sich auf 7 Prozent."

tagesanz​eiger.ch/wirtschaft/s​tandardschweden-wagt-​den-ausstieg-aus-den-​negativzinsen/story/1​5216089


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57%
(14 Stimmen)
Hans Knall sagte December 2019

Wenn es eine Währungshüterin (wie die SNB) als ihre eigene Aufgabe definiert, „einen Kampf“ gegen die von ihr zu hütende Währung führen zu müssen, dann ist es schlecht um diese Währung bestellt. Und um die Wirtschaft des entsprechenden Landes ebenfalls. Nur mit etwas Verzögerung.


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33%
(15 Stimmen)
RUDOLF OBERLI sagte December 2019

7. November 2019

Die Nationalbank betont, dass der Kampf gegen einen stärkeren Schweizer Franken weiterhin nötig sei und bei einer Aufhebung der Negativzinsen der CHF wieder erstarken würde. Mit einer Stärkung des CHF ginge aber eine Schwächung der Wirtschaft einher – mit höheren Arbeitslosenquoten und damit mit noch grösseren Problemen bei der beruflichen Vorsorge.

Mehr hier:
finews.ch/news​/finanzplatz/38735-ub​s-umfrage-negativzins​en-zunehmend-unpopula​er

Auch wenn die Argumentation der Nationalbank einer gewissen Logik entspricht, scheint sie gerade in der Geschäftswelt immer weniger zu verfangen. Von befragten 2'500 Unternehmen ist nur ein Fünftel exportorientiert und damit an einem schwachen CHF interessiert, und selbst diese Exporteure sind mittlerweile nicht mehr mehrheitlich für Negativzinsen.




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19%
(16 Stimmen)
RUDOLF OBERLI sagte November 2019

3. November 2019

Die Nationalbank zeigt sich entschlossen, den Leitzins noch weiter zu senken. Damit will sie den Schweizer Franken für internationale Investoren unattraktiv machen.

Die Nationalbank sieht sich angesichts der Negativzinsen grosser Kritik ausgesetzt. Die Negativzinsen erfüllten ihren Zweck nicht. Zudem würden Leute mit geringen Ersparnissen und wenig Geld in der Pensionskasse verlieren während Besitzer von Immobilien und Aktien profitierten.

«Uns​ere Geldpolitik ist für die gegenwärtige wirtschaftliche Situation richtig», sagt Nationalbankpräsident​ Jordan. «Wir haben nie gesagt, es keine Nebenwirkungen. Wir müssen jedoch das Gesamtinteresse des Landes im Blick haben und dürfen keine Einzelinteressen verfolgen.»

(sda)

radiopil​atus.ch/artikel/15761​2/schweizer-zinsen-ko​ennten-weiter-sinken


Wer Immobilien und/oder Aktien hat, kann also zulegen. Wer KEINE Immobilien oder Aktien hat, schaut in die Röhre. Das ist der ärmere Teil der Bevölkerung.


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13%
(15 Stimmen)
RUDOLF OBERLI sagte November 2019

29. Oktober 2019

Die Banken dürfen bei den Kosten für die Auflösung von Hypotheken Negativzinsen nicht einrechnen:

"Unbes​tritten ist, dass ein Bankkunde seiner Bank Geld schuldet, wenn er vorzeitig eine Festhypothek loswerden will. Die Bank darf vom scheidenden Kunden die Differenz verlangen zwischen dem, was der Kunde über die Restlaufzeit noch gezahlt hätte und dem, was die Bank bei einer neuen Anlage verdienen kann.

Strittig ist aber, ob eine Bank bei der Wiederanlage mit einem Zins unter Null rechnen darf. Das Obergericht des Kantons Zürich hat sich erstmals damit befassen müssen..

Im strittigen Fall lag der Zinssatz der Festhypothek bei 1.68 Prozent. Die Bank schickte dem Aussteiger aus der Hypothek eine Rechnung, die auf einer Zinsdifferenz von 1.68 Prozent und minus 0.5 Prozent basierte – und nicht nur auf der Differenz von 1.68 Prozent und Null. Diese Verrechnung von Negativzinsen akzeptierte der Hypothekarnehmer aber nicht – und klagte die Bank ein.

Das Bezirksgericht Zürich gab dem Hypothekarnehmer im Januar Recht. Worauf die Bank den Fall weiterzog. Nun aber hat sich auch das Obergericht der Meinung der Vorinstanz angeschlossen. Begründung: Wer wie im vorliegenden Fall eine Festhypothek 2011 abgeschlossen habe, habe nicht damit rechnen können, dass irgendwann Negativzinsen Realität würden."

Mehr hier:
srf.ch/news/wi​rtschaft/obergericht-​ruegt-banken-duerfen-​negativzinsen-bei-hyp​otheken-verrechnet-we​rden


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43%
(7 Stimmen)
Karlos Gutier sagte October 2019

Niedrigzinsumfeld, Schuldenkrise, Trump – die Welt befindet sich in einer Phase grosser Unsicherheit. Professor Hans-Werner Sinn, einer der profiliertesten Ökonomen Europas und ehemaliger Präsident des deutschen Forschungsinstituts ifo, zeigte an den acrevis Anlegerapéros auf, welche Mechanismen zur aktuellen Situation geführt haben und skizzierte Zukunftsszenarien für die europäische Wirtschaft.

Sehen Sie im untenstehenden Videomitschnitt des rund einstündigen Referats von Professor Sinn, wie er die aktuelle Zinssituation und Schuldenproblematik in Europa einschätzt, ob er an einen Anstieg der Inflation glaubt und welche Auswirkungen die Wahl von Donald Trump zum US-Präsidenten auf die Zinsen weltweit haben werden.

https://ww​w.youtube.com/watch?v​=4louogcarpY


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