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PREISSENKUNGEN DURCH KAUFEN IM AUSLAND ERZWINGEN

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Migros und Coop ma­chen bei der Volks­i­ni­tia­tive für tiefere Preise nicht mit. Weshalb?

Nivea-Hautc​​​​​reme, Co­ca-­Cola oder El­mex-­Zahn­pasta – die Kun­den wol­len seit Jah­ren EU-­Prei­se. Aber die Im­por­teure möch­ten wei­ter­hin die hohe Kauf­kraft der Schwei­zer abschöpfen.

Und ausgerechnet jetzt, wo Unterschriften für eine Volksinitiative gegen Preis­diskriminierung​​​​​ gesammelt werden, stehen die Grossverteiler Migros und Coop Gewehr bei Fuss. Dabei könnten sie jederzeit radikale Preissenkungen erzwingen. Das wollen sie aber nicht, weil sie dann auch die Preise ihrer Schweizer Produkte radikal senken müssten.

Mehr hier, unter dem Thema "Eiertanz um Fair-Preis-Initiative​​​​​": (luzernerzeitung.​c​h​​​/nachrichten/schw​e​i​​z/​abo/Eiertanz-um​​-​Fa​ir-​Preis-Initi​at​​ive;​art9​641,861​390)​​

Um im Geschäft zu bleiben, genügt es den Grossverteilern, mit den Preisen immer knapp unter der Konkurrenz zu liegen. Von Migros und Coop können wir deshalb keine Hilfe erwarten.

Druck erzeugen können nur allein wir Kundinnen*, indem wir so oft wie möglich so viel wie möglich im Ausland einkaufen. Sind Sie auch dieser Meinung, liebe Leserinnen*? Begründen Sie doch bitte Ihre Antwort! Danke.

 

 Am 12. September 2019 hat dieses aktuelle politische Thema bereits 6000 (!) Leserinnen* erreicht – für mich die Motivation, es fortzusetzen, wie man das in einem BLOG so macht.
 
(* Männer sind mit gemeint; der maskuline Begriff ist ja im femininen bereits enthalten.)

Commentaires des lecteurs sur cet article

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20%
(5 Stimmen)
RUDOLF OBERLI sagte Il y a 8 jours

9. September 2019

Die Stiftung für Konsumentenschutz (SKS) hat die Initiative «Stop der Hochpreisinsel – für faire Preise» lanciert. Ziel ist es, dass Schweizer Unternehmen ihre Waren im In- und Ausland freier beschaffen können. Dem Bundesrat geht die Fair-Preis-Initiative​ jedoch zu weit – er hat einen indirekten Gegenvorschlag entworfen. Die Kommission für Wirtschaft und Abgaben des Nationalrates wird sich im Oktober 2019 erneut mit der Vorlage befassen.

Mehr hier:
20min.ch/finan​ce/news/story/Wer-ver​dient-am-Schweiz-Zusc​hlag--25119321


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67%
(6 Stimmen)
Karlos Gutier sagte Il y a 9 jours

Wir haben Gewerbefreiheit, dass heisst jeder Verkäufer darf die Preise selber festlegen, das heisst aber auch, dass der Kunde nicht kaufen muss und diese Artikel beim günstigeren Konkurrent kaufen darf.

Würden dies die Kunden konsequent tun müsse der teurere Laden seine Preise anpassen, aber da viele Kunden dazu zu bequem sind müssen wir teuer einkaufen.


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29%
(7 Stimmen)
RUDOLF OBERLI sagte Il y a 9 jours

7. September 2019

Ein Schweizer kaufte in Genf bei Zara zwei Paar Jeans. Als er die Preisschilder entfernte, fiel ihm auf, dass unter den Etiketten ein anderer Preis durchschimmerte. Die eine Hose für 69.90 CHF war mit 39.95 EUR angeschrieben. Verärgert kratzte ein Kunde auch das Preisschild der zweiten Jeans weg. Und auch dort das Ergebnis: Er hatte 49.90 CHF für die Hose bezahlt. In Euro hätte der Preis 39.95 betragen.

Wenn man den aktuellen Euro-Franken-Kurs von 1.09 als Berechnungsgrundlage nimmt, betrug der sogenannte Schweiz-Zuschlag bei der schwarzen Jeans knapp 15 Prozent. Vernichtender fällt die Rechnung bei der blauen Hose aus: Verglichen mit dem Preis im Euro-Land zahlte 20-Minuten-Leser F. in Genf 60 Prozent drauf!

Die meisten Händler rechtfertigen die höheren Preise in der Schweiz mit höheren Infrastrukturkosten, höheren Mieten und höheren Löhnen als in der EU, was aber solche Unterschiede rechnerisch nicht erklärt.

Mehr hier:
20min.ch/finan​ce/news/story/Zara-Je​ans-kosten-in-der-Sch​weiz-60-Prozent-mehr-​27943198




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75%
(12 Stimmen)
Hans Knall sagte August 2019

Hans Knall sagte June 2017

Seit Oktober 2016 reiner Zumüll-Blog des überaktiven Blogtrolls Oberli/Beck/--/Wilden​​stein..


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17%
(12 Stimmen)
RUDOLF OBERLI sagte August 2019

31. Juli 2019

Die deutschen Zollbehörden an der Schweizer Grenze stempeln jährlich Millionen der sogenannten grünen Zettel ab – Schweizer Einkaufstouristen können damit die in Deutschland bezahlte Mehrwertsteuer von bis zu 19 Prozent zurückverlangen. Ab 2020 bekommen "Einkaufstouristen" nun nur noch einen grünen Zettel, wenn sie für mindestens 50 Euro eingekauft haben. Der Mindestbetrag gilt für jede einzelne Quittung.

Nach:
2​0min.ch/finance/news/​story/Bald-gibts-Baga​tellgrenze-fuer-Einka​ufstouristen-24402493​

Die Grenze von 50 Euro wird den Einkaufstourismus kaum vermindern. Er geht erst zurück, wenn die Preise in der Schweiz genügend sinken.





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13%
(15 Stimmen)
RUDOLF OBERLI sagte July 2019

28. Juli 2019

Letzten Dienstag ist der Euro unter 1.10 CHF gefallen. Dieser Trend geht weiter: «Die Parität kommt», sagt Raiffeisen-Chefökonom​ Neff.

Mehr hier:
blick.ch/news/​wirtschaft/schweizer-​tourismus-in-gefahr-d​er-euro-wird-bald-ein​en-franken-kosten-id1​5440779.html

Diese​r tiefe Kurs fördert u. a. den preisgünstigen Einkauf ennet der Grenze und hilft damit, die Preise im Inland zu senken.



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24%
(17 Stimmen)
RUDOLF OBERLI sagte July 2019

17.Juli 2019

Mehrwertsteue​r-Rückerstattung erst ab 175 Euro?

In Berlin schwirrt eine Idee umher, welche Folgen für Schweizer Einkaufstouristinnen*​ haben könnte. Bei Einkäufen in Deutschland sollen sie die deutsche Mehrwertsteuer nur ab einem gewissen Betrag zurückfordern können. Die deutschen Geschäfte an der Grenze wollen das jedoch verhindern. Damit wehren sie sich auch für die Schweizer Kundinnen*.

Nach:

blick.ch/news/wirtsc​haft/laeden-an-der-gr​enze-wehren-sich-fuer​-schweizer-einkaufsto​uristen-mehrwertsteue​r-rueckerstattung-ers​t-ab-175-euro-id15424​056.html



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18%
(17 Stimmen)
RUDOLF OBERLI sagte July 2019

10. Juli 2019

Frau Egli, eine Schweizer Sängerin, strahlt uns diese Woche aus dem Prospekt der deutschen Supermarkt-Kette Real entgegen, wo sie als Model für die Sportbekleidung einer deutschen Firma wirbt. Der Prospekt ist auch in grenznahen Gebieten in der Nordschweiz verteilt worden – um Kundinnen* für die Angebote von Real nach Deutschland zu locken.

"Das bringt Marcel Fringer (51), FDP-Nationalratskandi​​dat und Präsident des Schaffhauser Gewerbeverbands, auf die Palme. «Ich kann absolut nicht verstehen, dass sich ein Schweizer Superstar für eine deutsche Billigkette für Werbezwecke hergibt», motzt er. Fringer spricht von einem «Schlag ins Gesicht des Schweizer Detailhandels». (...)"

blick.ch/pe​​ople-tv/schweiz/poli​t​iker-sauer-wegen-de​ut​scher-werbung-mit-​egl​i-ich-wuerde-sie-​lieb​er-fuer-etwas-wi​e-tob​lerone-sehen-id​154125​64.html

Auc​h ein SVP- und ein CVP-Politiker regen sich auf. Es nützt wohl wenig, wenn man diesen Leuten sagt, dass es den Schweizerinnen* frei steht, wo sie einkaufen, ob im In- oder im Ausland.

Das Problem beim Kleidereinkauf besteht doch in der Schweiz wie in Deutschland vor allem in der Herkunft dieser Produkte. Werden sie umwelt- und sozialverträglich hergestellt? Wo? Aber das hinterfragt kaum jemand.



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12%
(17 Stimmen)
RUDOLF OBERLI sagte July 2019

Die Schweizer Versandhändler sind verärgert, weil die Post ihren Paketversand verteuern will. Auch hier wären doch Preisreduktionen am Platz.

"Asiatische​ Anbieter wie Wish, Ali und Co. bezahlen zurzeit deutlich tiefere Paketpreise als Schweizer Online-Händler. «Einen wesentlichen Teil des Wachstums bei den durch die Post versandten Paketmengen verursachen China-Pakete, deren Transport heute vom Schweizer Handel quersubventioniert werden», sagt Rei von Competec."

20min.c​h/finance/news/story/​Online-Shops-kaempfen​-gegen-Post-Preise-10​659837

Da die Tarife für China über den Weltpostverein geregelt werden, würden die Preiserhöhungen der Post für chinesische Versandhändler, die in die Schweiz liefern, keine Auswirkung haben. Es muss im in- und ausländischen Online-Handel für einen fairen Wettbewerb gesorgt werden. Das heisst: Im Ausland bestellen, bis Post die Preise senkt.



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6%
(18 Stimmen)
RUDOLF OBERLI sagte July 2019

72 Prozent der Schweizerinnen* im Alter haben im Zeitraum März bis Mai 2018 online eingekauft. Sie werden mit 78 Prozent in Europa nur von den Einwohnerinnen* des Vereinigten Königreichs überholt.

In der Schweiz waren 2016 Bekleidung und Schuhe 37 Prozent teurer als in Deutschland. Für Gesundheitspflege-Art​ikel zahlen die Schweizerinnen hier immer noch das Doppelte.

Nun werden aber ab 2019 die Online-Bestellungen im Ausland teurer: Ab dem 1. Januar 2019 müssen sich ausländische Versandhändlerinnen* in der Schweiz in das MWST-Register eintragen lassen, wenn sie mit ihren Sendungen in die Schweiz mehr als 100.000 CHF Umsatz erzielen. Sie werden also mehrwertsteuerpflicht​ig, und das schlagen sie auf die Preise.

Nach:
myp​aketshop.com/onlinesh​opping/online-shoppin​g-ausland/

(* Männer sind mit gemeint; die maskulinen Begriffe sind ja in den femininen bereits enthalten.)


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6%
(18 Stimmen)
RUDOLF OBERLI sagte July 2019

1. Juli 2019

Rentiert sich die Fahrt über die Grenze nicht mehr für alle?

Die deutschen Zöllnerinnen*, welche die grünen Ausfuhrzettel abstempeln, haben weniger zu tun: Weniger Schweizer Einkaufstouristinnen*​ haben die deutsche Mehrwertsteuer zurückverlangt. Viele Schweizerinnen* haben die Lust am Shoppen ennet der Grenze offenbar verloren.

Nach:
20min.ch/f​inance/news/story/Hab​en-Sie-das-Shoppen-im​-Ausland-aufgegeben--​15906794

(* Männer sind mit gemeint; die maskulinen Begriffe sind ja in den femininen bereits enthalten.)


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10%
(20 Stimmen)
RUDOLF OBERLI sagte July 2019

3. Juni 2019

Preissenkunge​n sind auch beim ÖV dringend nötig. Für den Preisüberwacher des Bundes sind Tarifsenkungen das «Gebot der Stunde». Die Fairness gegenüber dem Kunden sollte über dem Renditedenken stehen ...

Z. T. nach:
20min.ch/schwe​iz/news/story/Preisue​berwacher-fordert-tie​fere-Billettpreise-11​827407


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10%
(20 Stimmen)
RUDOLF OBERLI sagte June 2019

Hier ein interessanter Vorschlag aus Deutschland: Die Rückerstattung der Mehrwertsteuer beim Einkauf in Deutschland soll begrenzt werden.

"Die Rückerstattung der Mehrwertsteuer beim Einkauf in Deutschland soll begrenzt werden – diese Aussage des deutschen Finanzministers Olaf Scholz (SPD) sorgte jüngst für erneute Diskussionen über den grenzüberschreitenden​ Einkaufstourismus. Scholz wollte eine sogenannte Bagatellgrenze prüfen lassen, dass die Mehrwertsteuer bei der Ausfuhr erst ab 175 Euro rückerstattet werden soll. Diese Idee kommt beim Gewerbe im Zurzibiet gut an. «Alles, was das Einkaufen in Deutschland teurer macht, können wir grundsätzlich begrüssen», sagt Peter Andres, Geschäftsführer des Wirtschaftsforums Zurzibiet. «Eine solche Grenze würde die Leute vielleicht wieder zur Besinnung bringen, dass Einkaufen in der Schweiz nicht teurer ist.» Die stille Hoffnung der Gewerbetreibenden: Schweizer kaufen wieder vermehrt zu Hause ein, Detailhändler können sich also über mehr Kundschaft freuen."

aargauerz​eitung.ch/aargau/zurz​ach/zurzibieter-gewer​bler-hoffen-auf-175-e​uro-bagatellgrenze-wu​erde-leute-vielleicht​-wieder-zur-besinnung​-bringen-134470704


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15%
(20 Stimmen)
RUDOLF OBERLI sagte June 2019

28. Juni 2019

Zum Einkaufen im Ausland gehört mehr und mehr auch das sog. "Online-Shopping". Offenbar haben hier Betrunkene einigen Anteil an der Zunahme: Zwischen Online-Shopping und Alkoholkonsum gibt es Parallelen. Man will sich in alkoholisiertem Zustand – meist zu später Stunde – oft etwas gönnen. Nicht nur in den USA, auch in der Schweiz nimmt die Konsumfreudigkeit zu später Stunde zu. Je tiefer die Nacht, desto unberechenbarer sei das Kaufverhalten. Man bestelle da oft mehrere gleiche Artikel ...

Z. T. nach:
nau.ch/news/wi​​rtschaft/das-kaufen-​b​etrunkene-konsument​en​-im-netz-65545105


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(20 Stimmen)
RUDOLF OBERLI sagte June 2019

27. Juni 2019

Schweizerinne​n* shoppten 2018 im In- und Ausland online für 9,75 Milliarden Franken. Aus dem Ausland wurden 33 Millionen Pakete in die Schweiz geliefert, 70 Prozent davon aus Asien.

"Ab 2019 müssen ausländische Firmen, die mehr als 100'000 Franken Umsatz pro Jahr machen, Mehrwertsteuer auf Sendungen in die Schweiz bezahlen. Das könnte eine dämpfende Wirkung auf das Wachstum bei den Paketen aus Asien haben (...)"

20min.ch/fi​nance/news/story/Schw​eizer-shoppen-fuer-10​-Milliarden-Franken-i​m-Netz-27873362

(*​ Männer sind mit gemeint; die maskuline Form ist ja in der femininen enthalten.)


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