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Coop und Migros unterstützen Sklavenarbeit in Almeria

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Es ist of­fen­sicht­lich weder Sai­son noch be­steht eine Nach­frage für Erd­bee­ren. Aber Coop und Mi­gros ma­chen Wer­bung für Erd­bee­ren. Wenn man re­kla­miert kommt die la­pi­dare Ant­wort der Mi­gros: «Un­sere Kun­din­nen und Kun­den sol­len per­sön­lich ent­schei­den kön­nen, wel­che Pro­dukte sie kau­fen wol­len und wel­che nicht.»

 

Im Weiteren schreibt die Migros: «Mit dem Verkauf von Erdbeeren im Februar und anfangs März werden wir zum einen den Wünschen der Kundinnen und Kunden gerecht, welche sich Erdbeeren immer früher wünschen.»

 

Mit dieser Begründung könnte man alles verkaufen, selbst illegale Produkte!

 

Hier stellen sich doch einige Grundlegende Fragen der Verantwortung: Schon John Kenneth Galbraith hat in den 50er-Jahren die Mär der Nachfrage zur Disposition gestellt. Heute behaupten nur noch die Mainstreamökonomen, das es so was wie Angebot und Nachfrage gibt. Denkende unbestechliche Ökonomen wissen längst, dass die grossen Konzerne sehr autonom bestimmen, was nachgefragt wird. So was wie eine persönliche Entscheidung von Kunden existiert nur in der Theorie. Die Manipulation der Kunden ist derart ausgeklügelt, das wirklich nur sehr wenige selber entscheiden.

 

Nun behaupten die Grossverteiler, dass sie sich darüber informieren werden, wie die Erdbeeren produziert werden, mein Gott. Es braucht 5 Minuten um heraus zu finden, dass die Erdbeeren in Almeria mit Tonnen von Gift und unter Arbeitsbedingungen, die Sklavenarbeit gleich kommt produziert werden. Ganze Gegenden werden zerstört, damit wir Erdbeeren, die nach nichts schmecken konsumieren können. Was es da abzuklären gibt ist mir schleierhaft.

 

Beson​ders das Verhalten der Migros stört mich. Die ganze Zeit wird von regionalen Produkten geredet, aber man merkt. Das dies nur PR darstellt. In Tat und Wahrheit ist es den Grossverteiler völlig Wurst wie die Produkte entstehen. Wenn man sie zur Rede stellt, schieben sie die Verantwortung auf die Kunden ab. Würden sie auch nur einigermassen moralisch handeln, verkauften sie solche Produkte nicht. Die meiste Kunden würden es nicht einmal merken. Den im Winter besteht keine Nachfrage nach Erdbeeren


Commentaires des lecteurs sur cet article

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100%
(3 Stimmen)
Alex Müller sagte March 2018

Ja , auch der gekochte Schinken wird rosarot gefärbt, weil er besser aussieht. (Wenn man Schinken normal kocht, sieht er grau aus wie eine Braten und würde im Schaufenster nicht so" gluschtig" aussehen. Daraus entsteht eine "neue Realität". Wir kaufen nur noch rosaroten Schinken, weil wir glauben, dass das die "richtige"Qualität sei.


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25%
(4 Stimmen)
Karlos Gutier sagte March 2018

Ich kaufe meine Erdbeeren beim Denner oder Lidl !


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67%
(3 Stimmen)
Michel Ebinger sagte March 2018

Und von wo stammen die? Es bleibt die Frage, weshalb Erdbeeren im Winter!


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25%
(4 Stimmen)
Karlos Gutier sagte March 2018

Solange die deutschen Kartoffeln nach Italien zum reinigen und danach wieder nach D transportiert werden ?

Solange die Schrimps aus der Nordsee nach Marokko zu schälen und danach zurück nach D transportiert werden ?

Da sind die Erdbeeren noch das kleinste Problem. Wir essen ja auch Bananen aus Südamerika.


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50%
(2 Stimmen)
jan eberhart sagte March 2018

Bananen können im hiesigen Klima gar nicht gedeihen.

Da braucht es tropisches Klima.


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67%
(3 Stimmen)
Karlos Gutier sagte March 2018

Ja jan Eberhard, auch das waschen von Patati und das pulen von Schrimps braucht unbedingt tropisches Klima.


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43%
(7 Stimmen)
Werner Nabulon sagte March 2018

Es sind ja die Kunden Kundinnen die das kaufen, Angebot und Nachfrage. Wer das nicht will, soll es bleiben lassen.


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89%
(9 Stimmen)
Alex Müller sagte March 2018

Obschon ich den Sachverhalt ähnlich sehe, bin ich doch der Meinung , dass man der Migros nicht vorwerfen kann, dass sie "Sklavenarbeit unterstütze". Man könnte aber sagen, dass die Migros nur darauf schaut, ob das Produkt zum Konsum geeignet ist, sich aber nicht um Arbeitsbedingungen in den Plantagen kümmert.
Wenn die Migros argumentiert, dass sie mit den frühen Erdbeeren die "Wünsche der Kunden erfülle", glaube ich , dass Kunden nicht im Februar anrufen, warum es noch keine Erdbeeren gäbe.
Das führt mich aber auf den Gedanken, dass wir keine Bedarfsdeckungsproduk​tion betreiben, sondern eine Bedarfsweckungsproduk​tion. Es geht darum immer neue Produkte auf den Markt zu bringen, welche nur neue Wünsche wecken sollen. Denn es kommt darauf an, ob Migros oder Coop, Samsung oder Apple zuerst mit etwas "Neuem" auf dem Markt ist. Dann rennen die Neugierigen schon dorthin. Bei einem neuen Handy schlafen sie sogar vor der Ladentüre oder fassen Nümmerli.
Aber zurück zu den ausgenutzten Arbeiterinnen auf der Welt. Was kann ich dagegen tun, dass die Näherin in Indien für ihre 12 Stunden Tageslohn Arbeit nur Fr. 1.- Pro Tag erhält und davon nicht leben kann? Oder anders gesagt an einem T-Shirt für 29.-Fr. nur 6 Rappen bekommt? Ich weiss es nicht. Ähnliches gilt für Schuhe, elektronische Geräte, Lederwaren, Seide, Baumwolle, Kakaobohnen, Zuckerrohr, Kaffeebohnen, Teepflücker, Kupfer, Silber- , Gold- , Diamanten- und andere Minen.
Wir sind Konsumenten sind ebenfalls "Gefangene" in dem System,


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78%
(9 Stimmen)
jan eberhart sagte March 2018

Warum werden wohl glückliche Kühe, schöne Weiden, etc beworben?

Weil das besser für das Marketing ist, als die Realität.

Solange die Mehrheit kauft, wird sich nichts ändern.


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