Ernst Jacob

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Wohnort: Moeriken
Beruf: Pensionär, Rethoriker, Advocatus Diaboli
Jahrgang: 1946

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Der arme Herr Portmann vor den Freisinnigen ....
er wirkte fast wei­ner­lich, ver­gan­gene Woche im Tele Zueri Talk, als er sei­nen Tischnach­barn, und wahr­schein­lich auch den TV-­Kon­su­ment|in­ne​​&
Die Alten im Land, die vergessene Generation ...
Es ist jetzt so un­ge­fähr zwei Jahre her, als ich zum ers­ten Mal einen freund­li­chen Brief vom Amt er­hielt, mit der Auf­for­de­rung, mich neu TÜ­Ven zu las­sen, falls ich noch Lust dar­auf hät­te,

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Dafür setze ich mich ein

Für Freiheit, Gleichheit vor dem Gesetz, staatliche Unabhängigkeit, und Erziehung zur Selbstverantwortung.



Das habe ich erreicht

... nach jahrzehntelangem Bemühen, gelegentlich im hohen Sinus-Bereich, ist es mit gelungen, ich schaffte es, grad knapp auf meine Pensionierung hin, meinen Traumberuf zu finden. Als 'Boss' einer eher 'exotischen Art' von Grotto, zusammen mit der Frau, die mich seit 40+ Jahren schon ehelich begleitet. Zwar nicht, wie mal erträumt, im schönen Tessin, aber trotzdem, und immerhin...



Meine politischen Ämter und Engagements




Hobbies / Interessen

Altiv-Mitglied des Clubs der alten Säcke.



Meine neusten Kommentare

Vor 5 Stunden Kommentar zu
Gedanken über den modernen Feminismus
Damit habe ich eigentlich kein Problem, im Gegenteil, ich mache mir länger schon ein Hobby daraus, auf Facebook den Frauen zu denken zu geben. Und das mit relativ klaren Worten, und teilweise recht langen Beiträgen, auch wenn es natürlich nicht ganz allen gefällt.
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Vor 8 Tagen Kommentar zu
Idealismus und Fanatismus sind bei der Jugend nahe verwandt.
Ich habe soeben auf Facebook einen zufällig zum Thema passenden Kommentar auf meiner Seite hinterlassen, da ich es einfach nicht lassen kann, Einigen gelegentlich etwas auf den Nerv zu gehen.
Das Ganze ist für mich ja auch nur ein weiterer Beleg, dafür, wie wenig es doch braucht, um die sogenannte Erwachsenenwelt ideologisch zu indoktrinieren. Vor Allem die Frauen, die ja für Alles empfänglich sind, was von Göttern und Geistern stammt.

Und da das Links/Rechts-Schema so langsam ausgelaugt ist, macht man jetzt halt auf Natur. Die Ideologie ist zwar immer die Gleiche, aber das merken die strahlenverseuchten Hirne offenbar jetzt schon nicht mehr.

https://www.faceb​ook.com/Velomech
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Vor 10 Tagen Kommentar zu
Wanderungssaldo reduzieren – Wohlstand steigern!
Sehen Sie sich doch einmal um, meine Herren. Es wird ja gebaut, wie nie zuvor in der Geschichte.Für wen denn sollen all diese neuen Wohnungen sein? Sicher nicht für Die, die bereits eine haben. Und solange wenigstens die Bauwirtschaft noch richtig brummt, haben auch viele andere Betriebe noch Arbeit und Brot.

Es gibt daher gar kein Zurück. Schon deshalb nicht, weil die politische Mehrheit im Land, die überhaupt noch abstimmen geht, es gar nicht will. Die Leute haben ja mit Sicherheit nichts davon, würde man einfach überall zu bremsen beginnen, oder gar zu stoppen. Da schauen lieber Alle erste einmal für sich selber. Und die Wohlhabenden und Wichtigen könnten ja jederzeit anderswohin, wenn der Weg im Auto von Zürich nach Bern zeitmässig länger wird als ein Flug von Zürich nach Amsterdam.

Und, obwohl die alten Griechen, Agypter, und sogar das tausendjährige Reich längst ja schon nur noch Geschichte sind, ihre Städte existieren ja immer noch, einfach in etwas neuerem Design, und anderen Dimensionen. Wir sollten das Ganze daher einfach etwas gelassener nehmen, das mit dem Wohlstand, es ging uns ja fast unser ganzes Leben lang vergleichsweise gut, verglichen mit einem Entwicklungsland. Ganze Heerscharen von Schweizer Auswanderer verliessen ja, noch nicht allzulange her, ihre Heimat auch, weil sie keine Zukunft zuhause sahen. Und jetzt kommt man halt zu uns, mit dem gleichen Motiv, und wer könnte es ihnen verübeln.

Es funktioniert einfach nicht, das mit dem kontrollierten Reduzieren. Weder im Strafvollzug, noch mit der Zuwanderung. Man kann es nur stoppen, und die Regeln wieder den Realitäten anpassen, für die, die sich nicht an Regeln halten. Aber wer will das schon, in einer Phase, wo der sicherste Arbeitgeber wieder zählt, sehr viel mehr noch als nur der vermeintlich grad beste Lohn. Im Sozialwesen gibt es ja bald mehr Studierte, als anderswo sonst, was soll man da noch mit Dingen wie Freiheit und Demokratie, mit einem Volk, dessen Anteil an Alten und sonstwie nachhaltig Geschädigten ja ständig nur noch steigt.

Wir erleben ja den seit dem Untergang von Babel wohl grössten Umbruch der Geschichte. In einer Zeit, wo's schon klügere Maschinen gibt, als Menschen es je waren, und der erste schon selber denkende und funktionell handelnde Humanoid wohl nur noch eine Frage von wenigen Jahren ist. DANN steht die Menschheit nämlich wirklich vor einem Problem, einem, das weder mit Ländern, noch mit Grenzen, etwas zu tun haben wird. Und niemand wird dish dieser Ewntwicklung verschliessen können, G5 ist ja nur ein ganz kleiner, aber elementarer Teil davon.

Eigentlich bräuchte es ja den grössten Teil der Menschheit schon gar nicht mehr. Und dieses Problem wird ja auch irgendwann einmal zu lösen sein.

Letzte Nacht kam ein langer Film über NewYork. Es hat mich an die Zeit erinnert, als es mit NewYork bergab ging, und auch die US Bevölkerung selber emotionell/mental eher am Darben war. Aber was mich erneut stark berührte, war die filmisch spürbare Begeisterungsfähigkei​t, der Patriotismus, und der unbedingte Wille, immer das Beste daraus zu machen, was immer es auch sei. Etwas, was die Ami's halt von ganz fundamental von uns zögerlichen CH Bünzlis unterscheidet.

Mit​ ein Grund, wieso es so schwerfällt, politischen Splittergruppen wirklungsvoll entgegentreten zu können, wenn selbst Leute, die sich bürgerlich nennen, fast eine Handvoll Parteien zur Auswahl haben, um immer noch als Bürgerlich taxiert zu gelten. Und zudem hat ja Bürgerlich auch nicht zwingend etwas mit Freiheit gemein, ausser der Freiheit, möglichst viel vom verdienten Geld wieder auszugeben. Und dann auch noch die Medien, wo ja auch jede Person, die in einer Sendung irgend eine Rolle spielt, eine politische Gesinnung hat.

Mit Humanoiden in der Verwaltung, an entscheidenden Stellen, würde wohl manchens in Zukunft etwas einfacher. Oder zumindest transparenter, und sachlicher dazu. Aber solange Menschen mit im Spiel sind, ist auch das (ur-)menschliche Verhalten Teil davon.

Aber eine Revolution wird es deshalb trotzdem nicht geben, höchstens da und dort einen virtuellen Shitstorm, oder kleinere Revolte. Wir können ja auch nichts dagegen tun, ausser, zu akzeptieren, in eine aufregende Zeit hineingeboren worden zu sein. Nicht mehr ganz so gefährlich und gar tödlich wie früher noch, dafür umso schwerer im Kopf zu ertragen. Deshalb ja auch die stark zugenommene Rückbesinnung auf die Geisterwelt, man sucht nach Erklärungen und Halt, und nach dem Sinn des eigenen Seins. Zumindest, solange man über genügend Wohlstand verfügt, um die Telefonrechnungen bezahlen zu können.

Aber vielleicht machen wir und ja auch nur etwas vor, und sind es eigentlich gar nicht wert, so ein angenehmes Leben geniessen zu dürfen. Verglichen mit dem Grossteil der restlichen welt zumindest, und mit der Bevölkerungsschicht, der wir angehören. Eben, die Griechen, die Agypeter, Römer, Mayas, und all die Anderen, die, weil sie selber zu faul wurden, Fremde importierten, die für sie den Dreck zu machen hatten.

Dier Geschichte wiederholt sich daher nur, einfach in etwas modernerer Form. Und das war auch immer schon so ...
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Vor 11 Tagen Kommentar zu
Jeder Mensch ist ein einzigartiges INDIVIDIUM
> alles was mit Macht, Ego, Überheblichkeit, Missachtung des Nächsten, EGO-Manie mit Lügen und Betrug, Fremdbestimmungen, andere herabsetzen usw. ist alles des Teufels.

Mag ja sein. Aber dann müssen wir uns wenigsten auch eingestehen, dass der Teufel bei unserer Zeugung halt auch mit im Liebesspiel war, und so bestehen wir halt aus beiden Arten von Chromosomen, wie der Rest aller Neugeborener dieser Erde auch. Oder dann sind es einfach genetische Bausteine, deren tierischer Teil halt auch in unserem menschlichen Körper nach wie vor existiert.

Wir können ja auch gar nichts dafür. Wer als 'Extremer' auf die Welt kommt, wird es auch ein Leben lang bleiben. Und wir beten sie ja alle an, die Extremen, als Spitzensportler, oder sonstwas, was sogenannt 'normale' Menschen nicht können, oder tun, bis hin zu Denen, die sich 'regelgemäss' so lange bekämpfen, bis einer von Beiden auf dem Boden liegt. Und wir sind sogar gierig darauf, Blut, Mord, und Todschlag virtuell geniessen zu dürfen, in jeglicher Art und Form, um wohl irgendwie innere Gelüste stillen zu können, und in einer friedlichen Form abzureagieren, oder was immer es auch sein mag.

Und es gibt Gewinner, wie auch Verlierer, so wie Schönschnorrer und Hassredner, für Jedes und Alles. Und Leute wie mich, die es dann eher als Lust und geil empfinden, Anderen möglichst ungeschminkt den Spiegel vor die Nase zu halten, aber nicht als Agitator, sondern eher als Reaktionär. Schnorren sollen die Anderen, ich schreibe ja meist höchstens dazu.

Wir möchten alle HERRSCHER sein, von der ersten Minute unserer Geburt. Und wie mehr die Mutter springt, wenn wir rufen, desto mehr finden wir Gefallen am Leben. Und Frauen Königinnen, aber erstmals mit Sicherheit Prinzessin, umschwärmt, benieden, weil einzigartig und höchst reizvoll dazu. Die Gebrüder Grimm haben es ja perfekt beschrieben, wie der Mensch doch funktioniert. Auch wenn sogenannt 'lieb und gut geboren' programmierte Menschen vielleicht wirklich damit Mühe haben, teil schon aus religiösen Gründen, es ändert trotzdem nichts daran, dass wir zum erdlichen Tierreich gehören, in seiner ganzen Art, und allen Varianten und genetischen Kombinationen, ob es uns passt, oder dann halt nicht.

Wir sind ja auch noch gar nicht weiter, als man es vor einigen hundert Jahren schon war. Nur die Technik hat sich verändert, aber in unserem Kopf und unseere Sinnen schweben wir immer noch irgendwo zwischen Himmel und Hölle umher, und glauben an Geister, wie es immer schon war.

Nicht alle, natürlich, es gibt auch Die, die davon leben, dass es so ist. Und wie weniger EInem etwas wirklich im Alltag nützt, desto wertvoller ist es doch. Der Schein, der Glanz ist, was gefällt, aber sicher nicht die profane Wirklichkeit. Aber das ist Alles nicht des Teufels, es ist einfach ein System. Irgendwie müssen wir ja leben, und unsere Bedürfnisse stillen können. Ob aber Vernunft dabei immer eine Rolle spielen sollte, ist nicht relevant, wenn es um Geld geht.

China macht es uns wahrscheinlich vor. Vieleicht einfach, weil man sich in China weniger vormacht. Und man wird auch bei uns nicht umhin kommen, die Regelgurte enger zu schnallen. Die Individualisierung findet statt, und bald braucht man gar keine Nachbarkontakte mehr, weil ja bald alles Private übers Handy läuft. Und so zerfällt auch die Kultur, in einzelne Bäume, und das Einzige, was man noch gemeinsam hat, sind Dokumente und Papiere. Oder zumindest den CHIP, wo alles schon draufsteht, was eine|n identifiziert.

Es wird daher sehr viel mehr Macht an das System zurückgegeben werden müssen, was dann logischer weise die Freiheit Aller tangiert. Und das haben Einige ja auch längst schon erkannt, und arbeiten zielgerichtet und auch überregional bestens zusammen, im Hinblick darauf, zumindest EIne|r vom System zu werden, und so zumindest auf der richtigen und erst noch sicheren Seite zu sitzen. Finden wir uns einfach besser damit ab, denn selbst ein grosser Krieg würde nichts daran ändern, dass die Menschheit genau so bliebe, wie sie vorher schon war.

Man kann von einem Bluthund nicht erwarten, sich wie eine Schmusekatze zu benehmen, auch nicht, wenn er später mal als Mensch geboren wurde. Göttlich oder Teuflisch, es sind beides nur menschliche Begriffe, um Gut und Schlecht zu unterscheiden.

Wär​​e Gut nur gut, und schlecht nur Schlecht, es kommt ja immer ganz drauf an, zu Welchen man sich selber zählt.
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Vor 12 Tagen Kommentar zu
Die Reichen werden immer noch reicher!
> aber um die antrainierten Denkfehler aufzuzeigen braucht es eben viel Durchhaltewillen.

​​​Hier liegt vielleicht auch der kleine Unterschied zwischen Ihnen und mir. Ich rufe zwar gelegentlich aus wie ein Wald voller Affen, zu irgend etwas, was mich grad interessiert, aber dann ist es wieder vorbei. Es bringt mir ja nichts, meine Zeit zu verschwenden, im Glauben, mit Worten die Menschheit zur Vernunft zu bringen. Vernunft ist eine reine Variable, abhängig von vielen Faktoren, und dem Zustand, in welchem man sich jeweils grad selbst befindet. Wie bei einem Computer, oder dem Web. Wir sind nunmal Individuen, und primär darauf programmiert, erstmal für uns selber zu schauen. Und das korrumpiert, ganz automatisch, wer das verneit, belügt sich selbst. Es gibt nichts Gutes auf dieser Welt, ausser, man tut es.

Mein Durchhaltewille konzentriert sich wohl eher nur noch darauf, als der beste 'farbenblinde' HobbyCoder des 'free' OpenCart-Universums in die Geschichte einzugehen. Und man muss ja nicht einmal irgendwohin, um trotzdem von Mengen von Leuten weltweit gekannt zu werden. Teils hochgeschätzt, und teils echt gehasst, wie Alle, die man vermeintlich zu kennen glaubt, weil man von ihnen viel hört, sieht, und liest. Und das vor Allem in einer Branche, wo der Uebergang von 'kostenlosem' zu 'kostenpflichtigem' Wissen von Jedem etwas anders interpretiert wird, und erst noch praktisch Jede|r Benützer|in solcher Software des Anderen potentielle Konkurrenten sind. Aber hätte anno 2014 nicht ein so unglaublich grosses Arsenal an gratis-Wissen und Code existiert, ich hätte es wohl gar nie ausprobiert.

So kann man langsam zu spinnen beginnen, ohne dass man es selber merkt. Und schmerzen tut es erst noch nicht. Zudem man weiss ja nie, ob's im Himmel auch Internet gibt, und so könnte man auch ohne viel Reden dem Herrgott beweisen, wie gut man es manchmal mit Anderen auf Erden doch meinte. Oder dann bau ich ihm einen Himmel-Shop, und wir beliefern die Menschheit direkt, und ohne Umweg über Vereine, von welchen jeder vorgibt, der letztlich Preiswertere und mit Sicherheit Ehrlichere zu sein.

Auch so blöde Gedanken, die man sich zu machen beginnt, wenn es im Umfeld Bekannter und Begleiter|innen zunehmend da und dort langsam zu bröckeln beginnt.

Die Frauen haben ja nicht mehr die Bedeutung, die sie einst hatten. Und was sich heute so alles Frau nennt, hat mit den Frauen, die wir noch bevorzugten, ja grösstenteils längst schon nichts mehr gemein. Und auch das, was man nächtens kostenlos im öffentlich-rechtliche​​​n Ona - TV so sieht, trägt ja auch eher noch zur Impotenz bei, als zur Lust.

Ich möchte ja auch niemanden von Etwas überzeugen. Ich stelle nur fest, und drücke mit Worten aus, was ich von den einen oder anderen Dingen halte. Und vielleicht gibt mir die Zukunft auch einmal irgendwo recht, und dann können meine Enkelkinder vielleicht einmal mit etwas Stolz sagen, ihr Grossvater habe schon davor gewarnt, nur hätte es damals (noch) niemanden interessiert.

Es beginnt ja auch sonst überall langsam zu bröckeln, und was die KLIMA Mafia alles noch auslösen wird, mit klarem Ziel, und wenn man sie nicht bremst, hat ganz fundamental mit ARM und REICH auch gar nichts zu tun. Die (EInfluss-)Reichen können immer wieder gehen, sie sind längst nicht mehr an einen Ort gebunden. Der grosse Hammer wird daher auf die niederfallen, die hier bleiben müssen. Schön langsam, und dosiert, mit stetig zunehmender Kraft, und natürlich unterstützt von der bald schon vollständigen Ueberwachung, allein schon, um die Ordnung und Sauberkeit zu gewährleisten.

Und​​ in fünftig Jahren würden wir hier mit Sicherheit nicht mehr so schreiben, ohne deswegen 'indexiert' zu werden. ORWELL 2050, besser, als sich je ein Schriftsteller erträumte. Damit sollten wir uns beschäftigen, nicht nur mit dem Geld. Indexiert werden wir ja heute schon, und Einige von uns profitieren ja davon auch, dass es so ist. So wie, mit Google, meinem wohl wirklich besten Freund im Web.

Meine ich wenigstens ...
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Vor 13 Tagen Kommentar zu
Die Reichen werden immer noch reicher!
Nehmen wir doch lieber ein einziges Beispiel, als zu versuchen, herauszufinden, was Herr Bender meint. Ein neues iPhone kostet in der Herstellung um die 50 Stutz. Verkaufen kann man es um die 1'000 Stutz, als neuste Version zumindest. Und wieso das ? Weil die geistig Armen dieser Welt um jeden Preis Eines wollen, um so wenigstens das Gefühl zu haben, auch jemand Wichtiges zu sein, und mit vorn zur Spitze zu gehören. Man ist ja schliesslich wer, und wer plagiert, hatte immer schon mehr vom Leben.

Sich damit arrangieren, Herr Bender, das wäre wohl wirklich intelligenter, als darüber nachzudenken, wie man aus nachgemachten Clones und Egozentriker|inne|n vernünftige Menschen machen könnte. Die Welt der Wirtschaft hat das längst schon begriffen, und verdient sich dumm und dämlich daran. Aber Mitleid zu haben, mit dem armen kleinen und grossen Kindern dieser Welt, wäre doch wirklich mehr, als diese Figuren verdienen.
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Vor 14 Tagen Kommentar zu
Jeder Mensch ist ein einzigartiges INDIVIDIUM
Jeder Mensch ist ein einzigartiges INDIVIDIUM.

Einzigartig, in was denn wirklich ? Ist doch alles nur dummes Dahergerede, wohl, um sich selber einzigartig zu fühlen. Oder dann zumindest höchstens einzigartig in unserem Grössenwahn, mehr und besser zu scheinen, als wir es in Tat und Wahrheit sind.

Wir sind alles nur Egomanen, und -Innen natürlich, und streben nach Etwas, um uns zumindest von den vermeintlich Niedrigeren und Dümmeren zu unterscheiden. Und als Vorbilder nehmen wir uns die, die es dem Anschein nach geschafft haben, ihre Einzigartigkeit zu belegen.

Das Tattoo-Syndrom ist doch das beste Beispiel dafür, simpel es sich erklären lässt. Man will es auch, aber natürlich in einer ganz einzigartigen Form, wohl, um die ureigene Persönlichkeit und Einzigartigkeit damit besser manifestieren zu können.

Die Werbebranche hat es ja längst schon begriffen, wie weit her es mit der Einzigartigkeit doch wirklich ist. Und man weiss auch, wie man den Haufen von nachgemachten Individuen am besten anspricht, und ihre kleinkindliche Gefühlswelt erreicht, um den Clones und Imitationen die Kohle aus dem Geldbeutel zu ziehen. Und die Medienbranche spielt natürlich mit, denn nur mit Fakten und Normalität bringt man heute keine Sau mehr zum Grunzen.

Aber ich meine es weder pessimistisch, noch irgendwie deprimiert. Wir müssen ja irgendwie unsere Zeit auf diesem Planeten totschlagen, ohne uns die ganze Zeit nur gegenseitig todzuschlagen. Und anstatt uns mit Führern, seien es Kaiser, Könige, oder Kirchenleute, zu umgeben, die uns als Ganzes lenken, hat man sich auf die menschlichen Partikularinteressen konzentriert und spezialisiert, wo primär das ehedem noch teuflisch-sündige individuelle Begehren, die Lust, der Trieb, und das Verlangen vordergründig bearbeitet und gefördert werden, und der dazugehörige Glaube natürlich, wirklich etwas ganz besonderes zu sein.

Und Fakt ist, dass der offenbar grössere Teil der Menschheit das zu erkennen nicht in der Lage ist. Oder es zumindest nicht wahrhaben will, vielleicht auch nur deshalb, weil eine solche Erkenntnis ja das eigene Fundament in Stücke reissen würde. Es ist daher sicher nicht nur Dummheit, es ist auch Kalkül, denn an irgend etwas muss man sich ja orientieren, will man nicht ganz Allein durchs Leben gehen. Die sogenannte Individualität beschränkt sich deshalb bei der Mehrheit darin, das auszusuchen, was die gefeierten und angebeteten Vorbilder vorgeben, um sich selber damit, natürlich in leicht angepasster Form, als Individuum zu schmücken.

Aber, zugegeben, verstehen zu ich es ja schon. Und es ist ja auch nicht einfach(er), einen eigenen Weg im Leben zu gehen. Die Verlockungen sind zu gross, und wie weniger Selbstwertgefühl man von zuhause her mitbringt, desto mehr sind es halt dann die Aeusserlichkeiten, mit welchen man sich zu schmücken versucht.

Wenn wir also so einzigartig sind, dann doch nur so wie ein Hund oder ein Pferd. Abhängig davon, aus welchen Genen wir zusammengesetzt sind, und was diese Zusammensetzung zur Folge hat. Und dann noch die Erlebnisse und Eindrücke von zuhause während der Kindheit, und der eigene Lebensweg ist vorgezeichnet.

Es ist daher ja auch nicht abwegig, zumindest zu verstehen, welche Ziele zum Beispiel das reichsdeutsche 'Lebensborn' Experiment anstrebte, es ist die Zuchtauswahl, die einem massgeblich prägt. Und viele Jahrhunderte lang funktionierte das, zumindest bei der Führungsriege dieser Welt, ja relativ problemlos. Man wählt das Bestmögliche, ein Risiko ist ja trotzdem immer noch dabei.

Aber wie weiter nach unten man steigt, desto desolater die Situation ja in der Regel wird. Schon deshalb, weil sich je Jede|r als etwas ganz besonderes fühlt, und deshalb natürlich auch eine entsprechende Behandlung erwartet. Und die Werbung hat das auch ja längst schon gemerkt, deshalb boomt ja auch Alles, was die Egozentrik und Egomanie am Perfektesten anspricht.

Mit gelebtem Individualismus aber hat das Nichts zu tun, eher noch mit gelebtem Marketing. Die Menschheit will keine Priester und Pfaffen mehr hören, die sie vom Erleben nur abhälten wollen, (um es teils selber etwas exklusiver zu tun,) die Menschheit will leben, erleben, und fühlen, und wenn es auch nur vor dem eigenen Spiegel ist.

Aber ändern kann man es nicht, man kann bestenfalls versuchen, davon zu profitieren. Dann hat man wenigstens etwas REALES davon. Alles Andere wäre nur versäumte Zeit, man lebt ja schliesslich nur einmal, auch als wirklicher Individualist.

Was kümmert mich die Welt ? Sie hat mich geschaffen, nicht ich sie.
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Vor 20 Tagen Kommentar zu
Adventszeit - zwischen Kitsch und Aberglauben
> Als konfessionsloser Agnostiker lassen mich Gebete und Bibelsprüche unberührt

Ganz offenbar nicht, sonst würden Sie ja auch gar nicht darüber schreiben. Aber wie auch immer, das Einzige, was uns doch wirklich von Tieren unterscheidet, ist der Glaube. Würden wir nämlich nichts glauben, so gäbe es auch keinen Fortschritt, und wir wären wie Tiere, dem ausgeliefert, was und wie es den Tieren vorgegeben ist. Der Glaube ist das, was uns vorwärts brachte, was immer auch 'vorwärts' bedeuten mag. Und das setzt natürlich auch voraus, dass man sich gewisse Vorbilder schuf, wie die Götter, und einen Teufel, mit Sühne und ewiger Verdammnis, für die, die sich nicht regelkonform auf dieser Erde verhalten.

Und es gibt auch keine Alternativen, zumindest nicht, wenn man plant, eine Gesellschaft zu haben, die sich an gewissen 'göttlichen' Werten orientieren kann. Diese Tatsachen aber zu verneinen, ohne gleichzeitig eine valable Alternative aufzuzeigen, ist ein sinnloser Versuch, der Menschheit gemeinsame Werte vermitteln zu wollen, mit welchen sie zu leben imstande wäre.

Es ist wie im Verkehr, ohne Regeln, die für alle Gültigkeit haben, und bei Missachtung geandet werden, würde sich keine Sau an Regeln halten. Und auch der Intellekt der Individuen variiert ja von 1 bis 100, nimmt man der Masse also den Glauben, so nimmt man ihnen auch das Fundament, um irgendwie gemeinsam weiter zu kommen.

Es wäre die reine Anarchie. Ob man es glauben will oder nicht.
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Vor 31 Tagen Kommentar zu
Zum 30. Jahrestag des Mauerfalls
Dautschlands Hauptproblem liegt wahrscheinlich auch daran, dass ab 1945 keine Nazi's mehr existierten. Sie waren Alle auf einem Schlag plötzlich einfach weg, und es existierten nur noch Christlich und Chr.Konservative, Freiheitliche, und Sozialisten.

Man hat die Vergangenheit nie verarbeitet, bis heute nicht. Und anstatt sich darüber öffentlich Gedanken zu machen, wieso aus einem ganz 'normalen' Menschen ein 'Nazi' werden kann, sucht man billige Ausreden, oder verschiebt das Thema einfach auf die Einwanderer, die in den primitiven Einheimischen-Gemüter​n offenbar Aengste auslösen, mit allen politischen Konsequenzen, die damit verbunden sind.

Nazitum bedeutet und beinhaltet ja auch, den Pöbel mit ins aktive Geschehen einzubeziehen, ihn zum Werkzeug zu machen, um auch die schmutzige Arbeit zu tun. Und wie niederer der Intellekt, desto konsequenter und auch grausamer kann man den Pöbel in den Griff bekommen. Es ist fast schon vergleichbar mit der heutigen Situation, wo man ja auch die 'unteren Massen' zu mobilisieren versucht, um dem gegnerischen Konsum-Establishment möglichst eindrucksvoll zu manifestieren, wie dringend und konsequent man jetzt agieren sollte, um den Wettergott schnellstmöglichst wieder zu besänftigen. Also weniger der Intellekt, aber dafür das viel grössere Getöse soll es sein, fast schon genau so wie dammals, als die Meute jubelte und schrie, mit einem Lärmpegel, der die Anderen einfach verstummen liess.

Die Angie Merkel zügelte ja damals mit ihren Eltern gen Osten, nach dem Krieg, weil es dort offenbar seht viel menschlicher war als in der BRD. Aber eben, auch im gelebten Sozialismus gibt es halt Gescheitere, und Bessere, und dass solche Menschen natürlich auch dazu tendieren, für sich selber das Beste aus einer Situation zu machen, kann man ihnen ja auch nicht verübeln. Aber zu glauben, dass ein System, welches nur aus sozial denkenden Arbeitern und Bauern besteht, in einer Welt, in welcher es erstrangig um Geld und Macht und Ansehen geht, überleben kann, war und ist halt nur ein schöner Traum. Wir streben Alle nach mehr, sonst wäre die Welt ja auch nicht, wie und was sie ist, im positiven und negativen Sinn.

Der wirklichen Elite aber geht das alles längst schon am Arsch vorbei. Die sind international, und wohnen und leben international. Und die diese Leute sind Länder bestenfalls noch Märkte, und werden dem entsprechend taxiert. Jede Art von Nationalismus ist diesen Menschen aber suspekt, denn Nationalismus bedeutet ja auch Abschottung, in auch wirtschaftlicher Art, und das passt natürlichen Niemandem, der/die auf internationeler Ebene mitmischt.

Aber man kann die sogenannt Rechten im Land ruhig verunglimpfen, jagen, und verfolgen. Bis zum nächsten Mal, und dann beginnt die Geschichte halt wieder von vorn. Was soll's, vielleicht lert man irgendwann später daraus ja auch einmal etwas ...
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November 2019 Kommentar zu
So sichern wir die AHV
> hinter einer 16 Jährigen jungen Frau ....

ist vielleicht wirklich etwas übertrieben, ich würde eher von einer Pubertierenden reden, als von einer jungen Frau. Aber trotzdem, sie kann ja nichts dafür, dass offenbar der Rest der 'alten' Welt aus Trotteln besteht, die zwar null Ahnung haben, dafür aber ein Smartphone, welches ihnen sagt, was gut und was schlecht für Menschen sei.

Und ich bin auch davon überzeugt, dass es nur noch elender wird. Zumindest in unseren Gefilden, denn es gibt ja auch 'noch' keinen Grund, sich über etwas Anderes zu sorgen, als über sich sich selbst. Man ist gefangen, in einer Endlosschleife, und es bräuchte eigentlich wirklich einen neuen Krieg, um aus dieser Situation wieder raus zu kommen. Oder zumindest mit den wirklichen Realitäten konfrontiert zu werden.

Aber wer denn sollte den Alten noch etwas glauben, in einer Zeit, wo die Hälfte aller Jungen in einer Familie aufwachsen muss, die nur noch aus einem Elternteil bestehen. Und dann auch noch aus einem Elternteil, der sein eigenes Wissen aus dem ESO-TV bezieht. Es wird diesen Generationen daher gar nichts anderes übrigbleiben, als abzuwarten, bis auch unser Kontinent von den asiatischen Realitäten überrollt wird, und den damit verbundenen Gegebenheiten, wo nur noch persönliche Leistung und Können darüber entscheiden werden, ob und wie man selber überlebt.

Selber schuld, so blöd geworden zu sein, wohl vor lauter Ueberfluss.
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