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Wahlprognosen und Wahlergebnisse

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Der „grosse Wahlsonntag“ im Kanton Zug liegt hinter uns. Alle bisherigen Regierungsräte und Stadträte wurden wieder gewählt. MANUELA WEICHELT von den Grünen schaffte die Wiederwahl allerdings nur um Haaresbreite...

 

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Bei der Wahl ins Kantonsparlament erschienen in den Medien ALV und GLP als Wahlsieger. Aber auch die SVP gehört zu den Gewinnern! Warum?

 

Die Wahlen ins Kantonsparlament wurden erstmals nach dem „doppelten Pukelsheim- Verfahren“ durchgeführt. Bei diesem Wahlsystem profitieren in erster Linie die kleinen Parteien. Deshalb wurde bereits schon im Vorfeld von den Medien darauf aufmerksam gemacht, dass die grossen Parteien Stimmen verlieren werden. Die SVP hat aber nicht verloren, sondern konnte ihre Sitze halten. D.h. sie hat de facto trotz „doppeltem Pukelsheim“ real zugelegt und ist neu zweitstärkste Partei im Kanton Zug!

 

Merkwürd​ig: Bei fast allen Wahlen legt die SVP zu. Trotzdem habe sie laut dem Befragungsinstitut GFS, gesamtschweizerisch 2% Wähleranteil verloren. Auch hier die Frage: Stimmt das?

 

Niemand muss einer fremden Person oder einem Befragungsinstitut sagen welche Partei sie wählt oder wie sie zukünftig abstimmen wird! So will es unser Wahlgeheimnis und dieses hat höchste Priorität! Das ist gut so und eine grosse Schar „SVP-Sympathisanten“ macht davon Gebrauch.

 

Ich​ kenne sehr viele Menschen aus verschiedenen Parteien die regelmässig SVP wählen aber aus verständlichen Gründen niemals öffentlich erwähnen, dass sie bei Abstimmungen diese Partei bevorzugen. Schon gar nicht gegenüber einem Befragungsinstitut! Diese Ausgangslage ist auch logisch, denn sonst würden sich nicht Resultate ergeben, wie dasjenige vom 09. Februar...

 

Fa​zit: Seien Sie skeptisch bei der Bekanntgabe von irgendwelchen Prognosen und Wahl-Umfragen und sagen Sie als Privatperson niemandem, wie Sie demnächst abstimmen werden oder welcher Partei Sie Ihre Stimme geben. Auch nicht am Telefon! Nehmen Sie Ihr Recht wahr, denn Sie werden durch das Wahlgeheimnis geschützt. Es ist ein wichtiger gesetzlicher Bestandteil jeder Demokratie!


Kommentare von Lesern zum Artikel

Information zur Abschaltung der Kommentarfunktion

Der Verein Vimentis hat sich entschieden, die Kommentarspalte zu den Blogs zu schliessen. In der folgenden Erläuterung erfahren Sie den Grund für diesen Entscheid.

Der Blog, und dazu gehört auch die Kommentarspalte, sind ein wichtiger Teil der Diskussionsplattform von Vimentis. Gleichzeitig sind Werte wie Respekt, Anstand und Akzeptanz für den Verein von grösster Wichtigkeit. Vimentis versucht diese Werte selbst einzuhalten, sowie auch auf der Website zu garantieren.

In der Vergangenheit wurden diese Werte in der Kommentarspalte jedoch regelmässig missachtet, es kam immer wieder zu nicht tolerierbaren Aussagen in den Kommentaren. Das Löschen dieser Kommentare ist heikel und zudem mit grossem Aufwand verbunden, welcher der Verein nicht stemmen kann. Zusätzlich können die Kommentare praktisch anonym verfasst werden, weswegen eine Blockierung der jeweiligen Personen unmöglich wird.

Folglich hat der Verein Vimentis entschlossen, die Kommentarfunktion abzuschalten und nur den Blog stehen zu lassen. Der Blog erlaubt es Personen weiterhin, sich Gehör zu verschaffen, ohne sich hinter einem Pseudonym zu verstecken. Die Änderung sollte die Blog-Plattform qualitative verbessern und all jenen Personen ins Zentrum rücken, welche Interessen an einer sachlichen Diskussion haben, sowie die oben erwähnten Werte respektieren.


33%
(9 Stimmen)
Lars von Lima sagte October 2014

Wenn die Umfrage bei 13000 Personen eine Zustimmung von 53% ergbit, ist das allerdings ein mehr als grosser Aussagefaktor, den Herr Longschamps mit seiner Umfrage bei ca. 850 Befragten nicht bieten kann ('will'?)

Ich werde mich so am 12.11.14 entscheiden, wobei dann für mich klar sein muss, dass die EU Gespräche mit der Schweiz aufnimmt. Ist das nicht sonnenklar, stimme ich für ECOPOP und ebenfalls für die Gold INI.


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25%
(8 Stimmen)
Herbert von Vaucanson sagte October 2014

20 Minuten berichtete heute über das Ergebnis einer hauseigenen Umfrage zur Ecopop-Initiative: http://www.20min.ch/s​chweiz/news/story/53-​Prozent-wuerden-Ecopo​p-zustimmen-18806605


Über 13'000 Personen haben sich an der Umfrage beteiligt. All diese Personen haben ihr Recht auf das Wahlgeheimnis also einfach so verschenkt.

Ausserdem ist jetzt klar, dass Ecopop abgelehnt wird, weil solche Umfragen ja immer daneben liegen...


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40%
(10 Stimmen)
Lars von Lima sagte October 2014

Diese Manipulation ist nur leider in den letzten Jahren total in die Heli.-Fliegen Hose gedüst.

Und die mehr als linke Tendenz gewisser SRF Polit.-Sendungen ist zwar vorhanden, hat aber an den Abt.-Ergebnissen auch nichts geändert, weil man den Stimmbürger in der Schweiz nicht 'kaufen' kann, denn der / die stimmen eben ab, nach eigener Beurteilung.

'SRF/​Billag' etc. ist nicht Thema dieses Blogss.

Aber auch dieser Beton-meinungs-düdeld​idü-sender wird erhebliche 'Haare' lassen müssen. Ist nur eine Frage der Zeit und die tickt gegen SRF.


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70%
(10 Stimmen)
Martin K. von Reding-Etter sagte October 2014

Mein Schwiegervater sagte nie -niemandem!- was er stimmt, aber er ging immer zur Abstimmung!
Das ist auch eine Eigenart der Schweizer die man beibehalten soll. Darum sind auch Umfragen eher Manipulationen und Konditionierung der Stimmenden leider von einer Partei gesteuert! ...und bezahlt vom Staats-Zwangs-Gebühre​n-einziehenden (eher verdeckte Steuern!) Monopol - Sender, den man weder hören noch sehen kann/darf!


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57%
(14 Stimmen)
Stefan Pfister sagte October 2014

"Merkwürd​ig: Bei fast allen Wahlen legt die SVP zu. Trotzdem habe sie laut dem Befragungsinstitut GFS, gesamtschweizerisch 2% Wähleranteil verloren. Auch hier die Frage: Stimmt das?"

Dazu drei kleine Anmerkungen.

1. Der Fehlerbereich bei solchen Umfragen liegt auch etwa bei 2%. Die Umfrage sagt also herzlich wenig aus.

2. Aber nehmen wir mal an, dass die minus 2% für die SVP stimmen: Es kommt nicht nur auf die Anzahl der Wahlen an, sondern auch auf die Grösse der Wahlkreise. Wer in neun kleinen Kantonen gewinnt, aber in einem grossen verliert, kann gesamthaft trotzdem im Minus landen. Das wäre eine einfache Erklärung ohne Verschwörungstheorie.​ Habe mir jetzt aber aus Zeitgründen nicht die Mühe gemacht, die Grösse der Kantone mit SVP-Gewinnen und Verlusten anzuschauen und diese Erklärung zu überprüfen; darf gerne einer der anderen Diskussionsteilnehmer​ machen.

3. Eine andere mögliche Erklärung ist, dass manche kantonale Wahlen nun doch schon wieder zwei, drei Jahre her sind und sich der eine oder andere Wähler nun von der SVP ab und einer anderen Partei zugewendet hat. Diese Erklärung funktioniert unabhängig von der Grösse der Kantone.


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63%
(16 Stimmen)
Lars von Lima sagte October 2014

Also, um Herrn Longchamps Kristallkugelumfragen​​ etwas zu erleuchten, sei hier ein Rechenbeispiel gegeben.

Er hatte 862 Leute per Telefon befragen lassen und glaubt anhand der 'Ergebnisse' feststellen zu dürfen, dass sich plus 0.7% mehr für die FDP entschieden hätten. Das wären dann geanu

6 Befragte!!

Welch breit abgestütztes Softwareprogramm.... und so geht es mit den Zahlen bei anderen Parteien weiter. Nur ist ein solcher Unsinn wirklich repräsentabel?


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47%
(15 Stimmen)
Dany Schweizer sagte October 2014

Hmm Herr Wagner

Sind wir wieder bei der Sichtweise angelangt? Alle Fakten bitte mit einbeziehen, wenn man solche Aussagen macht, wie - Die SVP hätte Wähler verloren.

Aus welcher Partei ist die BDP entstanden? Jep - genau aus einem Teil Wähler der SVP. Und nun schauen Sie erst mal die Zahlen der BDP an, wieviele Wähler die hat. Hat die SVP soviel verloren? Nein. ERgo?

Denken Sie tatsächlich, dass man eine neue Partei "aussplitten" kann und keine Wähler verliert?

Nur - egal ob SVP oder sonstige PArtei - Wer in einer solchen Weise seine ehemalige Partei "verarscht" und hintergeht, hat auch nichts mehr zu suchen in der Partei. Und da habe ich die SVP verstanden, dass Sie klar Stellung genommen hat und der Frau "neu-erschlichenen Bundesrätin" das "Messer" an die Gurgel gehalten hat und sie aufgefordert hat sich zu entscheiden.

Das hätte ich auch gemacht - auch wenn ich Grün oder Links wäre. Sowas tut man einfach nicht. Und ich denke mir, dass die Wählerschaft bei der nächsten Wahl sich sicher daran zurück erinnert. Denn diese Bescheisserpartei hat bisher ja nichts wirklich auf den Boden gebracht.


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41%
(17 Stimmen)
Lars von Lima sagte October 2014

Herr Wagner, wenn ich so Ihre Extremgläubigkeitspos​​itionen in Sachen EU, Europarat samt europhiler Alternativlosigkeit lese, werden die je länger je weniger glaubwürdig.

Sie spielen wieder einmal Kristallkugel à la Longchamps, zu Deutsch: Langkäuer oder Langfeld.

Das ging bei dem aber regelmässig in die Hose. Ist aber gut, wenn sich jeder alternativlosen Wahlwunderglauben zuspricht.

Ob's tröstet? Ich habe Zweifel, bei der MEI waren es >50%, die ja gesagt haben. Und was kristallete Herr Longchamp??!!


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56%
(16 Stimmen)
Frank Wagner sagte October 2014

Man darf natürlich hoffen ... aber die SVP hat zwischen 2007 und 2011 Stimmen verloren und wird das auch 2015 tun. So lange die SVP mit immer extremeren Positionen die Tagespresse beherrscht, für desto mehr Wähler wird sie unwählbar.




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48%
(21 Stimmen)
Gilbert Hottinger sagte October 2014

@ Yvette Erstermann, Sie haben mir sehr gut meine Gedanken vorweggenommen. Merci. Meine Wahrnehmung der "Prognosen" einer Zunahme der SP/Grüne Fraktion, welche schweizer Interessen, auch der Arbeitnehmer, zunehmend vor allem in der Asylmysere mit Füssen treten, ist im Volke eine ganz andere. Es rumort darum gewaltig in der Volksseele, die berüchtigte "Faust im Sack" ist bereits geballt, diese Fraktion wird folglich eine ihrer grössten Bundeswahlschlappe einstecken müssen. Diese "Umfrageergebnisse"​ a la Kommunismus ist nur ein letzter, verzweifelter Versuch, wenigstens diejenigen noch zu erreichen, die immer nur ganz einfach zu den Gewinnern gehören wollen.


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64%
(25 Stimmen)
Lars von Lima sagte October 2014

Die SRG Wahlprognosen kennen wir zur Genüge und die Fehlprognosen auch. Auf diesen immerwährenden Unsinn auch nur einzutreten, lohnt sich nicht.


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70%
(23 Stimmen)
Rudolf Mohler sagte October 2014

Oft teile ich die Ansichten von Frau Estermann nicht. Aber diesmal hat sie wirklich recht. Die verschiedenen Bewertungen des Zuger Wahlergebnisses in den Medien haben zumeist den Aspekt des Systemwechsels nicht einbezogen. Dann kann man oberflächlich der SVP Stagnation zuschreiben. Aber diesmal ist es sicher so wie YE schreibt: Relativ hat die SVP wegen den Auswirkungen des doppelten Pukelsheim zugelegt. Und die SP, die im Kanton Zug zu den kleineren Parteien gezählt werden muß, hat sogar trotz der Systembevorteilung noch einen Sitz verloren. Auch meine Partei, die FDP, ist aus diesem Wahlgang gar nicht erfreulich herausgekommen, auch wenn man bei ihr als größere Zuger Partei einen gewissen "Pukelsheim"-Verlus​t zuschreiben kann.


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58%
(26 Stimmen)
Beat Gurtner sagte October 2014

Ich glaube diesen Prognosen kein Wort. Wurde die SRG von der SP an den Parteitag eingeladen um die Umfrage durchzuführen? Da verdient die allgegenwärtige gfs wieder grossartig Geld, finanziert vom geknechteten Billag-Bürger, für eine Umfrage zu einem Ereignis, das in 1 Jahr stattfindet. Die Umfrage liegt schräg in der Landschaft. Das Stimmvolk beginnt zu begreifen, dass es für Luxustrams (rot grünes Projekt Tram Region Bern / gescheitert) und für einen feudalen ÖV zwischen den Städten über die Bettkannte gezogen wird. Weiter das überbordende Asylwesen der Linken, die Nichtumsetzung der Masseneinwanderungsin​itiative usw usw.. Bitte nur keine linksideologisch diktierte Schweiz. Dann wäre es um unsere Neutralität und den anderen Werten in unserem Land geschehen. Wer​ die Schweiz weiter in den Ruin treiben will, der wählt SP, GLP und die Grünen. Nur zu. Apropos GLP, die haben jetzt gemäss Blick auch ein Parteiprogramm. Zitat "Ökologisch und gesellschaftspolitisc​h links. Bei Wirtschafts- und Finanzfragen rechts. Dazu eine Prise Wischiwaschi. Und fertig ist das erste grünliberale Partei-Programm." Ich weiss echt nicht, ob ich jetzt Lachen oder Weinen soll. http://w​ww.blick.ch/news/poli​tik/jetzt-haben-auch-​die-gruenliberalen-ei​n-parteiprogramm-fuer​-schwule-kiffer-und-t​iefe-steuern-id318341​0.html


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76%
(25 Stimmen)
Stefan Schiegg sagte October 2014

Ich würde diese ganzen Umfragen sowieso gleich abschaffen. Einerseits stimmen sie oft nicht, gerade weil bei gewissen Themen nicht immer Wahrheitsgemäss beantwortet wird, andererseits kann ein klar scheinendes Umfrage Ergebnis dazu führen, das viele nicht wählen, weil sie denken, dass sowieso schon alles klar ist. Zudem: Ohne Umfragen bleibt es bis zum Schluss spannend, und auch sowohl Initianten als auch Gegner (bei Abstimmungen) sind gefordert und müssen sich mehr ins Zeug legen, bis zum Schluss.


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38%
(26 Stimmen)
Herbert von Vaucanson sagte October 2014

Aus welchen "verständlichen Gründen" ist es denn so unvorteilhaft, bei einer anonymisierten Umfrage anzugeben, wen man tendenziell wählen wird?


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