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Volkswahl sieht anders aus

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"Spezielle" Jura-Formel

verhil​​ft Berns Sozialabbauer

Perrenoud (SP) zur Wiederwahl

 

ht​​​tp://www.bernerzeit​u​n​g.ch/region/kanto​n-​be​rn/Kommentar-Be​rn-​wae​hlt-den-Still​stan​d/st​ory/2650243​3

Quell​e Berner Zeitung 30.03.2014/Teilzitat:​​​

Aus demokratiepolitischer​​​ Sicht stossend daran: Über den ganzen Kanton gesehen holte SVP-Kandidat Manfred Bühler aus Cortébert gut 8000 Stimmen mehr als Perrenoud, der nach diversen Fehlleistungen stark angeschlagen in die Wahl gestiegen war. Doch im Berner Jura hatte der SP-Mann mit knapp 1000 Stimmen die Nase vorn – das geometrische Mittel bei der Ermittlung des Jura-Sitzes entschied zugunsten von Perrenoud.

Diese spezielle Jura-Formel wird noch zu reden geben. Denn die Frage sei erlaubt: Ist es richtig, dass 5 Prozent der Wähler im Kanton Bern – nämlich jene aus dem Berner Jura – die Regierungsratswahl am Ende entscheiden? Die Sitzgarantie für die französischsprachige Minderheit im Jura soll keinesfalls infrage gestellt werden. Aber das Wie muss man gründlich hinterfragen.


Kommentare von Lesern zum Artikel

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82%
(17 Stimmen)
Philipp Kästli sagte March 2014

Sehr geehrte Frau Habegger,
Die etwas spezielle Juraformel ist seit über zwanzig Jahren in Kraft. Sie kritisieren sie hier allerdings erst, nachdem die Formel zu einem aus ihrer Sicht ungünstigen Wahlergebnis geführt hat.
Darf ich davon ausgehen, dass Sie das gültige Wahlgesetz "aus demokratiepolitischer​ Sicht" auch ablehnen würden, wenn es unter umgekehrten Vorzeichen Ihrem Lieblingskandidaten zur Wahl verholfen hätte?
Dann hätten Sie sich schon vor den Wahlen beschweren müssen. Jetzt nimmt Sie doch keiner mehr ernst.


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14%
(14 Stimmen)
Bea Habegger sagte March 2014

Und jetzt auch noch stolz sein auf eine Nichtwahl durch die Volksmehrheit, mit einem himmelschreienden Leistungsausweis mit Sozialabbau auf dem Rücken Betroffener, zu Lasten der Allgemeinheit in der letzten Legislatur, typische SP-Arroganz. Zu Hoffen ist als nächstes eine Departementsumverteil​un​g. Ein menschenverachtender Sozialabbauer solchen Formates hat im Gesundheits- und Sozialbereich nichts mehr zu suchen:

http://www​​.bernerzeitung.ch/re​g​ion/kanton-bern/Per​re​noud-Warum-sollte-​das​-unangenehm-sein/​stor​y/31728683



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23%
(13 Stimmen)
Bea Habegger sagte March 2014

@Rozetter

sucheen Sie ihren gewünschten Blog unter Noser, den hat sie gestern veröffentlicht und nicht ich, und vor allem unterlassen Sie bitte die falschen Anschuldigungen gegen mich von wegen Blogs löschen. Besten Dank!!



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73%
(15 Stimmen)
Susanne Rotzetter sagte March 2014

http://www.bernerzeit​ung.ch/region/kanton-​bern/Kommentar-Bern-w​aehlt-den-Stillstand/​story/26502433

Int​eressanter Link zu den Wahlen, Frau Habegger, den Sie oben angeführt haben, aber weshalb haben Sie Ihren Blog "Berner Kantonsregierung bleibt rot-grün" gelöscht? Und damit automatisch auch alle Kommentare. Hat Ihnen mein Kommentar nicht gefallen? Stattdessen stellen Sie den Link zur Berner Zeitung erneut hier ein. Es bleibt mir also nichts anderes übrig, als die LeserInnen des BZ-Artikels zu bitten, auch den letzten Absatz aufmerksam zu lesen.

"Das Gezerre um die Standorte der Regionalspitäler beispielsweise ist im vollen Gang. Das Sparpaket ASP hat die finanzielle Lage fürs Erste stabilisiert; mehr aber auch nicht. Es braucht viel härtere Schnitte, um den Kanton im schweizerischen Vergleich fit zu machen. Ob die Regierung diesen Sparwillen aufbringt? Und ob der Grosse Rat – bekannt für seine regionalpolitischen Ränkespielchen – mitmacht? Zu hoffen ist es. Bernerinnen und Berner scheinen darob nicht gross beunruhigt zu sein. Enttäuschende 31,1 Prozent machten von ihrem Wahlrecht Gebrauch. Ein Armutszeugnis".





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72%
(18 Stimmen)
Dieter E.U. Lohmann sagte March 2014

Frau Habegger (SVP) kritisiert hier nach der Wahlniederlage ihres Parteikollegen Bühler die spezielle Regelung für die Vergabe des Jura-Sitzes. Dazu gilt es folgendes festzuhalten:

1. Es waren SVP und FDP, die diese Regelung initiierten nachdem 1986 die rechtsbürgerliche Geneviéve Aubry (Nein, Frau Habegger, das ist keine Genferin) gescheitert war obwohl sie im Berner Jura mehr Stimmen erhalten hatte als Herr Hostettler von der Freien Liste.

Nebenbemerk​ung: Frau Aubry war auch im Nationalrat und Mitglied der apartheidfreundlichen​ "Arbeitsgruppe südliches Afrika" von SVP-Übervater Christoph Blocher.

2. Das Berner Stimmvolk hat diese Änderung des Wahlverfahrens, die eine Änderung der Kantonsverfassung zur Folge hatte (KV Art. 85, Abs. 4) an der Urne angenommen.

3. Die SVP hatte bei ihrer Volksinitiative für die Volkswahl des Bundesrats genau dieses Wahlverfahren übernommen für die 2 garantierten Sitze für die "lateinische Schweiz".





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52%
(25 Stimmen)
Heinz Kremsner sagte March 2014

Wo ist das Problem ? Der Wahlmodus/Wahlformel (geometrisches Mittel) wurde vom Berner Wähler im Jahre 1990 angenommen und gewollt und gilt seither . Wurde in der Praxis aber nie benötigt. Es gilt der Wählerwille !

Erstmals in der Geschichte jetzt (seit Einführung 1990) führt der Wahlmodus dazu, dass der bernjurassische Kandidat mit der grösseren Stimmenzahl im Kanton doch nicht gewählt ist.
(dasselbe Verfahren währe bei der Volksbundesratswahl angewendet worden).
Der Wähler wollte das so!
Die Minderheitenschutz-Fo​rmel wurde gestern zum ersten Mal angewandt. Sie hat den Zweck, dem Berner Jura denjenigen Vertreter in der Regierung zu sichern, welcher im Berner Jura am meisten Unterstützung geniesst. Genau das ist gestern dank der Formel geschehen. Es entspricht dem Volkswillen, der in der Kantonsverfassung und im Gesetz über die Politischen Rechte festgehalten ist. Das ist Demokratie. Darauf beruft sich die SVP doch immer .


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54%
(28 Stimmen)
Stefan Pfister sagte March 2014

Die SVP-Initiative für die Volkswahl des Bundesrates wollte ja genau dieses Berner System gesamtschweizerisch einführen. Für die romanische Schweiz sollte gelten, was heute in Bern für den Jura gilt.


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50%
(24 Stimmen)
Kathrin Wacker sagte March 2014

Frau Habegger, die Bürgerlichen sollten eine Initiative für eine Wahlpflicht wie es uns Schaffhausen vormacht erstellen, dann sähe es einiges Anders aus in unserer Polit-Landschaft und Abstimmungsresultaten​. Denn 31% Wahlbeteiligung ist nicht Repräsentativ!

In Schaffhausen ist die Bürgerliche Dominanz gross, Bürgerliche 36, linke 23 Sitze.


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56%
(25 Stimmen)
- - sagte March 2014

Der Schutz von Minderheiten, Frau Habegger, ist das erfolgreiche föderalistische Demokratiemodell der Schweiz, das sie auch weltweit exportiert. Im Fall Bernerjura trägt dieser Schutz die Handschrift der SVP. Ehre, wem Ehre gebührt.


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50%
(26 Stimmen)
Bea Habegger sagte March 2014

@Lohmann


Perreno​ud P. hat NUR 86'469 Stimmen

Bühler M. hat 94'957 Stimmen

http://www​.maja.apps.be.ch/maja​/internetAction/MajaI​nternetAction.do?meth​od=read&typ=4&sprache​=d

Wenn ein Kanditat 20x mehr Stimmen holen muss, wegen irgenwelcher unglaubwürdigen Recheschiebereien, als der andere, ist dies klare Diskriminierung!

Für die Bevölkerung ist Manfred Bühler der Wahlsieger, hätte Perrenoud mit seinem skandalösen Leistungsausweis Rückgrat, wüsste er was zu tun ist.

Ist aber von diesem Sozialabbauer, weder von seiner EU-Turbo-Partei kaum zu erwarten, da diese nicht anders können, als der Schweiz und dessen Bevölkerung zu schaden.



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52%
(27 Stimmen)
Dieter E.U. Lohmann sagte March 2014

Ich stelle einmal mehr fest, dass die SVP ein schlechtes Gedächnis hat! Es war nämlich sie, die massgeblich an der Einführung des geometrischen Mittels zur Berechnung des Jurasitzes verantwortlich war!

So wie die SVP auch vergessen hat, dass Sie hauptsächlich für die schlechte Finanzlage des Kantons verantwortlich ist:

- Finanzaffäre
- Kantonalbankdebakel
​- Verschuldung unter SVP-Ausgsburger

Di​e Fakten finden Sie hier:

http://schle​mihlsblog.wordpress.c​om/2014/03/25/was-ist​-los-mit-dem-kanton-b​ern/



Was Frau Habegger und ihre SVP jetzt tun, kann man folgendermassen zusammenfassen:

- schlechte Verlierer
- nicht akzeptieren eines demokratischen Entscheids




I​ch betone hier noch einmal: Der Grund für Perrenouds Wahl: Er hat im Berner Jura Bühler haushoch geschlagen!!!


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48%
(29 Stimmen)
Dieter E.U. Lohmann sagte March 2014

Vorbemerkung:

Ich habe mich am Sonntag köstlich amüsiert, weil da immer von äusserst spannendem Rennen die Rede war und die SVP tatsächlich glaubte sie hätte Chancen den Jurasitz zu holen.

Wer weiss wie sich das geometrische Mittel berechnet, der wusste schon früh, dass SVP-Bühler den Sitz nicht holen wird. Perrenoud hat im Berner Jura eben rund 20% mehr Stimmen geholt als Bühler. Und wenn Bühler hätte gewinnen wollen, dann hätte im ganzen Kanton 20% mehr holen müssen als Perrenoud. Und das hat er deutlich verpasst!


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56%
(25 Stimmen)
Paul Rohner sagte March 2014

Es ist jetzt so wie es ist, dies ist zu akzeptieren. Der Gedanke, dass dem Berner Jura einen Sitz im Regierungsrat gesichert sein muss, war von den Initianten etwas sehr grosszügig ausgedacht.

Wenn ich durch meinen Gegenkandidaten zahlenmässig dermassen hoch überstimmt worden wäre, hätte ich auf das Amt verzichtet und den Hut genommen. Der unter diesen Umständen wieder gewählte Regierungsrat Herr Perenoud und das Wahlvolk ist nicht zu beneiden die nächsten vier Jahre.

Herr Bühler gratuliere ich für seinen riesigen menschlichen Einsatz im langen Wahlkampf und seinen grossen Vorsprung nach Punkten, auf den trotz allem rechtmässigen Gewinner der Wahl.


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48%
(29 Stimmen)
Martin Meier sagte March 2014

Dem sage ich nicht mehr Wählen ! Eine Frechheit gegenüber den Wählern ! Bei einem solchen Stimmen unterschied, hat von mir aus, Manfred Bühler die Wahl gewonnen !


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