Abstimmungen, Initiativen > Kanton LU > Kantonale Initiative „Für faire Unternehmenssteuern“,

Verlässlichkeit ist matchentscheidend

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Uns allen geht es gut. Wir haben einen hohen Wohl­stand, die Wirt­schafts­lage und die Aus­las­tung ist po­si­tiv. Die Ar­beits­lo­sig­keit in der Schweiz be­trug im Juli 2016 3,5%, im Kan­ton Lu­zern aber nur 2,3%. Dies zur un­se­rer guten Aus­gangs­la­ge. Das ist aber keine Ga­ran­tie für die Zu­kunft und un­nötige In­itia­ti­ven, wie die­je­nige der SP „Für faire Un­ter­neh­mens­steu­​​ern“ ge­fähr­den all diese Er­run­gen­schaf­ten.​​

Die Gewinnsteuern für Unternehmen sollen im Kanton Luzern um 50% erhöht werden. Die Initiative ist schädlich. Einerseits schwächt sie den Kanton als verlässlichen Partner. Andererseits würde der Kanton Luzern zurück ins Mittelfeld des föderalen Steuersystems geführt. Der aktuelle Schweizer Durchschnitt liegt bei einem Gewinnsteuersatz von 17,8%, Luzern bei 12,3%. Viele Firmen haben sich deswegen hier angesiedelt und bieten Arbeitsplätze. Diesen Vorteil dürfen wir nicht aufgeben.

Die Steuereinnahmen müssen auch in Zukunft als Ganzes betrachtet werden. In Bundesbern wurde in den letzten Wochen und Monaten intensiv an der Unternehmenssteuerref​​orm III (USTR III) gearbeitet. Zwischen der USTR III und der kantonalen SP-Steuerinitiative gibt es Parallelen. Die SP will auch dagegen das Referendum ergreifen.

Der Kanton Luzern hat seine Hausaufgaben in der Unternehmensbesteueru​​ng gemacht und wird keine zusätzlichen Kosten durch Steuersenkungen tragen müssen. Damit können wir unsere Standortattraktivität​​ behalten und sogar steigern.

Halten wir an unserem besonderen Merkmal fest. Strahlen wir Verlässlichkeit aus. Vergangene Steuergesetzrevisione​​n - auch für natürliche Personen - wurden jeweils vom Stimmvolk klar angenommen. Dies ist zu respektieren. Darum lehne ich die kantonale SP-Steuerinitiative am 25. September ab.


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