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Tessiner Politiker Lorenzo Quadri /Ueberlegungen

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Lorenzo Qua­dri (Lega dei Ti­ci­ne­si) macht sich Ge­dan­ken zum Gesundheitswesen:

Nac​h einem Vierteljahrhundert des Scheiterns ist es an der Zeit, das derzeitige Gesundheitssystem hinter sich zu lassen.

 

Wie ich schon sagte, werden die Einwohner unseres Kantons auch im nächsten Jahr wieder eine weitere Erhöhung der Krankenkassenprämien haben.

Das Thema ist seit zwei Jahrzehnten heiss. 

 

Das ist verständlich. Im Jahr 1996 betrug die durchschnittliche Prämie pro Kopf 176 Fr pro Monat und ist damit heute doppelt so hoch. Und laut einer Studie der Credit Suisse sollen sich die Prämien bis 2040 weiter verdoppeln. Mittlerweile profitiert fast die Hälfte aller Tessiner von einer Subvention.

 

Die Frage der Reserven

 

Tatsache ist, dass die Krankenkassenprämien im Tessin überhöht sind. Sie sind viel stärker gestiegen als die Gesundheitskosten. Dies ist auch auf die bekannte Übertragung von Reserven zurückzuführen. Auch die Krankenversicherer haben übermässige Reserven gebildet. Diese belaufen sich derzeit auf rund 8 Milliarden; die Deckung beträgt 190% in der Grundversicherung und 266% in der Zusatzversicherung. Es ist klar, dass die überschüssigen Reserven an die Bürger zurückgegeben werden müssen: Sie wurden mit ihren Prämien gebildet. Das ist das Minimum.

 

Aber im Moment ist die Rückerstattung nur eine Option für den Versicherer. Keine Verpflichtung. In diesem Zusammenhang habe ich einen Antrag an den Bundesrat gestellt. Die Behebung ist sehr einfach: Alles, was er (BR) tun müsste, ist, eine Verordnung zu ändern. Der Bundesrat kann es tun, ohne jemanden um etwas zu bitten. 

 

Ausserdem sollte die Rückerstattung nicht auf Bundesebene erfolgen, wie es derzeit vorgeschrieben ist. Es muss auf kantonaler Ebene entschieden werden, da die Prämien auf kantonaler Ebene festgelegt werden. Es gibt Kantone, in denen zu viel bezahlt und andere, in denen im Verhältnis zu den tatsächlichen Gesundheitskosten zu wenig bezahlt wird. Es wäre dann der Höhepunkt, wenn diejenigen, die bereits zu wenig bezahlt haben, auch von der Rückerstattung der mit den Prämien derjenigen, die jedoch zu viel bezahlt haben, gebildeten Reserven profitieren würden.

 

Tatsache ist, dass es dem derzeitigen System an Transparenz mangelt:

Die Bildung von Prämien ist nicht transparent; sie folgt nicht der tatsächlichen Entwicklung der Kosten. Im Laufe der Jahre sind die Prämien deutlich stärker gestiegen als die Kosten. Die Krankenkassen haben eine grosse Macht. Das liegt auch an den Parlamentariern, die auch Lobbyisten für Krankenkassen sind. Diese sind in erster Linie Mitglieder der FDP.

Die Bildung von Reserven ist nicht transparent, sie basiert auf komplizierten, unklaren Parametern. Es gibt auch einen Transfer von einem Kanton in einen anderen.

In der Grundversicherung können die Krankenkassen keinen Gewinn erzielen. In der Zusatzversicherung können sie das. Aber die Konten sind nicht transparent.

Auch die Berechnung der Leistungen - eine wesentliche Säule des KVG, da sie die Finanzkraft nicht berücksichtigt - ist nicht transparent. Sie basiert auf ambitionierten theoretischen Modellen, die in der Praxis scheitern könnten und kontinuierlich korrigiert werden müssen.

Das System ist daher weitgehend defekt. Der kontinuierliche Auftrag „Korrektur“ hat nicht zu Verbesserungen geführt. Auch deshalb, weil es in Bern viele Lobbyisten der Krankenversicherung gibt, als Mitglieder der Bundeskammern und sogar als Mitglieder der parlamentarischen Vorbereitungsausschüs​​se für die Gesundheitspolitik. Sowie die der medizinischen Dienstleister.

 

Dass​​ der Wettbewerb zwischen den Versicherern nicht funktioniert, zeigt die Tatsache, dass seit es das KVG - das SP-Gesetz - gibt, die Prämien nur gestiegen sind. Der Wettbewerb zwischen den Kassen wird reduziert, um die "guten Risiken" voneinander zu trennen, wobei Werbekampagnen mehr als 300 Millionen Franken pro Jahr kosten.

Öffentliche Krankenversicherung

N​​ach einem Vierteljahrhundert des Zusammenbruchs ist es nicht mehr möglich zu leugnen, dass es notwendig ist, das System zu ändern. Das heisst, zu einer gesetzlichen öffentlicher Krankenkasse für die Grundversicherung zu gehen. Das Modell könnte das der SUVA sein. Wäre das ein Allheilmittel gegen alle Übel? Nein. Aber es gäbe eine Verbesserung. Mit einem öffentlichen Fonds würden die Prämien den Kosten folgen, es gäbe Transparenz in der Rechnungslegung und das Problem der übermässigen Reserven würde gelöst.

 

Aber vor allem: Der öffentliche Fonds könnte mit Mitteln der Nationalbank gespiesen werden, um das Gewicht der Prämien auf dem Rücken der Bürger zu verringern. Die SNB, das sollte man nicht vergessen, ist eine echte Goldmine. Ihre Bilanz hat sich innerhalb von zwei Jahrzehnten fast verzehnfacht. Nur ein kleiner Prozentsatz der Gewinne wird ausgeschüttet. In den ersten drei Monaten des Jahres erzielte die Nationalbank einen Gewinn von 38,5 Milliarden Euro. Wenn man bedenkt, dass die Gesamthöhe der Krankenkassenprämien 30 Milliarden pro Jahr beträgt, stellt man fest, dass die SNB zu einem deutlichen Rückgang beitragen könnte.

 

Zwei Initiativen

Derzeit liegen zwei Bürgerinitiativen auf dem Tisch. Die erste, mit dem CVP-Label, fordert die Einführung einer gesundheitlichen "Ausgabenbremse". Eine Ausgabenbremse bedeutet globale Budgets. Problem: Was passiert, wenn das Budget erschöpft ist? Hört man auf zu behandeln?

 

Die zweite Initiative ist die der SP und fordert, dass die Krankenkassenprämie 10% des Einkommens nicht übersteigt. Der Vorschlag mag verlockend erscheinen. Aber wir müssen klären, worüber wir reden. Nicht ein Rückgang der Prämien, nicht ein Rückgang der Gesundheitskosten. Einfach eine Erhöhung der Subventionen. Die Kosten würden vom Bund für 2/3 und von den Kantonen für das restliche Drittel getragen. Mit anderen Worten: Der Steuerzahler zahlt immer. Die Prämien werden einfach reduziert (für einige) und die Steuer für andere erhöht; insbesondere für die übliche Mittelklasse!

 

Um Steuererhöhungen zu vermeiden, besteht die einzige Möglichkeit darin, die Kosten für die Erhöhung der Krankenversicherungsl​​eistungen durch entsprechende Einsparungen auszugleichen. Es geht also darum, Prioritäten zu setzen.

Drei Schritte

Und was ist mit den unnötigen Kosten? Laut einigen Studien ist ein Viertel der Gesundheitsausgaben nicht für die Gesundheit, sondern für die Mast der verschiedenen Dienstleister bestimmt. Bei Gesundheitsausgaben von 83 Milliarden pro Jahr sprechen wir von 20 Milliarden potenziellen Einsparungen.

Hinzu kommt die seit langem bestehende Frage der Preise für Medikamente, die von multinationalen Pharmaunternehmen gefordert werden Vor allem auch die Generika Medikamente sind im Vergleich zum Ausland massiv teurer.

Es ist daher klar, dass an verschiedenen Fronten Handlungsbedarf besteht. Die drei Schritte, die zu unternehmen sind, sind wie folgt:

 

Öffentliche Krankenversicherung

V​​erwendung des SNB-Gewinns zur Prämienreduktion

Spar​​en beim „übermässigen Fett“ im Gesundheitswesen. 

 

Und die Lösungen müssen von allen beteiligten Akteuren mitgetragen werden. Nicht nur von den Patienten. 

 


Kommentare von Lesern zum Artikel

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56%
(9 Stimmen)
jürg wolfensperger sagte October 2019

Warum nicht alle Medikamente nur in 10er Packungen verkaufen!???Oft ist es doch so,dass man "rasch" z.B. ein paar Schmerztabletten benötigt und nach 1 bis 3 Tage ist der Schmerz vorüber,und es liegen noch 40 von 50 übernommenen Tabletten in der Schachtel.Und oft liegen sie auch nach Jahren noch in der Apotheken-Schachtel ja wenn möglich sind sie dann,wenn wir wieder einige benötigten vom Datum her,bereits abgelaufen!Man geht zum Doktor oder zur Apotheke und bezieht wieder eine Schachtel mit 30 und mehr in einer Packung!
Wenn es eine Erhöhung des Benzinpreises ist,geht das oft sehr zügig über die "Bühne"!
Auf diesen einfachen Entscheid,dem Patienten nur so viele Medikamente mitzugeben,wie er denn auch benötigt,scheint man bis St. Nimmerleinstag warten zu müssen!Offenbar ist das Geschäft viel zu lukrativ!!..oder haben unsere Parlamentarier nicht geschworen,"Dem Wohle unserer Eidgenossenschaft zu dienen??"


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77%
(22 Stimmen)
Otto Jossi sagte October 2019

bluewin schreibt:
Schweizer zahlen zu viel Krankenkassenprämie
​Schweizerinnen und Schweizer zahlen gut eine Milliarde Franken zu viel für ihre Krankenkassenprämien.​ Zu diesem Schluss kommt eine Erhebung des Krankenkassenverbands​ Santésuisse, wie die «SonntagsZeitung» berichtet. Der Verband rechnete aus, wie viel Geld Schweizer sparen könnten, wenn alle jährlich verbrauchten Medikamente so günstig wären wie in vergleichbaren Ländern in der EU.
Die bereinigte Differenz zwischen EU- und Schweizer Preisen liegt bei 1,1 Milliarden Franken. Für eine vierköpfige Familie würde demnach eine jährliche Prämienreduktion von rund 380 Franken drin liegen, wenn die Medikamentenpreise gleich günstig wie in den Vergleichsländern wären. Santésuisse-Präsident​ Heinz Brand forderte vom Bundesrat Massnahmen.
Man dürfe nicht länger dulden, dass «viele Medikamente deren Patentschutz abgelaufen sei, bis zu 100 Prozent mehr kosten als im Ausland». Die Pharmabranche wehrt sich gegen vorgeschlagene Massnahmen. Anita Geiger des Pharmaverbandes Interpharma sagte, eine jährliche Preisüberprüfung, wie Brand sie fordert, lehne man ab, «weil der Aufwand für Behörden und Firmen verdreifacht würde und in keinem Verhältnis zu den erzielten Einsparungen» stünden.



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35%
(23 Stimmen)
Brian Bader sagte October 2019

Herr Quadri meint:

«Aber im Moment ist die Rückerstattung nur eine Option für den Versicherer. Keine Verpflichtung. In diesem Zusammenhang habe ich einen Antrag an den Bundesrat gestellt. Die Behebung ist sehr einfach: Alles, was er (BR) tun müsste, ist, eine Verordnung zu ändern. Der Bundesrat kann es tun, ohne jemanden um etwas zu bitten.»

Ich denke nicht, dass das so einfach ist, wie sich es Herr Quadri vorstellt. Die Reserven sind auf alle Krankenkassen verteilt um rund 4 Milliarden höher, als vom Bund vorgeschrieben. Natürlich könnten diese 4 Milliarden denen vergütet werden, die es betrifft, was aber einerseits zu keiner Lösung der Gesundheitskosten beiträgt und anderseits wären diese Vergütungen keine wirkliche Prämiensenkung auf Dauer. Diese Beiträge sind rückwirkend und bedeutet nicht, dass die Prämien im Folgejahr sinken werden. Bei Nichtrückzahlungen siehe Berset unten.

Bei denen, die eine Prämienverbilligung erhalten (Quadri: «Mittlerweile profitiert fast die Hälfte aller Tessiner von einer Subvention.»), ändert sich nichts, da die Rückvergütung in der Regel kleiner ist als der Betrag, den sie vom Kanton subventioniert bekommen. Somit dem Kanton zu Gute kommt und nicht dem Prämienzahler.

Seit 2016 sieht das Aufsichtsgesetz über die Krankenversicherung vor, diesen Überschuss den Prämienzahlern zurückzuerstatten. Das Bundesamt für Gesundheit muss die Rückzahlungen allerdings noch genehmigen.

Zurzeit sind es 3 Krankenkassen, die solche Rückzahlungen vorsehen:

https://​www.tagesanzeiger.ch/​wirtschaft/krankenkas​sen-machen-gewinne-un​d-behalten-sie/story/​26047120

Zu den Reserven meint:

Santésuisse​-Präsident Heinz Brand:

«Die SP will die Kassen in den Ruin treiben»

https://w​ww.blick.ch/news/poli​tik/santesuisse-praes​ident-heinz-brand-weh​rt-sich-gegen-praemie​nstopp-die-sp-will-di​e-kassen-in-den-ruin-​treiben-id15492568.ht​ml

Hier eine Stellungnahme von Berset:

«Der Bundesrat geht davon aus, dass die Versicherer, die über hohe Reserven verfügen und keine Gelder zurückgeben, die Prämien für das nächste Jahr knapper kalkulieren.

Wir sehen daher keine Möglichkeit, diese gesetzliche Grundlage jetzt schon zu ändern. Man darf aber nicht vergessen, dass das Wichtigste ist, dass die Prämien so präzise kalkuliert werden, dass es normalerweise keine Korrektur im Nachhinein braucht. Wenn es eine Korrektur braucht, ist das auch mit einer knapperen Kalkulation der Prämien des nächsten Jahres machbar, damit diese wirklich stabil bleiben können.»

https://w​ww.conviva-plus.ch/?p​age=3046

Was jetzt zum Teil (nicht für alle) der Fall ist.





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68%
(22 Stimmen)
paulo bernasconi sagte October 2019

Herr Bader, Sie verfallen den falschen Ausführen von jenen, die ihre Pründe schützen wollen. Zudem such sehr oft Gegenargumente, wenn Herr Jossi etwas veräffntlicht. Sie suchen dann in allen Internetseiten Gegenargumente. Das ist Ihnen freigestellt, beleuchtet aber Ihr Vorgehen. Was haben Sie gegen Jossi ?
Quadri ist Nationlarat und kennt alle Gegendarstellungen und auch jene von Berset. Er ist hier nicht auf diese eingegeangen, weil er das an anderen Orten schon oft getan hat. Konsultieren Sie seine Homepage. Es gint keinen zweiten Politiker, der dem Tessin, das in jeder Beziehung andere Situationen hat, aks der andere Teil der Schweiz.


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75%
(20 Stimmen)
Otto Jossi sagte October 2019

https://www.vimentis.​ch/dialog/readarticle​/gesundheitswesen-und​-kein-ende/?open=1015​9&jumpto=235459


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32%
(22 Stimmen)
Brian Bader sagte October 2019

«Was haben Sie gegen Jossi ?»

Nichts, lesen Sie nochmals meinen Beitrag durch, Herr Bernasconi. Ich habe nirgends Herrn Jossi angesprochen. Zudem kann ohne ein Gegenargument keine Diskussion entstehen. Schreiben Sie lieber, inwiefern Sie anderer Meinung sind, als mich zu kritisieren.



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32%
(22 Stimmen)
Brian Bader sagte October 2019

Zudem weiss ich nicht, weshalb Sie dauernd Herrn Jossi in Schutz nehmen – sind Sie sein Sekretär? Ich habe schon einmal Herrn Jossi darauf aufmerksam gemacht, dass Sie alt genug sind, um zu antworten. Dasselbe gilt für Sie, Herr Bernasconi – Sie müssen nicht im Namen von Herrn Jossi Ihren Senf dazugeben.

«Es gint keinen zweiten Politiker, der dem Tessin, das in jeder Beziehung andere Situationen hat, aks der andere Teil der Schweiz.»

Können Sie diesen Satz auch verständlich schreiben?



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73%
(22 Stimmen)
paulo bernasconi sagte October 2019

Sie haben Recht Herr Bader, dieser Satz ist nicht verständlich: Ich war an der Arbeit und habe zu schnell geschrieben.

Hier die Korrektur

Es gibt ​keinen zweiten Politi​ker, der das Tessin und TessinerInnen die in jeder Beziehun​g andere Situationen ​haben als andere Teile der ​Schweiz, so gut und unmissverständlich erklären kann.

Warum ich Herr Jossi schätze und seine Argumente stütze wollen Sie wissen:

Er ist einer der wenigen Deutschschweizer, der das Tessin versteht, vor allem die eingesessenen Tessiner, die grosse Probleme mit der Personenfreizügigkeit​ haben. Eben die besondere Situation im Tessin. Ich werde deshalb ihn weiterhin unterstützen, obwohl ich ihn persönlich nicht kenne.

Sie fordern mich auf meine eigene Meinung zu schreiben. Das habe ich getan:
Lorenzo Quadri hat Recht.
Otto Jossi hat Recht.

Wenn Sie so wollen, Sie schreiben nur Zitate aus verschiedenen Medien ohne dazu Stellung zu beziehen. Sie müssen es aber auch nicht mehr tun, es interessiert mich nicht.



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45%
(20 Stimmen)
Brian Bader sagte October 2019

Sie sollten alles lesen, Herr Bernasconi. Ich schrieb:

«Bei denen, die eine Prämienverbilligung erhalten (Quadri: «Mittlerweile profitiert fast die Hälfte aller Tessiner von einer Subvention.»), ändert sich nichts, da die Rückvergütung in der Regel kleiner ist als der Betrag, den sie vom Kanton subventioniert bekommen. Somit dem Kanton zu Gute kommt und nicht dem Prämienzahler.»

Da​s ist kein Zitat, sondern meine Überlegung auf Quadris:

«Mittlerw​eile profitiert fast die Hälfte aller Tessiner von einer Subvention.» in Verbindung mit den Reserven. Falls Sie da anderer Meinung sind, dann schreiben Sie mir das und werfen mir nicht vor, dass ich etwas gegen Jossi habe.



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63%
(19 Stimmen)
paulo bernasconi sagte October 2019

Fast die Hälfte sind ca. 45% sagen wir, dann bleiben noch 55% übrig die profitieren. Von diesen sind viele die ganz knapp eine Subvention verpassen. Also es ändert sich etwas Herr Bader.
Wieder einmal nehmen sie einen kleinen Teil aus einer Antwort und machen daraus einen
"Elefanten" Es geht hier und so verstehe ich Jossi, dass er Quadri's Artikel übersetzte, um ein Ganzes. Er hat sich Gedanken gemacht und diese sind bemerkenswert. Vielleicht für Sie nicht.


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32%
(19 Stimmen)
Brian Bader sagte October 2019

«Also es ändert sich etwas Herr Bader.»

Lesen, Herr Bernasconi. Ich schrieb ja, für solche die eine Prämienverbilligung erhalten ändert sich nichts. Natürlich würden die anderen etwas zurückerhalten.
Man muss kein Fachmann sein, um zu erkennen, dass wenn alle Krankenkassen ihre Reservenüberschüsse ausbezahlen, die Prämien nicht sinken würden. Sie blieben vermutlich stabil, bis die Überschüsse abgebaut wären. Und dann?

Art. 26 Freiwilliger Abbau von übermässigen Reserven
«Der Abbau erfolgt während einem oder mehreren Jahren. Der Versicherer erstellt einen entsprechenden Abbauplan. Die Aufsichtsbehörde prüft jährlich, ob die Voraussetzungen für den Abbau noch gegeben sind.»

Das wäre auch bei einer Behebung der Fall (wie von Quadri gefordert).
Berechnen die Kassen die Prämien zu tief (was bei den Zahlern erfreulich wäre) resultieren Fehlbeträge, welche durch die Reserven ausgeglichen werden. Wären die Überschüsse aufgebraucht, müssten die Minimalreserven angezapft werden. Das sind die 4 Milliarden.

Es geht aber primär darum die Gesundheitskosten zu senken. Man kann nicht die Prämien senken, solange die Gesundheitskosten steigen.



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44%
(16 Stimmen)
Brian Bader sagte October 2019

«Zudem such sehr oft Gegenargumente, wenn Herr Jossi etwas veräffntlicht. Sie suchen dann in allen Internetseiten Gegenargumente. Das ist Ihnen freigestellt, beleuchtet aber Ihr Vorgehen.»

Komplet​ter Chabis, was Sie da schreiben, Herr Bernasconi. Die Informationen für seinen Beitrag suchte Herr Jossi zum grössten Teil auch aus dem Internet heraus (oder hat er Sachbücher darüber?) und formiert so sein Argument – für das hat man das Internet.

Weshalb sollte es denn mir nicht erlaubt sein, Informationen im Internet zu suchen und meine Meinung darauf aufbauen?




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67%
(12 Stimmen)
Otto Jossi sagte October 2019

suf die grandiose Idee von Ihnen Herr Bader ist auch Quadri gekommen:
"Es ist daher klar, dass an verschiedenen Fronten Handlungsbedarf besteht. Die drei Schritte, die zu unternehmen sind, sind wie folgt:

Öffentliche​ Krankenversicherung
​​V​​erwendung des SNB-Gewinns zur Prämienreduktion
Spa​​r​​en beim „übermässigen Fett“ im Gesundheitswesen.
Und die Lösungen müssen von allen beteiligten Akteuren mitgetragen werden. Nicht nur von den Patienten. "



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50%
(14 Stimmen)
Brian Bader sagte October 2019

«Warum ich Herr Jossi schätze und seine Argumente stütze wollen Sie wissen:»

Nein, ich wollte wissen, weshalb Sie ihn schützen. Dass ich anderer Meinung bin, als Herr Jossi, heisst nicht, dass ich ihn nicht schätze. Sie verwechseln hier etwas, Herr Bernasconi. Dort wo ich nichts schreibe, teile ich auch seine Ansicht.



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25%
(16 Stimmen)
Georg Bender sagte October 2019

Herr Otto Jossi
Leider wollen Sie, entgegen meiner Vorahnung, die Auswirkung der Geldschöpfung aus dem Nichts, zur Abdeckung der gegenseitigen Bedürfnisse mittels Leistung ob mit oder ohne Erwerbsarbeit, nicht begreifen. Sie wollen nicht verstehen, dass man einerseits, selbst kein Geld ausgeben kann, bevor es ein Dritter getan hat und andererseits der zugeordnete frei verfügbare Geldgegenwert der Leistungserbringung oder Anspruch den Grad der Bedürfnisabdeckung bestimmt! Die Kaufkraft ist und bleibt Planwirtschaft (Verteilung = Verwerfungen)!
Meiner Meinung nach macht es wenig Sinn, resp. reformiert die Systeme nicht, auf der Basis der eingehämmerten Irrlehren, Energie zu verschwenden. zu diskutieren!

Die Systeme werden durch die Geldschöpfung "finanziert"! Nachher geht nur noch um Umlagen der zugeordneten Kaufkraft, nicht bezahlen!
1. Es gibt keine Steuerzahler, oder stammen die zugeordneten Anteile nicht aus den Wirtschaftseinnahmen?​
2. Die Pflichtpreiseumlagen haben direkt zwischen Wirtschaft und Staat zu erfolgen!
3. Es braucht keine Reserven, das notwendige Geld wird aus dem Nichts, bedarfsgerecht gedruckt.
4. Vergessen Sie nicht, alle Bankkundenguthaben (Fonds gehören dazu) sind nicht getilgte Bankschulden und nicht abgeschriebene Bankinvestitionen.
5​. Die Fonds können für künftige Preissteigerungen verwendet werden.
6. Die Reform habe ich klar und eindeutig beschrieben. Die Betrügereien aufgedeckt!
7. Eine Einheitskasse für die Grundvorsorge ist ein MUSS! Die Umlagen sind zwischen Wirtschaft und Einheitskasse (Staat) vorzunehmen. Keine Lohnanteile!
8. Prinzip: Das Gemeinwohl, Soziale, Gesundheit und Grundsicherung sind staatliche Aufgaben und müssen zwischen Wirtschaft und Staat umgelegt werden (zirkulieren)! Es fehlt kein Geld nur der gute Wille, den Denkapparat zu aktivieren!


Leic​ht nachvollziehbar, wenn man 30 Minuten verwendet, um die Irrlehren für Arbeitsplatz und Politik erkennen zu wollen. Die Justiz ist leider auch hier in tiefste Agonie versetzt. Bananenrepublik-Demok​ratie!



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59%
(17 Stimmen)
Karlos Gutier sagte October 2019

Da wird sich nichts ändern, der Staat garantiert durch die Zwangsversicherung, vielen Playern im Gesundheitswesen, Millionen bis Milliarden Umsätze, da wird mancher zu Millionär.

Diese staatlich geförderte Abzocke wird man sich nicht so einfach nehmen lassen.


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