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Staustunden nehmen zu: Standortmarkt spielen lassen!

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Der Stau soll nicht durch einen Ka­pa­zitäts­aus­bau der Stras­sen bekämpft wer­den. Die Au­to­fah­rer und die Wirt­schaft müs­sen sich an die knap­pen Ver­kehrs­ka­pa­zität​en an­pas­sen durch eine Stand­ort- un­d/o­der Zeit­ver­la­ge­rung ihrer Ak­ti­vitäten. Nur mit noch mehr Stau­stun­den kön­nen wir die Hin­ters­ten und Letz­ten davon ü­ber­zeu­gen, dass es so mit der mass­lo­sen Zu­wan­de­rung und Mo­bi­lität nicht wei­ter gehen kann.


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50%
(6 Stimmen)
Elsi D. Stutz sagte August 2018

Natürlich nehmen die zu, wenn der halbe Kanton Zürich eine Groß-Baustelle ist! Und das ist er dieses Jahr mehr denn je. Weil wir ja nicht, oder alles Gleichzeitig bauen. Wir haben lang erst mal auf ÖV, die Neat und Max. 10000 PFZ' ler im Jahr gesetzt.

Und nicht auf 100000 die, wer häts auch gedacht, auch um acht bei der Arbeit sein müssen. Und wer häts gedacht, sich nicht im Appenzellerland sondern im Einzugsgebiet ihrer Arbeitgeber niederlassen. Wo man emsig städteplanerisch Mietskasernen für sie aus dem Boden stampft. Die Parkgebühren erhöht und Verkehrsflächen abschafft. Und Massenveranstatungsor​te und Shoppingcenter plant, an so schon chronisch überlasteten Verkehrspunkten.



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38%
(8 Stimmen)
Werner Nabulon sagte August 2018

StauStunden
Da werden Untersuchungen gemacht, im TV ausgestrahlt, welcher Grossverteiler wie frische Ware hat. Wie lange das „Nahrungsmittel Frischprodukt“ vom Hersteller bis zum Konsumenten hat. Sei es Mit dem LKW, der Bahn, oder dem Flugzeug. Die Jenigen, welche über den Verkehr motzen, sind die gleichen die Frischprodukte konsumieren. Da halt unzählige Gemüse und Früchte nur Saison bedingt wachsen, wenn überhaupt hier, muss viel transportiert werden. (Nein, ich bin nicht speziell für ein Nachtfahren von LKW). Und nein, ich möchte auch keine 40 und 60 Tönner hier haben, ob wohl es transporttechnisch sinnvoll wäre.
Die Bahn ist recht am Anschlag, was Kapazität anbelangt. Dass es so kommt, wusste man schon in den 1990ger Jahren. Es müssen ja Nacht ÖV fahren, um die Partygänger die ebenso ungeniert weit weg in den Ausgang fahren, wieder nach Hause zu bringen. Find ich grundsätzlich keine schlechte Idee, nur so fällt Nacht Kapazität beim Güter Transport weg.
Wenn man am Ort X wohnt, seine Stelle verliert, die Kinder da in die Schule gehen, ist man gezwungen zu pendeln. Sei es mit dem ÖV, oder Privatfahrzeug. Gut, man kann ja laufend die Gemeinden Kantone und Schulen wechseln? Das wird auch nicht die Lösung sein, den Kindern das Versagen der Politik und Wirtschaft hin zu klatschen, ihr müsst nun Leiden dafür. Kann es nicht sein.
Eine weiter entfernte Stelle ablehnen, kann und darf man nicht, das schreibt ja das Arbeitslosen Gesetz vor. Egal wenn man ala Georg Bender Geld einfach aus dem Nichts schöpfen kann, es wird einem nicht einfach so gegeben. Man muss also pendeln.
Dass ins hinauf ins ASTRA, alle kantonalen Strassenbauämter alles unternehmen, um den Verkehr zu blockieren, laufend Verkehrsflächen reduziert werden, dient ja nicht dem Verkehr, sondern dem Ruhigen Wohnen in der Agglo. Plus dem CO2 Kampf. Und dass laufend an „Alten Leitungen“ meist Abwasser herumgebastelt wird, gibt hat wieder Baustellen.
Übrigens​ bei Flüssen (Kanalisiert wie Autobahnen) kam die Überzeugung, es braucht bei „Hochwasser“ (Spitzenverkehrszeite​n) die Möglichkeit, dass sich ein Fluss ausweiten kann. Da man Politisch beim Verkehr anders denkt, ala SP und Grüne, wird man beim Verkehr das nicht zulassen.



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78%
(9 Stimmen)
Alex Müller sagte July 2018

Meine Beobachtungen: Die Bevölkerung nimmt stetig etwas zu. Die Berufstätigen arbeiten und pendeln täglich ca. 30 Km weit zu ihrem Arbeitsort. Durch das steigende ÖV-Angebot mit Taktfahrplan wird die Pendelstrecke immer etwas weiter. Die Arbeitnehmer können Arbeitsorte auswählen, die noch vor 30 Jahren nicht möglich gewesen wären. Arbeitgeber kommen so besser zu MitarbeiterInnen.Das ist grundsätzlich gut.
Weiter: Beim Privatverkehr (Auto, Motorräder, Velo) gab es eine Zunahme. Ein Punkt ist, dass der PW auch für kleinere Verdiener bezahlbar geworden ist. Als Resultat haben wir die täglichen Staus am Morgen und Abend. Denn in jedem Fahrzeug sitzt meist nur eine Person. Beim Güterverkehr war die Zunahme prozentual höher als bei den PW's. Gründe: grössere, schnellere Fahrzeuge "für jeden Zweck". Dann die ändernde Arbeitsweise im Bauwesen, bei Dienstleistungen > alles "just in time" . Das Handy verbindet Lieferanten und Kunden. Zwischenlagerhäuser( z.B. im Tessin) wurden mit der Gotthard-Tunnel Eröffnung aufgegeben. Es ist also die Menge, welche das Strassennetz und das Schienennetz mehr belastet.
Diese Menge zu beschränken ist wohl nicht möglich. Das Bundesamt für Strassen hat vorgeschlagen, gewisse Autobahnstrecken "doppelstöckig" auszubauen, um Linderung zu erreichen. Bei der Bahn sind die Trassen sehr ausgelastet. Das heisst, Lebenszeit von Schienen wird kürzer. Es gibt mehr Bahnunterhalt.
Das Schienennetz kann nicht beliebig ausgebaut werden.
Ich sehe keine generelle Lösung für all diese Fragen. Eher regionale Konzepte zur Verbesserung.


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