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Medien: Mit Crashnachrichten gegen Aktienanlagen

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Mit re­gel­mäs­si­gen Cras­h-Nach­rich­ten wird den klei­nen Leu­ten der Ak­ti­e­ner­werb vermiest.

Ich warte schon lange auf den Tag, an dem die Medien den seit Jahren andauernden Aufschwung des Aktienmarktes mit gleicher Vehemenz kommentieren wie dann, wenn er kurzfristig „abstürzt“. Ich frage mich: Ist das Schlechtreden des Aktienmarktes eine Strategie der Linken und der Banken? Sollte man den Leuten nicht schon in der Schule die Funktion des Eigenkapitals erklären? Wollen wir wirklich, dass sich immer mehr ausländische Staaten oder Fonds  unsere Aktiengesellschaften unter den Nagel reissen? Sollen doch die "Reichen" das Risiko der Aktien tragen; der Rest holt sich dann den Gewinn daraus via Umverteilung


Kommentare von Lesern zum Artikel

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75%
(4 Stimmen)
Alex Schneider sagte August 2019

Trotz der gelegentlichen Crashs geht es mit den Aktienmärkten seit Jahren insgesamt nach oben. Also doch nicht alles nur Blasenbildung!


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40%
(5 Stimmen)
Emil Huber sagte August 2019

Die Crashpropheten sind überall nicht nur bei den Aktien, sondern auch bei der Altersvorsorge.Und es gibt da immer welche, die von den Ängsten in der Bevölkerung profitieren und damit auch Geld "verdienen".

Was man sich bei den Aktien mal fragen sollte woher denn das Geld für Dividenden, Gewinne herkommt?
Vielleicht​ aus dem Produktpreis, da dieser neben allem andern auch das Geld für die Dividenden der Aktionäre enthält, erarbeitet von der Belegschaft der Unternehmer?

Man könnte sich daher fragen ob es nicht gescheiter wäre die Aktien abzuschaffen und um den Anteil welche uns die Dividenden kosten stattdessen die Löhne für alle Arbeitnehmer zu erhöhen statt über den Umweg Aktien zusätzliches Geld auszuzahlen?




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89%
(9 Stimmen)
Hans Knall sagte August 2019

Dass die Aktienmärkte immer wieder crashen, ist eine logische Folge der unbegrenzten Geldmengenausweitung.​
Wenn alle jede Menge Geld völlig kostenlos erhalten, entsteht zuerst natürlich eine muntere Aktivität und ein optimistisches Wuseln, das eine Zunahme der Wirtschaftstätigkeit vorspiegelt.
In Wahrheit wird aber der Grossteil dieser Geldflut in unrentable, schlechtgeführte oder nicht markttaugliche „Unternehmen“ gesteckt, die sich eben nach relativ kurzer Zeit als Flop herausstellen.

Auf der anderen Seite gibt es für Geld praktisch keine andere Möglichkeit als es in reale Unternehmen (also Aktien) zu stecken, damit nicht die Inflation den Wert wegfrisst. Alternativ bleiben noch Immobilien (ebenfalls mit der deutlichen Gefahr einer Blasenbildung) oder: Physisches Gold! Für die reale Wertaufbewahrung nach wie vor DAS bewährte Instrument.


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75%
(4 Stimmen)
Emil Huber sagte August 2019

80% dieser "Geldflut" landet aber gemäss Christoph Pfluger im Kapitalmarkt zu den über 350'000 Finanzprodukten statt in der Realwirtschaft.
So wird also nicht so viel Neugeld in unrentable, schlechtgeführte oder nicht markttaugliche „Unternehmen“ gesteckt.


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100%
(2 Stimmen)
Hans Knall sagte August 2019

Was, Herr Huber, glauben Sie denn, was „Finanzprodukte“ sind? Das bekannteste von ihnen sind die Fonds. Das sind einfach Sammelbecken für „Kleinbeträge“ die dann ebenfalls in Aktien und Obligationen usw gesteckt werden.
Zudem gibt es auch noch praktisch reine Wetten auf jegliche beliebige Entwicklung der zugrundeliegenden Werte oder Indizes, welche einen Haufen Geld binden. Aber das ist ein Glück!
Denn wenn plötzlich das gesamte Schwemmgeld in „die Realwirtschaft“ fliesst, wird es eben wie gesagt wegen der unglaublichen Übermenge von Geld gegenüber echten Werten alle Produkte entweder unbezahlbar teuer oder eben wertlos machen.
Man konnte ja erleben, wie in der Weimarer Republik ein Brot plötzlich am Morgen eine Million und am Abend bereits eine Milliarde gekostet hat und alle Menschen über Nacht mittellos wurden. Genau das steht uns erneut bevor. Nur dass heute noch viel mehr an Werten zerstört wird.


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100%
(1 Stimme)
Emil Huber sagte August 2019

Wenn mehr von dem "Schwemmgeld" in die Realwirtschaft fliessen würde bräuchte es auch weniger Neugeld, könnte ja sein, oder?
Die Frage die sich stellt ist warum wird ständig neues Geld geschöpft und trotzdem wird bei Staat und Wirtschaft ständig über fehlendes Geld geklagt?
Da können Zentral- und Privatbanken mit Draghi in der EU noch so viel Geld "drucken" die Wirkung verpufft wenn der Grossteil im Casino des Grosskapitalismus versickert und die Milliardäre und Konzerne jedes Jahr ein paar Millionen oder gar Milliarden mehr haben.
Das einzige was dann bei den Staaten zunimmt sind die Schulden, da Geld=Schulden sind.


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