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Legaler Cannabiskonsum - In der Schweiz steigen die Zahlen

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Einer Stu­die der Stif­tung "Sucht Schweiz" zu­fol­ge, liegt der An­teil der Be­völ­ke­rung die re­gel­mäßig auf den le­ga­len CBD Hanf zurück­grei­fen, bei etwa drei Pro­zent. In der vor­ge­leg­ten Stu­die gaben zwei Drit­tel der über Fa­ce­book und Ins­ta­gram be­frag­ten Nut­zer an, die le­gale Ver­sion von Can­na­bis täg­lich zu kon­su­mie­ren.

Diese​​ unterscheidet sich vom illegal konsumierten Marihuana durch den höheren Anteil an Cannabidiol, dem eine krampflösende, schmerzstillende und beruhigende Wirkung zugesprochen wird. Die durch THC ausgelösten Psychoaktiven Schübe werden durch CBD nicht ausgelöst, da der Wert hierfür bei der legalen Version der Droge bei unter einem Prozent liegt. Äußerlich ist der legale CBD-Hanf nicht von seinem illegalen Bruder mit berauschender Wirkung zu unterscheiden. Bei Fund von Cannabis durch die Behörden muss dieser erst in einem Labor auf den enthaltenen THC Wert getestet werden. Erst wenn der Befund bestätigt, dass es sich um legales CBF-Hanf handelt, wird das eingezogene Bußgeld zurückerstattet und die eingeleiteten Strafmaßnahmen gestoppt.

Bis dahin wird davon ausgegangen, dass es sich um einen Verstoß gegen das Betäubungsmittelgeset​​​z handelt. Für die Schweizer Wirtschaft sind die steigenden Verbraucherzahlen ein Grund zur Freude. CBD wird grammgenau versteuert und sichert dem Bund somit Einnahmen in Millionenhöhe. Für das vergangene Jahr meldete das Bundesamt für Gesundheit Einnahmen von 15,1, Millionen Franken. Legales Cannabis wird in immer mehr Produkten der Kosmetik- und Lebensmittelindustrie​​​ verwendet. Längst wird das frühere Rauschmittel nicht mehr nur geraucht, sondern findet seinen Einsatz in Ölen, Cremes, Tinkturen und diversen Speisen. In den letzten drei Jahren hat sich die Anzahl der Hersteller, die Cannabis in Ihren Produkten verwenden, um knapp 135 Prozent erhöht. Mehrere Schweizer Konzerne bauen ihren eigenen Hanf an und sichern sich somit den von ihnen gewünschten Qualitätsstandard.

Di​​e dafür genutzte Fläche liegt mittlerweile bei knapp 125 Hektar in der Schweiz. Die Gründe für den Konsum der legalen Droge sind vielfältig. Viele Jugendliche konsumieren beide Varianten des populären Rauschmittels zur Stressreduzierung bei Prüfungsdruck oder . Der größte Teil der Befragten gibt an, damit den Konsum des verbotenen THCs durch die alternative Einnahme von CBD Öl reduzieren zu wollen. Aber auch kranke Menschen und ältere Frauen greifen auf das alternative Heilmitte zurück. Die beruhigende Wirkung ist schlaffördernd und durch die Schmerzreduzierung trägt es für viele Betroffene zur Entspannung und einem erhöhten Wohlbefinden bei. Bei Angstzuständen wird durch Einsatz von Cannabidiol eine Linderung der Symptome erreicht.

Krebspatien​​ten nutzen legales Hanf zur Reduzierung der Nebenwirkungen bei einer Chemotherapie. Auch bei entzündlichen Gelenkserkrankungen wird CBD von Ärzten verordnet.

 


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