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Kontrolle für ausländische Direktinvestitionen einführen!

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Die Schweiz kennt keine Kon­trolle bei aus­län­di­schen Di­rek­tin­ves­ti­tio​­nen in Schwei­zer Un­ter­neh­men. Be­für­wor­ten Sie eine so­ge­nannte staat­li­che Investitionskontrolle​?

„Ich habe kein Patentrezept für eine Investitionskontrolle​. Die Schweiz muss aber eine Debatte darüber führen, was für ausländische Investoren generell nicht käuflich ist. Ich spreche hier nicht nur von Käufern aus China, sondern zum Beispiel auch von Investments mittels der Staatsfonds arabischer Länder. Einerseits sind unsere offenen Grenzen ein Erfolgsfaktor, andererseits besteht auch eine gewisse Gefahr, wenn eine Weltmacht gezielt Unternehmen aufkauft. Dieses Dilemma gilt es zu lösen. Denn es ist eben ein Unterschied, ob ein Privatunternehmen kauft oder ein chinesisches Unternehmen, bei dem letztlich immer der Staat mit einem Plan dahintersteht. Deutschland zum Beispiel, das auch exportstark ist und sich als Innovationsgesellscha​ft versteht, verschärfte die Bedingungen für ausländische Firmenübernahmen. Das könnte ich mir auch in der Schweiz vorstellen.“ (Ruedi Nützi:“Der chinesische Markt ist Chefsache“ in Die Volkswirtschaft 1-2/2019, S. 33-34)


Kommentare von Lesern zum Artikel

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36%
(11 Stimmen)
Georg Bender sagte June 2019

Woher stammt das Investitionsgeldvolum​en?
Richtig, aus der Geldschöpfung aus dem Nichts. Weil diese Möglichkeit nur wenigen Ländern vorbehalten bleibt, sind die sog. Investoren bekannt!
Die Kontrolle steht eigentlich im direkten Zusammenhang mit der Geldschöpfungsmöglich​keit und müsste zum Schutz der Bevölkerung, seit jeher eingeführt sein!
Aber wenn man das Geldsystem nicht verstehen darf und hier vor allem die Auswirkung in Umlage zur Abdeckung der gegenseitigen Leistungserbringung, überlässt man die Spielformen der Wirtschaft und Regierenden!


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67%
(12 Stimmen)
Raschle Felix sagte June 2019

Ich finde persönlich man sollte den Markt für direkte oder indirekte Kapitalbeteiligungen und Übernahmen nur abschotten für jene, die unter staatlicher Aufsicht, Beteiligung oder Finanzierung stehen. Mit anderen Worten, bei China herrscht grosse Vorsicht. Da geht es vorwiegend nur um Know-how-Abschöpfung,​ denn die Chinsesen sind noch heute keine grossen Erfinder, sondern immer noch grosse Kopierweltmeister.


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58%
(12 Stimmen)
Werner Nabulon sagte June 2019

Es gab mal die Lex Furgler.....wie dies sich in Luft aufgelösst hat, keine Ahnung


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45%
(11 Stimmen)
jan eberhart sagte June 2019

Komisch, dass gerade die "weltoffenen" und "toleranten" von rot-grün und CVP für Anti-China-Gesetze sind.

Gerade die, die Staatsunternehmen wie die Kantonalbanken oder die SRG schützen wollen.

Dafür sollen Menschen unbegrenzt kommen sollen und Sozialleistungen kassieren.


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29%
(14 Stimmen)
RUDOLF OBERLI sagte June 2019

"Be­für­wor­ten Sie eine so­ge­nannte staat­li­che Investitionskontrolle​​?"

Immer wieder kommen solche erstaunlichen Vorstösse von "rechts", Herr Schneider. Ich unterstütze sie nicht, weil ich nicht in den Verdacht geraten möchte, ich sei für die staatliche Gängelung der Wirtschaft oder sogar für die Abschaffung des Kapitalismus ...


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69%
(13 Stimmen)
Walter Wobmann sagte June 2019

Ja, ich bin der Meinung, dass Ihr Vorschlag richtig ist.
Hier in der Schweiz müsste man insbesondere aufpassen, dass nicht Grossmächte wie USA, China, Russland, Indien, aber auch finanzstarke Oelländer wie Saudiarabien, Katar, Arabische Emirate, .... unsere Infrastruktur mit ihren Staatsfonds aufkaufen:
z.B. Stromkonzerne, im aktuellen Fall Wasserkraftwerke, die von der AXPO und Anderen aus kurzfristiger Sicht angeblich nicht rentabel seien und verhöktert (=abgestossen) werden wollen.
Aber auch die Bahnen, Telekommunikationsber​eich, Mineralwasserquellen,​ Wasserversorgung überhaupt, Abfallwesen, usw., sollten aus strategisch- langfristiger Sicht nicht ausländischen Konzernen überlassen werden.

Auch unser knappe Boden sollte strengeren Auflagen unterliegen. Die LEX-Koller müsste sogar verschärft werden.
Von mir aus dürfte der Boden gar nicht mehr Verkauft werden können (Preistreiberei in Folge Spekulation, wo Mieter und KMU`s darunter leiden müssen).
Am Besten wäre, wenn der unvermehrbare Boden in öffentlicher Hand wäre und nur noch im Bau- oder Nutzrecht an Private abgegeben werden könnte. Spekulation und Preistreiberei (in diversen Wirtschaftsbereichen)​ würde somit wegfallen und irgendwann hätten wir nicht mehr die teuersten Lebenshaltungskosten.​


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