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JA zur Kriegsgeschäfte-Initi​ative: Schweiz könnte vorangehen

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Waffen lie­fern und dann er­staunt sein, dass sie in falsche Hände ge­ra­ten, ist eine ver­lo­gene Hal­tung. Die Flücht­lings­ströme sind die sicht­bars­ten Zei­chen die­ses un­heil­vol­len Ge­schäfts. Das Rot­kreuz-Ur­sprungs­​land Schweiz kann mit einem Ver­bot für Fi­nan­z­in­sti­tu­te​, in die Rüs­tungs­in­dus­trie​ zu in­ves­tie­ren, Vor­bild sein.


Kommentare von Lesern zum Artikel

Information zur Abschaltung der Kommentarfunktion

Der Verein Vimentis hat sich entschieden, die Kommentarspalte zu den Blogs zu schliessen. In der folgenden Erläuterung erfahren Sie den Grund für diesen Entscheid.

Der Blog, und dazu gehört auch die Kommentarspalte, sind ein wichtiger Teil der Diskussionsplattform von Vimentis. Gleichzeitig sind Werte wie Respekt, Anstand und Akzeptanz für den Verein von grösster Wichtigkeit. Vimentis versucht diese Werte selbst einzuhalten, sowie auch auf der Website zu garantieren.

In der Vergangenheit wurden diese Werte in der Kommentarspalte jedoch regelmässig missachtet, es kam immer wieder zu nicht tolerierbaren Aussagen in den Kommentaren. Das Löschen dieser Kommentare ist heikel und zudem mit grossem Aufwand verbunden, welcher der Verein nicht stemmen kann. Zusätzlich können die Kommentare praktisch anonym verfasst werden, weswegen eine Blockierung der jeweiligen Personen unmöglich wird.

Folglich hat der Verein Vimentis entschlossen, die Kommentarfunktion abzuschalten und nur den Blog stehen zu lassen. Der Blog erlaubt es Personen weiterhin, sich Gehör zu verschaffen, ohne sich hinter einem Pseudonym zu verstecken. Die Änderung sollte die Blog-Plattform qualitative verbessern und all jenen Personen ins Zentrum rücken, welche Interessen an einer sachlichen Diskussion haben, sowie die oben erwähnten Werte respektieren.




67%
(3 Stimmen)
Alex Schneider sagte March 2020

Auch bei Waffenausfuhren in Nicht-Bürgerkriegslän​der kommt es immer wieder zu Umgehungsgeschäften. Wenn Länder das fördern oder dulden, müssen sie von der Liste der Kriegsmaterialempfäng​er aus der Schweiz gestrichen werden!​


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40%
(5 Stimmen)
Walter Wobmann sagte March 2020

Habe den Text der Initiative gelesen.
Nun, die Stossrichtung ist durchaus gut, aber der Teufel steckt wieder mal im Detail; die Initiative schiesst weit übers Ziel hinaus!--
Die Initianten gehen wieder mal von der falschen Annahme aus, dass man im jetzigen geistes- Zustand der Menschheit eine Welt ohne Waffen schaffen könne.
In diesem Sinne hat Hr. Gassmann durchaus Recht, wenn er diese Haltung als naiv und heuchlerisch apostrophiert.
Solan​ge agressive, selbstherrliche und imperialistische Ideologien herumgeistern, ist eine Welt ohne Waffen Illusion!-

Darum müsste UNBEDINGT zwischen Angriffskriegen und Verteidigungskriegen unterschieden werden.--
An neutrale Länder wie Schweden, Schweiz, Finnland, Oesterreich, ... Waffen zu liefern, ist nichts Verwerfliches!--

H​ingegen wenn Firmen in der Schweiz Waffen an Saudiarabien, Türkei, Iran und Syrien liefern, ist das sehr Problematisch!
Das pikante Detail ist aber, dass die Schweiz Waffenexporte nach Iran und Syrien verbietet, jedoch bedenkenlos Waffenlieferungen an Saudiarabien und Türkei bewilligt. Das ist aus neutralitätspolitisch​er Sicht äusserst fragwürdig!--

Rich​tig formuliert müsste die Initiative lauten:
Art. 107a, 1 Der Schweizerischen Nationalbank, Stiftungen sowie Einrichtungen der staatlichen und beruflichen Vorsorge ist die Finanzierung von Kriegsmaterialproduze​nten, welche Material an angriffskriegsführend​e Staaten liefern, untersagt. ....



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14%
(7 Stimmen)
jan eberhart sagte March 2020

Wo soll die Vorreiterrolle sein, wenn die Schweiz sowieso nur ein kleiner Waffenverkäufer ist und sich die Grossmächte darüber tot lachen würden?


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43%
(14 Stimmen)
Urs Gassmann sagte March 2020

Wenn wir keine Waffen liefern können, so leidet darunter der Bundesbetrieb RUAG, was auch der Produktion für den schweizerischen Eigenbedarf abträglich ist; zu unserem Nachteil profitieren dann die USA, Deutschland, Frankreich und andere waffenherstellende Länder. Dann würde überdies der Sack geschlagen, wo der Esel gemeint ist. Die Waffen laden sich nicht selbst auf, zielen nicht selbst und drücken auch nicht selbst ab; man misst dem Material eine Bedeutung zu, die sie gar nicht hat. Dann sind sie auch aufzuteilen in Aggressions- und Verteidigungsmaterial​. Die Schweiz liefert Waffen, wenn vertraglich eine Weitergabe an Dritte verboten wird. Wird diese Auflage verletzt, so ist die Schweiz weder rechtlich noch moralisch belangbar. Die immer wieder – auch von Ihrer Seite her – aufflackernden Äusserungen der Empörung ist heuchlerisch..


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