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JA für eine Schweiz mit Zukunft

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Inmitten der Wir­ren rund um den Erd­ball ist es heute si­cher­lich eine noch grössere Her­aus­for­de­rung, ein Land wie die Schweiz si­cher und gut zu führen. Umso mehr be­darf es heute Po­li­ti­ke­rIn­nen, wel­che das not­wen­dige Selbst­be­wusst­sein und das Ver­trauen in ein Sys­tem set­zen, wel­ches sich über Jahr­hun­derte hin­weg bewährt hat. Sei es die Neutralität oder aber auch die di­rekte De­mo­kra­tie: Nicht nur das be­nach­barte Aus­land schaut nei­disch auf das Mo­dell Schweiz. Wer möchte nicht gerne auch ein Mit­spra­che­recht ha­ben, wenn er durch Ei­gen­leis­tung (Ar­beit und Steu­er­ab­ga­ben) schon tatkräftig mit­hilft, dass es dem Land gut geht?

Nachdem im Jahr 2001 rund 77% einen Beitritt der Schweiz zur Europäischen Union ablehnte, ist der Prozess zur EU- Integration ungeachtet der Meinung des Volkes Step by Step vorangeschritten. Heute entsprechen die Schweizer Gesetze mit rund 40% dem EU- Recht, fast die Hälfte alle Revisionen wurden nach EU- Recht umgesetzt.

Mit der PFZ übernahm der Bundesrat im Jahr 1999 ein weiteres europäisches Recht, nämlich das Recht eines jeden EU- Bürgers, sich in einem europäischen Land seiner Wahl niederzulassen. Wurden damals 8'000 Migranten pro Jahr prognostiziert, sind es in Tat und Wahrheit zehn mal mehr, nämlich 80'000 pro Jahr oder seit der Einführung der PFZ 1.120'000 Personen, welche in unser Land gekommen sind. 

Die Diskussionen um den Ausbau unserer Strassen, den Ausbau der Eisenbahn- Infrastruktur oder auch ein Blick in die Wohnbaustistik des Bundes: All dies sind die Auswüchse bzw. Konsequenzen dieser Zuströme, welche unser Land in den letzten Jahren zu verkraften hat. Nachdem die Gegner der Initiative noch bis heute propagiert haben, dass die Zuwanderung unseren Wohlstand sichere und keine Arbeitsplätze gefährdet seien, wissen wir seit heute: Im Dezember 2013 hat die Arbeitslosigkeit in der Schweiz einen Höchststand erreicht (+ 10'000 oder rund 150'000 Personen sind ohne Arbeit). Heute sind unsere Sozialwerke intakt und in der Lage, eine solche Situation zu meistern.

Jetzt ist es an der Zeit, die Geschicke unseres Landes wieder in die eigenen Hände zu nehmen und Europa klar und deutlich zu signalisieren, dass die PFZ in der heutigen Form für unsere Schweiz nicht praktikabel ist. Jegliche Argumentationen der Initiativ- Gegner bezüglich Kündigung von bilateralen Verträgen und den geschürten Ängste sind eines Politikers unwürdig und entsprechen vor allem nicht den Tatsachen.

Sind wir der EU bereits so ausgeliefert, dass wir jegliche Bedingungen akzeptieren müssen, auch wenn die Schweiz dadurch vor die Hunde geht? Nein, das sind wir nicht! Wir sind in der Lage, unsere Interessen zu vertreten und zu wahren und können so auch in Zukunft ein starker und unabhängiger Partner für die EU sein. 


Kommentare von Lesern zum Artikel

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67%
(3 Stimmen)
Helmut Barner sagte October 2019

Oh weh, Herr Holzer, hier in der Schweiz darf ich ja nicht einmal wissen, wer welche Partei und welche Kandidaten sponsert, kauft und mit Marschbefehlen in Bern steuert! Absolut untransparent! Einer echten Demokratie unwürdig!



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50%
(6 Stimmen)
Markus Holzer sagte January 2014

Lieber Herr von Wildenstein

Wir haben weit mehr als das - wir haben eine DIREKTE Demoktratie, welche gestützt wird durch unsere Regierungsvertreter in Bern, welche nach bestem Treu und Glauben vom Souverän gewählt und mit den Worten "Ich schwöre" versprochen haben, jederzeit die Interessen des Landes und nicht die ihrer Partei zu vertreten. Dazu gehört für mich auch die 100% Transparenz und Ehrlichkeit. DAS meinte ich mit "eines Politikers unwürdig".


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46%
(13 Stimmen)
- - sagte January 2014

"(…) Jegliche Argumentationen der Initiativ- Gegner bezüglich Kündigung von bilateralen Verträgen und den geschürten Ängste sind eines Politikers unwürdig (…)"

So lange wir in der Schweiz noch eine Demokratie haben, Herr Holzer, werden Sie leider immer wieder gegen solche 'unwürdigen' Argumente anrennen müssen.


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