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Gegen die Krise ist für die Zukunft!

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Ein unverständlicher Ent­scheid zum Atomaus­stieg, ein Beschäftigungspaket ohne Ziel­rich­tung, eine zau­dernde Na­tio­nal­bank. Es war die Woche der Halb­pat­zig­kei­ten.​ Sol­ches können wir uns in der an­ge­spann­ten Wirt­schafts­si­tua­t​ion nicht leis­ten. Kor­rek­tu­ren sind des­halb nötig und möglich. Drei Pis­ten:

 

  1. Der Franken muss bei einer Untergrenze von Fr. 1.30 bis  Fr. 1.40 stabilisiert werden. Dieses Ziel muss fest- und durchgesetzt werden. Dazu braucht es ein Zusammenstehen von Wirtschaft und Politik sowie eine unzweideutige Kommunikation der Nationalbank. Ohne diese Massnahme werfen wir letztlich mit unseren Konjunkturprogrammen Staatsgelder den Spekulanten nach.
  2. Die Kurzarbeit ist vorerst bei maximal 24 Monate zu belassen. Dies ist mit gezielten, branchenspezifischen Weiterbildungsangebot​en zu verbinden. Damit können Abwanderung und Stellenabbau und damit Know-how-Verlust verhindert werden.
  3. Mit einem Cleantech-Impulsprogr​amm müssen die Verwirrung in der Energiepolitik geklärt und die Investitionsentscheid​e in Richtung Zukunft gelenkt werden. Es braucht eine massive Aufstockung des Gebäudesanierungsprog​ramms (Wann wacht hier der Hauseigentümerverband​ endlich auf und vertritt die Interessen seiner Mitglieder?). Es braucht eine gezielte Erhöhung der KTI-Kredite für die Cleantech-Industrie. Und es braucht eine griffige Raumplanung, die Wege verkürzt und Energie spart.

 

Machen wir in der Schweiz wieder mal ganze Sachen! So wie damals, als mutige Leute nicht Erbsen gezählt, sondern die Schweiz aufgebaut haben.


Kommentare von Lesern zum Artikel

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100%
(2 Stimmen)
Heinz Mahler sagte November 2011

Bei dem drohenden kollaps des Euro und Hyperinfaltion ist es lächerlich weiter über die Entwertung des Franken zu debatieren. Sorry Frau Fehr, aber Ihre aussage zur Gebäudesanierung wirft Fragen der Bezahlbarkeit auf. Fordern sie doch einfach einen Leerwohnungsbestand von 5%, dann werden die Altbauten auch eher Neubauten weichen.


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81%
(16 Stimmen)
Peter Oberholzer sagte September 2011

DIE UNTERENEHMEN SOLLEN WÄHREND DER KRISE AUF DIE EINWANDERUNG VERZICHTEN

In der Krise braucht es keine Einwanderung. Die Unternehmen rekrutieren nicht ausländisches Personal wegen den Fähigkeiten. Der Grund für den Erhalt der vollen Personenfreizügigkeit​ sind die Möglichkeiten für Lohndumping. Dies muss durch die Politik nicht unterstützt werden. Wer dies nicht will, setzt auf einen vollständigen Stopp der Einwanderung während der Krise und danach auf eine Begrenzung.

Schon bald kommt die Zeit da heisst es wieder: «Wir brauchen mehr Geld». Zuerst in den Krankenkassen, dann im Verkehr und danach auch noch in den Sozialwerken. Der Bürger soll bezahlen, aber seine Worte beachten will die Politik nicht. Die Unternehmen sollen doch einen Fond von CHF 20 Milliarden äufnen, davon können dann die zusätzlichen Kosten bezahlt werden.


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94%
(33 Stimmen)
Werner Nabulon sagte September 2011

Frau Jacqueline Fehr,
ich weiss nicht, ob es heute noch viel nützt, zu wissen, dass man in einer Arbeiterfamilie aufgewachsen ist, wo das Credo einmal lautete: Dies oder das können wir uns nicht leisten, weil wir zu wenig verdienen. Man gespart hatte, für wichtiges, wie eine Ausbildung und die Gesundheit.
Und was ein Unternehmer heute machen soll, wenn ausgerechnet in diesen sozialistischen / asiatischen Ländern das Leben eines Menschen nichts wert ist, was so viel heisst, ist jemand nicht mehr erwerbsfähig, tritt ein erwerbsfähiger den Job an. Das ist keine Polemik, sondern die Realität, dass anderswo mit diesem Humankapital ganz anders umgegangen wird, die Produkte aber auch in der Schweiz verkauft werden wie warme Semmel, dazu noch auf Pump an unsere Angestellten, welche ein Anrecht darauf haben, gemäss Sozialismus.
Auch sind diese ehemaligen Schwellenländer schon lange Autonom, teils durch Ausverkauf des geistigen Eigentums der Schweiz, Europa, und dann weiter Entwicklung der Produkte. Nicht dass jetzt Japan ein Schwellenland war, aber der Nebeneffekt von Fukushima ist jener, dass grosse Europäische Konzerne auf einmal Produkte nicht mehr liefern können, da diese dort gefertigt wurden.
Dieses wir sind international global vernetzt, ist in allen Bereichen so. Es klemmt einfach da, vorerst, wenn man hier Mindestlohnforderunge​n stellt, für einen „einfachen Arbeiter“ welche an einem Anderen Ort der Welt das Salär eines Ingenieurs in Kaderposition darstellt, muss man sich nicht über die Arbeitsplätze Verluste wundern.
Wenn Europa oder die Unternehmer etwas unterschätzt haben in den letzten 30Jahren, dann das ungeheure Potential das in Asien vorhanden ist. Früher mochte man sich ab der Reisschüssel von dort noch den Mund Zerreisen, schon lange geben die technisch den Ton an.
Die Zeiten haben sich geändert.



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91%
(43 Stimmen)
Daniel Ryder sagte September 2011

@wagner da müssen sie früher aufstehen und mein Kommentar langsam lesen damit sie folgen können.

Erstens ich habe nie das Wort kommunistischem Staat erwähnt. Den per Definition kann es keine kommunistischen Staaten geben, weil es im Kommunismus keinen Staat gibt.

Zweitens waren diese selbsternannten sozialistischen Staaten alles andere als harmlos. Die Grundidee des Kommunismus/Sozialism​us alles wird brav geteilt ist eine Rattenfängerei und endeten so in Pleitegegangener Diktatur.

Nennen sie mir ein, nur ein erfolgreiches Kommunistische oder wie sie es nennen Sozialdemokratisches Land das überlebte. All die existierenden Kommunistischen Länder sind Diktaturen geworden. Nordkorea, China, Cuba usw.

Sozialdemokra​ten Besetzen lieber Pösteli als arbeiten, dies müssen dann schon die Anderen. Aber wer will denn schon Arbeiten wenn die sozis einem das umverteilen (man nehme es den Reiche und gebe es den Armen)versprechen. Wenn aber nun alle am Rockzipfel hangen, nichts mehr leisten wollen weil ja alle gleich viel nichts haben, ist die Frage, wer leistet ohne mehr zu haben, sich mehr leisten zu können, dann noch Arbeitsplätze?

Der​ Kapitalismus so wie wir ihn zurzeit erleben ist nicht das Gelbe vom ei das gebe ich zu. Aber die Armut und der soziale Frieden kann nur durch eine Arbeitende Mehrheit bewältigt werden, der Reitz sich mehr leisten zu können durch mehr Leistung, durch tragen von Verantwortung ist das einzige Mittel das Pöstlibesetzer Geld Verteilen können.

Ihr Zitat"(Grundsatz: "Die Freiheit ist immer die Freiheit der Andersdenkenden")



Die linke hat gar keine Akzeptanz gegen über nicht links denkende! Freiheit ist kein Persilschein um nicht arbeiten zu müssen aber das Geld der Arbeitenden abgrasen zu können.

Spätesten, wenn sie nicht mehr Pöstlisitzer sind, oder durch links Politisieren, ihr Geld in der Wirtschaft Verdienen müssen, wissen sie von was ich spreche!

Was haben sie nun gelernt, Kommentare lesen und Verstehen lernen. Dann kommt es nicht zu einem Peinlichen Re-Kommentar der weder Treffend noch sachlich zu meinem Kommentar war.





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93%
(29 Stimmen)
Karl Müller sagte September 2011

Die Schweiz ist ein ökonomischer Zwerg, klein aber stabil. Diese Stabilität wirkt anziehend. Solange es der Weltwirtschaft nicht wieder besser geht, wird es bei jeder schlechten Meldung einen Run auf den Franken geben. Dieser wird sich anschliessend wieder langsam abschwächen, aber nur bis zur nächsten schlechten Meldung. Hier lässt sich fast nichts machen.

Diese Lage ist Gift für die Exportwirtschaft. Wir müssen mit einer weiteren massiven Zunahme der Arbeitslosigkeit rechnen. Bereits jetzt fehlen in der Schweiz wenigstens 300'000 Arbeitsstellen (ALV-Bezüger, Teilzeitbeschäftigte die mehr arbeiten möchten, in IV und Sozialhilfe abgeschobene Arbeitsfähige, Ehegatten, die sich vom Partner versorgen lassen, obwohl sie gerne selber arbeiten würden, Resignierte, usw.) Ein Gewerkschafter hat vor einigen Tagen in einem Interview behauptet: in der Schweiz betrage die effektive Arbeitlosenrate wenigstens 10%. Bei etwa 4'588'000 Erwerbstätigen entspräche dies sogar rund 450'000 Arbeitslosen.

In dieser Situation ist es unvernünftig wenn weiterhin Arbeitskräfte einwandern dürfen. Sobald die Arbeitlosenzahlen steigen, werden sie entweder selber arbeitslos werden oder eine Stelle besetzen, die von einem arbeitslosen Schweizer oder alteingesesenen Ausländer dringen gesucht wird.

Die Weltwirtschaft können wir nicht beeinflussen aber die Personenfreizügigkeit​. Die Ventilklausel muss angepasst werden. Sollte die EU sich widersetzen ist die Personenfreizügigkeit​ zu kündigen.



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92%
(37 Stimmen)
Werner Nabulon sagte September 2011

Gebäudesanierung- Programm
Meinen Sie wirklich Frau Jacqueline Fehr, ich lasse zuerst irgend so ein Ingenieur Büro kommen, welches meinen IST Zustand der Liegenschaft aufnimmt, danach einen Plan erstellt, die Ziele definiert, um danach Gelder vom Bund zu bekommen?

Diese Ingenieure welche man per Gesetz aufgebrummt bekommt, sind viel zu teuer und viel zu arrogant. CHF. 150.- auf die Stunde zu bezahlen, warum soll ich mir das antun? Mich kosten solche Studien mehr, als ich schlussendlich einsparen kann.

Nein, Frau Jacqueline Fehr, wir brauchen eine Sicherheit. Zum Beispiel wenn man evaluiert, den Wechsel von Erdöl zu Erdgas, ein Prozess der ein paar Jahre dauert, und das Erdgas anfänglich von der CO2 Steuer als Grüne Energie befreit war, und dann wird man trotzdem zur Kasse gebeten.
Mit solchen Politikern ist es wie wenn man russisches Roulette spielt, man weiss nie wenn man sich den Kopfschuss setzt.

Alle in den letzten Jahren zusätzlichen Öko Steuern weglassen, per Notgesetz, o.k. das bringt arbeitslose bei den Grünen, Grün liberalen, bei den SP und allen die auf diesen Öko Zug aufgesprungen sind, aber verbilligt die Produktionen im Bereich von sicher 20%.



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79%
(24 Stimmen)
Benedikt Jorns sagte September 2011

Sehr geehrte Frau Fehr

Den Wechselkurs stabilisiert man durch den massiven Ankauf von ausländischer Währung. Unsere Nationalbank hat das versucht. Nachdem sie so letztes Jahr 60 Mia SFr. in den Sand gesetzt hatte, bekam sie heisse Füsse. Ich glaube, sie brennen immer noch. Die angekündigte Vergrösserung der Geldmenge ist für sie ohne Risiken. Der Schweizer Franken wird so auch schwächer, allerdings weniger rasch. Zudem muss der Nachteil eines verzögerten Inflationsschubs hingenommen werden.

Die Finanzierung von zu erwartender Kurzarbeit ist vom Bundesrat vorgesehen.

Cleant​ech-Unternehmungen haben zur Zeit und wahrscheinlich auch in Zukunft gute Zeiten. Z.B. Meyer Burger AG kann alles andere als klagen. Eine Finanzspritze ist hier nicht nötig. Wichtiger ist eine garantierte Einspeisevergütung für Solarstrom.

Gebäudesanierunge​n sind nur dann sinnvoll, wenn eine bestimmte noch zu erwartende Lebensdauer des Gebäudes angenommen werden kann. Oftmals ist eine langfristig geplante Neuüberbauung sinnvoller. Der Energieverbrauch von Gebäuden wird noch während mehreren Jahrzehnten im Durchschnitt langsam sinken.

Wichtiger ist die Forschung im Cleantech-Bereich. Auch hier hat der Bundesrat eine Finanzspritze vorgesehen.

Die Hintergründe für den Entscheid zum Atomausstieg habe ich in meinem Beitrag unter http://www.vimentis.c​h/d/dialog/readarticl​e/staenderat-verhinde​rt-echten-atomausstie​g/ leicht verständlich dargestellt. Aus den gedrückten Daumen zu den Beiträgen zu diesem Thema können Sie die Stimmung im Volk ungefähr abschätzen.



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100%
(2 Stimmen)
Jacqueline Fehr sagte September 2011

Danke für Ihre Ergänzungen und Bewertungen.



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89%
(35 Stimmen)
Werner Nabulon sagte September 2011

Rummgrummelt, aufgebaut haben Unternehmer und Investoren in den 1850ger Jahren die den Mut hatten, hier etwas zu bewegen. Damals vorwiegend FDP.

Mit der heutigen SP bin ich falsch beraten, mit der "alten SP" würde man es zu etwas bringen.


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