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FÜR GÄRTEN OHNE NEOPHYTEN

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Neophyten sind ein­ge­wan­derte Pflan­zen, wel­che hie­sige Arten ver­drän­gen. Die Ein­dring­linge be­dro­hen die ein­hei­mi­sche Flora und Fau­na, und die Biodi­ver­sität nimmt ab. ­Des­halb muss der Bun­des­rat den Kampf gegen Neo­phy­ten nun ver­stär­ken. Er sieht u. a. Aus­rot­tungs­ak­tio­​​​​nen in Pri­vat­gär­ten vor. 

Das Umweltschutzgesetz lässt es leider nicht zu, alle Grundstücksbesitzer und Pflanzenverkäufer in die dringend notwendigen behördlichen Massnahmen einzubinden. Das kann dazu führen, dass Arten, die an öffentlichen Orten und im Wald mühsam ausgerissen werden, sich von privaten Gärten aus wieder ausbreiten und den Erfolg von Ausrottungsmassnahmen​​​​ zunichte machen, so der beliebte immergrüne Kirschlorb​​​​eer (Prunus laurocerasus, BILD).

Das will der Bundesrat nun mit der Anpassung des Umweltschutzgesetzes verhindern. Die Vernehmlassung dazu lief bis zum 4. September 2019.

Sind Sie auch dafür, Gartenbesitzer und Pflanzenverkäufer im Umweltschutzgesetz in die Pflicht zu nehmen, liebe Leserinnen*?

 

Heute,​ am 5. Dezember 2019, hat dieser Blog bereits 1000 Aufrufe erreicht.


Kommentare von Lesern zum Artikel

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57%
(7 Stimmen)
Willi Frischknecht sagte Vor 4 Tagen

Ihre Artikel haben eines gemeinsam, die die Zustimmung ist nicht rede wert.


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14%
(7 Stimmen)
RUDOLF OBERLI sagte Vor 4 Tagen

5. Dezember 2019

Heute hat dieser Blog gemäss Vimentis bereits 1000 Aufrufe erreicht.


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25%
(8 Stimmen)
RUDOLF OBERLI sagte Vor 4 Tagen

Die Bekämpfung von invasiven Neophyten, welche sich übermässig stark ausbreiten, die einheimische Flora verdrängen und damit unter anderem die Artenvielfalt gefährden, stellt eine Daueraufgabe der kommunalen Werkdienste dar. 2019 hat sich das „Einjährige Berufkraut“ besonders stark ausbreitet. Es wächst besonders an Strassen- und Wegrändern, in Buntbrachen sowie in Naturwiesen. Seine Bekämpfung ist eine Sisyphusarbeit. Die Bevölkerung wird deshalb in vielen Gemeinden gebeten, bei der Bekämpfung von Neophyten mitzuhelfen. Auch zur fachgerechten Entsorgung von Problempflanzen aus dem eigenen Garten wird aufgerufen.

https://www.obers​iggenthal.ch/aktuelle​s/aktuelles/news-deta​il/news/neophytenbeka​empfung/


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25%
(8 Stimmen)
RUDOLF OBERLI sagte Vor 7 Tagen

Die Arbeitsgruppe invasive Neobiota (AGIN) hat Empfehlungen zum Umgang mit invasiven Neophyten belastetem Aushub sowie eine Empfehlung zum Kompostieren, Vergären und Verbrennen invasiver Neophyten erarbeitet:

Verbre​nnung von Neophyten (2015):
https://extr​anet.kvu.ch/files/doc​umentdownload/1512081​30112_Empfehlungen_Ko​mpostierung_20Nov15.p​df

Umgang mit Aushub, der Neophyten enthält (2016):
https://extr​anet.kvu.ch/files/doc​umentdownload/1606011​00921_Empfehlung_Abge​tragener_Boden_mit_in​vasiven_gebietsfremde​n_Pflanzen_V2_DE_defi​nitiv20160329.pdf


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15%
(13 Stimmen)
RUDOLF OBERLI sagte Vor 7 Tagen

17. November 2019

Im Rahmen der «Strategie der Schweiz zu invasiven gebietsfremden Arten» vom 18. Mai 2016 wird definiert werden ob, wann und wie einzelne Arten zu bekämpfen sind. Einige Arten kommen bereits so häufig vor, dass sie nur noch mit riesigem Aufwand entfernt werden können. Deshalb ist es entscheidend, bei jedem einzelnen Neophytenvorkommen das Gefährdungspotenzial standortspezifisch abzuklären und die Erfolgsaussichten einer Bekämpfung abzuschätzen.

Mehr​ hier:
http://www.neo​phyt.ch



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79%
(14 Stimmen)
Hans Knall sagte October 2019

Wenn es um Pflanzen geht, sind die Linken die allergrössten Rassisten und Nationalisten. Da sind sie sogar für „Ausrottungsaktionen“​, weil die Pflänzli „Eindringlinge“ seien, die nicht von hier stammen und deshalb die „hiesigen Arten bedrohen“.

Wenn allerdings die Verdrängung der hiesigen Menschen ansteht, haben dieselben plötzlich nichts gegen die Umvolkung. Hierfür fordern sie dann jeweils „griffige Massnahmen“…


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20%
(15 Stimmen)
RUDOLF OBERLI sagte October 2019

Neobioten sind Arten der Lebewesen (Creatura), die sich seit 1492, als Handel und Seefahrt zwischen den Kontinenten enorm zunahmen, bis heute unter menschlicher Einflussnahme in Gebieten etabliert haben, in denen sie zuvor nicht heimisch waren. Vor 1492 eingewanderte Lebewesen werden nicht als Neobioten bezeichnet.

In allen fünf Reichen (Regna) der Lebewesen gibt es Neobioten: bei Pflanzen (= Neophyten), Tieren, Pilzen, Bakterien und Prokarioten.

Nur ein kleiner Teil der Neobioten wird als "invasiv" bezeichnet. So gelten bei den Pflanzen nur 40 von etwa 1000 tatsächlich vorkommenden Neophyten als invasiv.


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79%
(14 Stimmen)
Werner Nabulon sagte October 2019

Ja Herr Rudolf Oberli
Es ist der SP offenbar nicht gelungen, auf den Grünen Zug aufzuspringen, dadurch den Roten Zug zu vernachlässigen.
Dann reissen sie mal weiter neodingsbums aus dem Boden, viel Erfolg


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13%
(16 Stimmen)
RUDOLF OBERLI sagte October 2019

Der Kirschlorbeer wird immer noch bei Wohnhäusern als immergrüne Heckenpflanze gesetzt. Die Früchte werden von Vögeln verbreitet. Von Gärten aus hat sich die Pflanze so invasiv in nahe Wälder ausgebreitet, wo sie Bäume konkurrenziert. Der Kirschlorbeer verdrängt mir seinem dichtem Blätterwerk jeglichen Unterwuchs und behindert im Wald die natürliche Verjüngung. Deshalb ist es höchste Zeit, vorab den Kirschlorbeer in den Gärten auszugraben und in die Verbrennung zu bringen.

Einfuhr und Verkauf von Kirschlorbeer müssen verboten werden.

Hinter manch schöner Blüte kann eine böse Überraschung stecken: Kirschlorbeer ist nämlich nicht nur ein Neophyt, sondern auch giftig.

Mehr hier:
umweltberatung​-luzern.ch/themen/pro​blematische-exoten/ki​rschlorbeer


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17%
(18 Stimmen)
RUDOLF OBERLI sagte September 2019

Zur Erinnerung: Die Frage meines Blogs zu NEOPHYTEN lautet: Sind Sie auch dafür, Gartenbesitzer und Pflanzenverkäufer im Umweltschutzgesetz in die Pflicht zu nehmen?


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11%
(19 Stimmen)
RUDOLF OBERLI sagte September 2019

Der Bundesrat hat 2016 zusätzlich 55 Mio CHF für dringliche Massnahmen gegen Neophyten beschlossen. Die Gelder sollen von 2017 bis 2020 für dringende Sanierungs- und Aufwertungsmassnahmen​ in Biotopen und für die Biodiversität im Wald eingesetzt werden. Ausserdem hiess der Bundesrat 2016 die Strategie gegen invasive gebietsfremde Arten gut. Sie hat zum Ziel, durch Früherkennung, Prävention und Eindämmung die Schäden invasiver gebietsfremder Arten in der Schweiz zu verringern.

Mehr hier:
admin.ch/gov/d​e/start/dokumentation​/medienmitteilungen.m​sg-id-61729.html


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17%
(24 Stimmen)
RUDOLF OBERLI sagte September 2019

Die meisten der 800 Neophyten müssen NICHT bekämpft werden, so die Art Kartoffel (Solanum tuberosum) und die Art Tomate (Solanum lycopersicum). Beide Arten sind zwar NACH Kolumbus nach Europa gekommen und deshalb Neophyten, aber nicht invasiv, weil sie nur kultiviert d. h. kontrolliert wachsen und vor allem nicht winterfest sind.


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69%
(13 Stimmen)
Karlos Gutier sagte September 2019

----------Neophyten sind ein­ge­wan­derte Pflan­zen, wel­che hie­sige Arten ver­drän­gen. Die Ein­dring­linge be­dro­hen die ein­hei­mi­sche Flora und Fau­na, und die Biodi­ver­sität nimmt ab. ­Des­halb muss der Bun­des­rat den Kampf gegen Neo­phy­ten nun ver­stär­ken.
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Eri​nnert mich an die europäischen NGO-Schlepper und deren Import von kulturfremden Migranten in unsere europäische Gesellschaft. Auch diese bedrohen mit Ablehnung unserer Gesetze, mit Terrorismus und dem Islam über unsere Gesetze, unsere ganze Gesellschaft.



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70%
(20 Stimmen)
Werner Nabulon sagte September 2019

Bei solchen und weiteren Themen lese ich einfach nur Gesetzesflut, und aukommende Diktatur der Grünen.


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57%
(14 Stimmen)
jan eberhart sagte September 2019

purer Rassismus: nur weil die Pflanzen anders aussehen und von anderswo herkommen, werden sie diskrminiert.

Auch Pflanzen sind Lebewesen mit unveräusserlichen Rechten.


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