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FÜR STÄDTE OHNE AUTOSCHNEISEN

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Der Kan­ton Lu­zern plant mit­ten in Lu­zern eine Haupt­ver­kehrs­ach­s​​​​​​​​​e, die sich rück­sichts­los durch Wohn­ge­biete frisst. Die sog. "Spange-Nord" soll vom Schloss­berg über die Frie­den­tal­strasse zum Au­to­bahn-anschluss​​​​​​​​​ Lu­zern-Loch­hof und wei­ter über die Reuss in das Fluhmühle-­Ge­biet führen. So plante man in den acht­zi­ger Jah­ren ...

Die Bevölkerung ist entsetzt über diesen brutalen Eingriff in zentrale dicht überbaute Wohngebiete. Luzern hat nicht zu wenig Strassen, sondern zu viele Autos, besonders auch im Quellverkehr. Wer Strassen sät, wird Verkehr ernten.

Die SP sammelt deshalb Unterschriften für eine Initiative gegen dieses Projekt. Bereits zur Halbzeit der Sammelphase sind in der Stadt Luzern 1700 Unterschriften zusammengekommen. Nötig sind 800 ...

Am Samstag, dem 11. Mai 2019, findet um 15.30 Uhr ein Protestmarsch mit Start auf dem Jesuitenplatz Luzern statt. Er führt durch die Altstadt zum Pavillon am Quai und schliesst dort mit einer Kundgebung.

Mehr hier: spange-no.ch

Sind Sie auch gegen solche zerstörerischen Projekte in unseren Städten, liebe Leserinnen*? Werden Sie deshalb an Protesten auch teilnehmen?

 

Den bereits 2000 Leserinnen* am 9. Oktober 2019 danke ich für ihr Interesse an diesem Thema. Ich freue mich auch auf deren weiterführende Beiträge und werde auch selbst regelmässig über die aktuelle Entwicklung informieren, so, wie man das in einem BLOG eben macht. 

(* Männer sind mit gemeint; der maskuline Begriff ist ja im femininen bereits enthalten.)


Kommentare von Lesern zum Artikel

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0%
(6 Stimmen)
RUDOLF OBERLI sagte Vor 16 Tagen

21. November 2019

In Zürich bröckelt die Zustimmung zum Bau des Rosengartentunnels. Das 1 Mia CHF teure Projekt hat unerwartet Gegenwind bekommen.

Die Argumente der Gegner sind schnell aufgezählt. SP, Grüne und AL kritisieren die «Autobahn», die mitten durch das Quartier gebaut werden solle. Das sei in Zeiten des Klimaschutzes ein unsinniges Vorhaben. Die gewaltigen Tunnelportale würden ausserdem das Quartier verschandelten.

Die CVP und die GLP, die am Dienstag ihre Nein-Parole ohne Gegenstimmen beschlossen hat, stören sich vor allem am schiefen Kosten-Nutzen-Verhält​nis. Um 700 Meter Strasse zu beruhigen, seien 1 Milliarde schlicht zu viel. Angesichts des Klimawandels gebe es andere, sinnvollere Projekte, die der Kanton angehen müsse. Ein innerstädtischer Tunnel, der von der Quartierbevölkerung nur bedingt gewollt werde und der dem grossen Rest des Kantons nichts bringe, gehöre nicht dazu.

Nach:
nzz.c​h/zuerich/rosengarten​-zuerich-die-tunnelfr​eunde-setzen-auf-das-​umland-ld.1523185

​Am 9. Februar 2020 wird über dieses Projekt abgestimmt. Hoffentlich dagegen.


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14%
(7 Stimmen)
RUDOLF OBERLI sagte Vor 17 Tagen

Ende Oktober 2019 hat der Regierungsrat des Kantons Luzern eine abgespeckte Variante der Spange Nord vorgestellt – als Variante «Reussportbrücke».


Auch dieses Projekt verursacht immense städtebaulichen Eingriffe in den betroffenen Quartieren. Deshalb formiert sich auch dagegen der Widerstand.


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14%
(7 Stimmen)
RUDOLF OBERLI sagte October 2019

24. Oktober 2019

Der Regierungsrat des Kantons Luzern hat auf die politischen Veränderungen nach den eidg. Wahlen reagiert und das Projekt Spange-Nord aufgegeben. Es geht jetzt offenbar "nur" noch um eine neue Brücke über die Reuss.


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9%
(11 Stimmen)
RUDOLF OBERLI sagte October 2019

11. Oktober 2019

Es gibt Hinweise, dass die Luzerner Kantonsregierung nun gegen die "Spange Nord" ist. Das Projekt soll aber nicht etwa beerdigt werden. Man denkt nur an eine neue Bezeichnung: Entlastungsumfahrung.​

Mehr hier:
luzernerzeitun​g.ch/zentralschweiz/l​uzern/luzern-heisst-d​ie-spange-nord-bald-a​nders-ld.1159384?redu​ced=true


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10%
(10 Stimmen)
RUDOLF OBERLI sagte October 2019

Auch in Deutschland wehrt man sich gegen Schneisen durch Wohngebiete, so in Dresden:

In Dresden fordert die Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Änderungen des Verkehrsentwicklungsp​lanes. Es sollen nicht neue Durchgangsstrassen durch Wohngebiete gezogen werden.

"– Die Bergmannstraße südlich der Schandauer Straße, die Heynathstraße und die Wormser Straße sind aus dem Hauptstraßennetz (Abbildung 8 des VEP) herauszunehmen, d. h. nicht als Hauptsammelstraße einzustufen.
– Alle Planungen zum Ausbau der Spenerstraße zwischen Haydnstraße und Wormser Straße sind einzustellen.
– Die Kötzschenbroder Straße, die Sternstraße und die Straße An der Flutrinne sind aus dem Hauptstraßennetz (Abbildung 8 des VEP) herauszunehmen, d. h. nicht als Hauptsammelstraße einzustufen."

grue​ne-fraktion-dresden.d​e/gruene-dresden-brau​cht-verkehrsberuhigun​g-wormser-strasse-dar​f-keine-breite-schnei​se-werden/

Dresden​ braucht nicht immer neue Hauptverkehrsstrassen​ mitten durch Wohngebiete. Es hat auch hier nicht zu wenig Strassen, sondern zu viele Autos.


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80%
(10 Stimmen)
Willi Frischknecht sagte October 2019

Ist das nicht frustrierend, wenn man seine eigen Blogs selber auffüllen muss und dann noch behautet 1700 Leser/innen interessiert dies.


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10%
(10 Stimmen)
RUDOLF OBERLI sagte October 2019

140 Städte sind weltweit nach Lebensstandard, Kriminalitätsrate, Gesundheitsversorgung​, Kulturangebot, Umweltsituation, Schulsystem und städtische Infrastruktur bewertet worden. Wien erreichte ein fast perfektes Ergebnis von 99,1 Punkten von 100. Die österreichische Hauptstadt konnte unter anderem mit ihrem erschwinglichen und guten ausgebauten öffentlichen Nahverkehr, den moderaten Mietpreisen und seinem vielfältigen Kulturangebot punkten.

Nach:
bluewin.ch​/de/news/vermischtes/​die-lebenswerteste-st​adt-der-welt-heisst--​295086.html

Zürich​ mit seinen Autoschneisen quer durch Wohngebiete folgt erst auf Rang 11 ...


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9%
(11 Stimmen)
RUDOLF OBERLI sagte October 2019

6. August 2019

In vielen Städten werden Autos aus den Innenstädten verbannt. Stuttgart ist eigentlich das Paradebeispiel einer "autogerechten" Innenstadt. In den 1950er Jahren wurden zwei grosse Schneisen durch das Zentrum geschlagen – für die Bundesstrasse 14 und die Bundesstraßsse 27. Während die B14 heute als Stadtautobahn dient, gilt die B27 heute als Partymeile. Die Messwerte an der B14 liegen über den Schadstoffhöchstmarke​n, trotz Euronorm 4-Diesel-Fahrverbot. Zwischen diesen beiden Autoschneisen liegt derjenige Teil der Innenstadt, welcher nun zur autofreien City werden soll.

Nach:
swr.d​e/swraktuell/baden-wu​erttemberg/stuttgart/​Diskussion-um-autofre​ie-Innenstaedte-Stutt​gart-von-der-autogere​chten-zur-autofreien-​City,stuttgart-autofr​ei-100.html


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9%
(11 Stimmen)
RUDOLF OBERLI sagte September 2019

Neue Schneisen durch städtische Wohngebiete voller Autos: Das ist keine Massnahme gegen die drohende Klimakatastrophe, sondern eine weitere Verstärkung.

Auch dagegen haben am 28. September 2019 100000 Menschen in Bern demonstriert. Es kann nicht so weitergewurstelt werden.


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(13 Stimmen)
RUDOLF OBERLI sagte September 2019

21. September 2019
Heute haben die Gegnerinnen* der Spange-Nord in Luzern zu einem Fest eingeladen. In der Stadt ist die Gegenbewegung breit abgestützt. Davon zeugen die blauen Plakate, welche zahlreiche Fenster und Balkone zieren.

Kommt die Spange Nord aber einmal zur Abstimmung, wird diese aber auf kantonaler Ebene erfolgen. Das Fest soll deshalb auch eine Einnahmen für eine kantonale Gegen-Kampagne generieren.

Mehr hier:
luzernerzeitun​g.ch/zentralschweiz/l​uzern/diskutieren-und​-feiern-gegen-die-spa​nge-nord-ld.1153958


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8%
(13 Stimmen)
RUDOLF OBERLI sagte September 2019

21. August 2019

Auch auf den Autobahnen um Luzern zeichnet sich eine Lösung ab: Auf der A14 zwischen Emmen LU und Rotkreuz ZG ärgerten sich häufig Lenkerinnnen* über den Stau – bis vor kurzem: Bei viel Verkehr wird ein Tempolimit von 80 km/h signalisiert. Und das langsamere Fahren hilft.

Mehr hier:
blick.ch/news/​schweiz/zentralschwei​z/stau-zwischen-emmen​-lu-und-rotkreuz-wird​-aufgeloest-luzerner-​autofahrer-dank-tempo​limit-80-km-h-schnell​er-am-ziel-id15476159​.html


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8%
(13 Stimmen)
RUDOLF OBERLI sagte August 2019

27. August 2019

In der Stadt Luzern nimmt der Autoverkehr ab. Diese Tendenz ist nicht nur im Zentrum zu beobachten, sondern auch in der übrigen Stadt: Die Zahl der Personen, die im Auto unterwegs sind hat seit 2013 um 4% abgenommen. Die Zahl der ÖV-Passagiere hingegen ist stark angestiegen, nämlich um 7%, und die Zahl der Radfahrerinnen* um 20%.

Abnahme des Autoverkehrs in der Stadt – Zunahme auf den Autobahnen in der Agglo: Diese Entwicklung spielt dem Luzerner Stadtrat in die Hände. Dieser lehnt bekanntlich die Spange Nord, welche das Stadtzentrum "entlasten" soll, ab, aber er ist für neue Autobahnumfahrung Bypass.
Bei den weiteren Beratungen im Kantonsrat wird diese Entwicklung von Bedeutung für das weitere Vorgehen sein.

Nach:
luzer​nerzeitung.ch/zentral​schweiz/luzern/in-der​-stadt-luzern-fahren-​immer-weniger-mit-dem​-auto-ld.1146654


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7%
(14 Stimmen)
RUDOLF OBERLI sagte July 2019

5. Juli 2019

Was den Luzernern ihre Spange-Nord ist den Bielern ihr Westast. Die Dialoggruppe hat am 4. Juli 2019 das Arbeitsprogramm zur Lösungssuche in der Kontroverse um den Westast verabschiedet. Der Zeitplan bleibt ambitioniert.

Ein Dialog ist kein Diktat. Deshalb benötigt die Aushandlung einer mehrheitsfähigen Lösung viel Zeit. Dies haben Gegnerinnen*, Befürworterinnen* und Behörden gestern erneut betont. Sie hatten zuvor das „Arbeitsprogramm - in vier Schritten zu den Empfehlungen“ sowie einen Zeitplan verabschiedet. Demnach sollen in einem ersten Schritt bis Anfang Dezember eine gemeinsame Standortbestimmung vorgenommen, alle Grundlagen zusammen getragen und bei Bedarf durch neue Analysen, etwa zu den Auswirkungen des Ostasts, ergänzt werden. Anschliessend will man bis im Januar die Zukunftsvision für die Region entwickeln und die Werthaltungen abgleichen. Erst ab Frühling 2020 werden auf dieser Basis dann die einzelnen Varianten verglichen werden. Noch ist offen, ob der Westast auf diesem Weg zu einer Zustimmung kommt.

Nach:
west​astsonicht.ch/de/aktu​ell/aktuell


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13%
(15 Stimmen)
RUDOLF OBERLI sagte July 2019

Eine offene Schneise mitten durch die Stadt würde den Bielerinnen* "blühen", wenn der Bau des «Westasts», eines Teils der A5-Umfahrung von Biel, erzwungen würde. Geht es nach dem Bund und der Berner Kantonsregierung, soll damit eine der letzten Lücken im Schweizer Autobahnnetz geschlossen werden.

Der Widerstand gegen das Zweimilliardenprojekt​, dem rund hundert Häuser und 745 Bäume geopfert würden, ist immer breiter und lauter geworden. Mehrere Tausend Personen nahmen zuletzt an vom Verein «Biel wird laut!» organisierten Demos teil. Nun können sie einen ersten Teilerfolg verzeichnen: Die vom Kanton einberufene Dialoggruppe mit Vertreterinnen* der Städte Biel und Nidau sowie von 25 Organisationen für und gegen das Projekt soll bis zum Juni 2020 Zeit haben, eine «breit abgestützte» Lösung zu finden ...

Nach:
www.woz​.ch/-95d7


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13%
(15 Stimmen)
RUDOLF OBERLI sagte July 2019

7. Juli 2019

In Luzern fordert die SVP, dass die Stadt gegen «illegalen Plakate» auf privatem Boden vorgehe. Die Stadtregierung lehnt das natürlich ab.

Dass ein grosser Teil der städtischen Bevölkerung gegen den Bau sog. "Spange-Nord" ist, ist offensichtlich: Vor allem in den betroffenen Quartieren – Maihof, Friedental, Spitalstrasse – prangt deshalb an etlichen Hausfassaden, Balkonen und Gartenzäunen das blaue Plakat mit den weissen Lettern: «Spange No».

Diese politische Präsenz stört die städtische SVP, die das Verkehrsprojekt mit vollem Einsatz unterstützt. In einem Vorstoss verlangt Patrick Zibung, Co-Präsident der SVP Kanton Luzern, dass die Anti-Spange-Nord-Plak​ate entfernt werden.

Die Stadtregierung beruft sich auf den verfassungsrechtliche​n Anspruch auf freie Meinungsäusserung, der nicht im Widerspruch mit der Reklameverordnung stehe.

zentralplus.ch/lu​zerner-svp-geht-gegen​-spange-nord-plakate-​vor-1562871/?force=1/​



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