Gesundheitswesen > Sonstiges,

Freier Personenverkehr begünstig freien Virusverkehr

Artikel weiterempfehlen

Stimmen Sie dem Artikel zu?
Melden Sie sich an und bewerten Sie diesen Artikel!

Freier Per­so­nen­ver­kehr be­güns­tig freien Virusverkehr

 

In Italien ist der Corona Virus angekommen. Der italienische Staat und auch die Schweiz reagieren aufgrund der üblichen (falschen Statistiken).

 

Seit Salvini sind die Aslylantenzahlen 600% statistisch gestiegen. Viele landen auch mit Gummibooten irgendwo an den Stränden Italiens. Die leeren Boote und die Schwimmwesten bleiben zurück derweil sich die Menschen sofort unentdeckt ins Landesinnere begeben.

 

Diese suchen dann nach Transportmöglichkeite​n nach Norden und passieren später in kleinen Transportern, Lastwagen, zu Fuss und so weiter die Schweizer Grenze. Auf ihrer Reise durch Italien arbeiten sie schwarz für Hungerlöhne.

 

Es gibt im Tessin viele kleine Grenzübergänge, die nicht überwacht werden können wegen Personalmangel. Bern hat die Schliessung nicht gestattet.

Zudem kommen offiziell fast 70’000 GrenzgängerInnen jeden Tag in das Tessin und Graubünden.

Diese 70’000 sind offizielle Zahlen. Grenzgänger dürfen nicht weiter als 20 km von der Grenze wohnen. Viele haben sich aber mit Familien nahe der Grenze abgesprochen und geben ihren Wohnsitz falsch an. Mindestens begeben sie sich über das freie Wochenende auch in die Gegenden wo jetzt das Virus ausgebrochen ist. 

 

In Italien ist die Prostitution verboten. Es gibt aber im ganzen Land verschiedene Etablissements , die junge Chinesinnen als Sexgespielinnen anbieten. Da es keine Prostitution gibt, werden diese gar nicht erwähnt und man lässt sie gewährend sucht vergebens nach der Person 0.

 

Ich habe gelesen, dass das Virus auch auf Materialien mindestens eine Woche aktiv bleibt. Also wird auch durch Verpackungen von Materialien und Esswaren eingeschleppt. Die Globalisierung hat auch Schattenseiten.


Kommentare von Lesern zum Artikel

Information zur Abschaltung der Kommentarfunktion

Der Verein Vimentis hat sich entschieden, die Kommentarspalte zu den Blogs zu schliessen. In der folgenden Erläuterung erfahren Sie den Grund für diesen Entscheid.

Der Blog, und dazu gehört auch die Kommentarspalte, sind ein wichtiger Teil der Diskussionsplattform von Vimentis. Gleichzeitig sind Werte wie Respekt, Anstand und Akzeptanz für den Verein von grösster Wichtigkeit. Vimentis versucht diese Werte selbst einzuhalten, sowie auch auf der Website zu garantieren.

In der Vergangenheit wurden diese Werte in der Kommentarspalte jedoch regelmässig missachtet, es kam immer wieder zu nicht tolerierbaren Aussagen in den Kommentaren. Das Löschen dieser Kommentare ist heikel und zudem mit grossem Aufwand verbunden, welcher der Verein nicht stemmen kann. Zusätzlich können die Kommentare praktisch anonym verfasst werden, weswegen eine Blockierung der jeweiligen Personen unmöglich wird.

Folglich hat der Verein Vimentis entschlossen, die Kommentarfunktion abzuschalten und nur den Blog stehen zu lassen. Der Blog erlaubt es Personen weiterhin, sich Gehör zu verschaffen, ohne sich hinter einem Pseudonym zu verstecken. Die Änderung sollte die Blog-Plattform qualitative verbessern und all jenen Personen ins Zentrum rücken, welche Interessen an einer sachlichen Diskussion haben, sowie die oben erwähnten Werte respektieren.




60%
(10 Stimmen)
Otto Jossi sagte April 2020

Auch laut China werden durch Personenverkehr vermehrt Fälle importiert, sofern China die Wahrheit spricht:
" China hat am Sonntag die bislang höchste Zahl importierter Infektionsfälle mit dem Coronavirus an einem Tag gemeldet. Von insgesamt 99 neu registrierten Infektionen seien 97 aus dem Ausland importiert gewesen, teilte die Gesundheitskommission​ mit.

Zuletzt war am 25. März ein Höchststand von 67 importierten Fällen gemeldet worden. Daraufhin hatte Peking am 28. März eine Einreisesperre aus dem Ausland verhängt, die weiterhin gilt.

Zudem wurden den Angaben zufolge am Sonntag 49 Corona-Verdachtsfälle​ gemeldet, bei denen es sich allesamt um importierte Fälle handeln soll.

Die beiden heimischen Infektionen stammen demnach beide aus der nordöstlichen Provinz Heilongjiang an der Grenze zu Russland. "

Neben den Viren, die die Menschen befallen sind durch die offenen Grenzen weltweit Pflanzenschädlinge verteilt worden, auch in Ländern in denen die natürlichen Feinde der Schädlinge fehlen.


Verstoss melden
Ihre Meinung dazu?
Melden Sie sich an und bewerten Sie diesen Kommentar!

64%
(11 Stimmen)
Karlos Gutier sagte April 2020

Vor einiger Zeit war man in Kreuzlingen ganz stolz als man den Grenzzaun zu Koblenz niederriss. Man war sich einig, nie mehr ein Grenzzaun !

Heute hat man ihn wieder aufgebaut und jetzt hat man ihn sogar verdoppelt, wir leben in einer Zeit des wahren Wahnsinns !

Eine zweite Absperrung hält Paare an der Grenze zwischen Deutschland und der Schweiz in Konstanz am Bodensee jetzt auf Abstand. Auf Schweizer Seite sei ein weiterer Zaun aufgestellt worden, sagte ein Sprecher der Bundespolizei am Samstag. Dort stehen nun zwei Drahtgitterzäune, wie man sie von Baustellenabsperrunge​n kennt - zwischen ihnen ist ein etwa zwei Meter breiter Abstand.


Verstoss melden
Ihre Meinung dazu?
Melden Sie sich an und bewerten Sie diesen Kommentar!

55%
(11 Stimmen)
Simon Matt sagte April 2020

Tessiner wollen Gotthard und Bernardino schliessen.

Deutsc​hschweizer sollen über Ostern nicht ins Tessin fahren können, fordern Tessiner Gemeindepräsidenten. Deshalb sollten die Zufahrten in den Süden geschlossen werden.

Die Gemeindepräsidenten des Malcantone fordern, dass die Zufahrten für Personen aus der Richtung des Gotthards und des San Bernardinos geschlossen werden. Giovanni Cossi, Präsident der Präsidentenkonferenz,​ bestätigt dies gegenüber Tio.ch. «Wir haben volle Spitäler und sind am Ende. Wir müssen verhindern, dass die Deutschweizer über Ostern zu uns kommen», sagt er. Dank der Massnahme soll das Tessiner Gesundheitssystem nicht zusätzlich belastet werden.

«Sie machten es aus Gewohnheit»

Zur Forderung entschlossen sich die Gemeindepräsidenten auch aufgrund von Beobachtungen. «In meiner Gemeinde sah ich in den letzten Tagen drei, vier Familien aus der Deutschschweiz. Sie wussten, dass sie nichts Gutes taten. Sie machten es aus Gewohnheit. Zudem sind es alles Senioren, was es noch viel gefährlicher macht», sagt Cossi, Gemeindepräsident von Vernate.

In der Folge habe er bei einigen an die Türe geklopft, so Cossi. «Sie antworteten mir, dass es ja nicht verboten sei, ins Tessin zu kommen.» Cossi selber hält sich strikt an die Empfehlungen der Behörden. «Seit dem 7. März gehe ich ausser für die Sitzungen in der Gemeinde nicht mehr aus dem Haus.» An den Sitzungen nähmen jeweils höchstens fünf Personen teil. Abgesehen des Sekretärs bleibe abwechslungsweise jemand zuhause.

Einkaufsv​erbot für über 65-Jährige

Giovann​i Berardi, Gemeindepräsident von Alto Malcantone, macht darauf aufmerksam, dass der strengere Lockdown im Tessin für die Touristen unangenehm sein könnte. Etwa gebe es in den Läden ein Einkaufsverbot für über 65-Jährige. Auch könne man die Touristen abschrecken, indem man sie bete, so wenig wie möglich unterwegs zu sein.

Laut Berardi geht es auch darum, die lokale Versorgung zu schützen. «Nur ein Corona-Fall in einem Dorfladen würde dessen Schliessung bedeuten.» Jetzt müsse man zwei bis drei Wochen den Gürtel enger schnallen, erklärt Berardi. Danach gebe es eine leichte Lockerung. Der Malcantone empfange die Gäste gerne wieder, sobald das Gewitter vorüber sei, hält er fest.

https://www.​20min.ch/schweiz/news​/story/Tessiner-wolle​n-Gotthard-und-Bernar​dino-schliessen-22043​618


Verstoss melden
Ihre Meinung dazu?
Melden Sie sich an und bewerten Sie diesen Kommentar!

19%
(16 Stimmen)
Raschle Felix sagte April 2020

Wenn immer das Tessin die Grenzgänger aussperrt, haben Sie auch kein Gesundheitspersonal mehr in ihren Spitälern. Im Übrigen gibt es auch Tessiner die mittlerweile der Ansicht sind, es sollten auch alle Deutschschweizer wieder nach hause, auch wenn sie zu den Zugewanderen gehören, wie mir zwei Tessiner glaubhaft berichteten.


Verstoss melden
Ihre Meinung dazu?
Melden Sie sich an und bewerten Sie diesen Kommentar!



87%
(15 Stimmen)
Otto Jossi sagte April 2020

De Rosa Tessiner Gesundheitsdirektor im Interview:

In der Deutschschweiz genossen am vergangenen Wochenende unzählige Menschen das schöne Wetter. Die Aussichten fürs Tessin versprechen Sonne und 20 Grad. Fürchten Sie Touristenströme?

"​Ich habe den Eindruck, in der Deutschschweiz wird der Ernst der Lage nicht erkannt. Sie sehen die Schönheit des Kantons. Die Seen, die Berge, die blühende Natur. Alles verlockend. Aber hier sterben Menschen. Zehn, zwölf, fünfzehn. Jeden Tag. Das Tessin ist jetzt kein Reiseland. Alles hat geschlossen. Restaurants, Hotels, Campingplätze. Die Polizei kontrolliert ziemlich streng das Versammlungsverbot. Und die Menschen sind bedrückt."

Welche Botschaft haben Sie an die Tessin-Freunde jenseits des Gotthards?

"Wenn ihr das Tessin liebt, dann bleibt daheim! Dieser Appell richtet sich im Übrigen gleichermassen an unsere Leute. Auch die Tessiner sollen in ihren Häusern bleiben, nicht in die Täler ziehen. Nur so können wir das Virus bremsen."

Und wenn Deutschschweizer nun doch anreisen – vor allem zu Ostern?

"Wir werden uns die Situation an diesem Wochenende anschauen. Sollten sich tatsächlich viele auf den Weg machen, schliessen wir nicht aus, den Bundesrat aufzufordern, mit einer Verschärfung der Massnahmen einzugreifen."

Mit​ Reiseverbot oder einer schweizweiten Ausgangssperre?

"E​s wird nicht leicht sein, eine Lösung zu finden. Die Bewegungsfreiheit ist schliesslich ein Grundrecht. Die Schweizer sind aber gewissenhafte Menschen. Ich vertraue auf ihr Verantwortungsbewusst​sein."


Vor fünf Wochen brach das Coronavirus südöstlich von Mailand aus. Es gab Kritik am Kanton, er habe zu zögerlich gehandelt.

"Der Kanton war schon sehr früh gut vorbereitet. Ende Januar, als das Coronavirus noch ausschliesslich China betraf, hatte sich unsere kantonale Expertengruppe bereits an die Arbeit gemacht. Am 26. Februar, wenige Tage nach dem Corona-Ausbruch in der Lombardei und am Tag nach dem ersten Corona-Fall im Tessin, hatten wir den Karneval, zwei Eishockeyspiele und Klassenfahrten ins Ausland gestrichen. Mit allen Massnahmen, die folgten, leisteten wir Pionierarbeit in der Schweiz, die vom Bundesrat anerkannt worden ist."

Als im Tessin der erste Corona-Fall bekannt wurde, hat das Bundesgesundheitsamt noch zum Händewaschen geraten. Von Grenzsperrung und Lockdown war man in Bern noch weit entfernt. Fühlen Sie sich vom Bund im Stich gelassen?

"Der Bund hatte eine andere Sicht auf die Situation, weil die Lage schweizweit nicht dieselbe war. Am Anfang hat es uns viel Arbeit gekostet, ihn vom Ernst unserer Lage zu überzeugen. Seit ein paar Wochen jedoch werden wir besser angehört. Wir müssen zusammenarbeiten, brauchen Solidarität und Vertrauen."


Verstoss melden
Ihre Meinung dazu?
Melden Sie sich an und bewerten Sie diesen Kommentar!

26%
(19 Stimmen)
Simon Matt sagte April 2020

Die Verbreitung des Corona - Virus hat wenig mit dem Freien Personenverkehr zu tun, wie das Beispiel von Ischgl zeigt:

https://de.​wikipedia.org/wiki/Is​chgl#Coronavirus-Pand​emie_2020

Gemäss Blick
https://www.blick.c​h/news/ausland/analys​e-von-handydaten-zeig​t-reiseziele-von-isch​gl-urlaubern-so-brach​ten-skifahrer-das-vir​us-aus-ischgl-in-die-​schweiz-id15822278.ht​ml
brachten Skifahrer das Virus aus Ischgl in die Schweiz.

Der österreichische Wintersportort Ischgl gilt als Coronaschleuder. Eine Auswertung von Handydaten zeigt nun, wohin Touristen von da aus gereist sind und wie sie möglicherweise das Virus verbreitet haben.

Das Tessin ist nicht das einzige Einfallstor für das neuartige Coronavirus in die Schweiz. Auch der österreichische Alpenballermann Ischgl gilt als Infektionsherd, aus dem Wintersportler das Virus in die Schweiz importiert haben könnten. Das zeigt eine Analyse von Mobilfunkdaten, die das Mess- und Beratungsunternehmen umlaut angefertigt hat und welche die «Welt» veröffentlicht hat.

Die Auswertung erfasst Handybesitzer, die in der Zeit zwischen dem 1. Januar und dem 14. März, als Ischgl die Saison abrupt beendete, aus dem österreichischen Wintersportort abgereist sind. Ihr Ziel: Viele fuhren in die Schweiz! Betroffen sind vor allem das Bündnerland, Zürich und das Mittelland, aber auch die Westschweiz. Wie viele davon Durchreisende waren, ist nicht ersichtlich. Ein bekannter Fall aus dem Aargau ist zum Beispiel der Polizeisprecher Max Suter, der sich in Ischgl ansteckte.

Der Strom der Winterurlauber führt aber auch in den Norden nach Deutschland, die Niederlande und Grossbritannien, in andere Teile Österreichs sowie bis nach Spanien und ans Schwarze Meer. Sie könnten das Virus in ganz Europa verteilt haben.

Hakan Ekmen von umlaut sagt in der «Welt»: «Mithilfe unserer Auswertungen können wir sehen, an welche Orte nach einem Aufenthalt in Ischgl gereist wurde und wo somit mögliche Kontakte stattgefunden haben könnten.» Dazu zählten zum Beispiel Züge oder auch Rastplätze für Personen, die mit dem Auto unterwegs waren.

Ischgl hatte am 14. März die Saison auf einen Schlag beendet, weil mehrere Corona-Infizierte festgestellt worden waren. Man geht davon aus, dass sich das Virus unter anderem im Après-Ski-Lokal Kitzloch verbreitete. Hier feierten viele Touristen mit Alkohol und bliesen zur Steigerung der Partylaune in die gleiche, möglicherweise kontaminierte, Trillerpfeife.

Wei​l Fälle möglicherweise zu spät oder gar nicht gemeldet wurden und der Touristenort nicht schneller reagierte, hat die Staatsanwaltschaft Ermittlungen eingeleitet. (gf)



Verstoss melden
Ihre Meinung dazu?
Melden Sie sich an und bewerten Sie diesen Kommentar!

65%
(23 Stimmen)
paulo bernasconi sagte March 2020

Siebzig Ärzte und Forscher haben einen herzlichen Appell zur Unterstützung der vom Tessiner Staatsrat beschlossenen zusätzlichen Massnahmen zur Bekämpfung des Coronavirus-Notfalls unterzeichnet.

"An​gesichts der sich durch die Covid-19-Epidemie weiter verschlechternden Gesundheitssituation - so die Notiz - hat der Tessiner Staatsrat beschlossen, zusätzliche Massnahmen zu ergreifen, die die Sperrung von unnötigen oder dringenden Baustellen und Produktionsaktivitäte​n vorsehen". Ärzte und Forscher im Tessin definieren die Massnahmen als "sicherlich schmerzhaft für die Wirtschaft des Tessins und der Schweiz, aber unerlässlich, um die Ausbreitung der Krankheit zu verlangsamen und den Zusammenbruch des Gesundheitssystems mit sehr schwerwiegenden Folgen für alle zu verhindern".

"Mit Bedauern - so fahren sie fort - haben wir daher erfahren, dass hohe Bundesbeamte die im Tessin beschlossenen Maßnahmen als illegal betrachten. In dieser aussergewöhnlichen Situation appellieren wir an alle, den Mut zu haben, unverzüglich einschneidende Entscheidungen zum Schutz der öffentlichen Gesundheit zu treffen, und wir unterstützen nachdrücklich die von der Tessiner Regierung getroffenen Massnahmen". Im Übrigen hoffen die Unterzeichner des Dokuments, dass "der Bundesrat in seiner Mittwochs-Sitzung die absolute Notwendigkeit der im Tessin unternommenen Schritte anerkennt“

Somit kann man die Grenzen fast schliessen.


Verstoss melden
Ihre Meinung dazu?
Melden Sie sich an und bewerten Sie diesen Kommentar!

17%
(23 Stimmen)
Helmut Barner sagte March 2020

Falsche Überschrift! Das sollte heissen:
Freier Tourismusverkehr begünstig freien Virusverkehr!

Kein​​e Touristen mehr ins Tessin und die Schweiz.



Verstoss melden
Ihre Meinung dazu?
Melden Sie sich an und bewerten Sie diesen Kommentar!



67%
(18 Stimmen)
Otto Jossi sagte March 2020

Der 26-fache Nati-Goalie Karl Engel (67) und seine Frau Paula haben seit zweieinhalb Wochen ihr Haus und Garten nicht mehr verlassen. Nicht einmal zum Einkaufen. «Jetzt sollte dann die erste Lieferung von Le Shop eintreffen, die wir vor fast zwei Wochen aufgegeben haben», sagt Engel zu BLICK.

Da er damit gerechnet hat, dass der Online-Service der Migros in dieser «verrückten Zeit» überlastet sein würde, hat er beim letzten Einkauf vor rund 20 Tagen bereits mehr gepostet als üblich. «Wir Tessiner wussten, was uns erwartet. Der Krisenherd in Norditalien ist ja quasi in der Nachbarschaft. Von meinem Garten aus sehe ich Italien.»

«Nicht einmal angemessen Beerdigung möglich»

Der gebürtige Schwyzer wohnt seit Jahren schon in Morbio Inferiore in der Nähe von Chiasso. Das Tessin wurde innert Tagen von der Sonnenstube zum Corona-Krisengebiet der Schweiz. Mehr als 53 der bisherigen 161 Schweizer Todesfälle hat der Kanton Tessin zu beklagen.

Auch Engel ist betroffen: «Das Virus hat uns schon drei Bekannte genommen. Zurzeit ist nicht einmal eine angemessene Beerdigung möglich. Das tut mir wahnsinnig leid und macht mich traurig», sagt er.

Seine verstorbenen Bekannten haben alle der Risiko-Gruppe der über 65-Jährigen angehört. Engel: «Wobei was heisst schon Risiko-Gruppe? Wir sind hier fünf Kilometer von Como entfernt. Da sind in den letzten Tagen zwei Ärzte am Virus verstorben. Sie haben sich bei ihren Patienten angesteckt. Das gibt einem schon zu denken.»



Verstoss melden
Ihre Meinung dazu?
Melden Sie sich an und bewerten Sie diesen Kommentar!

85%
(13 Stimmen)
Alex Müller sagte March 2020


Alex Müller sagte gerade eben


Es müssig, "Schuldige" für die Übertragung des Corona-Virus zu bezeichnen. Jeder kann es sein. Also hilft im Moment nur Abstandhalten. Das wird jetzt auch praktiziert. Bei uns im Dorf üben alle Läden Tropfensystem. Ein Hemmnis ist wahrscheinlich, dass in Europa sich das Tragen von Schutzmasken nicht durchsetzen will. Die Maske schützt ja zuerst nicht den Träger, sondern das vis-a-vis, weil seine "Tröpfchen" in seiner Maske hängen bleiben. Ich werde sie tragen, sollte ich ins Dorf müssen. Im Moment kauft meine Tochter und ihre Kinder für uns alle ein.
Die Wissenschaft arbeitet auch daran, herauszubekommen, wie das Virus funktioniert. Und man wird versuchen, eine Impfung zu entwickeln. Das dauert seine Zeit, zaubern kann niemand.
Wichtig wäre auch, sämtliche Weihwasserbecken zu leeren. Obschon am Churer Bischofshof behauptet wurde, das geweihte Wasser könne nicht infiziert werden. (?)



Verstoss melden
Ihre Meinung dazu?
Melden Sie sich an und bewerten Sie diesen Kommentar!



78%
(23 Stimmen)
Otto Jossi sagte March 2020

Herr Barner hier unten Ihre Kommentare in diesem Blog, etwas gebetsmühlenartig: Beispiele:
1. Herr Matt. Ich finde es daneben, dass Sie Touristen, die hier bei uns ihr Geld liegen lassen, mit Insekten vergleichen. Oder schleppen Touristen keine Viren ein? Herr Matt, SIE sind gegen den Tourismus? Sagen Sie es dann aber auch deutlich!
2. Eben, Herr Hofer, Sie sind aber schon auch dafür, dass wir auch die fremden Touristen aus dem Ausland nicht mehr hier wollen. Denn auch die schleppen Viren ein, bedrohen uns! Also, alles klar! Oder gehts da mehr ums Geld?
3. Herr Joss, war der Überträger des Virus in die Schweiz ein arbeitender Pendler, ein Besucher einer italienischer Prostituierten oder ein Tourist. Sie wissen das sicher.
4.Aber die Corona-Viren kamen ja mit Touristen in die Schweiz! Aber die zahlen halt.

usw,

Obwo​hl Ihre Bemerkungen andere verhöhnen wollen, gebe ich Ihnen eine anständige, ehrliche Antwort:

Ich möchte, dass auch die Touristenströme besser kontrolliert werden, damit es nicht zu einem Massentourismus kommt, der vieles kaputt macht. Wie auch die Arbeiter, die in die Schweiz kommen, sie sind willkommen, wenn wir sie brauchen und unseren Schweizern nicht Arbeit wegnehmen.
Kontrolle auch bei Touristen sowohl auch bei der Einwanderung, alles kontrolliert zum Nutzen der Schweiz.




Verstoss melden
Ihre Meinung dazu?
Melden Sie sich an und bewerten Sie diesen Kommentar!

24%
(25 Stimmen)
Helmut Barner sagte March 2020

Auf, Herr Jossi. Lassen Sie uns dafür sorgen, dass nie mehr ein Tourist in die Schweiz kommen kann, denn vielleicht haben ja die den Virus eingeschleppt. Das wäre ehrlich! Nicht nur Arbeiter, nein, auch keine Touristen mehr! Aber da machen Sie wohl nicht mit, denn da gehts ums Geld!


Verstoss melden
Ihre Meinung dazu?
Melden Sie sich an und bewerten Sie diesen Kommentar!



38%
(16 Stimmen)
Georg Bender sagte March 2020

Geldsystem und Neoliberalismus (Corona)

Mittlerwe​ile ist es bereits ein gängiges Ritual: Man dankt den Ärzten und dem Pflegepersonal, das sich ja ach so selbstlos aufopfert, mit warmen Worten und einer Überdosis Pathos. Wie menschlich, wie wohlwollend. Danke, Bundesrat. Dumm nur, dass sich die katastrophalen Zustände auf den Stationen der totgesparten Krankenhäuser nicht durch wohlfeile Dankesbotschaften der Politiker verbessern lassen. Der Bundesrat, von den Medien über den grünen Klee gelobte Corona-Krisenbewältig​ung, ist daher auch vor allem eins – im höchsten Maße zynisch. Wer das Gesundheitssystem erst privatisiert, auf Rendite trimmt und ausbluten lässt und sich dann im nun eingetretenen Notfall bei den Opfern dieser Politik einfach nur nett bedankt, ohne gleichzeitig konkrete Verbesserungen und eine Korrektur der falschen Politik zu verkünden, verdient kein Lob, sondern Kritik!

Würde der Bundesrat grosse Reden halten, dann hätte er die Bevölkerung gebeten, ihn für die Fehler der Vergangenheit zu entschuldigen und klar festgestellt, dass die Privatisierung des Gesundheitssystems, Schuldenbremse und Einsparungen ein infamer Irrweg war. Würde der Bundesrat das Geldsystem wirklich begreifen, hätte er die sog. Pandemie als Weckruf für ein nötiges Umdenken bezeichnet. Er würde unisono sagen, dass man jedoch aus Fehlern lernen könne und nun konkret daran arbeitet, das Ruder möglichst schnell herumzureissen.
Hier​ in Spanien wurden übrigens die privaten Krankenhäuser zum Wochenbeginn vorübergehend „zwangsverstaatlicht“​. Es geht also.
Doch all dies habe ich in allen Reden irgendwie verpasst. Selbstkritik? Fehlanzeige! Die Fähigkeit, aus Fehlern zu lernen? Fehlanzeige! Irgendwelche konkreten Massnahmen im Einklang mit der Geldschöpfung aus dem Nichts in Umlage? Fehlanzeige! Und die Medien? Die sind vor lauter Begeisterung förmlich aus dem Häuschen – Bundesrat, wir folgen Dir! Alle sagen Ja! Es ist zum Verzweifeln.

Eigen​tlich ist klar: Vor allem mit der neoliberalen Fleisch- und Agrarindustrie, mit auch weiteren globalen Produktions- und Lieferketten, mit dem häufigen Wechsel zwischen traditionell verfestigten ökologischen Räumen (Fauna, Flora, Wetter, Tiere, Ernährung, Medikamente) und dem Wechsel in andere ökologische Räume, gar auf anderen Kontinenten, nehmen Allergien und Epidemien zu. Das ist alles seit langem bekannt.
Trotzdem trifft der neue SARS-Virus CoV-2/Covid-19 im Westen auf kranke Gesundheitssysteme. Sie haben nicht die notwendigen Reserven. Das System ist auf profitable Grosskrankheiten und Operationen mit möglichst kurzen Krankenhausaufenthalt​en getrimmt. Schon für wiederkehrende Grippewellen, für Geburten – keine Reserven. So fehlt es auch für wiederkehrende Epidemien – oder solche, die es werden könnten – am Einfachsten, selbst am Billigsten: Atemmasken, Schutzkleidung und Test-Kits, die nur ein paar Euro kosten. Es stehen in den Krankenhäusern Intensivbetten herum mit Atemhilfen und einigen extrakorporalen Atemmaschinen. Aber das Personal, das auch qualifiziert und belastbar sein muss, ist zu knapp.





Verstoss melden
Ihre Meinung dazu?
Melden Sie sich an und bewerten Sie diesen Kommentar!



77%
(26 Stimmen)
Gilbert Hottinger sagte March 2020

@G. Bender der „Geldmensch“.

Ich habe leider keinen Beitrag von Georg Bender gefunden in dem dieser User nicht Themen fremd von seinem „Geld aus dem Nichts geschöpft“ schreibt, und ich habe wirklich keine Lust mich mit diesem User tagtäglich diesbezüglich auseinanderzusetzen. Zumal meiner Meinung nach G. Bender durch seine chronische „Geldvirus“ Dauer-Posterei sehr viele gute Beiträge zur Sache selbst zu einfach zuspamt und somit interessante Posts nach hinten verschiebt, sodass diese dann eventuell gar nicht gelesen werden. Mal ganz abgesehen davon, dass G. Bender sehr gerne polarisiert und polemisiert und auch das ist nun wirklich alles andere als hilfreich für eine sinnvolle Diskussion. Solange man ihm aber antwortet wird er weitermachen wie bisher.

Weniger ist manchmal mehr bzw. Qualität vor Quantität und das soll ja eigentlich das Motto eines jeden Schthreads sein.





Verstoss melden
Ihre Meinung dazu?
Melden Sie sich an und bewerten Sie diesen Kommentar!



39%
(18 Stimmen)
Georg Bender sagte March 2020

Quelle Nachdenkeseiten:

D​ie Verursacher spielen sich nun als Retter auf und mahnen die Bevölkerung, sich solidarisch zu zeigen, wie zynisch!

Der Neoliberalismus, der unter anderem Krankenhäuser kaputtgespart und die Produktion lebenswichtiger Arzneimittel nach China und Indien verlagert hat, gehört auf den Müllhaufen der Geschichte!
Die Corona-Virus-Pandemie​ offenbart, wie falsch es war, dass wir in der Ära des Neoliberalismus das Gemeinschaftsleben vernachlässigt haben. Nicht mehr Gemeinsinn und Zusammenhalt bestimmten weite Teile der Gesellschaft, sondern Selbstverwirklichung und Eigennutz.
Umso erfreulicher ist es, zu beobachten, dass die jetzige Krise viele Menschen daran erinnert, wie wichtig es doch ist, zusammenzuhalten und füreinander einzustehen.
Was wir jetzt besonders sehen, ist, wer wirklich unverzichtbare Arbeit für uns alle leistet: Krankenschwestern, Altenpfleger, Ärzte, Verkäuferinnen, Paketboten, Fahrer und so weiter. Nicht die Investmentbanker, Finanzberater „Nieten in Nadelstreifen“ und anderen Multimillionäre, die vor allem die Propheten des Neoliberalismus und in der Politik besonders die sogenannten Bürgerlichen, jahrelang als „Leistungsträger der Gesellschaft“ gepriesen haben.
Jetzt haben es Krankenschwestern, Pfleger, Verkäuferinnen, Paketboten, Fahrer und viele andere, die in schlecht bezahlten und unsicheren Arbeitsverhältnissen beschäftigt sind, schwarz auf weiß: Sie sind „systemrelevant“. Darum müssen sie in der aktuellen Corona-Krise weiter zur Arbeit gehen und riskieren, sich anzustecken. Es stimmt: Ohne diese Mitmenschen, die für unser Alltagsleben unverzichtbar sind, geht nichts mehr. Aber wenn die Corona-Krise überstanden ist, ist zu befürchten, dass wieder schnell vergessen wird, wie „systemrelevant“ diese Berufsgruppen mit schlechter Bezahlung, starker Belastung und familienunfreundliche​n Arbeitszeiten sind. Das muss uns alle beschämen, vor allem aber diejenigen, die in Politik und Gesellschaft die Fehlentscheidungen der letzten Jahre zu verantworten haben, die zu schlechten Löhnen, unsicheren Jobs und Hungerrenten geführt haben. Hoffentlich zerstören der Corona-Virus und seine Folgen das Kartenhaus des Neoliberalismus. Wir brauchen wieder mehr gesellschaftlichen Zusammenhalt und Solidarität und weniger Selbstverwirklichung und Eigennutz.



Verstoss melden
Ihre Meinung dazu?
Melden Sie sich an und bewerten Sie diesen Kommentar!

Seite 1 von 3 | 1 2 3