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Fluglärm bekämpfen: Notwendiges vom Luxus trennen!

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Um den Flug­lärm grundsätz­lich zu bekämp­fen sind die heu­ti­gen Prio­ritäten bei den Grundsät­zen der Luft­ver­kehrs­po­li­​tik der Schweiz in Frage zu stel­len. So sollte der Grund­satz 6 des Sach­plans In­fra­struk­tur der Luft­fahrt (SIL), wo­nach die Lan­des­flughä­fen der Luft­ver­kehrs­nach­f​rage fol­gend ent­wi­ckelt wer­den kön­nen, hin­ter­fragt wer­den. Wie in der Ver­kehrs­po­li­tik all­ge­mein sind nach­fra­ge­ori­en­ti​erte An­sätze längst ü­ber­holt. Im In­ter­esse der Re­duk­tion von Flug­lärm, Treib­h­aus­ga­se­mis​­sio­nen und Ener­gie ist ein Rah­men für das Flug­ver­kehrs­an­ge­​bot zu set­zen, der Not­wen­di­ges vom Luxus trennt.

Zuerst sind grundsätzliche Fragen zur Anzahl und Zusammensetzung der Flugbewegungen neu zu beantworten. Zum Beispiel: Können die für den Geschäftsverkehr notwendigen Flüge nicht besser auf die drei Landesflughäfen und die benachbarten ausländischen Flughäfen verteilt werden? Könnten reine Tourismusflüge nicht konsequent ausserhalb der lärmkritischen Zeiten auf unproblematischen An- und Abflugrouten abgewickelt werden? Sollten Privatflüge nicht anzahlmässig beschränkt werden? Warum muss ich mich in meiner Freizeit vom Lärm der Hobby-Kleinfliegerei belästigen lassen? Liessen sich für Freizeitflüge ab den Regionalflugplätzen und Flugfeldern nicht Sperrzeiten (z. B. für Sonntag und Abendzeiten) einführen? 


Kommentare von Lesern zum Artikel

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63%
(8 Stimmen)
jan eberhart sagte July 2018

So ist das eben: Man kann nicht Billigst-Flüge von Ryanair (auf Kosten der Belegschaft) und Milliarden-Gewinne für Amazon (Auf Kosten der Belegschaft) und gleichzeitig keinen Fluglärm verlangen.

ich denke, viele die gerne und viel fliegen würden es nicht gut finden, wenn die Fluglärmgegner ihr Hobby vermiesen.


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83%
(12 Stimmen)
ueli hofer sagte July 2018

Sehen Sie, es geht doch Herr Schneider. Ein bisschen Text - aber nich zu viel und nicht zu kompliziert.
Einfach​ genügend, dass man die persönlich Meinung des Blogautors kennen lernt.
Ihrem Blog kann ich sogar zustimmen.
Ich gebe zwar keinen Wert auf die Bewertung.
Eine Bewertung sagt nichts aus über die Qualität eines Blogs.
Ein sehr guter Blog könnte bei den meisten Lesern total durchfallen,
wenn er nicht in die Landschft der Vimentis-Leser passt.


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27%
(11 Stimmen)
jürg wolfensperger sagte July 2018

Nun wenn man ein bisschen in die Zukunft schaut,ist doch die Suche nach noch schnelleren, am Boden getriebenen Transport-möglichkeit​en,oder gar in unterirdischen Röhren-Systemen,wo der Mensch in Minuten-Schnelle von St.Gallen nach Genf,oder halt von Zürich nach München rast, in vollem Gange,um dann von dort in die Welt hinaus zu fliegen.Die Frage steht im Raum,wie gut dann bei einer solchen Entwicklung der Flughafen Zürich "aufgestellt" sein würde,wenn von den deutschen Flughäfen aus die ganze Nacht hindurch Start-und Lande-Erlaubnis besteht, und in Zürich eben nicht..!Wieviele Fluggesellschaften würden dann ihr Domizil nach München verlegen?...schlussen​dlich sogar die Swiss--??..wieviele Arbeitsplätze könnten verschwinden?Diese neuen,einengenden Vorschriften des Bundes sind möglicherweise nicht im Sinne einer erfolgreichen Zukunftsplanung!Man hätte besser daran getan,den aus den Fugen geratenen Flugplan mit leichten zeitlich erweiterten Toleranz-Grenzen auzustatten,um der Swiss wieder etwas bessere Bedingungen zu gewähren bei der Einhaltung ihrer Flupläne.So werden Verspätungen bei Start- und Landungen leiderd weiter zunehmen,statt abnehmen!Schade..!


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91%
(11 Stimmen)
Alex Müller sagte July 2018


1970 -74 wohnte ich oberhalb von Dielsdorf. Man konnte auf die Piste von Kloten sehen und hörte, wenn die alte laute "Caravelle" mit ihrer Rauchfahne startete. Im Winter wurde der Schnee grau davon. Der Flugbetrieb war noch mässig. Manchmal gab es eine Stunde lang keinen Start. Trotzdem wurde damals in Pistenrichtung das Bauen erlaubt.(z.B.Gemeinde​ Höri M).Man dachte gar nicht, dass der Flugbetrieb grösser werden könnte. Heute gibt es leisere Flugzeuge, die weniger Rauch hinterlassen. Es gibt auch ein Nachtflugverbot, das einige Stunden Nachtruhe erlaubt.
Heute ist der Flugbetrieb ein ununterbrochener "Klangteppich". Vom linken Zürichsee aus sehe ich beim "Südanflug" gleichzeitig 4 Flieger in der Anflugschlange. Der Abstand geschätzt 10 Km. Sie fliegen der Goldküste entlang manchmal auch über den Zürichsee. Gleichzeitig queren einen "Flugstock" höher die Flieger , welche nicht in Kloten landen, sondern nach Deutschland fliegen. Unten durch noch die Rettungshelikopter, welche z.B. Züricher Spitäler oder das Zimmerberg-Spital in Horgen anfliegen. Auch gibt es Militärflugbetrieb der lauteren Sorte.
Die Zunahme des Lärms ist also auch eine Quantitative. Vergessen wir nicht: Beim Strassenverkehr hat die Menge der Bewegungen erheblich zugenommen. Auch hier ergibt das Nachtfahrverbot für Lastwagen etwas "Linderung".
Die Frage, ob man diese Mobilität beschränken könnte und bei wem, weiss ich nicht.
Ich möchte aber zum Thema Lärm darauf hinweisen, dass für die Schonung der Ohren, das Übertönen von Geräuschen mit Kopfhörermusik oder Dauer-Handy-Geschwätz​​ im ÖV, sicher kein gutes Mittel darstellt, um uns vor Lärm zu "schützen".




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33%
(9 Stimmen)
Karlos Gutier sagte July 2018

Ich gehe davon aus, dass die Gegner des Fluglärmes und des Flughafens niemals Fliegen und trotzdem steigt das Passagieraufkommen weltweit jährlich um ca 8 % und das wird auch in den nächsten Jahren so sein.


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50%
(10 Stimmen)
Werner Nabulon sagte July 2018

Ich arbeite und wohne direkt um den Flughafen. Bin also direkt "betroffen" am morgen um 06:00H wenn die ersten Flugzeuge ca 400Meter übers Haus fliegen.
Gut, fand ich auch nicht schön, als diese Lärmverteilung rund um den Flughafen gemacht wurde. Mittlerweile hat man sich daran gewöhnt. Ich erwache nicht am Morgen um 06:00 schreckhaft, wenn ich per Zufall noch im Bett liege und nicht schon aufgestanden bin.
Ich fühle mich auch nicht krank deswegen, nur ab und zu belästigt, wenn abends bis 23 Uhr die letzten herein fliegen. Dann ist TV und Türe im Sommer zum Lüften nicht mehr möglich.
Dann verpasse ich die News auf SRF dass wir den trockensten Sommer seit 97 Jahren erleben. Aber solche Fake News will ich gar nicht hören.
Es ginge anders, aber ein Flughafen lebt nun mal von der Fliegerei.


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