Abstimmungen, Initiativen > National > Abstimmung 12. Februar 2017: Die erleichterte Einbürgerung von Personen der 3. Ausländergeneration,

Ein Ja zur überzeugten Integrationspolitik

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Am 12. Fe­bruar wird über den Bun­des­be­schluss der er­leich­ter­ten Ein­bür­ge­rung von Per­so­nen der 3. Ge­ne­ra­tion ab­ge­stimmt. Diese Vor­lage ver­sinkt ein wenig im Meer der USR III Dis­kus­sio­nen, aber sie ist nicht min­der wich­tig. Des­halb ist es von Be­deu­tung, dass sie hier an­ge­spro­chen und eines klar­ge­macht wird: Junge Men­schen, deren Gros­s­el­tern und El­tern schon in der Schweiz ge­lebt be­zie­hungs­weise auf­ge­wach­sen sind, müs­sen die Mög­lich­keit ha­ben, eine er­leich­terte Ein­bür­ge­rung zu ge­nies­sen. Sol­che Per­so­nen sind in der Schweiz gut in­te­griert und sind im Prin­zip ein Zeug­nis einer er­folg­rei­chen Integration.

Infolgedessen kann es nicht angehen, dass diese Mitmenschen, die hier zur Schule gehen, mit Freunden in einem Sportverein spielen, die Grundprinzipien unserer Gesellschaft wertschätzen und «Schwiizerdütsch» sprechen, einen ordentlichen und damit erschwerten Einbürgerungsprozess über sich weiterhin ergehen lassen müssen. Es ist Zeit, dass wir die Integration konsequent weiterführen und sie damit so umsetzen, dass sich Menschen vermehrt als Teil unserer Gesellschaft fühlen. Demzufolge ist ein Ja zu dieser Vorlage auch ein Ja zu einer überzeugten Integrationspolitik.


Kommentare von Lesern zum Artikel

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45%
(11 Stimmen)
Elsi D. Stutz sagte February 2017

Herr Öschger, Albaner der 3. Generation in unserer Arme? Läuft da nicht irgendwas irgendwie grausam schief?! Offenbar sind die Hürden zur Einbürgerung für die einen der sogenannten 3. Generation, nicht hoch genug. Änderst kann ich mir sowas nicht erklären! Den mit Wertschätzung, hat das ja wohl def. nichts zu tun. Mit Respekt erst recht nicht! Und Konsequenzen hat's auch keine, die man erst neben könnte.

Also höheren Sie mir bitte auf mit...

"Infolgedessen kann es nicht angehen, dass diese Mitmenschen, die hier zur Schule gehen, mit Freunden in einem Sportverein spielen, die Grundprinzipien unserer Gesellschaft wertschätzen und «Schwiizerdütsch» sprechen, einen ordentlichen und damit erschwerten Einbürgerungsprozess über sich weiterhin ergehen lassen müssen. "

Was ist an ordentlich, denn Ihrer Meinung nach, bitte so grausam unzumutbar? Und was glauben Sie eigentlich, was man uns alles ungestraft zumuten dürfen muss, um sich ja integriert und als Schweizer zu fühlen????

http://​www.20min.ch/schweiz/​news/story/10011956

Wollen Sie es jetzt auch runterspielen? Zu Lasten jener die wirklich bestens integriert und im Herzen mehr Schweizer sind, als Leute wie Sie und Herr Candinas. Sowas wie Patriotismus und Nationalstolz, akzeptiert ihr komischerweise, immer bei denen, aber nie bei uns! Nicht mal während einer EM! Was soll das?!


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50%
(14 Stimmen)
Martin Bracher sagte January 2017



Junge Menschen, deren Grosseltern und Eltern schon in der Schweiz gelebt beziehungsweise aufgewachsen sind

Herr Oeschger, lesen Sie das Abstimmungsbüchlein nochmals durch. Weder die Grosseltern noch die Eltern müssen in der Schweiz aufgewachsen sein.

Solche Personen sind in der Schweiz gut integriert und sind im Prinzip ein Zeugnis einer erfolgreichen Integration.

Bei der erleichterten Einbürgerung sind die Prüfungen lascher als bei den ordentlichen Einbürgerungen, da diese zentral beim Bund vorgenommen werden, also weit weg von der Quelle, wo die Einbürgerungswilligen​ wohnen.

Das Beispiel des Mühsam-Muslim von Basel, dessen Frau bis auf das Gesicht verschleiert ist und dessen Kinder nicht in den Schwimmunterricht durften, aber im Besitz des Schweizer Bürgerrechts , zeigt, dass bereits heute nicht integrierbare Personen den roten Pass erhalten. Er rief auch bereits zur Einführung der Scharia auf, so viel zur bereits heute viel zu laschen Einbürgerung. Dessen Enkelkinder könnten dann künftig die erleichtere Einbürgerung beantragen.

http:/​/w​​​ww.20min.ch/s​ch​wei​z​/​news/story/-W​e​gw​ei​se​ndes-Urtei​l-geg​​en​-po​litisch​en-Isl​am-​​-258​5710​6

Ist das wirklich Ihr ernst? Und nein, das ist kein Einzelfall.

einen ordentlichen und damit erschwerten Einbürgerungsprozess über sich weiterhin ergehen lassen müssen

Auch das, werter Herr Oeschger, hat mit der heutige Praxis überhaupt nichts zu tun. Das ordentliche Einbürgerungsverfahre​n ist bereits heute ein reiner Verwaltungsakt und nur die wenigsten Personen werden nicht eingebürgert.

Ware​n Sie schon mal an einer Gemeindeversammlung? Dort würden Sie das miterleben.

http:/​/www.lauf​​​​en-bl.ch​/documents​/​1​5​0-Ei​nbuergerung​sr​eg​le​​ment.pdf

Auch die Kosten sind heute nur noch ein Bruchteil dessen, was sie früher einmal waren und decken den Aufwand, der beim Einbürgerungsverfahre​n entsteht.

Mit Integration hat diese Zwängerei, bereits drei Mal kamen ähnliche Vorlagen vors Volk und wurden jeweils abgelehnt, nichts zu tun, sondern schafft im Gegenteil, die völlig falschen Anreize.

Deshalb braucht es ein überzeugtes Nein zu diesem Etikettenschwindel, wo suggeriert wird, dass Italiener, Spanier, etc. davon Gebrauch machen würden.



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40%
(15 Stimmen)
jürg wolfensperger sagte January 2017

Ich frage mich einfach,wie es dazu kommen kann,wenn Grossmutter und Eltern hier schon aufgewachsen sind,deren Kinder bzw Enkel immer noch keine Bürger dieses Landes geworden sind!Entweder ist es pure Arroganz dieser Mitbewohner,dass sie gar nicht Schweizer werden wollen,dass sie mehr Nachteile sehen,als Vorteile...??...oder geht es nur darum,diesen noch "Nicht-Schweizerbürge​rn" das Bürgerrecht buchstäblich noch aufzudrängen,obwohl grundsätzlich diese das eigentlich gar nicht wollen?
Und kommt dazu,dass offenbar in Zukunft das nur noch der Bund entscheidet??
Da soo viele Fragen offen sind, werde ich NEIN stimmen.


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