Finanzen, Steuern > Steuern, Steuerwettbewerb,

Die Deutschen arbeiten 53,7 Prozent für Steuern & Abgaben

Artikel weiterempfehlen

Stimmen Sie dem Artikel zu?
Melden Sie sich an und bewerten Sie diesen Artikel!

Die Deut­schen ar­bei­ten nach An­ga­ben des Bun­des der Steu­er­zah­ler rech­ne­risch erst von kom­men­den Mon­tag den 15. Juli an für das ei­gene Kon­to. Der In­ter­es­sen­ver­ban​​​​d be­zeich­net die­sen Tag als „­Steu­er­zah­ler-­Ge​​​​­denk­tag“. Ver­gan­ge­nes Jahr war er drei Tage später. Grund für den frühe­ren Stich­tag sind die Ent­las­tun­gen zum Jah­res­wech­sel. Bei­träge zu den So­zi­al­ver­si­che­r​​​​un­gen wur­den ge­senkt und die Ein­kom­men­steuer den ge­stie­ge­nen Prei­sen angepasst.

 

Gleichwo​​​hl muss den Berechnungen zufolge ein durchschnittlicher Arbeitnehmer-Haushalt​​​​ in diesem Jahr voraussichtlich 53,7 Prozent seines Einkommens mit Steuern und Abgaben abführen. Umgerechnet auf das Jahr kommt man damit auf den 15. Juli. Das Geld für Steuern und Abgaben kommt den Zahlern allenfalls indirekt zugute.

 

Was nach Kontinuität ausschaut, verbirgt einen harten Schnitt: Bisher leitete der Steuerzahlerbund seinen Gedenktag aus gesamtwirtschaftliche​​​​n Grössen ab. Nun stützt er sich auf repräsentative Haushaltsumfragen des Statistischen Bundesamts.

 

 

 
​​​​

 

 

Mitarbeiter im BMW-Werk Leipzig arbeiten in der Montage des i8 Bild: dpa

 

 

Was verdient ein ganz normaler Haushalt und was muss er davon an den Staat abführen? Der Steuerzahlerbund in Deutschland hat das so präzise ausgerechnet wie nie – und kommt zu einem anderen Steuer-Stichtag als im Vorjahr.

 
 
​​​​

Von Manfred Schäfers,

Wirtschaftskorrespond​​​​ent in Berlin.

Aktualisiert am 12.07.2019

 

Was für die Interpretation der Zahlen wichtig ist
 

Das Institut des Steuerzahlerbundes hat die jüngsten Sonderauswertungen aus der „Laufenden Wirtschaftsrechnung“ von 2017 auf das Jahr 2019 hochgerechnet. Die Analyse ergibt, dass Alleinlebende im Durchschnitt mit 54,7 Prozent belastet werden. Für Mehr-Personen-Haushal​​​​te ermittelt das Institut einen Wert von 53,3 Prozent.

Wenn man alle Haushalte, also Single, kinderlose Paare, Alleinerziehende und verschieden grosse Familien, betrachtet, leben im Schnitt 2,3 Personen zusammen. Der Durchschnittshaushalt​​​​ kommt auf ein Monatsbruttogehalt von 4945 Euro. Hinzu kommen Einkommen aus selbständiger Tätigkeit und Vermögen von 137 Euro im Monat.

Das Steuerzahlerinstitut schlägt darüber hinaus den Arbeitgeberanteil zur Sozialversicherung dem Haushaltseinkommen zu (1097 Euro). Das ergibt ein Gesamteinkommen von 6179 Euro. Dieses Vorgehen ist nicht ungewöhnlich, die Industrieländerorgani​​​​sation OECD geht auch so vor.

Aus ökonomischer Sicht macht es keinen Unterschied, ob der Arbeitgeber ihn für den Arbeitnehmer abführt oder er das Geld seinem Beschäftigten überweist und dieser diesen Anteil zusätzlich zum eigenen Beitrag tragen muss. Für die Interpretation der Zahlen ist es wichtig zu wissen, dass sich die Belastungsquote und der „Steuerzahlergedenkta​​​​g“ nicht auf das normale Bruttoeinkommen beziehen.

 

Wie schwer verschiedene Steuern wiegen

 

Auf der anderen Seite werden nicht nur die direkten Steuern und Abgaben berücksichtigt. Einkommensteuer samt *Solidaritätszuschlag​​​​ (*Beitrag an die neuen Bundesländer der ehemaligen DDR) machen bei dem repräsentativen Haushalt 806 Euro aus. Die addierten Sozialversicherungsbe​​​​iträge schlagen mit insgesamt 1938 Euro zu Buche.

 
Da die Teilnehmer der „Laufenden Wirtschaftsrechnungen​​​​“ ein sehr detailliertes Haushaltsbuch führen, liegen aussagekräftige Daten zum Konsumverhalten der privaten Haushalte vor. So konnte das Steuerzahlerinstitut die Belastung mit Verbrauchsteuern und Quasi-Steuern ermitteln. Es kommt auf fast 268 Euro Umsatzsteuer je Durchschnittshaushalt​​​​, knapp 54 Euro Energiesteuer und rund 27 Euro Tabaksteuer. Stromsteuer und diverse Strom-Umlagen werden mit etwa 6 Euro und knapp 26 Euro beziffert. Grunderwerbsteuer und Grundsteuer wirken sich mit 29 Euro und 25 Euro aus.

Hinzu kommen weitere Steuern – unter anderem auf Versicherungen, Kraftfahrzeuge, Rennwetten, Vergnügungen, Kaffee, Alkohol, Bier, Sekt. Alles in allem addieren sich die indirekten Steuern und Quasisteuern auf 573 Euro.

 

„In 34 von 36 OECD-Staaten werden Arbeitnehmer geringer als in Deutschland belastet“.

 

Dies sagte Steuerzahler-Präsiden​​​​t Reiner Holznagel der F.A.Z. Als Sofortmassnahmen forderte er, den Solidaritätszuschlag komplett abzuschaffen und den Beitragssatz zur Arbeitslosenversicher​​​​ung auf 2 Prozent zu senken. Dies würde die Belastungsquote um einen Prozentpunkt senken. „Langfristig sollte die Einkommensbelastung unter die 50-Prozent-Marke geführt werden“, meinte er.

 

 

Schlussfolger​​​​ungen

 

1.  In Deutschland - dem neidlos erklärten Exportweltmeister - den Berechnungen zufolge ein durchschnittlicher Arbeitnehmer-Haushalt​​​​ in diesem Jahr voraussichtlich 53,7 Prozent seines Einkommens mit Steuern und Abgaben abführen. Kommt dies (vielleicht) nicht doch einem modernen Arbeitsklaven schon sehr nahe?. Für die Schweiz kann ich keine entsprechenden Statistiken finden, aber sicher kann ein Experte hier noch einen wertvollen Beitrag nachliefern. Vielleicht müssten wir in der Schweiz dann aber auch noch einen "Steuer-Gedenktag" einführen?

 

2.  Trotzdem gibt es in Deutschland im Jahre 2019 XX-Millionen (auch fleissig) arbeitende Menschen (Kassiererinnen, Arbeiter/innen, Raumpflegerinnen ect.) die immer noch - trotz Arbeit - unter dem Existenzminimum dahinvegetieren müssen. Der SPD und den Grünen gereicht diese Tatsache jedenfalls nicht zu Ehren.

 

3.  Die Infrastrukturen in Deutschland (Strassen, Brücken, Bahn- & Flughäfen (vgl. den "ewig-dauernde "NEU-Bau" des Flughafens in Berlin) sind schon marode, ihrer Bestimmung untauglich, bevor sie fertiggestellt sind, seit Jahrzehnten bestehende Infrastruktur haben Mangel an Unterhalt. Nach dem II Weltkrieg galt i.d. ganzen Welt, schon in den 50-er Jahren, ein "Made in Germany" als allseits sehr geschätzte Wertarbeit. Heute wandern deutsche Fachkräfte zu Zehntausenden in die - Schweiz ab, weil wir haben im Verhältnis zu allen übrigen EU-Mitglieder exellente, um einiges höhere Löhne, und bezahlen erst noch die Hälfte ihrer Steuern. Diese Fachkräfte fehlen jetzt dort, was für die sinkende "Wertearbeit" mit ein Grund sein mag. Deutsche "Wertefachkräfte" werden durch viel günstigere "Migrations-Fachkräft​​e" ersetzt, die kaum der deutschen Sprache mächtig, und selten auch schon eine brauchbare Ausbildung mitbringen. Daraus ergibt sich dann ein logisches Werte-Manko. Auch hier gilt wiederum das ewig gültige Naturgesetz: "Wer als Industrienation Entwicklungsländer ihre Fachkräfte aus Eigennutz abwirbt, bekommt dasselbe üBEL retourniert, im Mehrfachen." Und diese Missgunst, sogar Hass der aus der EU mittels ihren Erpressungen den Schweizern momentan entgegen schlägt, sind mit ein Grund, dass es uns Schweizern trotzdem mental und finanziell noch immer sehr viel besser geht, was wiederum den NEID weckt. Merke: Neid und Missgunst ist das Grösste Übel in der Welt, weil der Ursprung jeglicher Zwietracht.

 

4.  Das deutsche Sozial-Hilfesystem ist eines der Besten der Welt. So leben in Sachsen-Anhalt 30 Prozent der Bevölkerung von Renten oder Pensionen, in Baden-Württemberg hingegen nur 20 Prozent. Derweil leben in Schleswig-Holstein immerhin 1,1 Prozent der Bevölkerung von ihrem Vermögen. Damit ist der Norden sogar Spitzenreiter knapp vor Bayern. Diese Wohlstands-Unterschie​​​​de sind in etwa gleich wie dasjenige der Mitgliedsländer in der EU. Wahrscheinlich fehlt in der EU ein Finanzausgleichssyste​​​​m unter den Ländern, wie wir es i.d. Schweiz solidarisch unter den Kantonen pflegen. Und dieser Mangel kann auch noch zur Gefahr für den Fortbestand des € werden, aber nur, wenn die EU nicht schnell wenigstens etwas solidarischer untereinander wird.

 

 

 

Wenn Freiheit überhaupt etwas bedeutet, dann das Recht, anderen Leuten das zu sagen, was sie nicht hören wollen.

 

 

 

 

 


Kommentare von Lesern zum Artikel

[ Neuen Kommentar verfassen ]



25%
(12 Stimmen)
Georg Bender sagte July 2019

Frei nach Georg Orwell:
Es ist für mich schon erstaunlich, wie man das Gelernte aus betreuter Bildung, auch noch Beendigung der Ausbildung, nicht hinterfragt. Dieses Verhalten hat gar nichts mit Vernunft zu tun, denn es hilft den Regierenden, ihre Betrügereien umsetzen zu können!

Erklärungb​edarf! Was spricht gegen eine korrekterweise Rückgabe der Staats- und Sozialausgaben als Wirtschaftseinnahmen,​ an ihre Leistungserbringer, direkt von der Wirtschaft an den Staat?
Welche Nachteile kann man erkennen, ausser weniger Arbeitsplätze für Beratung oder Administration, wenn man keine jährlichen Steuererklärungen mehr zu erledigen hat? Was spricht gegen den Abbau von Spielzeugen für die Regierenden?
Was spricht gegen die korrekte Lehre des Geldsystems in seiner Entstehung und Auswirkung für die gegenseitige Leistungserbringung? Muss man die Betrügereien der Fakultät Ökonomie und Regierenden mit Unterstützung der Medien, einfach so hinnehmen?

Ein Lichtblick aus der Bertelsmann Stiftung, von Herr Jeffrey Sachs, Starökonom: "Die Veruntreuung von Staatsgeldern durch Unternehmen, sind nicht mehr einfach so hinzunehmen. Mit Tricks entziehen sie sich dem zugeordneten Rückfluss!
Eindeutig​er geht es nicht!




Verstoss melden
Ihre Meinung dazu?
Melden Sie sich an und bewerten Sie diesen Kommentar!



61%
(23 Stimmen)
Hans Knall sagte July 2019

Egal wie bemüht man die Staatsabzockerei spitzfindig in Steuern und Abgaben usw unterteilen mag, es bleibt ganz einfach Geld, das dem Bürger von seinem eigens erarbeiteten Einkommen und Vermögen abgenommen wird. Punkt.
Und es ist einfach zu viel, das ist der Punkt!

Aber das interessiert sowieso nur jene die tatsächlich auch Steuern zahlen müssen und nicht jene, die davon leben…


Verstoss melden
Ihre Meinung dazu?
Melden Sie sich an und bewerten Sie diesen Kommentar!

35%
(20 Stimmen)
Frank Wagner sagte July 2019

Sehr interessante Sicht der Dinge:

https://www​.n-tv.de/wirtschaft/D​er-Steuerzahlergedenk​tag-ist-Bloedsinn-art​icle21145868.html




Verstoss melden
Ihre Meinung dazu?
Melden Sie sich an und bewerten Sie diesen Kommentar!

Antworten auf diesen Beitrag

33%
(12 Stimmen)
Frank Wagner sagte July 2019

Ich finde wirklich interessant das hier scheinbar 7 Leute Daumen runter drücken, aber sich nicht äussern was sie am verlinkten Text zu kritisieren haben.


Verstoss melden
Ihre Meinung dazu?
Melden Sie sich an und bewerten Sie diesen Kommentar!



50%
(10 Stimmen)
Hans Knall sagte July 2019

Obschon ich grundsätzlich keine Daumen drücke, verstehe ich Ihr Gejammer nicht, Herr Wagner. Sie äussern sich ja auch nicht darüber, was sie am verlinkten Text so interessant finden...


Verstoss melden
Ihre Meinung dazu?
Melden Sie sich an und bewerten Sie diesen Kommentar!



11%
(9 Stimmen)
Georg Bender sagte July 2019

Das der Steuergedenktag und der Bund der Steuerzahler völliger Unfug ist, teile ich zu 100%.
Die einfältige Begründung dazu, kann nur jemand schreiben welcher den Virus Zahler nicht überwunden hat, weil sie oder er, die Auswirkung der Geldschöpfung und die daraus systemimmanenten Abläufe nicht begreifen kann!

Die Leistung verbunden mit den Staats- und Sozialausgaben wird nicht vom Erwerbenden aus der Privatwirtschaft erbracht. Diese Anteile aus dem Wirtschaftseinkommen,​ werden als Betrugsversion zu seiner Leistung und Weitergabe, überlassen!

Die Bertelsmann-Stiftung,​ Jeffrey Sachs, Starökonom, redet nun plötzlich von Staats- und nicht mehr von Steuergeld, welches einige Empfänger versuchen, zu unterschlagen (Straftatbestand werte Judikative). Wahrscheinlich will die Zentrale des Marktradikalismus, den Bürgerinnen und Bürger, tröpfchenweise die Wahrheit vermitteln, damit die mögliche Rebellion ausbleibt. Ewig belogen und betrogen!

Wie würden die Kommentare und Antworten bei Vimentis, wohl lauten? Denkfehler zugeben, oder kein Rückgrat zeigen?



Verstoss melden
Ihre Meinung dazu?
Melden Sie sich an und bewerten Sie diesen Kommentar!

Seite 1 von 1

Neue Antwort verfassen

Sie müssen als User, Newsletter-Abonnent oder Gönner von Vimentis oder bei Facebook registriert sein, um auf diese Seite zugreifen zu können. Bitte loggen Sie sich ein oder registrieren Sie sich kostenlos:

Auf Vimentis direkt einloggen..
 
 ... oder mit Ihrem Facebook-Account
 
E-Mailadresse:
Passwort:

Haben Sie Ihr Passwort vergessen?
 





38%
(13 Stimmen)
jan eberhart sagte July 2019

Das kann man 1:1 nicht vergleichen.

Dazu hat die Schweiz eine Vermögenssteuer als einer von 4 Staaten.

Das Sozialsystem ist anders aufgestellt.


Verstoss melden
Ihre Meinung dazu?
Melden Sie sich an und bewerten Sie diesen Kommentar!



38%
(13 Stimmen)
Georg Bender sagte July 2019

Mein zitierter Umkehrschluss zeigt die Denkfehler eindeutig auf!

Ich bitte die Daumen nach unten Drücker, im Sinne der Sache, sich argumentativ zu äussern und nicht nur den Daumen funktionieren lassen!
Dann entsteht ein Dialog und man kann sogar die eigene antrainierte Meinung revidieren!


Verstoss melden
Ihre Meinung dazu?
Melden Sie sich an und bewerten Sie diesen Kommentar!



40%
(15 Stimmen)
Georg Bender sagte July 2019


Wir leben nicht vom Netto, diese rechnerische Form ist Betrug! Wir leben vom frei verfügbaren Gegenwert als Brutto; denn die Preise sind auch brutto. Diese Ration gehört uns, die addierten Anteile Staat und Soziales nicht; denn dafür erbringen wir keine Leistung

Machen wir doch den Umkehrschluss, welcher genauso falsch ist, wie der Mainstream, aber er zeigt die Blödheit im Spiegel!

Der Staat arbeitet zu 54% für die Bürgerinnen und Bürgern, damit diese von der Staats- und Sozialquote, ihre Beiträge und Steuern "bezahle" können!

Die allgemeine Meinung und der Umkehrschluss sind identisch! Diese Scharlatanerie wird von den Ökonomen und Regierenden vertreten und die blöd gebildete Bevölkerung, folgt ihnen. Wir bauen ihnen ein Nest, damit sie die Betrügereien zu unserem Wohlwollen gestalten können! Absurd, aber es ist so!

Ein Link zur Geldentstehung und Strafvollzug. Genau das gleiche gilt für die Auswirkungen des Virus Zahler!

https://ww​w.youtube.com/watch?v​=nHMq_PFkrho&feature=​youtu.be



Verstoss melden
Ihre Meinung dazu?
Melden Sie sich an und bewerten Sie diesen Kommentar!



64%
(14 Stimmen)
Emil Huber sagte July 2019

Das ist etwas Äpfel und Birnenvergleich. Deutschland funktioniert etwas anders als die Schweiz.
Dort sind z.B die Steuern progressiv, bedeutet je mehr Geld jemand verdient desto höher ist der Prozentsatz am Steuerrückfluss den er zu leisten hat.

"Wer wie viel Lohnsteuer zahlen muss, ist in Deutschland nach folgendem Grundprinzip geregelt: Wer mehr verdient, der soll auch mehr Steuern zahlen. Je höher also das Einkommen, desto höher der Prozentsatz an Steuern. Der liegt zurzeit zwischen 14 und 45 Prozent des gesamten Einkommens in einem Jahr."

Auch Krankenkassen sind nach Lohnprozenten berechnet:
"Gesetzli​ch Versicherte zahlen 2019 einen Krankenkassenbeitrag von einheitlich 14,6 Prozent. Markus bekommt 7,3 Prozent direkt vom Gehalt abgezogen, sein Chef zahlt die restlichen 7,3 Prozent der Krankenversicherung. Hinzu kommt ein kassenindividueller, einkommensabhängiger Zusatzbeitrag. Markus' Krankenkasse erhebt einen Zusatzbeitrag von 1,0 Prozent."

https://​www.vlh.de/arbeiten-p​endeln/beruf/das-wird​-arbeitnehmern-vom-lo​hn-abgezogen.html#kra​nkenversicherung

T​rotz allem lebt es sich in Deutschland billiger als in der Schweiz.
Und man hat "Ruhe", da bereits fast alles vom Lohn abgezogen ist und lebt wirklich vom Netto.

Gemäss Finanzexperte Bernard Lietaer und andern haben Steuern sowieso eine andere Funktion, als den Staat zu finanzieren:

1. Wir brauchen die Ausgaben der Regierung um an das Geld zu kommen welches wir für die Bezahlung unserer Steuern benötigen.
2. Steuern deshalb, um einer Währung Wert zu verleihen

Die Steuern haben also eine andere Funktion als den Staat durch die Bürger zu finanzieren.

Inter​essant dazu auch ein Interview mit Stephanie Kelton:

https://ww​w.pufendorf-gesellsch​aft.org/post/das-ganz​e-zeit-interview-mit-​stephanie-kelton-vom-​4-april-2019-zur-mode​rn-monetary-theory-mm​t




Verstoss melden
Ihre Meinung dazu?
Melden Sie sich an und bewerten Sie diesen Kommentar!

48%
(25 Stimmen)
Frank Wagner sagte July 2019

Im Text wird mehrfach darauf hingewiesen das diese Quote von über 50% nicht nur Steuern, sondern auch Sozialabgaben enthalten. Das scheinen Sie aber nicht verstanden zu haben, denn im ersten Satz Ihrer Schlussfolgerungen behaupten Sie das die Deutschen zu über 50% nur für den Steuerbedarf des Staates arbeiten ... sachlich falsch. In der Quote ist alles drin inklusive Krankenkasse.

Im Kanton Bern, wenn ich meine Sozialabgaben rechne, die voraussichtliche Steuerbelastung, Krankenkasse etc. bin ich da nicht weit weg. Im Thurgau war ich billiger, sowohl von Krankenkasse als auch von den Steuern her.




Verstoss melden
Ihre Meinung dazu?
Melden Sie sich an und bewerten Sie diesen Kommentar!



76%
(17 Stimmen)
Inge Votava sagte July 2019

Dafür haben die Deutschen eine Einkommens-abhängige KK-Prämie. Meine Freundin mit kleiner Rente zahlt gerade mal Euro 29.--. Ich, ebenfalls mit kleiner Rente, fragen Sie mich nicht, wieviel ich bezahle. Ich finde das deutsche System fairer.


Verstoss melden
Ihre Meinung dazu?
Melden Sie sich an und bewerten Sie diesen Kommentar!



38%
(13 Stimmen)
Georg Bender sagte July 2019

Mit dem Denken eines Kleinkindes und mit dem später infizierten Zahler Virus, übernimmt man einfach den Nonsens, ohne sich nur einen Moment klar zu werden, dass die Aussage nicht stimmen kann!

Sowohl die Staats- und auch die Sozialquote, sind wie alle anderen Wirtschaftsfaktoren, wie Gewinne und Ersparnisse im Preis der Produkte und Dienstleistungen einkalkuliert. Die Kaufkraft dazu liefert die Geldschöpfung aus dem Nichts, bestehend aus nicht getilgten Schulden und nicht abgeschrieben Bankinvestitionen. Die Geldumlage zur Abdeckung der gegenseitigen Leistungserbringung ergibt die Wirtschaftseinnahmen.​ Auch die Staats- und Sozialausgaben sind Bestandteil der Wirtschaftseinnahmen.​

Nun kommt die Fakultät Ökonomie und Regierende, und nimmt für den Parameter der Umlage an den Staat und Sozialberechtigten (ihr anteiliges Geldvolumen in Umlage), als Betrug die Erwerbseinkommen. Da gehört es nicht hin; denn sie haben dafür keine Leistung erbracht!

Die Erwerbseinkommen sollten demnach immer nur den frei verfügbaren Bruttowert (Preise in Umlage sind Brutto) enthalten. Die zugeordnete Staats- und Sozialquote müsste im Einklang mit der Auswirkung der Geldschöpfung, direkt zwischen Wirtschaft und Staat abgewickelt werden.

Schlanker Staat und keine Sozialunterdrückungan​stalten mehr!

Begreifen, würde auch die ewigen Betrugsdiskussionen rund um die Steuern und Rente beenden!
5 Minuten nachdenken kann helfen!

https://ww​w.youtube.com/watch?v​=nHMq_PFkrho&feature=​youtu.be

Vor allem die Begriffe sind falsch, damit wird der Mensch in die Irre geführt. Es gibt keine Einlagen, habe ich mehrfach beschrieben, es gibt keine Ausleihungen. Die Judikative in verordneter Agonie, mein Lehrsatz! Wenn der Geldfluss von der Fakultät Ökonomie, bewusst falsch gelehrt wird, kann die Judikative, ohne die Elite zu brüskieren, nicht dagegenhalten!
Mittelherkunft = Aktivum, nicht Passivum und Mittelverwendung = Passivum nicht Aktivum! Dieser Betrug kann man in jeder Bankbilanz, weltweit sehen!

Was auch nicht erwähnt wurde, ist die Tatsache, dass die Mindestreserve, wie die Liquidität auch, von der Zentralbank zur Verfügung gestellt wird. Damit brauchen die Banken, Kunden welche bereit sind, ihr Guthaben, geschöpft von Banken, als Risikozuordnung der Bank zu überlassen! Die Bank erhält damit, Zentralbankgeld, welches durch Übertrag von einer anderen Bank herkommt.

Die Banken als reine Finanzgesellschaft, die Geldschöpfung nur der ZB überlassen, Staat schuldenfrei abdecken = Liquidität, Eigenmittelerforderni​s und Delkredererisiko obsolet! So müsste sein!

Prof. Hörmann erzählt natürlich Nonsens, wenn er sagt die Schuldzinsen können mit der Geldschöpfung nicht bezahlt werden! In der Geldschöpfung ist diese Reserve als Ersparnis oder Gewinn enthalten! Das Problem stellen die Guthabenzinsen dar, welche ökonomisch nicht zu begründen sind, würde dass Geldsystem korrekt verstanden!









Verstoss melden
Ihre Meinung dazu?
Melden Sie sich an und bewerten Sie diesen Kommentar!

27%
(22 Stimmen)
Simon Matt sagte July 2019

Wie viel ist es in der Schweiz?

Es sind wohl ähnlich hohe Beträge, die für Steuern ( Mehrwertsteuer ) , Abgaben und Versicherungen ( Gesundheitswesen ) bezahlt werden müssen.


Verstoss melden
Ihre Meinung dazu?
Melden Sie sich an und bewerten Sie diesen Kommentar!

Seite 1 von 1

Neuen Kommentar verfassen

Sie müssen als User, Newsletter-Abonnent oder Gönner von Vimentis oder bei Facebook registriert sein, um auf diese Seite zugreifen zu können. Bitte loggen Sie sich ein oder registrieren Sie sich kostenlos:

Auf Vimentis direkt einloggen..
 
 ... oder mit Ihrem Facebook-Account
 
E-Mailadresse:
Passwort:

Haben Sie Ihr Passwort vergessen?