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Der neue FDP-Bundesrat heisst Cassis

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Zuerst ein­mal herz­li­chen Glück­wunsch dem neuen FD­P-­Bun­des­rat Herr Cas­sis. Wie­der ein Tes­si­ner Bun­des­rat nach 18 Jah­ren Abstinenz.

 

Freuen wir uns vor allem für die Tessinerinnen & Tessiner, denn sie werden von Italien her ja bekanntlich seit langem sehr stark bedrängt, im Arbeitsmarkt z.B. durch günstigere Arbeitskräfte. Durch die für sie in der nahen Schweiz leicht zu erzielenden sehr guten Einkommen, können sie in ihrem Heimatland Italien dann auch noch günstiger leben als Grenzgänger. Die Tessiner haben so keine grosse Chance am Arbeitsmarkt mehr. Die Arbeitslosigkeit ist deshalb - gerade unter den Tessinern - gross. Lehrplätze im Handwerk zu finden ist für junge Tessiner auch schwierig geworden. Darum ist auch der Migranten- & Asylanten-Fluss von Italien her - seit langem - auch ein grosses Problem (Rückführungen gemäss Dublin-Vertrag, Zurückweisungen an der Südgrenze ect.) welche der bisherige Bundesrat zu lange als "Probleme négligable" fast gänzlich zu einfach ignoriert hatte, nicht zufriedenstellend gelöst. Diesbezüglich können die Tessiner jetzt mit Sicherheit (hoffentlich zu Recht) aufatmen und wenigstens auf Besserung hoffen. Jedenfalls werden die Tessiner in Zukunft sich im Bundesrat besser Gehör verschaffen für ihre Anliegen. Dies sei ihnen gegönnt.

 

Die Wahl

https://bazonlin​​​​​e.ch/schweiz/stan​d​a​r​d​/tag-der-wahr​he​it​-i​m-​bundeshau​s/s​tor​y/2​873​8959

 

St​olz Schweizer zu sein:

http://www.20mi​​​​​n.ch/schweiz/news​/​s​t​o​ry/-Jetzt-bin​-i​ch​-s​to​lz--Schwe​ize​r-z​u-s​ein​--220​1414​9

 

 

Sc​hlus​​sfolg​erunge​n:

 

D​as war eine sehr gute Wahl für das Tessin und - hoffen wir es - für die ganze Schweiz. Die einzigartigeTessiner Kultur kann so hoffentlich eine willkommene Renaissance feiern, auch in Bern mehr Leben in die "Bude" bringen.

 

Möglich ist jetzt auch eine allgemein gewünschte Rochade im Bundesrat wie z.B.:

 

-  SP-BR Berset wechselt ins vakante Aussenministerium von Burkhalter, was ja sein erklärter Wunsch sein soll,

 

-  SP-BR S. Sommaruga ersetzt SP-BR Berset im Sozialwesen, wo sie viel besser aufgehoben wäre, weniger Schaden anrichten könnte, als im Migrations- & Asylwesen.  

 

-  Und der neu gekührte FDP-Bundesrat Cassis könnte seine Kür dann auf dem glitschigen Eisfeld EJDP drehen, wo das Tessin und die gesamte Schweiz  im Wesentlichen davon nur profitieren könnten.

 

Aber was die politischen Strategen in Bern dann zusammen aushecken werden, das steht natürlich auch dann immer noch in den Sternen.

 

 

 

Man sage nicht, das Schwerste sei die Tat, das Schwerste dieser Welt ist der Entschluss.

 

 


Kommentare von Lesern zum Artikel

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31%
(13 Stimmen)
beb rofa sagte September 2017

Cassis ist der Wunschkanditat der SVP. Es ist ein Armutszeugnis für das Parlament einen Lobbysten der Krankenkassen zu wählen. Wir haben genug Politiker, die ein schönes Taschengeld auf Kosten der Prämienzahler kassieren.


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42%
(12 Stimmen)
J. Wolf sagte September 2017

Auch von meiner Seite eine herzliche Gratulation an Herrn Cassis.

Und wenn man denn nun nach Herrn Hottingers vergangenen Blog-Artikeln gehen würde, dann ist Cassis also ein "Bundesrat von SVP-Gnaden", hat doch die SVP nach eigenen Aussagen 70 Stimmen für ihn geliefert und gemäss Rösti wird sie ihn bei Gelegenheit auch daran erinnern...
Dann könnte man also beim Rücktritt von Ueli Maurer problemlos einen CPV-Kandidaten wählen, da Cassis nach dieser Logik ja problemlos der SVP zugerechnet werden kann.

(Falls Sie sich nicht erinnern können Herr Hottinger: Sie haben mehrfach Frau Widmer-Schlumpf als "Bundesrätin von SP-Gnaden" bezeichnet und in der Folge auch der SP einen Bundesrats-Sitz abgesprochen, da sie mit Frau Widmer-Schlumpf ja eigentlich 3 Bundesräte hätte. Aber daran werden Sie sich wohl kaum - oder wenigstens nicht gerne - erinnern...)


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27%
(11 Stimmen)
Georg Bender sagte September 2017

Herr Hottinger

Mit dem Personalaustausch wird sich, wie immer, wenig ändern? Auch der Neue versteht das Geldsystem nicht!
Wie soll das Lügenspiel Erwerbseinkommen (Parameter für den Geldrückfluss) funktionieren, wenn die Automatisierung drastisch zunimmt und gleichzeitig die Erwerbsarbeit entsprechend abnimmt? Wie wirkt sich diese Zukunft auf die Geldschöpfung (Ersparnisse und Gewinne) aus? Solche Fragen sollten man sich stellen und nicht die Fehler aus betreuter (Manipulation) bedienen?


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