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Darum brauchen wir ein neues Krankenkassenprämienm​odell

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Aktuell be­stimmt der Staat, wel­che Leis­tun­gen aus der Grund­ver­si­che­rung​ be­zahlt wer­den. Dabei do­mi­niert ganz klar die Schul­me­di­zin und Pro­dukte aus der Phar­ma­in­dus­trie  - Zahn­arzt­kos­ten wer­den z.B. völ­lig igno­riert.

Für mehr Freihheit und Eigenverantwortung habe ich ein Grundgerüst für ein neues Prämienmodell auf der Webseite von Patrioten Schweiz aufgeschaltet. Dort kann jedermann anonym abstimmen - https://patriotenschw​eiz.ch - das 3-Säulenprinzip bei den Krankenkassenprämien.​

So wie jetzt kann es nicht weitergehen! 


Kommentare von Lesern zum Artikel

Information zur Abschaltung der Kommentarfunktion

Der Verein Vimentis hat sich entschieden, die Kommentarspalte zu den Blogs zu schliessen. In der folgenden Erläuterung erfahren Sie den Grund für diesen Entscheid.

Der Blog, und dazu gehört auch die Kommentarspalte, sind ein wichtiger Teil der Diskussionsplattform von Vimentis. Gleichzeitig sind Werte wie Respekt, Anstand und Akzeptanz für den Verein von grösster Wichtigkeit. Vimentis versucht diese Werte selbst einzuhalten, sowie auch auf der Website zu garantieren.

In der Vergangenheit wurden diese Werte in der Kommentarspalte jedoch regelmässig missachtet, es kam immer wieder zu nicht tolerierbaren Aussagen in den Kommentaren. Das Löschen dieser Kommentare ist heikel und zudem mit grossem Aufwand verbunden, welcher der Verein nicht stemmen kann. Zusätzlich können die Kommentare praktisch anonym verfasst werden, weswegen eine Blockierung der jeweiligen Personen unmöglich wird.

Folglich hat der Verein Vimentis entschlossen, die Kommentarfunktion abzuschalten und nur den Blog stehen zu lassen. Der Blog erlaubt es Personen weiterhin, sich Gehör zu verschaffen, ohne sich hinter einem Pseudonym zu verstecken. Die Änderung sollte die Blog-Plattform qualitative verbessern und all jenen Personen ins Zentrum rücken, welche Interessen an einer sachlichen Diskussion haben, sowie die oben erwähnten Werte respektieren.




75%
(4 Stimmen)
Inge Votava sagte February 2020

Frau Bruss, vielen Dank, dass Sie sich mit einem Thema auseinandergesetzt haben, dass uns allen unter den Nägeln brennt. Ich habe Ihren Artikel auf Patrioten.ch mit Interesse gelesen und finde einige Vorschläge bestechend, z.B. dass KK-Prämien vom Lohn, von der Rente abgezogen werden. Aber ich habe auch Fragen:
STAATLICHE NOTFALLBEHANDLUNG: Was beinhaltet sie Ihrer Meinung nach? Z.B. die vor einem Jahr von Swissmed zugelassene Imunzellentherapie "Kymriah", die CHF 370'000, ohne Behandlung (Quelle Vivere 04/2019). Oder die hochgepriesenen Organtransplantionen,​ die nicht nur extrem teuer sind, sondern auch eine lebenslängliche Medikamenteneinnahme nötig machen, damit das Organ nicht abgestossen wird. Sind das Notfälle oder sollen sie vom obligatorischen Sparbeitrag, bzw. der IV finanziert werden?
OBLIGATORISC​HER PERSÖNLICHER SPARBEITRAG: Wie hoch müsste der Sparbeitrag sein, dass z.B. alle medizinischen Notwendigkeiten der Senioren (zu denen ich gehöre) abgegolten werden? Ich denke da an dritte Zähne, Hörgerät, neue oder stärkere Brille, Rollator, Pflegebett, Spitex usw. Eigenverantwortung ist ja lobenswert, aber ein alter Mensch hat keine Wahlmöglichkeit zwischen z.B. dritten Zähnen und einem Rollator. Und die eigenen Ersparnisse sind schnell einmal aufgebraucht bei diesen hohen medizinischen Kosten. Dies sollte bei der Überalterung der Gesellschaft nicht ausser Acht gelassen werden. Ihr Vorschlag, dass chronisch Kranke (also auch die meisten Senioren) von der IV finanziert werden ist ja schön, nur bezweifle ich, dass die IV darauf eingehen wird.


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100%
(1 Stimme)
Inge Votava sagte February 2020

Nachtrag:
Gelesen in der baz: In der Schweiz befinden sich derzeit 155'000 Demenzkranke, Tendenz steigend, Gesamtkosten rund CHF 11,8 Milliarden.


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60%
(5 Stimmen)
Dany Schweizer sagte February 2020

Es mag sein, dass Privatisierungen eine "Verbilligung" der Leistung bringen.

Fakt ist aber auch, das kann man bei den meisten Privatisierungen erkennen, dass die Leistung massivst abgenommen hat, und die Leistungserbringer (nicht die Investoren) immer mehr unter Druck geraten, oder immer weniger erhalten für ihre Leistung.

Es wäre einfach endlich einzusehen, dass Soziale Leistungserbringung in keinster Weise der Privatisierung unterliegen darf. Dazu gehören auch Spitäler sowie auch Alterspflege. Sämtliche Leistungen, welche in einem Sozialgedanken sind, aber von einem Investor betrieben wird, verliert immer den Sozialgedanken.

So​ gesehen, werden unsere Sozialinstitutionen wie KK, Alterspflege usw. von diesen Investoren ausgesaugt.

Wenn wir also unsere z.B. KK in den "Griff" bekommen möchten, müssen diese Kosten unweigerlich aus dem Investment entfernt werden. So auch Alters- und Pflegeheime. Sie müssten alle über eine über die Steuer verrechneten Anteil versorgt werden. Für alle gleiche Leistungen bringen und gleich viel Kosten (in % zum Einkommen)

Dank heutiger Privatisierung werden wir unweigerlich zu einem System wechseln, das nur noch dazu dient, Gutverdienern das Leben zu "versüssen", entweder in Renditen oder Nutzung von Leistungen, welche Normal und Wenigverdiener sich nicht leisten kann.


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36%
(11 Stimmen)
RUDOLF OBERLI sagte January 2020

Die So­zi­al­de­mo­kra­ti​​​​​​­sche Par­tei der Schweiz setzt sich für die Ent­las­tung der Kran­ken­kas­sen­prä­​​​​​​mien ein. Ihre Mit­glie­der sam­meln des­halb ge­gen­wär­tig Un­ter­schrif­ten für die Prä­mien-­Ent­las​​​​​​­tungs­-I­ni­tia­​t​​i​­​v​e. Kein Haus­halt in der Schweiz soll mehr als 10% des Ein­kom­mens für Kran­ken­kas­sen­prä­​​​​​​mien aus­ge­ben müs­sen. ­Die Prä­mi­en­ver­bil­li­​​​​​​gung wird zu min­des­tens zwei Drit­teln ­durch den Bund und im ver­blei­ben­den Be­trag durch den Kan­ton finanziert.

Diese Initiative ist ein wichtiger Schritt in Richtung eines sozialen Krankenkassenprämienm​​odells, Frau Bruss-Schmidheiny.


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38%
(13 Stimmen)
jürg wolfensperger sagte January 2020

Je länger desto mehr bin ich der Meinung,dass man das Ganze niemals obligatorisch hätte erklären müssen.Warum kann nicht jeder der in einer KK versichert sein will,selber bestimmen,was bei ihm alles versichert sein soll, und was nicht..!!??
Oder man hat keine Versicherung und bezahlt halt die Arztkosten bar,so wie es auch beim Zahnarzt bestens funktioniert.
In meiner Kindheit ist der Herr Doktor noch ins Haus gekommen,wenn jemand mit Fieber im Bett gelegen hat,mit seinem Köfferchen,wo er das Nötigste an Medikamenten oder Spritzen bei sich gehabt hat.
Ja man wusste auch,welcher Doktor etwas günstiger war und welcher etwas teurer,aber dafür stellte er vielleicht die besseren Prognosen.
Und die Aerzte gaben sich auch wirklich Mühe,gut zu sein!Und wer wirklich arm dran war, bekam auch mal ein paar Tabletten umsonst.
In Anbetracht dessen,dass heutzutage über ein Drittel der Bevölkerung bei den Gemeinden "anklopft" um Unterstützung zu bekommen,weil man die hohen Prämien nicht mehr bezahlen kann,wäre es an der Zeit,einen dramatischen Schritt zurück zum fakultativen Versicherungs-Modell zu tun.Wer eine hohe Spital-oder Arzt-Rechnung nicht bezahlen kann,soll Unterstützung bei der Gemeinde erhalten,mit bestimmten notwendigen Auflagen und Bedingungen,so dass gut "Betuchte" davon ausgeschlossen sind.Und es gäbe, bestimmt sehr rasch Arzt-Rechnungen,die wieder bezahlbar wären!!.Zumindest sollte es möglich sein,dass ein Kanton mal einen Pilot-Versuch starten sollte,mit einem aufgehobenen KK-Obligatorium.
So,​wie bisher,.. und nun auch noch mit weiteren Spital-Schliessungen,​(obwohl die Einwohnerzahl wieder um 50000 gestiegen ist)....!!..kann es doch nicht weitergehen.Leider wird das der Sozialist Berset,mit Empörung von sich weisen.
Schade..!!


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