Lexikon: Direkte Steuer

Steuern können grundsätzlich in direkte und indirekte Steuern unterteilt werden. Bei der Unterscheidung kommt es darauf an, bei wem die Steuern eingefordert werden (=Steuersubjekt) und wer diese Steuern tatsächlich bezahlt (=Steuerträger). Von einer direkten Steuer spricht man, wenn der Bund, Kanton oder die Gemeinde bei einer Privatperson Steuern für sein Einkommen verlangt und diese Person die Steuer selber bezahlt. In diesem Fall sind Steuersubjekt und Steuerträger dieselbe Person, deshalb wird diese Steuer direkte Steuer genannt.
Im Gegensatz dazu sind bei indirekten Steuern Steuersubjekt und Steuerträger nicht identisch. Beispielsweise müssen die Hersteller oder Importeure von Zigaretten (Steuersubjekt) dem Staat eine Tabaksteuer bezahlen, das Geld für diese Steuern kommt aber vom Zigarettenkäufer (Steuerträger). Im Preis für Zigaretten sind die Tabaksteuern also bereits enthalten.

Es gibt fünf direkte Steuerarten:

Einkommens- und Vermögenssteuer
Gewinn-- und Kapitalsteuern
Grundstückgewinnsteuer
Erbschafts- und Schenkungssteuer
Quellensteuer

 

Lexikoneintrag bewerten

Bitte bewerten Sie diesen Lexikoneintrag, damit wir das Lexikon gezielt weiter verbessern können. Gerne nehmen wir auch Ihre Änderungsvorschläge oder Kritik entgegen:

Bewertung:  
 
   

Kommentar / Änderungsvorschlag:* (*optional)

 
 

Vimentis finanziert sich durch die Spenden privater Gönner.
Sie können dieses Glossar/Lexikon kostenlos in Ihre eigene Webseite einbauen! Mehr Infos

Artikel wurde am 03.08.2017 aktualisiert


Vimentis Publikationen zum Thema