Lexikon: Internationaler Währungsfonds (IMF)

Beim Internationalen Währungsfonds, abgekürzt IMF (Englisch: International Monetary Fund), handelt es sich um eine Sonderorganisation der Vereinten Nationen. Zu den Aufgaben des IMF gehören die Koordinaten der internationalen Währungspolitik, die Förderung des Welthandels, die Überwachung der Geldpolitik sowie die Stabilisierung von Wechselkursen. Die ursprüngliche Hauptaufgabe des internationalen Währungsfonds war der Wiederaufbau des Weltwirtschaftssystems nach dem 2. Weltkrieg.
Sie wurde am 22. Juli 1944 gegründet und hat ihren Sitz in Washington (USA). Der IMF hat 188 Mitgliedsländer. Die Stimmrechtanteile richten sich nach den Kapitalanteilen. Entscheide müssen mit einer Mehrheit von 85% gefällt werden. Die Schweiz hat einen Anteil von 1.40%. Die USA hat einen Anteil von 16.75% und verfügt damit als einziges Land über die Möglichkeit, einen Entscheid alleine zu verhindern.

 

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Artikel wurde am 03.01.2014 aktualisiert


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