Frank Wagner

Frank Wagner
Frank Wagner
Wohnort: Kanton Bern
Beruf:
Jahrgang: 1964

Facebook Profil

Blog abonnieren
per Mail
per RSS

Blog weiterempfehlen






BGI: ein Faktencheck
Nach­dem hier ge­ra­dezu in­fla­tionär für die BGI ge­wei­belt wur­de, wird es Zeit für einen Fak­ten­check. Un­ter­su­chen wir mal ein paar ty­pi­sche Be­haup­tun­gen, die ver­
Manipulation der öffentlichen Meinung im Web
Für eine in­ter­essan­te, le­ben­dige Dis­kus­sion ist manch­mal ein wenig Pro­vo­ka­tion si­cher nichts ver­werf­li­ches. Rich­tet je­mand seine Mit­glied­schaft bei Fa­ce&s
Extrablatt SVP: Schweizer Recht statt fremde Richter?
Da mache ich heute den Brief­kas­ten auf, und was ent­de­cke ich: ein Ex­trablatt der SVP zum Thema „Schweizer Recht statt fremde Rich­ter". In­ter­essan­tes The­ma, nur lei­der enthält schon die

Seite 1 von 1





Erklärung der Grafik und Dimensionen

Politische Position im Detail


Wahl:

Frage
Antwort Wichtigkeit
Fragen zu Öffentliche Sicherheit & Rechtssystem
1
Der Cannabiskonsum soll nach Vollendung des 18. Lebensjahres legal werden.

 

 
Fragen zu Öffentliche Sicherheit & Rechtssystem
2
Bei Genehmigung durch das Bundesverwaltungsgericht soll der Nachrichtendienst des Bundes den Post-, Telefon- und Emailverkehr überwachen dürfen.

 

 
Fragen zu Öffentliche Sicherheit & Rechtssystem
3
Bei Kriminaldelikten soll vermehrt kurzzeitiger Freiheitsentzug anstelle von gemeinnütziger Arbeit und Geldstrafen ausgesprochen werden.

 

 
Fragen zu Öffentliche Sicherheit & Rechtssystem
4
Der Truppenbestand der Schweizer Armee wird bis 2017 nicht wie geplant auf 100'000 Mann, sondern auf 80'000 Mann reduziert.

 

 
Fragen zu Öffentliche Sicherheit & Rechtssystem
5
Damit die Luftwaffe den Luftpolizeidienst rund um die Uhr sicherstellen kann, soll die alternde F-5 Tiger-Flotte der Luftwaffe mit moderneren Kampfflugzeugen ersetzt werden.

 

 
Fragen zu Öffentliche Sicherheit & Rechtssystem
6
Der Zivildienst soll gleich lang wie der Militärdienst dauern, anstatt wie heute eineinhalb Mal so lange.

 

 
Fragen zu Öffentliche Sicherheit & Rechtssystem
7
Das Stimmrechtsalter für das 
aktive Stimmrecht
soll auf Bundesebene auf 16 Jahre gesenkt werden.

 

 
Fragen zu Öffentliche Sicherheit & Rechtssystem
8
Beiträge an Parteien sowie Abstimmungs- und Wahlkampagnen von über 50'000 Fr. sollen offengelegt werden.

 

 
Fragen zu Öffentliche Sicherheit & Rechtssystem
9
Der Bund soll den Filmstandort Schweiz mit 6 Millionen Franken pro Jahr fördern, sodass Schweizer Filme möglichst umfassend in der Schweiz hergestellt werden können.

 

 
Fragen zu Aussenpolitik & Integration Ausländer
10
Der Bund soll mehr Gelder für die Integration ausländischer Jugendlicher zur Verfügung stellen.

 

 
Fragen zu Aussenpolitik & Integration Ausländer
11
Ausländer, die seit 10 Jahren in der Schweiz leben, sollen das 
aktive Wahl- und Stimmrecht
auf Kantonsebene erhalten.

 

 
Fragen zu Aussenpolitik & Integration Ausländer
12
Ausländer dritter Generation sollen automatisch eingebürgert werden.

 

 
Fragen zu Aussenpolitik & Integration Ausländer
13
Staatliche Entwicklungshilfen sollen an die Rücknahme von abgewiesenen Asylbewerbern durch ihre Herkunftsländer gekoppelt werden.

 

 
Fragen zu Aussenpolitik & Integration Ausländer
14
Die Schweiz soll mehr Flüchtlinge direkt aus den Krisengebieten aufnehmen (Kontingentsflüchtlinge).

 

 
Fragen zu Aussenpolitik & Integration Ausländer
15
Die Schweiz soll der EU beitreten.

 

 
Fragen zu Aussenpolitik & Integration Ausländer
16
Falls die EU aufgrund der Einführung von Einwanderungskontingenten für EU-Bürger und Inländervorrang die 
Bilateralen I
kündigen möchte, sollen die Bilateralen I zugunsten von Einwanderungskontingenten und Inländervorrang aufgegeben werden.

 

 
Fragen zu Aussenpolitik & Integration Ausländer
17
Im Zuge der Einführung eines institutionellen 
Rahmenabkommens
mit der EU soll die Schweiz anstelle des EU-Gerichtshofs den 
EFTA-Gerichtshof
als Instanz bei CH-EU-Streitigkeiten akzeptieren.

 

 
Fragen zu Aussenpolitik & Integration Ausländer
18
Schweizer Armeeangehörige sollen unter UNO- oder OSZE-Mandaten im Ausland Einsätze leisten dürfen, in denen sie zur Verteidigung bewaffnet sind.

 

 
Fragen zu Aussenpolitik & Integration Ausländer
19
Die Schweiz soll für einen nichtständigen Sitz im UNO-Sicherheitsrat kandidieren.

 

 
Fragen zu Sozialpolitik & Gesundheitssystem
20
Die Sozialhilfe für Familien mit 4 Personen oder mehr soll gesenkt werden.

 

 
Fragen zu Sozialpolitik & Gesundheitssystem
21
Der Anreiz für Arbeitslose, eine Stelle zu finden, soll erhöht werden, indem die Höhe der Arbeitslosengelder bei längerer Bezugszeit reduziert wird.

 

 
Fragen zu Sozialpolitik & Gesundheitssystem
22
Der Bund soll in allen Branchen, in denen heute noch keine Gesamtarbeitsverträge mit Minimallöhnen abgeschlossen wurden, solche einführen.

 

 
Fragen zu Sozialpolitik & Gesundheitssystem
23
Bei Neueinzonungen sollen mindestens 30% der anzurechnenden Geschossfläche für den preisgünstigen Wohnungsbau reserviert werden, die den 
Genossenschaften
zur Verfügung gestellt werden soll oder in der öffentlichen Hand für den preisgünstigen Wohnungsbau bleiben soll.

 

 
Fragen zu Sozialpolitik & Gesundheitssystem
24
Um die Frage nach dem Rentenalter zu entpolitisieren, soll das Rentenalter automatisch bei 
80% Lebenserwartung
berechnet werden.

 

 
Fragen zu Sozialpolitik & Gesundheitssystem
25
Der Mehrwertsteuersatz soll zur Finanzierung der AHV um 1 Prozentpunkt erhöht werden und soll eine Option auf eine weitere Erhöhung um 0.5% haben, wenn es die Finanzierung der AHV erfordert.

 

 
Fragen zu Sozialpolitik & Gesundheitssystem
26
Es soll gesetzlich verankert werden, dass die Renten von Personen, die lange erwerbstätig waren, bei frühzeitiger Pensionierung weniger stark gekürzt werden als bei Personen, die weniger lange erwerbstätig waren wie beispielsweise Studierte.

 

 
Fragen zu Sozialpolitik & Gesundheitssystem
27
Aufgrund der gestiegenen Lebenserwartung und der tiefen Zinsen soll der 
Umwandlungssatz
der Pensionskassen von 6.8% jährlich um 0.2% bis auf 6.0% reduziert werden.

 

 
Fragen zu Sozialpolitik & Gesundheitssystem
28
Der obligatorische Leistungskatalog der Krankenkassen soll in Anbetracht der hohen Gesundheitskosten eingeschränkt werden.

 

 
Fragen zu Sozialpolitik & Gesundheitssystem
29
In der Schweiz soll die 
direkte aktive Sterbehilfe
durch einen speziell autorisierten Arzt erlaubt werden.

 

 
Fragen zu Sozialpolitik & Gesundheitssystem
30
Die heutigen Beiträge des Bundes an die 
Jugendverbände
in Höhe von 7.60 Fr. pro Kind und Lagertag sollen für die nächsten 4 Jahren garantiert werden, was jährlich Mehrkosten von rund 17 Millionen Franken bedeutet.

 

 
Fragen zu Familien- & Bildungspolitik
31
Sexualkunde soll alters- und stufengerecht im Kindergarten obligatorisch unterrichtet werden.

 

 
Fragen zu Familien- & Bildungspolitik
32
Fremdsprachige Kinder sollen zu Beginn in separaten Deutschklassen unterrichtet und erst bei genügenden Deutschkenntnissen in die Regelklasse aufgenommen werden.

 

 
Fragen zu Familien- & Bildungspolitik
33
In der Primarschule soll neu nur 
eine Fremdsprache
gelehrt werden.

 

 
Fragen zu Familien- & Bildungspolitik
34
Die Schüler sollen als 
erste Fremdsprache
eine Landessprache lernen.

 

 
Fragen zu Familien- & Bildungspolitik
35
Anstelle von Stipendien sollen mehrheitlich zinslose Darlehen vergeben werden.

 

 
Fragen zu Familien- & Bildungspolitik
36
Gleichgeschlechtliche Paare in eingetragener Partnerschaft sollen sowohl Stiefkinder als auch fremde Kinder adoptieren dürfen.

 

 
Fragen zu Familien- & Bildungspolitik
37
Mit der "Ehe-Light" soll eine neue zivilrechtliche Partnerschaft für Paare eingeführt werden, die nicht heiraten wollen. In der Ehe-Light soll die hälftige Aufteilung der Pensionskassen-Ersparnisse und AHV-Renten bestimmt werden.

 

 
Fragen zu Familien- & Bildungspolitik
38
Ehepaare sollen gemäss 
Individualbesteuerung
als Einzelpersonen besteuert werden.

 

 
Fragen zu Familien- & Bildungspolitik
39
Der klassische Mutterschaftsurlaub von 14 Wochen wird durch einen flexibleren Elternurlaub ersetzt, bei dem die Eltern den Elternurlaub frei untereinander aufteilen können.

 

 
Fragen zu Familien- & Bildungspolitik
40
Die Eltern, die das Angebot von Tagesstrukturen in Volksschulen nutzen, sollen nicht mehr als die Hälfte der Kosten tragen. Die restlichen Kosten tragen die Kantone und Gemeinden.

 

 
Fragen zu Familien- & Bildungspolitik
41
Statt einzelne Kinderkrippen und Kindertagesstätten zu unterstützen, können erwerbstätige Eltern 
Betreuungsgutscheine
von der Gemeinde beziehen.

 

 
Fragen zu Familien- & Bildungspolitik
42
Anstelle eines Kinderabzugs von 6'400 Fr. pro Kind soll bei der Bundessteuer eine 
steuerfreie Gutschrift
pro Kind eingeführt werden, die vom Einkommen unabhängig ist. Die Höhe der Kindergutschrift soll so gestaltet sein, dass sie haushaltsneutral ist.

 

 
Fragen zu Familien- & Bildungspolitik
43
Die Obergrenze der abzugsfähigen Kosten für Fremdbetreuung soll in der Bundessteuer von 10000 auf 
24000 Franken
erhöht werden.

 

 
Fragen zu Umwelt, Verkehr, Energie & Kommunikation
44
Der Bund soll eine 
zweite Röhre
beim Gotthard Strassentunnel bauen und finanzieren, es soll jedoch nur eine Fahrspur pro Röhre betrieben werden dürfen.

 

 
Fragen zu Umwelt, Verkehr, Energie & Kommunikation
45
Der Eigenfinanzierunggrad des Personen-Schienenverkehrs beträgt heute ca. 40%. Dieser soll durch nachfrageorientierte Preise schrittweise erhöht werden.

 

 
Fragen zu Umwelt, Verkehr, Energie & Kommunikation
46
Die Mineralölsteuererträge sollen ausschliesslich für den Strassenverkehr genutzt werden und vollständig in einen unbefristeten, zweckgebunden Fonds für die Nationalstrassen und den Agglomerationsverkehr (NAF) fliessen. Enthält der Fonds mehr als 3 Milliarden Franken, soll der Preis für die Autobahnvignette gesenkt werden.

 

 
Fragen zu Umwelt, Verkehr, Energie & Kommunikation
47
Beim Flughafen Zürich soll die Ost-West-Piste ausgebaut werden, sodass diese Piste auch für den Start und die Landung von interkontinentalen Flügen genutzt werden kann.

 

 
Fragen zu Umwelt, Verkehr, Energie & Kommunikation
48
Der Bund soll ein 
Mobility Pricing
einführen, bei dem pro zurückgelegten Kilometer auf Strasse und Schiene ein bestimmter Betrag erhoben wird. Dafür sollen andere Verkehrsabgaben wie die Autobahnvignette oder Billetpreiserhöhungen abgeschafft werden. Die Einnahmen aus dem Mobility Pricing sollen dazu genutzt werden, Erweiterungsbauten, Betrieb und Unterhalt der beiden Verkehrstypen Strasse und Schiene sicherzustellen.

 

 
Fragen zu Umwelt, Verkehr, Energie & Kommunikation
49
Der Pendlerabzug soll auf nationaler Ebene abgeschafft werden.

 

 
Fragen zu Umwelt, Verkehr, Energie & Kommunikation
50
Der CO2-Ausstoss von Brennstoffen soll mit einer Lenkungsabgabe besteuert werden. Die Einnahmen sollen gleichverteilt an die Bevölkerung/ Unternehmen zurückverteilt werden.

 

 
Fragen zu Umwelt, Verkehr, Energie & Kommunikation
51
Kulturland soll nur eingezont werden dürfen, wenn dieses gleichzeitig 1:1 an einem anderen Ort ausgezont wird.

 

 
Fragen zu Umwelt, Verkehr, Energie & Kommunikation
52
In der Schweiz sollen ab 2017 gentechnisch veränderte Pflanzen angebaut werden dürfen.

 

 
Fragen zu Umwelt, Verkehr, Energie & Kommunikation
53
Die Grossraubtiere Bär, Wolf und Luchs sollen nur getötet werden dürfen, wenn sie eine Gefahr für das menschliche Leben darstellen.

 

 
Fragen zu Umwelt, Verkehr, Energie & Kommunikation
54
Die bestehenden Atomkraftwerke in der Schweiz sollen zum Ende ihrer Laufdauer zur Sicherstellung des Energiebedarfs durch neue ersetzt werden.

 

 
Fragen zu Umwelt, Verkehr, Energie & Kommunikation
55
Der Bund soll die Kostendeckende Einspeisevergütung (KEV) 2025 abschaffen, das heisst den Produzenten von erneuerbaren Energien soll kein Preis mehr in der Höhe ihrer Produktionskosten garantiert werden.

 

 
Fragen zu Umwelt, Verkehr, Energie & Kommunikation
56
Der Strommarkt soll vollständig liberalisiert werden, sodass der Endverbraucher selbst bestimmen kann, von welchem Stromanbieter auf dem schweizerischen Markt er den Strom beziehen will.

 

 
Fragen zu Umwelt, Verkehr, Energie & Kommunikation
57
Im Rahmen der Energiestrategie 2050 sollen die zulässigen 
CO2-Emissionszielwerte
für Fahrzeuge bis 2020 reduziert werden.

 

 
Fragen zu Umwelt, Verkehr, Energie & Kommunikation
58
Der Bund soll in Friedenszeiten keine eigenen Radio- und Fernsehstationen betreiben und die Billaggebühren sollen entsprechend abgeschafft werden.

 

 
Fragen zu Wirtschaftspolitik, Steuern & Staatsfinanzen
59
Die Geschäftsöffnungszeiten sollen schweizweit vollständig liberalisiert werden (alle Geschäfte können ihre Öffnungszeiten selbst wählen).

 

 
Fragen zu Wirtschaftspolitik, Steuern & Staatsfinanzen
60
Für Unternehmen mit mehr als 250 Mitarbeitern soll in der Geschäftsleitung eine Frauenquote von 30% eingeführt.

 

 
Fragen zu Wirtschaftspolitik, Steuern & Staatsfinanzen
61
Der Schweizer Tourismus soll über die nächsten 4 Jahre aufgrund des starken Frankens mehr staatliche Unterstützung erhalten.

 

 
Fragen zu Wirtschaftspolitik, Steuern & Staatsfinanzen
62
Die Wechselkursstabilität soll als Ziel der SNB in der Verfassung verankert werden.

 

 
Fragen zu Wirtschaftspolitik, Steuern & Staatsfinanzen
63
Der Bund fördert die Erstellung eines Innovationsparks auf dem ehemaligen Militärflughafengelände Dübendorf.

 

 
Fragen zu Wirtschaftspolitik, Steuern & Staatsfinanzen
64
Die Schweiz soll ein Agrar-Freihandelsabkommen mit der EU einführen.

 

 
Fragen zu Wirtschaftspolitik, Steuern & Staatsfinanzen
65
Lebensmittel sollen nicht automatisch in der Schweiz zugelassen werden, wenn diese im EU-Raum zugelassen sind (Ausnahme vom 
Cassis-de-Dijon-Prinzip
).

 

 
Fragen zu Wirtschaftspolitik, Steuern & Staatsfinanzen
66
Die Schweiz lockert das 
Bankkundengeheimnis
für Schweizer Staatsangehörige, indem es den automatischen Informationsaustausch zwischen Banken und der Schweizer Steuerbehörden einführt.

 

 
Fragen zu Wirtschaftspolitik, Steuern & Staatsfinanzen
67
Die 
Pauschalbesteuerung
von vermögenden ausländischen Steuerzahlern soll in der Schweiz verboten werden.

 

 
Fragen zu Wirtschaftspolitik, Steuern & Staatsfinanzen
68
Personen mit einem Vermögen grösser 1 Mio. Fr. sollen höhere Steuersätze bezahlen als heute, dafür sollen die Vermögenssteuersätze für Personen mit tieferem Vermögen reduziert werden (Erhöhung der Steuerprogression).

 

 
Fragen zu Wirtschaftspolitik, Steuern & Staatsfinanzen
69
Um zu verhindern, dass besonders mobile, internationale Firmen aus der Schweiz abwandern, sollen im Zuge der 
Unternehmenssteuerreform III
international anerkannte Steuererleichterungen eingeführt werden. Die daraus resultierenden Steuerausfälle sollen durch ein entsprechendes Sparpaket kompensiert werden.

 

 
Fragen zu Wirtschaftspolitik, Steuern & Staatsfinanzen
70
Der Bund soll kantonale Mindeststeuersätze für die Gewinnsteuer bei Unternehmen erlassen, um den interkantonalen Steuerwettbewerb zu dämpfen.

 

 
Fragen zu Wirtschaftspolitik, Steuern & Staatsfinanzen
71
Der Bund soll eine 
Kapitalgewinnsteuer
einführen.

 

 
Fragen zu Wirtschaftspolitik, Steuern & Staatsfinanzen
72
Das Ausgabenwachstum des Bundeshaushalts soll gleich hoch oder kleiner sein als das Wirtschaftswachstum.

 

 
Fragen zu Wirtschaftspolitik, Steuern & Staatsfinanzen
73
Die 
Schweizer Entwicklungshilfe
im Ausland soll ausgeweitet werden.

 

 



Legende:
Bin dafür
Bin eher dafür
Neutral/weiss nicht
Bin eher dagegen
Bin dagegen




Meine politischen Ämter und Engagements






Meine neusten Kommentare

April 2020 Kommentar zu
Zwei Sichtweisen auf die Zeit nach Corona
Schweden hat im Moment im Verhältnis zur Einwohnerzahl 3x mehr Tote als Deutschland, und deutlich mehr Tote als seine Nachbarländer. Ob das so klug war, was dort gemacht wurde?

Es gibt sicher Coronatote, die auch so oder unter Umständen auch zwar infiziert waren, aber an anderen Ursachen gestorben sind. Auf der anderen Seite gibt es aber auch in vielen Ländern eine recht hohe Dunkelziffer, hier zum Beispiel hinsichtlich Italien:

https://w​ww.n-tv.de/panorama/N​orditaliener-fuerchte​n-enorme-Dunkelziffer​-article21671059.html​

Hier ein Artikel zur Situation in Deutschland:

https​://www.merkur.de/welt​/coronavirus-deutschl​and-rki-zahlen-statis​tiken-falsch-tote-cov​id-19-robert-koch-ins​titut-zweifel-kritik-​zr-13640817.html
-
April 2020 Kommentar zu
Karfreitag: Jesus stirbt am Kreuz
Herr Wobmann, ich finde in Ihrem Text gleich mehrere Denkfehler:

Der erste Fehler ist das Sie eine historische Person, namentlich Mohammed, nicht in seinem historischen Kontext sehen, sondern nach heutigen Moral- und Ethikvorstellungen bewerten. Das ist natürlich grundfalsch. Sie ignorieren auch das auch mit der Bibel in der Hand, noch hunderte Jahre nach Mohammed (und auch nach Verfassung des "menschenfreundlichen​" neuen Testaments), wirklich grausame Taten begangen wurden.

Der nächste Fehler, eher ein Interpretationsfehler​, ist die Aussage ich würde von einem "Gesamt"-Bibelgott ausgehen. Tatsächlich beweisen mir gerade die Unterschiede zwischen dem Gott des alten und des neuen Testaments, im Widerspruch mit dem Monotheismus des Christentums, das GAR KEIN Gott hinter der Bibel steht. Auch Herr Knall zeigt in seinem Beitrag oben deutlich das er zwar den Gott des alten und des neuen Testaments für denselben hält, aber nur weil das dem Grundsatz des Christentums entspricht ... eine Erklärung für die "charakterlichen" Unterschiede liefert er nicht.

Es gibt keine grösseren "Christenverfolgungen​" im grossen Stil auf der Welt. Es gibt christliche Minderheiten in bestimmten Ländern die Repressionen oder in Einzelfällen auch Gewalt ausgesetzt sind, die grössten Massaker richten aktuell aber leider die Moslems untereinander an, Glaubenskriege zwischen einzelnen Gemeinschaften.

Ab​treibungen bis kurz der Geburt fände ich auch verwerflich, in Europa ist aber ein anderes Modell gebräuchlich, und zwar die Fristenregelung bis hin zur 12. Schwangerschaftswoche​.

Herr Knall:

Sie schreiben es wäre "kleingeistig" aus heutiger Livestylesicht beurteilen zu wollen, ob Erzählungen von vor zehntausend Jahren und mehr richtig oder falsch waren.

Ich sehe das so: wenn der Glaube an einen Gott auf Erzählungen beruht die sich auf das Wirken des Gottes beziehen, beispielsweise auf Wunder oder angeblich von Gott inspirierte Prophezeiungen die sich bewahrheitet haben, das alles aber nicht beweisbar ist, sind berechtigte Zweifel angebracht. Ich halte im Gegensatz zu Ihnen genau die Idee Gründe für berechtigte Zweifel zu ignorieren für kleingeistig.

Viel​leicht, um zu verstehen was ich meine, gebe ich Ihnen den Tipp sich einmal mit der Analogie von "Russells Teekanne" zu beschäftigen:

http​s://de.wikipedia.org/​wiki/Russells_Teekann​e
-
April 2020 Kommentar zu
Karfreitag: Jesus stirbt am Kreuz
Wer hat denn bitte einen Bundesrat mit Gott gleichgestellt? Das ist sicher nicht das gleiche: ein Bundesrat ist eine reale Person, die im Rahmen einer rechtsstaatlichen, demokratischen Bundesverfassung, kontrolliert durch Gesetze und Regeln, eine gewisse Autorität ausübt ... quasi als erster unter gleichen. Der Gott der Bibel ist ein autoritärer Herrscher, der bedingungslosen Gehorsam verlangt, Gesetze für seine "Untertanen" erlässt, um die er sich aber selbst nicht kümmert ("du sollst nicht töten" für die Menschen, er dagegen schickt die Sintflut und zerstört Städte), der keine Konkurrenz/Opposition​ duldet ("Du sollst neben mir keine anderen Götter haben"), der in den angeblich von ihm inspirierten 10 Geboten klar verkündet "denn ich, der Herr, Dein Gott, bin ein eifersüchtiger Gott" (eine äusserst miese Charaktereigenschaft)​. Der Gott der Christen ist eher ein absolutistischer Diktator als ein Schweizer Bundesrat.

Aber, wie gesagt: ich glaube nicht das es ihn wirklich gibt. Ein so allmächtiges Wesen kann nicht so kleinlich in den Details sein, so intolerant, so voller Eifersucht. Man würde hier eine höhere Moral erwarten können denke ich.

Ich glaube nicht das die Christen die weltweit am meisten verfolgte Gruppe sind.

Beim "Marsch fürs Leben" sind Leute der Meinung, das sie ihre eigenen Vorstellungen davon wann schützenswertes Leben beginnt anderen Menschen aufzuzwingen haben, gegen demokratische Entscheidungen. Typisch absolutistische Religion.

Zitat:

"(Vor allem nicht darüber, ob Gott falsch liegt oder nicht…)"

Genau diese kritiklose Hörigkeit ist ein grosses Problem.
-
April 2020 Kommentar zu

Mit Ihnen, Herr Knall, über Verhältnismässigkeite​n zu diskutieren ist aussichtslos, das weiss ich.

Sie gehen überhaupt nicht drauf ein, das der begründete Verdacht bestand das der Mann bewaffnet ist, psychisch gestört und gefährlich ... wie viele Polizisten dürfen erst einmal freundlich an der Tür klingeln und sich unter Umständen beschiessen lassen (wie das immer wieder passiert), bevor sie eine für die Polizisten sicherere, aber härtere Gangart befürwortet hätten? Nehmen wir an es ginge hier um einen Fall wo die Polizei Warnsignale missachtet hätte, dadurch Menschen zu Schaden gekommen wären ... wären Sie dann nicht hier einer derjenigen welche die Polizei für deren Untätigkeit verurteilen würden?

Die schlimmsten Leute denen man in Diskussionen begegnen kann sind diejenigen die im Nachhinein immer alles besser wissen ... und Sie sind definitiv einer dieser Leute.

-
April 2020 Kommentar zu

Ich habe nirgendwo gesagt das "jeglicher Zweifel" ausgeschlossen wäre. Das ist nur wieder eine Annahme, die Ihrer absoluten Unfähigkeit zu differenziertem Denken entspringt.

Und ja, wenn begründeter Verdacht besteht das ein psychisch Kranker im Besitz von scharfen Schutzwaffen ist, dann ist die Polizei auch zu Gewaltanwendung berechtigt. Sie muss nicht abwarten bis der erste Polizist verletzt oder getötet ist. Ich hätte zudem nicht gehört das Herr Binder verletzt worden wäre.

Der angeblich "berechtigte Argwohn" ist nur Ihrer extremen Anhänglichkeit zu Verschwörungstheorien​ aller Art geschuldet. Ich gehe bis zum Beweis des Gegenteils davon aus, das die Polizei in einem Rechtsstaat angemessen handelt. Warum ich das Vorgehen gegen Herrn Binder für rechtmässig erachte habe ich mehrfach ausführlich erläutert.
-
April 2020 Kommentar zu
Karfreitag: Jesus stirbt am Kreuz
Die Bibel als wahr erachten, aber die Existenz Gottes verneinen ... wie funktioniert denn das, Herr Knall? Wenn ich mein Leben ohne Hoffnung und in einsamer Verzweiflung verbringe, dann aber die Bibel und die Botschaft Jesu als Lösung dafür erkenne, warum sollte ich weiter leugnen?

Wenn man das alte Testament wörtlich nimmt, ist Gott nunmal jemand der die Städte Sodom und Gomorrha zerstört und alle Einwohner getötet hat, die Sintflut über die Erde gebracht hat, der furchtbare Bestrafungen androht und vieles mehr ...

Mit der Aussage das es eine "irre Vorstellung" wäre, Gottes Wahrheiten in richtig oder falsch einteilen zu können, entpuppen am Ende Sie sich als der schlimmere "Obrigkeitshörige" als ich ... auch wenn Sie nicht weltlicher Obrigkeit nachhängen, finden Sie es offensichtlich absolut abwegig, eine von Ihnen anerkannte Autorität in Frage zu stellen ... im absoluten Wortsinn Hörigkeit.

Es braucht keinen Mut, sich unter die göttliche Obrigkeit unterzuordnen. Negative Folgen, wie Sie ja selbst schreiben, droht ja eigentlich nur denjenigen die das nicht tun. Man hat einen festen moralischen Rahmen und Regeln, muss sich kaum mehr selbst Gedanken machen ... ist doch bequem. Mut braucht man bei den angedrohten Folgen für die Ablehnung des Glaubens doch eher genau für diese Ablehnung, oder?

So manchesmal, wenn Sie Dinge schreiben, frage ich mich wie viel Promille Sie intus haben.
-
April 2020 Kommentar zu
Karfreitag: Jesus stirbt am Kreuz
Wovor sollte man denn Angst haben, Herr Knall? Wäre es nicht eher angesichts eines rachsüchtigen, brutalen, intoleranten Gottes wie ihn speziell das alte Testament darstellt nicht eher so das man Angst davor haben müsste sich NICHT zur Bibel zu bekennen?

Die Anspielung auf Christenhasser ist mal wieder ein typisches Beispiel für ihr undifferenziertes Denken. Nur weil man die Bibel als Gottes Wort bezweifelt ist man nicht automatisch ein Christenhasser. Wie Sie es immer wieder schaffen komplexeste Themen wie hier wieder das Thema "Glaube" in simplen Schwarz/Weiss-Kategor​ien abzuhandeln ist bemerkenswert ... allerdings nicht positiv bemerkenswert. Das sollte man mit einer auch nur halbwegs erfolgreichen Schulbildung besser können.

Das Sie nicht verstehen was ich sagen will ist nicht so überraschend. Ich habe schon öfter festgestellt das es für mich fast unmöglich ist mich Ihnen gegenüber verständlich auszudrücken ... was aber - und da bin ich ziemlich sicher - nicht an mir liegt.
-
April 2020 Kommentar zu

Richtig, Herr Knall, auch ich weiss nichts. Aber ich behaupte das auch nicht.

Ich gehe beispielsweise nicht hin und behaupte "langsam kommt ans Licht, wie man den Fall einschätzen muss". Richtig, auch ich weiss nichts über Facebook-Gruppen oder Whatsapp-Chats, die Drohungen von Herrn Binder enthalten ... ich gehe aber auch nicht hin und erkläre, das man davon ausgehen kann das dort nichts schlimmeres als auf Vimentis steht (was Sie nicht wissen können), sondern weise nur auf die MÖGLICHKEIT hin das dort anderes geäussert wurde als auf Vimentis.

Mal grundsätzliches: Wenn bei der Polizei Hinweise auf Drohungen eintreffen, hat sie zu reagieren. Mal abgesehen davon das Drohungen nach Artikel 180 StGB unter Strafe stehen, hat sie auch die Bedrohten und den Rest der Bevölkerung zu schützen.

Desweiteren: wenn ein Verdacht auf eine psychische Störung vorliegt, und zudem der Verdacht besteht das der Betreffende Waffen im Hause hat, muss die Polizei nicht erst freundlich anklopfen und erst dann ein grösseres Aufgebot anfordern wenn der erste Polizist verletzt oder tot ist. Man hat von Anfang an angemessen zu agieren.

Ich bin mir sicher, ginge es hier um einen Fall wo die Polizei Drohungen nicht ernst genommen hätte, woraufhin es zu Verletzten und Toten gekommen wäre, wären Sie empört ... halt einfach in die andere Richtung.

Grundsät​zlich ist Kritik und auch Zweifel an offiziellen Stellungnahmen nicht lächerlich ... das lächerliche ist diese absolute Sicherheit, mit der Sie jeder auch noch so abwegigen Verschwörungstheorie nachlaufen.

-
April 2020 Kommentar zu

Herr Hottinger, Sie beziehen sich bezüglich der Gewaltandrohung nur und ausschliesslich auf Vimentis. Was auf Twitter, Whatsapp oder Facebook, dort speziell in geschlossenen Gruppen, gelaufen ist wissen Sie nicht. Ich stimme mit Ihnen überein das er auf Vimentis nichts geäussert hat was als Drohung interpretiert werden könnte, aber wieso glauben Sie das wäre die ganze Wahrheit? Vimentis ist - anders als private Facebook-Gruppen oder Whatsapp-Chats - öffentlich zugänglich. Das, wenn die Presse nur Vimentis-Aussagen zeigt, auch nur solche existieren können, ist ein Trugschluss.

Es war vor gar nicht langer Zeit das zwei Polizisten zu einem Haus im Emmental fuhren das Sie zwangsräumen sollten. Kurze Zeit später war ein Polizist tot, erschossen durch die Eingangstür. Wieso glauben Sie das eine Waffe (egal was für eine) in der Hand eines womöglich psychisch gestörten Menschen keine Gefahr darstellen kann und damit kein grosser Polizeieinsatz gerechtfertigt wäre? Wieso glauben Sie das die Polizei von vorneherein davon hätte ausgehen müssen das keine Munition vorlag? Corinne Rey-Bellet beispielsweise wurde von ihrem Ehemann mit einer Ordonnanzwaffe erschossen. Wieso darf die Polizei sich Ihrer Meinung nach erst dann im grösseren Rahmen bei einem Einsatz absichern, wenn der Schusswaffengebrauch erwiesen ist (z. B. durch den ersten verletzten oder toten Polizisten)?

Die Polizei verhaftet nicht nur erwiesene Täter, sondern auch bei begründetem Verdacht. Auch Verhaftete denen die Tat nicht eindeutig nachgewiesen werden kann (das ist Aufgabe des Gerichts) gehen in Untersuchungshaft, wenn der Verdacht besteht das der mögliche Täter sich dem Verfahren entzieht (flüchtet), Zeugen einschüchtert, Beweise verschwinden lässt, weil er eine Gefahr für die Allgemeinheit sein könnte usw.

Was hätten Sie geschrieben über einen Fall wo Menschen getötet worden wären, und sich im nachhinein herausgestellt hätte das der Polizei die Gefährlichkeit des Täters bekannt gewesen wäre, aber man nicht reagiert hätte? Hätten Sie "das hätte Steuergelder gekostet" als Grund für fehlende Massnahmen akzeptiert?

Ich will auf keinen Fall das Tatverdächtige nicht verhaftet werden, nur weil mögliche Entschädigungen Steuergeld kosten könnten. Die Polizei erledigt hier hoheitliche Aufgaben, hat Strafermittlungen sicherzustellen und die Bevölkerung zu schützen. Wenn nachgewiesene substanzielle Drohungen (egal wo) den Polizeieinsatz ausgelöst haben, hat sich die Polizei nichts vorzuwerfen. Wenn die Verleumdung eines Dritten gegen Thomas Binder den Polizeieinsatz ausgelöst haben, dann ist derjenige in Regress zu nehmen, nicht die Polizei.

Übrigens:​ der blaue Bote ist kein wirkliches Nachrichtenmagazin, sondern ein privater Blog. kenfm.de ist die Seite eines Journalisten, der von seinem Arbeitgeber RBB wegen "Verstössen gegen journalistische Standards" gefeuert wurde.

Noch etwas zum nachdenken:

Meinen​ Sie nicht das die Gefängnisse überfüllt sein müssten, wenn Corona-Leugner zwangsläufig verhaftet und mundtot gemacht werden sollen? Wenn es bei Herrn Binder nur darum ging ihn mundtot zu machen, warum kann er hier auf Vimentis kurz nach seiner Verhaftung wieder munter weiterschreiben?
-
April 2020 Kommentar zu
Karfreitag: Jesus stirbt am Kreuz
Ich habe mir das Video angeschaut, verschwendete Zeit.

Ich bin sehr interessiert an Religiosität, ich hatte Phasen wo ich sehr viel gelesen und diskutiert habe. Das grosse Problem von Leuten wie Ihnen ist, das Sie sich nicht in jemanden hineinversetzen können der nicht sowieso schon gläubig ist. Dieser Pfarrer aus dem Video versucht zu erklären, das Wahrheiten die sich einem nicht unbedingt sofort erschliessen nicht zwangsläufig unwahr sind. Für jemanden der nur eine Bestätigung sucht für etwas, was er sowieso schon glaubt/glauben will, ist das sicher ausreichend, aber wenn auch nur jemand der ganzen Sache neutral gegenübersteht reicht das schon nicht mehr.

-