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Negativzinsen

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Negativzinsen​

 

Seit dem Schicksalsjahr 2008 ist klar, dass  Bank-

en, insbesondere die Grossbanken, in vielen Berei-

chen nicht im Interesse unserer Volkswirtschaft,

sond​​ern im Interesse ihrer Shareholder handeln.

 

Das Nationalbankgesetz sagt in Artikel 5:

  • „Die Nationalbank führt die Geld- und Wäh-

        rungspolitik im Gesamtinteresse des Landes.

  • Sie gewährleistet die Preisstabilität.
  • Dabe​​i trägt sie der konjunkturellen Entwick-

       lung Rechnung.“

 

Diese Aufgaben der Schweizerischen Nationalbank

(SNB) werden von den Geschäftsbanken auf brei-

ter Front angegriffen. Sie verlangen, die SNB soll

gegen das Gesetz verstossen,

  • denn sie zeigen keine anderen gangbare
        Wege auf, wie die genannten Ziele verfolgt
        werden können und
  • sie verschweigen, dass keine Massnahme
        aus dem vorgegebenen Katalog kräftig ge-

        nug wirkt, um der Schwemme der EZB ent-

        gegen zu treten.

 

Die Bankiervereinigung stellt fest:

„In einer Gesamtabwägung sind die Bedingungen

für Negativzinsen heute nicht mehr gegeben.“

 

Offensich​​tlich hat die Bankiervereinigung dabei

grosse Teile der Realwirtschaft vergessen und sich

an der Finanzwirtschaft orientiert.

 

Ohne Wechselkurs- und Preisstabilität werden die

Exportwirtschaft schrumpfen, mit günstigem Import

die Preise fallen und die Deflation reichlich Nah-

rung finden.

 

Die Banken wollen mit Geld weiteres Geld verdie-

nen; mit Realwirtschaft hat das wenig zu tun.

 

 

Juli 2019

 


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