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Nationalratswahl 2019; Wie werden die Parteien abschneiden?

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Alle Stimm­be­rech­ti­gen haben sich si­cher auch schon die Frage ge­stellt: "Wie gehen wohl die Wahlen dies­mal aus, so kurz vor dem für die Schweiz und ihre Zu­kunft wich­tigs­ten Ent­scheid in ihrer Ge­schich­te, Rah­men­ver­trag ja oder Nein, Un­ab­hän­gig­keit oder Va­sal­len­staat der EU, Neu­tra­lität?

 

Im Jahre 1991 war die FDP mit 21 % noch die in Prozenten stärkste Partei der Schweiz. Die SVP hingegen schloss von den fünf einflussreichsten Parteien 1991 auf dem zweitletzten Platz ab, vor div. Kleinstparteien. 

 

 ​​​​​​​​​​

Nationalrat​s​-​M​a​n​d​a​t​e​ 1991

 

1. FDP  21,0 %,

2. SPS  18,5 %,

3. CVP  18 %,

4. SVP  11,9 %

5. GPS   6,1 %,  der Rest div. Kleinparteien

 

Die Parteienproportionen änderten sich 2015 wie folgt:

 

1. SVP 29.4 %,

2. SPS 18,8 %,

3. FDP 16,4 %

4. CVP 11,6%

5. GPS   7,1 %, Rest div. Kleinparteien.

 

Quel​​​​​​​​​​lenangabe:

h​t​t​p​:​/​/​w​w​w​.po​li​ti​k-​st​at​.c​h/​​nr​​w2​​015​CH_​de.​h​tm​l​

 ​

Die FDP Schweiz hat als liberale Partei (staatstragend) bis 1917 alle Bundesräte ALLEINE gestellt, was viele in Erstaunen versetzen wird. Die SPS hatte ihren 1. Bundesrat mit Ernst Nobs/ZH von 1941 bis 1951. Infolge des Generalstreiks ist man 2018 endlich zur Einsicht bei der FDP gelangt, dass man die Arbeitnehmerschaft auch in den politischen Entscheidungsprozess einbinden muss, dies unumgänglich ist.

 

Liste der Mitglieder des Schweizerischen Bundesrates

Quelle:

h​​​​​​​ttps://de.wikip​e​d​i​a​.​o​rg/wiki/L​is​te​_d​er​_M​it​gli​ede​r_d​es_​Sch​wei​z​er​i​sche​n_Bu​ndes​r​ate​s​

 

B​e​mer​​ke​ns​wer​t ist, dass die FDP von Platz 1 mit 21 % 2011 inzwischen auf Platz 3 abgerutscht ist, durch die SVP welche 29,4 % erreichte, ist die FDP 2015 an der Spitze abgelöst worden, wovon sie sich bis heute nicht mehr erholte, im Gegenteil. Wie werden nun die Proportionen der kommenden Wahl 2019 ausfallen, was sich sicher die Mehrheit der Stimmberechtigten schon einmal diese Frage gestellt haben. Spätestens aber vor dem Ausfüllen der Stimmzettel muss die Entscheidung fallen, welchen Personen welcher Parteien gebe ich meine Stimme diesmal. Dabei wird ausschlaggebend sein, was die Parteien versprochen, was sie in Wirklichkeit davon erfüllten. Alle die die , haben jetzt die Möglichkeit noch vor der Wahl, eine eigene Einschätzung vorzunehmen und diese - genügend Zivilcourage dazu aufbringen können - diese auch nachfolgend kund zu tun.

Meine Prognose ist, in Anbetracht dessen, dass die FDP sich mit ihrem naturgemäss politischen Gegner der SP, die ja die Abschaffung des Kapitalismus im Parteiprogramm aufgenommen hat -  mehrheitlich im Parlament in Bern gemeinsame Politik betreiben. Dazu gesellte sich auch noch die CVP und die Grünen. Alle zusammen haben sich als eigentliche EU-Turbo-Befürworter geoutet, was allen dreien diesmal Stimmen kosten wird. Die CVP wird davon am stärksten betroffen sein, angesichts des Postauto-Skandals in Frankreich, zu verantworten durch Frau Ex-CVP-BR-Leuthard. Begünstigt wurde dies dadurch, weil Frau Leuthard Parteienfilz betrieben hat, alle massgebenden Posten z.B.umgehend mit CVP-Leuten nach ihrer Wahl besetzte, also erfahrene Spitzen-Fachleute mit CVP-Parteigänger/Inne​​​​​​​​​​n auswechselte, ähnlich wie SPS-Bundesrätin S. Sommaruga. Dies könnte im Wesentlichen beiden zum Verhängnis werden, dass sie diesmal weiter Stimmen verlieren. Die Umwelthysterie hingegen wird der GPS starken Zuwachs bescheren, die CVP wird auf den letzten Platz abrutschen.

 

Deshalb​​​​​​​​​​ lautet meine grobe Einschätzung für 2019 folgendermassen:

 

1.​​​​​​​​​​  SVP 32 %   *

2.  GPS 16 %

3.  SPS 15 %

4.  FDP 12 %

5.  CVP   7 %

6.  EDU   6 %   *

7.  SD     3 %   *

8.  Rest  9 %  Kleinstparteien

 

Von​​​ allen Parteien sprechen sich nur gerade diese (*) drei Parteien GEGEN den EU-Rahmenvertrag, für eine weiterhin souveräne, neutrale Schweiz mit ihrer global einzigartigen DIREKTEN Demokratier aus.

 

Auch​​​​​​​ nicht wahlberechtigte

Ausländer/Innen dürfen an dieser Schätzung sich beteiligen. 

 

Viel Vergnügen.

 

 

 


Kommentare von Lesern zum Artikel

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38%
(16 Stimmen)
Simon Matt sagte September 2019

Im Dezember 1891 wurde Zemp als erster Vertreter der Katholisch-Konservati​ven (der heutigen CVP) in den Bundesrat gewählt. Er war das erste Mitglied der Schweizer Landesregierung, das nicht der bisher allein regierenden liberal-radikalen Fraktion angehörte: https://de.wikipedia.​org/wiki/Josef_Zemp




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50%
(16 Stimmen)
Frank Wagner sagte September 2019

Die SVP verliert im Moment so gut wie überall, nicht nur in den Umfragen, auch in den Kantonsparlamenten. Das ist schon Realitätsverweigerung​.

SVP = 25%

Grüne legen stark zu


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43%
(14 Stimmen)
Emil Huber sagte September 2019

Die SVP "Bergpredigt" lautet doch so:

Schweiz = Paradies
EU = Hölle

Reiche: = Die Guten
Asylanten & Zuwanderer aus der EU = Die Bösen

Damit wäre eigentlich alles für heute gesagt.


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44%
(16 Stimmen)
willi mosimann sagte September 2019

Herr Hottinger, Ihre Einschätzung in Ehren, SVP 34 %,, meine Einschätzung SVP 24%


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44%
(18 Stimmen)
Gilbert Hottinger sagte September 2019

Der frühere CDU-gerne Bundes-Kanzlerkandida​t Merz in einer Befragung in FOCUS:

„Verluste an die AfD treiben mich um“

FOCUS Online: Was genau ist Ihr Ziel?

Merz: Mich bewegt die Tatsache, dass wir in diesem Land in vielerlei Hinsicht einfach nicht gut genug sind. Wenn ich einen Beitrag leisten kann, dass sich das ändert, bin ich dazu bereit.

FOCUS Online: Die Union wird aktuell in Umfragen bei 29 Prozent taxiert. Werte von über 40 Prozent wie in den 90er Jahren sind lange vorbei. Was ist „Trend der Zeit“, und wie hoch ist der Anteil, den die Union selbst hätte steuern können?

Merz: Es ist ein grosses Glück, dass wir in Deutschland wenigstens noch eine grosse Volkspartei haben. In einigen anderen europäischen Ländern ist das längst Geschichte. Ich finde aber nach wie vor, dass das Potenzial für die Union grösser ist als bei weniger als 30 Prozent.

FOCUS Online: Was ist für Sie das Alarmierende?

Merz​: Mich treibt um, dass wir so viele Wähler an die AfD verlieren – bei der Bundestagswahl 2017 war es über eine Million. Das sind nur zu einem kleinen Teil unangenehme rechte Typen. Die meisten sind wertkonservative, liberale Leute, die von der CDU tief enttäuscht sind, weil sie weder Linie noch Führung erkennen. Die erwarten von der CDU einfach mehr.

Können wir dies nicht fast 1 : 1 auf die Schweiz übertragen?

Quelle​:
https://www.focus.​de/politik/deutschlan​d/cdu-politiker-im-fo​cus-online-interview-​merz-fordert-debatte-​ueber-sozialleistunge​n-fuer-migranten-wird​-zu-recht-hinterfragt​_id_11171536.html




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29%
(17 Stimmen)
Karlos Gutier sagte September 2019

Ich befürchte mal, dass viele Wähler den Demagogen der Grünen auf den Leim gehen und diese zum Schaden des Landes auf zweistelligen Prozentzahlen zulegen, ebenso wird die unselige GLP etwas zulegen. Die SP wird, wenn das Land Glück hat, stagnieren, die ungeliebte BDP wird untergehen, die CVP wird etwas verlieren, ebenso die SVP und die FDP.

Es werden 4 Jahre stagnation und sinken des Wohlstandes auf uns zukommen, Europa wird weiter erfolgreich am Untergang arbeiten und stolz darauf sein seine Bürger zu degradieren.


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47%
(17 Stimmen)
Gilbert Hottinger sagte September 2019

Die parteipolitischen Konstellationen in der Schweiz 2019 sehen ich in etwa gleich wie in Deutschland 2019, wo die CDU/CSU Regierungskoalition mit der SPD - schon zum 2. mal vier Jahre hintereinander - allen drei Parteien enorme Verluste eingetragen haben, vor allem sehr stark bei der SPD, die sich jetzt nicht mehr als "Volkspartei" bezeichnen kann, sie ist kurz vor einstellig. Dies eben weil von ihrer "wichi-waschi" Politik viele Parteigänger enttäuscht wurden. Diese wanderten zu den Grünen, insbesondere auch von der CDU/CSU zur AfD ab, was letztere z.B. in Sachsen zur Wähler stärksten Partei katapultierte, für viele ein Schock. Dabei sind wohl sehr viele "Protestwähler", weil sie sich absolut nicht mehr durch CDU/CSU Politik vertreten fühlen. Nach den Lesermeinungen betrachten sehr viele Frau BK-Merkel (CDU) als schuldig, weil sie mehr an ihrem Kanzlerstuhl klebt, als dass sie CDU-Parteipolitik betreibt, ihre Wähler nicht ernst nähme. Viel Frustration, Wut, gar Hass ist hier herauszulesen.

Das​ Gleiche Polittheater passiert doch augenfällig ebenso in der Schweiz, und dies ebenso seit Jahren , z.B. mit dem Zusammengehen von FDP, CVP und der SPS in Parlament und Bundesrat. Rein Machtpolitik verfolgend erreichen sie zusammen eben tatsächlich so Mehrheiten in Parlament und Bundesrat, nur ist das Resultat für deren Parteianhänger ebenso völlig ungeniessbar geworden. Es resultierte weder eine bürgerliche, noch eine erkennbare sozialdemokratische Politik, wovon alle deren Parteigänger/Innen eben nicht zufrieden sein können.

Zum EU-Rahmenvertrag äusserte sich jetzt sogar ein SPS-Bundesrichter sehr kritisch, insbesondere warnt er vom EU-Schiedsgericht. "Heute entscheidet das Bundesgericht selbstständig über die Anwendung von EU-Recht. Dabei habe es den Grundsatz angewendet, «wenn immer möglich» der Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofes (EuGH) zu folgen", wie der ehemalige Aargauer Oberrichter schreibt.

Mit dem Rahmenabkommen ändere sich dies.

Sei die EU mit einem Entscheid des Bundesgerichts zur Anwendung von EU-Recht nicht einverstanden, könnten EU-Beamte den Fall in den Gemischten Ausschuss der Schweiz und der EU bringen. Finde auch dieser keine Lösung, gehe der Fall ans gemeinsame Schiedsgericht. Gemischter Ausschuss und Schiedsgericht gefährdeten aber im institutionellen Abkommen «die Rechtsstaatlichkeit der Entscheidungen des Bundesgerichts».

M​it dem Rahmenabkommen geben wir also unsere eigene Rechtssprechung auf und unterstellen uns dem EU Recht und deren Gerichte. Bemerkens- und vor allem Bedenkenswerte Aussagen dieses SPS-Bundesrichters.

Quellenangabe:


https://www.aargauer​zeitung.ch/kommentare​-aaz/eu-vertrag-aarga​uer-sp-bundesrichter-​warnt-vor-schiedsgeri​cht-134244228







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44%
(18 Stimmen)
Hans Knall sagte September 2019

Meine Voraussage:
Bekennen​de Sozialisten 15%
Heuc​hlerische Sozialisten 20%
Gutm​ensch-Sozialisten 30%​
SVP 30%
Splitterparteien​ 5%


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40%
(15 Stimmen)
Helmut Barner sagte September 2019

Träumen Sie weiter!


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