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Linksextreme Gewalt i.d. Schweiz & Deutschland

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SCHWEIZ
 
 
Rohe linke Ge­walt,
 
ge­dul­d​e​​​​​​​t und
 
noch schöngeredet
 
 
 
Si​​​​​​​​e dro­hen, prü­geln und zer­stören im Namen einer in­to­le­ran­ten Ideo­lo­gie. Den­noch dür­fen Links­ex­treme im Ge­gen­satz zu rech­ten Ge­walt­tätern immer wie­der mit Ver­ständ­nis rech­nen. Warum?

 

«Gewalt in einer neuen Dimension», nennt Zürichs Polizeivorsteher Richard Wolff (al.) das, was am Freitagabend in der Innenstadt geschehen ist, und im Kantonsrat war von einer «neuen Qualität der Eskalation» die Rede. Die Bilanz ist unbestrittenermassen eindrücklich: Sieben verletzte Polizisten, über eine Million Franken Sachschaden, Dutzende schockierte Ladenbesitzer und Kunden. Doch ist das eine «neue Dimension», von der alle überrascht wurden? Zwar mag es «neu» sein, dass die Randalierer Polizisten absichtlich mit Fackeln bewarfen. Die massive Gewalt, welche die Täter aus dem linksextremen Milieu an den Tag legten, ist es nicht.

 

200 Anzeigen, ein Gerichtsfall

 

So wurde ein Polizist am 1. Mai 2012 durch einen gezielten Steinwurf an den Kopf schwer verletzt. Und als im März 2013 vor der Räumung des Binz-Areals Hunderte Aktivisten und Mitläufer randalierend durch die Stadt zogen, wurde eine Polizeipatrouille derart brutal attackiert, dass die Staatsanwaltschaft wegen versuchter schwerer Körperverletzung ermittelte. Daneben gingen bei der Polizei über 200 Anzeigen ein, etwa von Anwohnern, die von den Randalierern mit Steinen beworfen wurden – weil sie es gewagt hatten, zu protestieren.

 

Mehre​​​​​​​​​​​​re hundert Personen haben in der Zürcher Innenstadt randaliert. Die Demonstranten kämpften für mehr Freiraum in der Stadt.

 

Alle Bilder anzeigen

 

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Stru​k​t​u​re​l​​​l​e​ Gewalt

 

Ob Gesellschaft und Politik das Problem ernst nehmen, ist fraglich. Meist verebbt die Empörung schnell, und trotz allem dürfen die Täter immer auf ein gewisses Verständnis hoffen. Denn kämpfen sie nicht für das Gute, also für Freiräume, gegen gierige Banker, rambohafte Polizisten und böse Politiker? Nach dieser Logik hielten linke Kreise Hans Fehr 2011 vor, er sei irgendwie selber schuld – wo man doch auch die Politik der SVP als gewalttätig taxieren könnte. Nach den jüngsten Krawallen ist es ähnlich. So liess sich Politologin Regula Stämpfli im «Blick» über die «strukturelle Gewalt» von Schlipsträgern aus, die ihrer Meinung nach die wahren Schuldigen sind. Andere bezweifeln, dass die Täter politische Motive hatten, oder sie zeigen sich «überrascht» über ein Gewaltpotenzial, das ihnen seit Jahren immer wieder vorgeführt wird, direkt vor der Nase.

«Gewalt von linker Seite wird viel zu viel Verständnis entgegengebracht», sagt der deutsche Extremismus-Forscher Eckhard Jesse, «man relativiert und versucht, die guten Ziele zu sehen.» Bei Rechtsextremen sei das ganz anders, und dies völlig zu Recht. Nur wollten viele nicht sehen, dass es auch bei den Linken ums Eingemachte gehe – den demokratischen Rechtsstaat.

 

NZZ Bericht Lucien Scherrer

 

Bundeshauptstadt Bern mit jahrelanger links/rechts Regierung:

 

Rund um das alternativen Kulturzentrum Reitschule in Bern sind in der Nacht auf Sonntag von Unbekannten mehrere Strassenbarrikaden aufgestellt und teilweise in Brand gesteckt worden.

 

Zehn Polizisten wurden im Mai 2019 bei Krawallen vor der Berner Reitschule verletzt.

Fast Jeder kennt sie die "autonome Reitschule" in Bern, auch z.B. den schwarzen Block, die periodisch am 1. Mai eine Gewaltorgie veranstalten können müssen, weil die Polizei und die Justiz seit Jahren, Jahrzehnten sich als völlig ohnmächtig erweist.

Für mich gibt es überhaupt keine Rechtfertigung irgendwelcher Art, dass man solche Gewaltakte begeht und weiter offensichtlich duldet.

 

Quelle:

htt​​​​ps://www.nzz.ch/pa​n​o​r​ama/bern-krawal​le​n-​vo​r-reitschule​-un​d-p​oli​zisten-ve​rlet​zt-l​d.14​82918

 

 

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Deut​sc​hl​and​:

 

Li​n​​​​​​​​ks​e​​xtreme Gewalt,

die freie Rede ist in grosser Bedrängnis.

 

Linksextreme​​​​​​​​​​​​ bestimmen auch die Politik in Deutschland an der Universität in Hamburg. Und die Verwaltung gibt ihnen auch noch den Raum dazu. Ein Student schildert seine Erlebnisse nach den Vorfällen mit UNI-Proffessor Bernd Lucke, ein ehemaliges Mitglied des Europäischen Parlaments.
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Bernd Lucke ist ein deutscher Ökonom und Politiker. Er ist Professor für Makroökonomie an der Universität Hamburg. 2013 war Lucke massgeblicher Mitbegründer und Bundessprecher der Alternative für Deutschland, für die er 2014 als Spitzenkandidat in das Europäische Parlament einzog. Seine Partei: Liberal-Konservative Reformer Wikipedia.
 
Man sollte die ganze Angelegenheit aber differenziert betrachten. Im Grunde ist es jedoch ein Trauerspiel, dass solche Bekundungen der physischen Gewalt an einer Universität möglich sind bzw. stillschweigend geduldet werden. Andererseits darf man nicht ausser Acht lassen, dass es Politiker bestimmter Parteien gibt, welche genauso denken, sich äussern und keine Scheu haben, dies öffentlich - zum Beispiel bei Demonstrationen - auch kundtun. Endlich nennt jemand diese Linksextremen auch beim Namen. Leider haben diese Extremisten schon längst den Marsch durch die Institutionen vollführt.
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Kommentare von Lesern zum Artikel

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50%
(10 Stimmen)
Hans Knall sagte Vor 19 Tagen

Quizfrage zum Thema „Lösungen finden“: Wer verbreitet solche Texte?

A) 31.10.2019 Zitat:
Überschrift: Wir müssen wieder hassen lernen!
Der Hass, um den es hier geht, ist kein Affekt, kein blosses Feindschaftsgefühl und kein Zerstörungswunsch. Es drückt sich in ihm eine kompromisslose Entschiedenheit aus – zur Verteidigung des Individuums und der Freiheit gegen den Zwang.

[Sie wollen] …die freiheitliche Demokratie durch einen autoritären Staat ersetzen, das haben ihre Vertreter hinreichend deutlich gemacht, und das kann man überall dort, wo sie bereits an der Macht sind, überzeugend studieren. Gegen dieses Vorhaben hilft nur leidenschaftliche Gegenwehr, und wer glaubt, dabei im Register der Leidenschaften auf den Hass verzichten zu können, der irrt.

Wir müssen wieder hassen lernen – und zwar richtig. Und das heisst: nicht jene Menschen, die vermeintlich weniger wert sind als wir – sondern jene, die bestimmen wollen, wer mehr und wer weniger wert ist; die glauben, uns sagen zu dürfen, wie wir leben sollen. Wer glaubt, dass Hass generell von gestern ist, der glaubt auch an die Unumkehrbarkeit der Geschichte und der demokratischen Zivilisierung. Zitat Ende.

Auflösung: ed.rutlukknufdnalhcst​​ued (rückwärts lesen)

B) 1974 Zitat:
Überschrift: "Handreichung zur Sozialistischen Wehrerziehung"
"Die Erziehung zum Hass steht demzufolge nicht im Widerspruch zu den edlen Zielen des Sozialismus. Hass ist die notwendige Konsequenz aus dem Befreiungskampf der Arbeiterbewegung und aus der Tatsache, dass die Errungenschaften der sozialistischen Staatengemeinschaft heute noch durch den Imperialismus aktiv bedroht werden."
Auflösung: kilbupeR ehcsitarkomeD ehcstueD (rückwärts lesen)

Eventuelle Übereinstimmungen sind reiner Zufall…


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80%
(10 Stimmen)
Emil Huber sagte Vor 20 Tagen

Extreme gibt es nicht nur rechts und links sondern auch beim Sport:

Als er den Zug verliess und die Bahnunterführung betrat, seien ihm die drei Männer, die er auf zwischen 20 und 23 Jahre schätzt, entgegengekommen. Einer von ihnen habe einen FCSG-Schal getragen. Er glaube, dass sie direkt vom Match kamen, denn am Samstag spielte der FCSG im Kybunpark gegen den FC Sion

Der 55-Jährige, der wegen einer Hüftoperation an Krücken geht, wollte dem Trio ausweichen. Doch einer von ihnen habe ihn angerempelt. «Ich habe sie dann gefragt, ob sie keinen Respekt haben», so der Mann.

Daraufhin sei die Situation schnell eskaliert. Aus Schubsern wurden Schläge und Fusstritte. «Da ich an Krücken gehe, ging ich schnell zu Boden», so der Mann. Dies habe die Angreifer jedoch nicht davon abgehalten, weiter auf ihn einzutreten. Auch hätten sie ihm die Gehhilfe abgenommen. «Ich habe dann einen der drei zu mir herunter gezogen und ihn bestmöglich als Schutzschild benutzt», erklärt der 55-Jährige. «Rund 30 Mal haben sie auf mich eingeschlagen und getreten.»

https:/​/www.msn.com/de-ch/na​chrichten/vermischtes​/«rund-30-mal-haben-s​ie-auf-mich-eingeschl​agen»/ar-AAJNdsA?li=B​BqfZdU&ocid=iehp#page​=1

Rezept dagegen?



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43%
(14 Stimmen)
Gilbert Hottinger sagte Vor 27 Tagen

Bund publiziert falsche Zahlen zu Ausschaffungen.

Da​s Bundesamt für Statistik stellt die Justiz lascher dar, als sie ist. Korrigieren will es die Panne nicht.

Es gibt nicht nur eine physische Gewalt, es gibt ebenso eine psychische Gewalt, heimtischer und somit gefährlichere Gewalt der Links/Grünen als selbsternannte "Weltverbesserer".


Vor der Volksabstimmung über einen zwingende Landesverweis rechtsstaatlich verurteilter Schwerverbrecher monierten sie, dies würde ja dann auch bei einem verurteilten Dieb (z.B. Apfelklau in Nachbars Garten usw.) betreffen, des gehe gar nicht usw. Heute kommt aus, nämlich dass gerade mal 54 % der welche gemäss dem neuen Ausschaffungsregime zwingend die Ausschaffung nach sich ziehen, eine Ausschaffung nach sich zog, und diese wirklich ausgewiesen worden sind. Erschreckend ist, dann dürfen ja Mörder, Vergewaltiger aus "Härteschutzgründen" tatsächlich auch hier bleiben und so weiter machen wie bisher. Was mit den Opfer und Angehörigen ist, das interessiert die links/güne Wählerschaft offensichtlich nicht, Hauptsache sie können die Täter schützen. Es bleibt die Hoffnung, nämlich dass die Opfer bald auch aus diesen Kreisen kommen werden, welche diesen Täter Schutz ermöglichen, nur da bestünde eine Chance dass sich dies ändert, gerechter wird.

Eine besondere Art verbaler Gewalt ist auch, nämlich dass die Statistiken sich als inhaltlich gefälscht erweisen, ein Skandal, was wiederum auch noch dem Rechtsextremismus erneut Nahrung gibt. Das "Gutmenschentum" erweist sich damit als exakt das Gegenteil.

Schlimm​ ist auch, nämlich dass damit das Vertrauen in die Politik erneut schweren Schaden nimmt beim Stimmbürger.

Quell​enabgabe:

https://​www.tagesanzeiger.ch/​schweiz/standard/bund​-publiziert-falsche-z​ahlen-zu-ausschaffung​en/story/20695516


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47%
(15 Stimmen)
Frank Wagner sagte November 2019

Interessante Info zum Thema „rechtsextreme Gewalt niedriger als Linke Gewalt“:

https://w​ww.tagesschau.de/fakt​enfinder/rechtsextrem​e-gewalt-101.html


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59%
(17 Stimmen)
Hans Knall sagte November 2019

Der Anstieg des Antisemitismus in Deutschland fiel mit der Entscheidung der Bundesregierung zusammen, mehr als eine Million Migranten aus der muslimischen Welt ins Land zu lassen. Die Bundesregierung bestreitet (wie die Schweizer Verwaltung auch), dass die beiden Dinge miteinander verknüpft sind.

Statistiken des Bundesinnenministeriu​ms behaupten beispielsweise, dass 90% der 2018 in Deutschland gemeldeten antisemitischen Hassverbrechen von "rechtsextremen" Personen begangen wurden. Die Umfrage der Universität Bielefeld ergab jedoch, dass 81% der physischen Übergriffe gegen Juden in den letzten 12 Monaten auf muslimische Angreifer zurückzuführen waren.

Die Europäische Agentur für Grundrechte (FRA) stellte fest, dass der größte Teil des Antisemitismus in Europa heute von muslimischen Einwanderern oder von der politischen Linken verübt wird: 30% der antisemitischen Angriffe in Europa in den letzten fünf Jahren wurden "muslimischen Extremisten" und 21% denen mit einer "linken politischen Sichtweise" zugeschrieben, so der Bericht.

Nur 13% der Angriffe wurden denen zugeschrieben, die eine "rechte politische Sichtweise" haben. Eine weitere FRA-Umfrage ergab, dass sechs von zehn Juden, die Opfer eines "gewalttätigen körperlichen Antisemitismus" wurden, die Verbrechen auf "jemanden mit einer muslimischen extremistischen Einstellung" zurückführen.


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54%
(13 Stimmen)
Jürg Wolfensperger sagte November 2019

Es ist wohl nicht von der Hand zu weisen,dass es linke Gruppierung gibt,die sich als Hausbesetzer gjünstigen "Wohnraum" ergattern.Ob sie Rechnungen für Strom und Wasser "begleichen" weiss ich nicht..!..ob sie die besetzten Häuser bei ihrer Räumung jeweils im geordneten Zustand ebenfalls wieder an ihre eigentlichen Besitzer zurückgeben weiss ich auch nicht.Sicher ist,dass sich so eine Gruppe "Mitbürger" kostenloses "Wohnrecht" erheischt,und wenn sie es ganz schlau tun,können sie sich so ein Vermögen ersparen auf Kosten der Allgemeinheit.Es soll ja welche geben,die wurden später Partei-Vorsitzende und Kantonsräte.
Sollten​ die Behörden wieder einmal nicht das erlauben,was sie wollen,hilft oft ein Saubannerzug durch die Strassen Zürichs,Berns oder Basel..!
Eine weiter stille Aufgabe besteht darin,sich als SITTENWÄCHTER aufzuspielen und zumeist rechte Parteien anzugreifen,verbal aber oft auch physisch...!Leider wird das heutzutage still toleriert und ist unterdessen schon beinahe salonfägig geworden.Vorträge,die​ nicht ihn ihr Welt-Denken passen werden gestört oder gar mit Gewalt verhindert.Viel passiert nie..!..es sind gefährliche Anzeichen von Diktatur und einem Terrorr,den jede Diktatur benötigt um den Machterhalt zu gewähren.Was das heisst können Portugal Spanien Griechenland erklären,deren Länder sich nie ganz von den katastrophalen Folgen von Willklür-Herrschaft und Terror, wirtschaftlich erholt haben.Wer nämlich konnte,hat diese Lànder verlassen und dass waren natürlich die Tüchtigen und Intelligenten gut ausgebildeten Eliten dieser Länder...!!..das diese linken Terrorr-Gruppierungen​ hier nach wie vor Narrenfreiheiten haben,die illegal sind und reihenweise Gesetze gebrochen werden, ohne Folgen ist absolut nicht tolerierbar und gefährlich..!!..Mich erstaunt immer wieder,wie die Leute aus dem linken Millieu dann die SVP hervorklauben und dann einer etwas gar künstlichen "Empörung"frönen,wenn​ ein Plakat mal etwas ein bisschen provokativ anprangert..!..Fakten​ sind halt oft schwer zu ertragen..!!


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50%
(12 Stimmen)
jan eberhart sagte November 2019

Von wegen Linkstextreme wenden keine Gewalt gegen Personen an.

Nachdem Baustellen brennen wurde eine Frau von zwei Vermummten verprügelt.

Ich hofe, auch hier wird dies verurteit und die Täter werden streng bestraft. Ebenso die Brandstifter.

Oder​ misst in linken Kreisen mit zwei Ellen?


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56%
(18 Stimmen)
Gilbert Hottinger sagte November 2019

Eine sachliche Kritik dass ich in diesem Blog nur den Linksextremismus, nicht aber den Rechtsextremismus thematisiert hätte, den es ja auch gibt, ist für mich gut nachvollziehbar. Dies hat jedoch gleich drei Gründe.

1. Ist der Rechtsextremismus um ca. 1/4 (noch) kleiner.

2. Der Rechtsextremismus auch einen eigenen Blog rechtfertigt.

3. Drittens in der Geschichte geht gut belegbar der Linksextremismus immer dem Rechtsextremismus voraus.

Erst wenn die Menschen diese beiden Extrempole mehrmals schmerzhaft durch litten haben, kann danach die goldene MITTE entstehen, welche erst dann als wahrhafte DEMOKRATIE bezeichnet werden dürfte. Die bisherige Geschichte ist hier der beste Zeuge auch dafür.

Spartacus in Geschichte und Gegenwart

Den Namen „Spartacus“ dürfte jeder schon einmal gehört haben. Doch wer war eigentlich dieser Spartacus? Einigen wird sicher der römische Sklave und Gladiator Spartacus († 71 v. Ch.) in den Sinn kommen, der in dem nach ihm benannten Aufstand (73-71 v. Chr.) für die Freiheit der Sklaven kämpfte. Doch nicht nur in der Antike stand Spartacus für die Befreiung von Autoritäten, sondern auch in der Gegenwart gilt Spartacus immer noch

„als Symbol für den gerechten Kampf gegen UNTERDRÜCKUNG".

So​​​ wird auch der Spartakus-Bund, der zwischen den beiden Weltkriegen existierte, vielen ein Begriff sein. Dieser Bund wählte bewusst den Namen des Spartakus, da sein Ziel die weltweite Befreiung von der so genannten

„Sklaven​​herrschaf​t des Kapitalismus“

war.​​ Der Spartakus-Bund ging aus der am 15. August 1914 von Rosa Luxemburg gegründeten Spartacus-Gruppe hervor, in der sich die Gegner der sozialdemokratischen Burgfriedenspolitik sammelten. Nachdem Karl Liebknecht die Leitung der Spartakus-Gruppe übernommen hatte, wurde sie am 11. November 1918 in „Spartacus-Bund“ umbenannt. Der Spartacusbund schloss sich der USPD an und ging zum Jahresende 1918 in der neu gegründeten Kommunistischen Partei Deutschlands (KPD) auf.
Ausserdem wird nicht nur die Erhebung der Sklaven 73 v. Chr. unter der Führung des Spartacus als Spartacusaufstand bezeichnet, sondern auch der Januaraufstand von 1918 in Berlin.

1918 stand die Schweiz ebenfalls am Rande des Bürgerkrieges

Hohe​​​ Teuerung, tiefe Löhne, knappe Lebensmittel: Durch den Ersten Weltkrieg gerät die Arbeiterschaft in bittere Not. Im Landesstreik 1918 wehrt sich die Linke lautstark gegen die offenkundige Benachteiligung – und fordert das Bürgertum heraus, bis der Konflikt eskaliert. In der Schweiz hat sich bei den bürgerlichen dann spät - aber erst dann - doch noch die Erkenntnis durchsetzen können, nämlich dass auch die Arbeiterschaft ERNST GENOMMEN werden muss, auch im Bundesrat eine Vertretung haben müsste. Mehrere Forderungen der Arbeiterschaft gingen dann in Erfüllung: Das revidierte Fabrikgesetz legte die 48-Stunden-Woche fest. Und vorgezogene Parlamentswahlen, die erstmals nach dem Proporzsystem erfolgten, brachten im Oktober 1919 den Sozialdemokraten doppelt so viele Sitze wie bis anhin.

Der Linken gelang damit endlich auch Teil des auf breite Partizipation ausgerichteten politischen Systems der Schweiz zu werden. Bis die Arbeiterschaft allerdings auch in die Landesregierung einziehen konnte, wird es noch bis 1943 dauern: Erst dann wählt die Vereinigte Bundesversammlung mit dem Zürcher Ernst Nobs den ersten SP-Vertreter in den Bundesrat.

Die Schweiz löste also damals diese schwierige Thematik noch auf friedliche Weise. Warum denn dies? Meiner Meinung nach weil die Schweiz durch den bereits gelebten Konsens UNSERER EID-GENOSSENSCHAFT SCHWEIZ mittels einem friedlichen Zusammenleben von Deutsch-Schweizern, Französich-Schweizern​​​, Italien-Schweizern und den Rätoromanisch-Schweiz​​​ern" bereits sehr gut eingeübt war.

Von diesem Prinzip her war und ist auch heute die Schweiz - wieder mehr denn je - ein gutes Beispiel, nämlich wie eine EU strategisch & politisch aufgebaut werden müsste, nämlich auf wahrhaftes Granit, und nicht auf Sand. Die Sorgen und Nöte der Bürgerinnen und Bürger müssen endlich von allen Politiker/Innen wieder ernst genommen, keine Politik über deren Köpfe hinweg mehr betrieben werden.

Die Lügen der Bundesräte/Innen:

https://www.youtube.c​om/watch?v=fy579okpzA​M


Denn 1918 stand auch die Schweiz am Rande eines Bürgerkrieges

Die Not der Arbeiterschicht mündete bekanntlich in den Landesstreik 1918. Die Linke wehrte sich lautstark gegen die offenkundige Benachteiligung – und fordert das Bürgertum heraus, bis der Konflikt eskalierte.

"Alles​ wird beständig teurer".

Aber schlimmer als alle tatsächliche Teuerung wirkte jene rücksichtslose industrielle Gewinn-Sucht, schreibt die bürgerlich-liberale Neue Zürcher Zeitung am 28. April 1918.

Es ist ein unmissverständliches Votum gegen das Gebaren jener Schweizer Fabrikanten,

die während des Ersten Weltkriegs kriegswichtige Produkte herstellten, fette Gewinne erwirtschafteten und nicht selten Dividenden von bis zu 25 Prozent den Aktionären ausbezahlten.

Und liebe Leserinnen und Leser, wenn wir jetzt 1918 mit 2019 ersetzen, liegt heute nicht die genau gleiche Problematik wieder vor?

"Weil der Mensch aus der Geschichte NICHTS lernt,
muss diese sich immer wiederholen".

M. Gandhi

Darum erlaube ich mir meine Meinung über die heutige Situation in der Schweiz, in ganz Europa öffentlich zu machen, nämlich dass die SP/Grünen die Arbeiter und Angestellten zunehmend einfach ignorieren, diese gar nicht mehr wirklich vertreten. Genau gleich die Bürgerlichen aus FDP, CVP, BDP die Mittelschicht ignorieren, heute gar verraten. Dies indem BEIDE Lager sich mit dem jeweils politischen Gegner zusammen sich ins gleiche "Politbettchen legen". Beide Lager - heute wie damals - die alltäglichen Sorgen der Menschen nicht mehr wirklich wahrhaben wollen, das eigene Hemd links wie rechts scheint ihnen nämlich schon wieder am Nächsten.



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42%
(19 Stimmen)
Helmut Barner sagte November 2019

Herr Hottinger, Sie wären für mich glaubhaft, wenn Sie gegen Gewalt allgemein aufgerrufen hätten. Aber Gewalt von Rechts scheint Sie nicht zu beunruhigen. Darum: Haut die Linken!

Und nein, ich bin kein Troll.


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50%
(20 Stimmen)
Gilbert Hottinger sagte November 2019

Linke Gewalt wird unterschätzt

Die Sicherheitsbehörden der Schweiz haben die Einschätzung der Bedrohungslage in den vergangenen zehn Jahren revidiert. Der Nachrichtendienst des Bundes (NDB) hält den Linksextremismus für gefährlicher als den Rechtsextremismus.



60 Gewalttaten

Der Nachrichtendienst des Bundes registrierte 60 Gewalttaten von Linksextremen und nur 2 von Rechtsextremen im Jahr 2016.

Im vergangenen Jahr hat er 213 linksextreme Ereignisse erfasst, wovon 60 gewaltsam waren. Dazu gehören vor allem Angriffe auf Polizisten. Rechtsextreme hingegen fielen nur 23 Mal auf, wobei sie zwei Mal Gewalt anwendeten. Es handelte sich um eine Prügelei ohne ideologischen Hintergrund.

In der Schweizer Bevölkerung hingegen ist eine andere Wahrnehmung verbreitet.

Gemäss​ einer repräsentativen ETH-Studie finden 78 Prozent der Leute, dass der Rechtsextremismus stärker bekämpft werden müsse als heute. Aber nur 64 Prozent verlangen mehr Einsatz gegen Linksextreme. Thomas Ferst, Studienleiter und Mitarbeiter des Verteidigungsdepartem​​ents, wundert sich (auch) darüber.

Wenn Sie den Blog aber ganz gelesen hätte, würden Sie sicher festgestellt haben, nämlich dass ich natürlich auch weiss, dass es rechte Gewalttäter leider auch gibt, wenn auch weniger wie oben erwähnt, resp. erklärt von offizieller Seite.

Linksextrem​​e sind gewalttätiger als Rechtsextreme – die Wahrnehmung ist dennoch eine andere in der Bevölkerung:

https​://www.aargauerzeitun​g.ch/schweiz/linksext​reme-sind-gewalttaeti​ger-als-rechtsextreme​-die-wahrnehmung-ist-​dennoch-eine-andere-1​31785311

Im Blog habe ich auch geschrieben:

Man sollte die ganze Angelegenheit aber differenziert betrachten.



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45%
(22 Stimmen)
Frank Wagner sagte November 2019

Am 2. Juni 2019 wurde der Kasseler Regierungspräsident Walter Lübcke von einem Rechtsextremisten erschossen.

Am 9. Oktober 2019 versuchte ein bewaffneter Antisemit und Ausländerhetzer in eine Synagoge einzudringen, um Menschen zu töten. Als er das nicht erreichte tötete er zwei Passanten, und verletzte weitere schwer.

Im Jahr 2018 sind Politiker und Behördenvertreter rund 1250mal Opfer politsich motivierter Straftaten geworden. Aktuell gehen Morddrohungen an die grünen Politiker Cem Özdemir und Claudia Roth durch die Presse.

Am 2. November 2019 beklagt Herr Hottinger die Toleranz gegenüber Linksextremen. Beispiele die er nennt ist ein Fall von Körperverletzung aus dem Jahre 2012 und Randale in Zürich, die Menschen "schockierte".

Was​ wäre ein Blogartikel gewesen, der eine Diskussion wert gewesen wäre? Die Verurteilung politisch motivierter Gewalt von allen Seiten. Dafür hätte Herr Hottinger von mir sogar einen der ganz seltenen "Daumen hochs" bekommen.

Wie kann man nur so voreingenommen sein?


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