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Händeschütteln gehört zu unserer Kultur

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In mei­ner Nach­bar­ge­meinde Ther­wil BL hat die Schul­lei­tung kürz­lich ent­schie­den, dass mus­li­mi­sche Schü­ler ihre weib­li­chen Lehr­per­so­nen nicht mehr mit Hän­de­druck be­grüs­sen müs­sen. Dies aus Re­spekt vor ihrer Re­li­gion, wel­che vor­schreibt, dass ein Mann eine Frau nicht berühren darf, wenn sie nicht seine Ehe­frau ist.

Nach den Diskussionen über den Schwimmunterricht für muslimische Mädchen und dem Kopftuchtragen an Schulen ist nun ein weiteres Thema aufs Tapet gekommen. Eigentlich geht es immer um die gleiche Grundsatzfrage: Wie weit lassen wir jene Werte von anderen Glaubensgruppen zu, welche unseren Werten und unserer Kultur zuwiderlaufen? Seit das Bundesgericht im letzten Jahr entschieden hat, dass ein Kopftuchverbot an einer Schule ein unzumutbarer und unverhältnismässiger Eingriff in die Religionsfreiheit ist, könnte ja auch ein Händedruck einer Lehrerin plötzlich eine Grundrechtsverletzung​ darstellen. Das Bundesgericht hat in seinem Entscheid ausgeführt, dass die Schule vielmehr Toleranz lehren soll, statt Verbote gegenüber religiösen Symbolen auszusprechen. Aber sollen wir mit unserem freiheitlichen Gedankengut und mit unserer grenzenlosen Toleranz intolerante Lebensarten tolerieren? Nein, das sollen wir nicht.

Das Händeschütteln ist ein in vielen westlichen Ländern gängiges Begrüssungsritual. Bereits in der römischen Zeit ist die Tradition des Händeschüttelns bekannt gewesen. Auf vielen römischen Münzen lässt sich das Händeschütteln als Symbol der Eintracht wiederfinden. Es ist ein Ritual, welches auf unseren Werten basiert. Es darf nicht mit Füssen getreten werden. Der Entscheid dieser Schulleitung darf keine Schule machen.


Kommentare von Lesern zum Artikel

Information zur Abschaltung der Kommentarfunktion

Der Verein Vimentis hat sich entschieden, die Kommentarspalte zu den Blogs zu schliessen. In der folgenden Erläuterung erfahren Sie den Grund für diesen Entscheid.

Der Blog, und dazu gehört auch die Kommentarspalte, sind ein wichtiger Teil der Diskussionsplattform von Vimentis. Gleichzeitig sind Werte wie Respekt, Anstand und Akzeptanz für den Verein von grösster Wichtigkeit. Vimentis versucht diese Werte selbst einzuhalten, sowie auch auf der Website zu garantieren.

In der Vergangenheit wurden diese Werte in der Kommentarspalte jedoch regelmässig missachtet, es kam immer wieder zu nicht tolerierbaren Aussagen in den Kommentaren. Das Löschen dieser Kommentare ist heikel und zudem mit grossem Aufwand verbunden, welcher der Verein nicht stemmen kann. Zusätzlich können die Kommentare praktisch anonym verfasst werden, weswegen eine Blockierung der jeweiligen Personen unmöglich wird.

Folglich hat der Verein Vimentis entschlossen, die Kommentarfunktion abzuschalten und nur den Blog stehen zu lassen. Der Blog erlaubt es Personen weiterhin, sich Gehör zu verschaffen, ohne sich hinter einem Pseudonym zu verstecken. Die Änderung sollte die Blog-Plattform qualitative verbessern und all jenen Personen ins Zentrum rücken, welche Interessen an einer sachlichen Diskussion haben, sowie die oben erwähnten Werte respektieren.


25%
(4 Stimmen)
Kurt Meister sagte April 2020

Da war doch ein Thema in den Zeitungen und in aller Munde, dass muslimische Buben ihrer Lehrerin nicht die Hand schütteln wollen aus religiösen Gründen.
2 von 8.7 Mio der Schweizer Bevölkerung.
Nun ist es allen 8.7 Mio geboten nicht die Hände zu schütteln, wegen der Coronapandemie aus gesundheitlichen Gründen.
Da die Schulen geschlossen sind, brauchen diese 2 Buben auch keine Hände der Lehrerin mehr zu schütteln. Und wenn die Schule wieder geöffnet wird, dann können sie das Argument von Religion auf Gesundheit schalten.
Die Zeiten ändern sich.
Und vielleicht auch die Denkweisen?



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0%
(3 Stimmen)
Muhammad Hanel sagte March 2020

https://www.vimentis.​ch/d/dialog/readartic​le/warum-gibt-ein-hoe​flicher-muslim-einer-​frau-nicht-die-hand/


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33%
(9 Stimmen)
Jan Eberhart sagte March 2020

Waren es nicht die Kommunisten, die sich vor "fremden" Einflüssen mit einer Mauer schützten und konsequent Einwanderung regulierten oder verhinderten?

Wer ausländische Arbeiter als "Gastarbeiter" holt mit dem Versprechen, sie würden zurückkehren und dann festellen muss, dass viele bleiben werden, muss sich dann nicht wundern über negative Reaktionen wenn man trojanische Pferde verwendet.


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38%
(8 Stimmen)
Bruno Zoller sagte March 2020

Jetzt soll man gemäss Bund das Händeschütteln unterlassen. Jetzt wird wegen eines ausländischen Virus unsere gesamte Abendländische Kultur das Klo runter gespült. Corona ist offenbar viel effizienter als alle muslimischen Migranten !!!


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88%
(17 Stimmen)
Bruno Zoller sagte May 2016

Gemäss Baselbieter Bildungs-, Kultur- und Sportdirektion (BKSD) dürfen die Lehrer in Therwil nun auf einem Händedruck bestehen. Was auch immer man davon halten will, immerhin gibt es nun eine klare Regel die einzuhalten ist.


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92%
(25 Stimmen)
Mark Schafroth sagte April 2016

Als ehemaliger Auslandschweizer, kann ich nur sagen, man muss sich im Gastland den dortigen Gesetzen und Gepflogenheiten anpassen.Leben und Leben lassen und nicht versuchen mit Gewalt die eigene Religion und ihre Regeln durchzusetzen.Religio​n ist etwas persöhnliches und muss daher nicht von den Personen im Umkreis mitgelebt werden.


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62%
(21 Stimmen)
Bruno Zoller sagte April 2016

Ich habe am Wochenende etwas vernommen, das meine bisherige Meinung zu diesem Fall in seinen Grundfesten erschütterte.
Und zwar stehe im Koran nicht nur, dass Männer keine Frau berühren sollen welche nicht Ihr eigen ist, sondern auch dass wenn man das Gegenüber durch unterlassen gesagter Geste zu verletzen droht, dass man dann die verbotene Geste eben doch durchführen solle.
Das bedeutet dass man das Gegenüber so Respektieren solle, dass man es nicht verletzt.

Falls dies stimmt, rückt das die ganze Sache natürlich in ein anderes Licht. Demnach wären die beiden Brüder eventuell (das kommt dann auf die Lehrerin an) doch verpflichtet gewesen gemäss Koran, der Lehrerin die Hand zu geben. Leider kann ich das nicht überprüfen und werde deshalb in dieser Frage eine neutralere Position einnehmen. Was sagen Sie dazu Herr Hanel? Sie kennen den Koran vermutlich besser als ich...


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23%
(22 Stimmen)
Kurt Guido Meili-Henzi sagte April 2016

Habt ihr noch nicht begriffen, wir sind hier in einer multikulturellen Schweiz, oder multikult Land. Hier Bestimmt nicht das Gesetzt oder eine eine sogenannte Tradition, sonder hier bestimmt der Multikult. Alles klar?




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62%
(26 Stimmen)
Martin Meier sagte April 2016

Da gibt es überhaupt nichts zu Diskutieren, entweder Integrieren ,sei es Händeschütteln ,keine Burka und , Kopfttücher tragen ,dazu das freie Baden !Natürlich auch unsere Gesetze rigoros befolgen ,und das Schweizweit ,sonst Auslieferung !Wirtschaftsflüchtlin​ge gar nicht über die Grenze lassen !Würde halt schon in Griechenland Flugblätter verteilen ,wie man sich in einem andern Land zu benehmen hat !


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81%
(26 Stimmen)
Josef Schlegel sagte April 2016

Ich gratuliere Frau Nationalrätin Elisabeth Schneider-Schneiter zu Ihrer Haltung. Auch der Meinung der Herren Salomon, Schüpbach und Schweizer kann ich nur zustimmen.

Mit ihrer Anpasserei, sei es in der Politik oder Religion, ist die Schweiz auf dem besten Weg dazu, ihre Identität zu verlieren. Immer wieder kommen neue Fälle dazu und unsere obersten Richter geben den Ausländern, die das Gericht anrufen, noch recht. Verständlich, dass sich diese Herren bei der letzten Abstimmung gewehrt haben, da sie ihren Handlungsspielraum eingeengt gesehen haben.

Einerseits wird Kopftuchtragen im Unterricht erlaubt, andererseits wird Schweizer Kindern verboten, mit Edelweisshemden in die Schule zu kommen. Wo führt das noch hin? Wir sind hier in Europa und im Abendland sind andere Religionen und Kulturen zuhause als im Orient.

Wenn sich jemand entschliesst, in die Schweiz zu kommen, hat er sich unseren Gepflogenheiten anzupassen und nicht umgekehrt.


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81%
(21 Stimmen)
mario salomon sagte April 2016

Nun nach meiner Meinung spitzt sich die Lage zu!
Nun wollen sich die Beiden auch noch einbürgern lassen.
Vater ist Iman, aber das ist seine Privatsache, aber scheinbar kein Vorbild
für eine gelungene Integration. Schickt er doch seine Töchter retour nach Syrien!
Der Grund ist laut Medien (Blick und BZ unter anderen) das ihm der Lebensstil in der Schweiz für seine
älteren Töchter seien wieder ins Heimatland Syrien verreist – noch bevor sie in der Schweiz die Schule abschlossen. Dem Imam passen die Schulen und Lehrer hier nicht: «Sie erzählen an den Schulen von ‹Mein Körper gehört mir›.
Es scheint mir da die Töchter in Syrien leben können angebracht das er im Sinne der rekursiven Familien-
Zusammenfü​hrung auch in seine Heimat gehen muss.
Integration ist nciht das wir uns anpassen, auch nicht bitte erwarten das wir unsere Christlichen Werte aufgeben sondern Integration bedeutet man wird ein Teil der Schweiz mit allen ihren Werten.



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23%
(13 Stimmen)
Xaver Baumgartner sagte April 2016

Liebe Frau Elisabeth Schneider-Schneiter.

Lesen Sie bitte den Leserbrief von Paul Hug aus Ziefen der an Sie gerichtet ist. Den sollten Sie sich zu Herzen nehmen!


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(19 Stimmen)
Rudolf Schüpbach sagte April 2016

Es ghet doch nicht in erster Linie um das Händeschütteln. Man kann aus verschiedenen Gründen auf das Händeschütteln verzichten. In diesem Fall der muslimischen Brüder in Therwil geht es um 2 Symbole, 2 Diskriminierungen die wir keinesfalls akzeptieren dürfen: 1. Die Diskriminierung der Frau: Ein (erhabener!) Mann gibt doch so etwas Minderwertigem wie einer Frau die Hand nicht! 2. Aber auch wir Männer werden diskriminiert: Wir (sex-orientierten Männer!) sind so schwach, dass uns eine Frau derart in Erregung, in Ekstase bringen kann, wenn wir sie berühren (auch wenn es nur mit der Hand ist).
Die Frauen sind nicht minderwertig und wir Männer sind nicht dermassen triebgesteuert. Solche Botschaften dürfen wir nicht akzeptieren.



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74%
(19 Stimmen)
Dany Schweizer sagte April 2016

Kann hier Herr Meyer nur recht geben - Die Verweigerung des Händeschüttelns ist nicht eine Toleranzfrage, sondern eine Kultur und Grundsatzfrage:

Zi​tat Meyer -> "Die Weigerung aus Glaubensgründen, einer Frau die Hand zu geben, verletzt einen Wert der westlichen Zivilisation, der ­keinerlei Relativierung duldet: die Gleichberechtigung der Frau – die Quintessenz unserer Freiheit.

Der Islam, den die Hintermänner der Therwiler Schüler vertreten, ist Feind der freien Gesellschaft, zu deren Grundsätzen die Gleichheit der Geschlechter gehört. Der Konflikt um die beiden Schüler ist ein bewusst provozierter Konflikt der Kulturen.

Muss die westliche Kultur der Freiheit, des Fortschritts, des Erfolges Rücksicht ­nehmen auf eine Kultur des Mittelalters, der wissenschaftlichen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Erfolglosigkeit? Muss die schweizerische ­Kultur ein­gehen auf die ­Ansinnen einer Religion, ­deren Quintessenz die Unterdrückung der Frau ist?

....

Ja, es ist an der Zeit, der Impertinenz einer historisch verspäteten Herrschaftsideologie die Grenzen zu zeigen: in der Schule von Therwil, in der Moschee von Basel, in sämtlichen Zentren wahhabi­tischer, salafistischer oder muslimbrüderlicher Agitation.

Und hier noch eine historische Notiz: Im April 1983 schloss der Bundesrat auf Betreiben von Justizminister Rudolf Friedrich die sowjetische Nachrichtenagentur Novosti in Bern. Sie stand im Verdacht der politischen Agitation.

Die religiöse Indoktrination, die Saudi-Arabien für Hunderte Millionen von Dollars über Moscheen, Kindergärten, Schulen und Universtäten in Westeuropa betreibt, ist ebenfalls genau das: politische Agitation."

Hier ist zu Fragen, was ist Toleranz, wer muss oder soll diese haben? Warum muss ein Land wie die CH immer mehr "Rückständisch" werden, in das Relikt der Geschlechtertrennung verfallen? Sind wir so Rückständisch geblieben, dass wir einen solchen Rückschritt zulassen möchten?

Danke Herr Meyer - und ja tatsächlich, es reicht.

http://www​.blick.ch/news/politi​k/fam/frank-a-meyer-e​s-reicht-id4927052.ht​ml


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19%
(21 Stimmen)
Georg Bender sagte April 2016

Der Mensch ist an sich eine Schöpfung! Diese Schöpfung wird von gewissen Menschen, mehrheitlich von Nationalisten und Rechtsradikalen, aus- resp. ausgegrenzt! Der Begriff: "Eigene Bevölkerung" existiert nicht in meinem Denkmuster!

Für mich steht darum die freie, gesetzlich festgelegte Meinungsäusserung, nicht Unwahrheiten, über dem Verdikt der eigenen Befindlichkeit (Respekt), wie es Vimentis vorschreibt! Ich versuche mich jedoch anzupassen, weil ich meine sachliche Meinung, äussern möchte!
In diesem Beispiel ist nicht nur der Mensch welcher die Hand reicht, also die Benimmregeln übernimmt, eine Persönlichkeit! Der Mensch wird erst im Wirtschaftsleben und gegenüber dem Staat, zur Person = einfache Gesellschaft!




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