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FÜR EIN VERBOT VON DIESEL-FAHRZEUGEN

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Endlich for­dert je­mand wegen der sehr mangelhaft funktionierenden Katalysatoren ein Ver­bot der Zu­las­sung wei­te­rer Die­sel-Personenwagen​​​​​​​​​​. Der Vor­stoss kommt vom Ver­kehrs­club der Schweiz (VCS), und ich stelle hier vorerst dessen Text zur Diskussion:

"Die Kritik am Dieselmotor wird immer lauter. Seit Bekanntwerden des VW-Abgasskandals ist vom Saubermann-Image des einstigen Wundermotors kaum was übrig. Denn Umweltorganisationen,​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​ Autoklubs und Regierungen kamen beim Testen alle zum gleichen Schluss: Ein Grossteil moderner Diesel stösst auf der Strasse deutlich mehr schädliche Stickoxide (NOX) aus als gestattet. Einige Autos pusteten bei diesen Real-Driving-Emis­sio​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​n​s​-​T​e​s​t​s​ (RDE) bis zu 25-mal mehr NOX in die Atmosphäre als erlaubt.

Darum fordert der Verkehrs-Club der Schweiz (VCS) einen Zulassungsstopp. «Der Bundesrat soll die Zulassung von neuen Dieselfahrzeugen verbieten – zumindest solange, bis die Hersteller eine ausreichend funktio­nierende Abgasreinigung verbauen», sagt VCS-Präsidentin Evi Allemann (38) zu BLICK. Sie wird nächste Woche einen entsprechenden Vorstoss im Parlament einreich​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​e​n​.​

D​e​r​ VCS rät beim Neuwagenkauf von Selbstzündern ab. «Alternativen gibt es mit Elektro- oder Gasfahrzeugen – auch neue Benziner sind ökologischer als neue Diesler», sagt Allemann.

Bestehende Autos will sie aber nicht aus dem Verkehr ziehen. «Ein namhafter Teil der Emissionen entsteht bei der Herstellung und der Entsorgung. Es wäre kontraproduktiv, wenn jeder Diesel-Fahrer ein neues Auto kaufen würde», erklärt die SP-Nationalrätin." (B​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​l​i​c​k​,​ 24.9.2016)

 

Sind Sie auch für ein Verbot weiterer Diesel-Fahrzeuge, liebe Leserinnen*?​​​​​​​​ Begründen Sie doch bitte Ihre Antwort! Danke.

 

7777 Leserinnen* bis zum 4. September 2019! Das ist der absolute Rekord in diesem Forum. Das Interesse an diesem aktuellen politischen Thema lässt nicht nach. Ich werde Sie deshalb gerne weiter informieren, so, wie man das in einem BLOG eben macht.

(* Männer sind mit gemeint; die maskuline Bezeichnung ist in der femininen ja bereits enthalten.)

 

 

 


Kommentare von Lesern zum Artikel

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29%
(14 Stimmen)
RUDOLF OBERLI sagte November 2016

Frauen im AHV-Alter, die wegen der Luftverschmutzung erkranken, wollen den Bundesrat einklagen, weil dieser zu wenig für den Klimaschutz und die Reduktion des CO2 mache. Ein Urteil in den Niederlanden lässt sie hoffen.

"(...) Der niederländische Staat muss das Klima besser schützen. Dazu hat ihn das Zivilgericht in Den Haag vor einem Jahr verpflichtet. Statt den Treibhausgasausstoss wie politisch beschlossen bis 2020 um 17 Prozent gegenüber 1990 zu senken, muss die Regierung auf Geheiss der Justiz neu 25 Prozent einsparen. Das Verdikt ist ein Sieg für die Stiftung Urgenda sowie knapp 900 Einzelkläger. Sie hatten sich unter anderem auf die niederländische Verfassung berufen, die den Staat verpflichtet, seine Bürger zu schützen und das Land bewohnbar zu halten."

http://ww​​​​​w.tagesanzeiger.c​h​/​s​c​hweiz/standar​d/​Kl​im​ak​ampf-der-​alt​en-​Dam​en/​story​/316​8881​0

Wen​n​ durch zu wenig Massnahmen die beschlossenen Reduktionen nicht erreicht werden, bin ich auch dafür, die Verantwortlichen anzuklagen.

Oder hat ein Leser oder eine Leserin dieses Blogs bessere Vorschläge?


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46%
(13 Stimmen)
Dany Schweizer sagte November 2016

Herr Oberli

Hier vielleicht eine Überlegung, welche Sie auch einmal machen sollten. Bei der Raffinerierung von Erdöl entstehen anteilige Mengen von Stoffen. Verbieten Sie Diesel, dann bleibt dieser Anteil in der Raffinerierung übrig und kann nicht weiter verwendet werden, wird also automatisch zum Abfallprodukt und aus der Menge Erdöl wird nicht mehr volle Energieeffizienz geschöpft.

Sollten​ Sie also die Dieselmenge drastisch senken, bleibt dieser als Abfallstoff übrig.

https://de.​wikipedia.org/wiki/Di​eselkraftstoff
https​://de.wikipedia.org/w​iki/Raffination
http​://www.mennel.net/che​morganstart/2014-11-2​5b.htm

Aber es ist ein übliches Verhalten der "Verbotsdenker", dass man mit einem Verbot etwas sinnvolles macht und daraus einfach ein neues Problem entstehen lässt. Aber aus Ihre Texten kann ich erkennen, dass Sie glauben mit dem Verbot etwas Sinnvolles entwickeln zu können. Die Folgen aber nicht erkennen können oder wollen.

Der Abfallstoff Diesel, der daraus entsteht müsste dann übrigens "verbrannt" werden. Denn diese Menge kann niemand oder kein Land lagern um es nicht zu benutzten. Und in den Boden zurückpumpen können wir es auch nicht. Was möchten Sie denn tatsächlich mit den rund 25% Abfall (Diesel) machen wenn man diesen nicht mittels AdeBlue gereinigt verbrennen und nutzen kann?


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50%
(12 Stimmen)
Dany Schweizer sagte November 2016

Herr Oberli

Wie möchten Sie den Umstieg auf Elektroautos organisieren, wenn man beschliesst die AKW's abzustellen? Glauben Sie tatsächlich, dass Sie ohne AKW's alle Fahrzeuge nur annähernd laden können?

Vielleicht​ sollten Sie mal überlegen, welchen Strombedarf das entwickelt, wenn wir ALLE Fahrzeuge binnen weniger Jahre auf Elektro umstellen. Da man aber heute nicht in der Lage ist die Strommenge in die benötigte Menge hochzufahren, dürfte ein Umstieg auf Elektro keine tatsächliche Alternative sein.

Es ist unumstritten, dass die Technologie von Verbrennungsmotor weg geht in den nächsten Jahrzehnten. Aber Ihr Verbot würde lediglich dem Bürger Schaden, denn die Wenigsten sind in der Lage eine Elektrofahrzeug zu kaufen um dem Verbot zu entsprechen.

Selbs​tverständlich kann man das bereits überverschuldete Volk noch mehr in die Leasingfalle zwingen, aber Fakt bleibt noch immer, woher Sie den Strom beziehen möchten, welchen Sie dann brauchen. Aus Kohlkraft von Deutschland? (diese stellen AKW's ab) - von AKW's aus Frankreich und Italien, welche neue AKW's bauen. Oder gar von Österreich, welche heute Strom grösstenteils aus AKW's bezieht und aus Nachbarländer wie Polen/Ungarn usw.

"Heute sind die Lastwagen dank neuer Gesetze sauber. Die Dreckschleudern sind die Diesel-Personenwagen.​​​ Das zeigen europäische Studien."

Auch diese Aussage stimmt einfach nicht. Nur dank dem VW-Skandal wird nun ein riesen Geschrei gemacht mit dem Diesel. ABer dass die Mogelsoftware in Einsatz gelangt ist, ist nur die Unsinnige Gesetzgebung schuld. Eine simulirte Fahrstrecke die überhaupt nichts mit der Realität zu tun hat. Wenn mittels Mogelsoftware ein Fahrzeug in der Lage ist, die Grenzwerte einzuhalten, ist es auch in der Lage im Fahrbetrieb diese einzuhalten. Aber es ist nicht möglich 2 verschiedene, völlig unterschiedliche Fahreigenschaften mit einer Software zu steuern.

Sollte man endlich einem sinnvollen Fahrbetrieb die Grenzwerte entnehmen, kann man die Software auch auf diesen normalen Fahrbetrieb einstellen.

Und nur so NB Herr Oberlin - Wenn Sie sich ja so gut auskennen im Verbrennungsmotortech​nik, dann sollten Sie auch Wissen, dass ein AdeBlue-Fahrzeug Euro6 heute die Luft sauberer aus dem Auspuff verlässt, als es vom Motor angesaugt wird.

Und dass eine Umstellung aller Fahrzeuge in Euro6 nun eimal nicht binnen 2 Jahren entstehen kann dürfte eine Finanzielle und Logistische Folge sein. Aber schön zu Wissen, dass Sie als (vermutlich Rentner) jedes Jahr ein neues Fahrzeug kaufen können, um immer der neusten Entwicklung zu folgen.

Der Normalbürger kann das kaum. Da heute die meisten FZ im Leasing verkauft werden, dürfte ein Vertrag im Schnitt rund 4 Jahre laufen. Somit ist eine Entwicklungsrotation von 4-6 Jahren zu sehen.

Auch wenn Ihnen der Diesel scheinbar ein expliziter Dorn im Auge ist, dass Sie sich für "Abschaffung" derart einsetzen, wäre es sinnvoll, wenn Sie sich zuerst mit der heutigen Verbrennungstechnolog​ie vertraut machen und überlegen, welche Alternativen möglich sind. Umstieg binnen weniger Jahre auf Elektro ist es bestimmt nicht.



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23%
(13 Stimmen)
RUDOLF OBERLI sagte November 2016

Nach deutschem Vorbild zeigen sich auch Schweizer Städte interessiert an Fahrverboten für Dieselfahrzeuge. Doch das Verkehrsdepartement von Doris Leuthard winkt ab, trotz der Mahnung des Bafu:

"Diese Problematik zeigt sich auch in der Schweiz: «In grossen Städten und entlang stark befahrener Strassen werden die Immissionsgrenzwerte der Jahresmittel von Stickstoffdioxid zum Teil deutlich überschritten», schreibt das Bundesamt für Umwelt (Bafu). Als mögliche Ursache nennt das Bafu den steigenden Anteil an Personenwagen mit Dieselmotor. Tatsächlich liegen Dieselfahrzeuge seit Ende der 90er-Jahre im Trend. 2014 waren 53 Prozent aller verkauften Neuwagen in Europa mit Dieselmotor betrieben. In der Schweiz waren es letztes Jahr 38,9 Prozent (siehe Box). Damit ist insgesamt mehr als jedes vierte Auto ein Diesel."

http://ww​w.tagesanzeiger.ch/sc​hweiz/standard/diesel​autos-in-staedten-une​rwuenscht/story/25459​691

Auch Fahrverbote für Diesel-Fahrzeuge in Städten könnten die Stickstoffoxyde rasch reduzieren helfen; deshalb bin ich auch für diese Massnahme. Wie stehen Sie zu diesem Vorschlag, bitte?


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15%
(13 Stimmen)
RUDOLF OBERLI sagte November 2016

"(sda) In der Schweiz ist der Klimawandel deutlich zu spüren. Seit 1850 stieg die Jahresdurchschnittste​​mperatur hierzulande um 1,8 Grad Celsius – rund doppelt so viel wie im globalen Mittel (etwa 0,85 Grad). Die Folgen zeichnen sich bereits ab: Die Gletscher schwinden, die Schneefallgrenze steigt, es kommt häufiger zu extremen Wetterereignissen wie Hitzewellen, Starkniederschlägen und Hochwassern."

http​​://www.nzz.ch/wissen​s​chaft/klima/klimawa​nd​el-die-schweiz-rea​gie​rt-empfindlich-ld​.126​817

Eine Übersicht über die Folgen für die Schweiz, wenn sich die Klimaerwärmung fortsetzt, hat ein Netzwerk von über siebzig Klimaforschern und -expertinnen sowie vierzig Gutachtern im Bericht «Brennpunkt Klima Schweiz» zusammengestellt. Am 7. November 2016 wurde dieser in Bern präsentiert.

Das Verbot u. a. neuer Dieselfahrzeuge zielt also in die richtige Richtung. Sind Sie auch dieser Meinung?



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14%
(14 Stimmen)
RUDOLF OBERLI sagte November 2016

In Deutschland fordern die "Grünen" sogar, ab 2030 keine Autos mit Benzin- UND Dieselmotoren neu zuzulassen.

ZITAT
Die „Verkehrswende“ sei auch im Interesse der Industrie. Die deutschen Autobauer hätten sich mit dem Festhalten am Verbrennungsmotor in eine Sackgasse manövriert. Bei Elektromobilen hätten Autobauer aus China, Japan und den USA großen Vorsprung. Der Skandal um gefälschte Diesel-Abgaswerte müsse ein „Weckruf“ für die Industrie sein. (...)
ZITAT ENDE

http://www.ta​​​​​gesspiegel.de/pol​i​t​i​k​/keine-diesel​-u​nd​-b​en​zinmotore​n-a​b-2​030​-kr​itik-​an-f​orde​rung​en-n​a​ch-ab​gasfr​eien-​pkw​s/​146​62640.​html
​​
Dies​​e Forderung finde ich absolut wichtig und notwendig. Aber auch in Deutschland sind die ablehnenden Stimmen in den Medien zahlreich. Angeführt werden sie vom "Verband der Automobilindustrie"; er will sich nicht wecken lassen.



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73%
(11 Stimmen)
Ronald Frank sagte October 2016

Einfache CO2 (max. 6g) arme RF Triple Hybrieden, sollen Diesel- und Benzinfafrzeuge ersetzen!


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19%
(16 Stimmen)
RUDOLF OBERLI sagte October 2016

Den Dieselmotor in der heutigen Form wird es im PW in zehn Jahren ohnehin nicht mehr geben. Die Zukunft gehört dem Benzin-Hybrid-Motor und dem Elektroantrieb.

(i​ssuu.com/anzeiger-luz​ern/docs/anzeiger_aus​gabe_40__05.10.2016)


Das spricht aber nicht dagegen, neue Diesel-Fahrzeuge in der heutigen Bauart ab sofort nicht mehr zuzulassen.


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14%
(14 Stimmen)
RUDOLF OBERLI sagte October 2016

Die Schweiz hat bereits Ende 2015 Diesel-Fahrzeuge verboten: Mit einem Zulassungsverbot für VW-Dieselfahrzeuge soll verhindert werden, dass Fahrzeuge mit manipulierten Abgas-Werten auf Schweizer Strassen fahren.

Mehr hier, unter dem Titel "Schweiz verhängt Zulassungsverbot für VW-Dieselautos":
(nz​​​z.ch/wi​rtschaft/sc​h​w​eiz-verh​aengt-zu​la​ss​ungsverbo​t-fue​r-v​w-d​ieselautos​-1​.186​2331​6)



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23%
(13 Stimmen)
RUDOLF OBERLI sagte September 2016

Mit dem Verbot würde immer weniger Diesel benötigt und die Luftverschmutzung in der Schweiz verringert.

Es gibt aber auch stark schwefelhaltigen Diesel, der in der Schweiz nicht verkauft werden darf und in der Schweiz deshalb die Luft nicht vergiftet. Solchen Treibstoff liefern Schweizer Rohstoffhändler nach Afrika – und dies auf Kosten der Gesundheit der dortigen Bevölkerung.

"Die Zahlen sind erdrückend. Rund 3,7 Millionen Menschen sterben pro Jahr an Luftverschmutzung, schätzt die Weltgesundheitsorgani​sation (WHO). Laut Angaben der Umweltorganisation ICCT, die den VW-Dieselskandal ins Rollen brachte, starben 2005 allein 242'000 Menschen an den Folgen von Autoabgasen. Am stärksten betroffen sind Entwicklungs- und Schwellenländer, da dort die Grenzwerte für Schadstoffe wie Schwefel und Feinstaub viel höher sind als in den Industrienationen. Was aus Schweizer Optik weit weg erscheinen mag, ändert sich schlagartig, wer die neuste Rohstoffstudie der Nichtregierungsorgani​sation (NGO) Public Eye, ehemals Erklärung von Bern, zum Nennwert nimmt. Das 164-seitige Papier zeigt detailliert auf, wie Schweizer Rohstoffhändler stark schwefelhaltiges Benzin und stark schwefelhaltigen Diesel nach Afrika liefern – und dies auf Kosten der dortigen Bevölkerung."

Mehr​ hier, unter dem Titel "Schweizer Rohstoffhändler verkaufen Dreck-Diesel in Afrika":
(tagesanzei​ger.ch/wirtschaft/unt​ernehmen-und-konjunkt​ur/das-geschaeft-mit-​dem-dreckigen-diesel/​story/25296426)


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75%
(16 Stimmen)
Dany Schweizer sagte September 2016

Herr Oberli

Verbieten Sie doch Dieselmotoren. daraus folgt:

- Umstieg auf Benzinmotoren, inkl. aller Baumaschinen, Traktoren, Generatoren usw.
- höhere Energiekosten für die Herstellung
- grosse Verschwendung von fossilem Brennstoff. Bei Herstellung von Benzin entsteht als "Abfallprodukt" der Diesel, Heizöle (welches übrigens heute das gleiche Produkt ist, lediglich durch Farbe im Unterschied)
- Pfahlbauerzustände in der Schweiz in Versorgung. Sie dürfen dann mit Leiterwagen alle Ihre täglichen Dinge an der Grenze abholen, oder ein x-faches an PW-fahrten erzeugen um es zu holen.

usw.

Ein​e solche Forderung ist unsinnig - völlig Weltfremd und nie umsetzbar. Zumal Ihr Verbot kaum 0,00001% ausmacht. Effizienter wäre, wenn man mittels sog. Abkommen die schon tausende bestehen, endlich sich auf das Wesentliche beschränken würde. All die Abkommen/Verreine usw. Weltweit nützen absolut nichts, wenn in Afrika immer noch eine Abgasverordnung herrscht die ein 100faches an Schwefel zulässt.

Klar könnte man nun sagen, dass man diesen nicht herstellen soll. Das werden wir jedoch nie erreichen und schon gar nicht freiwillig. Somit sollte man halt die Nachfrage reduzieren (mittels weiterer Grenzwerten WELTWEIT) und somit das Angebot so generieren, dass es der Nachfrage entspricht. Solange aber in Arfika Grenzwerte bestehen die vor 50 Jahre bei uns geherrscht haben, wird sich nichts ändern. Schwefel muss mittels Mehraufwand aus dem Treibstoff entfernt werden und freiwillig werden kaum ALLE Hersteller von Benzin diesen Mehraufwand betreiben. Solange aber nur EINER dieser Hersteller diesen Mehraufwand nicht betreibt, wird Afrika weiterhin mit Schwefel fahren.


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75%
(16 Stimmen)
Dany Schweizer sagte September 2016

Wie üblich wird einmal mehr vom falschen Ansatz ausgegangen. Dazu kommt, dass mit falschen Aussagen und Behauptungen gearbeitet wird.

- Nicht die gelogene Software ist das Problem, sondern die hirnlosen Vorlagen, auf welcher ein Fahrbetrieb basieren soll oder muss. Wenn ja mittels Software die Richtwerte eingehalten werden können, dann wäre das auch mit Software möglich im effektiven Fahrbetrieb.

Aber solange man mit einer Basis vom Fahrbetrieb ausgeht, welcher unsinnig ist und in keinem Verhältnis der Realtität. Scheinbar ist es ja möglich in diesem unsinnigen Fahrbetrieb die Richtwerte einzuhalten. Würde man also die Fahrbetriebe so einstellen oder vorgeben, welche der Realtität entsprechen, könnte das mittels Software auch so generiert werden.

- Grundlage ist jedoch, dass heutige Fahrzeug nur noch ein minimum an Schadstoffen ausstossen, welches noch einigen Jahren der Fall war. Zu behaupten, dass man nichts oder zuwenig (zuwenig kann man immer) täte ist also falsch.

- Staubsäcke, welche hier beschrieben werden. Erstens ist das auch nur nötig, weil man immer noch unsinnigere Regeln aufstellt, statt sich auf das Wesentliche zu konzentrieren. Nur so nebenbei.... im LKW befindent sich auch ein Dieselmotor, welcher Euroklassen von 5 und 6 problemlos erreichen, auch ohne Staubsack. Dazu ist heute bewiesen, dass ein Euro6 mit Adeblue weniger Abgase ausstösst als er ansaugt. Somit reinigt er die Luft sogar.... alles ohne Staubsack und lediglich mit chemischer Umwandlung von Urin.

Die Gesetze von PW und LKW sind nicht unterschiedlich Herr Oberli (das mal Nebenbei) - Die Abgasnormen gelten für Dieselmotoren und nicht für LKW oder PW. Dass der LKW-Diesel heute in der profitableren Lage ist, liegt einzig und allein daran, dass die Motoren und deren Volumen massiv grösser ist und die Verbrennungstemparatu​ren tiefer sind als beim Kleindiesel. Würden unsere Nutzer sich auf normale Leistungsnutzung begrenzen, normale Leistung von einem PW erwarten, dann müsste die Verbrennungstemparatu​r nicht derart hoch sein um die hohen Leistungen zu erzielen.

Hohe Verbrennungstemp. erzeugen einen hohen Schadstoff - kleine Motoren mit hoher Leistung müssen hohen Verbrennung erzeugen, ergo wiederum hohe Schadstoffe. Hierzu wäre es vielleicht sinnvoll sich einmal mit einem Verbrennungsmotor auseinander zu setzen und die chem. Zustände zu lernen, statt hier Behauptungen zu erstellen.

Auch die Aussage, dass Diesel ineffizienter seien ist völlig falsch. Die Energieeffizienz eines Dieselmotors ist um ein vielfaches höher als beim Benziner (auch hierzu vielleicht Wissen aneignen). Mehr Treibstoff heisst höhere Ineffizienz, dazu noch die Herstellung von Benzin, welches massiv mehr Energie verbraucht als beim Diesel (Raffineriestruktur vielleicht einmal studieren und deren Herstellungsprozesse)​


Die sog. Staubpartikel sind beim Benziern um ein vielfacher kleiner und heute in der Messung nicht erfasst. Bei Diesel je höher die Verbrennung ist, umso feiner wird der Staubpartikel und ergo auch nicht mehr messbar oder nicht erfasst. Und genau da liegt die Krukks beim Kleindiesel (PW) - hohe Verbrennung hohe Staubpartikelanteile.​ Diese sind aber beim Benziner schon lange und seit jeher so, und niemand misst das oder bemängelt es.

Je feiner ein Staubpartikel ist, umso schneller und effizienter kann dieser in die Organe gelangen... hierzu studieren Sie bitte die im Netz befindlichen Studien.

Aber es ist immer wieder schön zu lesen, mit welchem sog. Fachwissen sich hier einige eine Meinung bilden.


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69%
(13 Stimmen)
Werner Nabulon sagte September 2016

Ich bin dagegen, also ein Nein.
Diese Forderung ist? Schwachsinnig? Weiss nicht? Nach Fukushima zelebrierte Grün, Links, Mitte, nach diesem Medien Hipe den Atomkraftausstieg.
Ist ja nicht das erste Mal, dass Versprechungen gemacht werden, zum Beispiel waren es damals in den 70ger Jahren diese damaligen? Alternativen? Heutige Grüne oder die Kinder dieser Babyboomer, welche einerseits den Strom proklamierten, anderseits für den KKW Strom Ausstieg skandierten, selber zu faul zum Arbeiten waren, die ärgsten alten Dreckschleudern fuhren. Hauptsache man kann sich wichtig machen, der Arbeitenden Bevölkerung das Geld aus der Tasche ziehen, auf deren Kosten leben. Das ist Grün.
2011 wurden wieder Versprechungen gemacht, wenn man Solar- oder Windanlagen aufstellen will, gäbe es einfache Bauverfahren. Wenn man 1000m2 Solarpanelen aufstellen will, sind die 10m2 die man ohne Baueingabe aufstellen darf, lächerlich.
Übrigens​ ist es auch lächerlich mit diesen Diesel Partikel Staubfiltern (Staubsäcken) an den Fahrzeugen, die sich immer wieder selber ausbrennen, reinigen, und dabei einen Gigantischen Schadstoff ausstoss haben.
Gleiches mit dem Stop and Go, Automatischer Motorabschaltung, was der Umwelt mehr schadet wie nutzt. Wurde aber von geneigten PolitikerInnen aus Links Grünem Lager gefordert, ist bei Neuwagen ein Muss. Staubsäcke übrigens auch.
Man Initiiert als PolitikerInn etwas, wo von man technisch keine Ahnung hat, nimmt Werbefritzen mit an Bord, gaukelt den Konsumenten vor, zur Beruhigung, dass man diese Neue Technik benutzen könne, ohne dass man den Planeten tötet. Die Investieren extra in diese Neue Technik, wollen Gutes tun, mit dem Erfolg, dass genau diese Kreise welche das gefordert haben nun diesen willigen MitbürgerInnen in den Rücken fallen.
Von da her könnte man die ganze Übung einer Frau Evi Allemann und dem VCS als Schwachsinnig bezeichnen, weiss aber nicht ob man das so sagen schreiben darf.
Wenn man neue Wege gehen will, EL Fahrzeuge, sollte man einmal die Grundlage, genügen EL Strom schaffen. Auf Züridütsch „mal’s Hirni ihschalte, bevor mehr politischi Vorstöss macht“.



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22%
(18 Stimmen)
RUDOLF OBERLI sagte September 2016

Vor ein paar Jahren bliesen Camions noch viel mehr giftige Stickoxide in die Atemluft, als es die Grenzwerte zuliessen.

Heute sind die Lastwagen dank neuer Gesetze sauber. Die Dreckschleudern sind die Diesel-Personenwagen.​​ Das zeigen europäische Studien.

(zdf.de/f​​rontal-21/dreckschle​u​der-diesel-pkw-schm​ut​ziger-als-lastwage​n-4​2978936.html)


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