Umwelt, Klima, Energie > Ökologie, Klimaschutz,

FÜR EIN VERBOT VON DIESEL-FAHRZEUGEN

Artikel weiterempfehlen

Stimmen Sie dem Artikel zu?
Melden Sie sich an und bewerten Sie diesen Artikel!

Endlich for­dert je­mand wegen der sehr mangelhaft funktionierenden Katalysatoren ein Ver­bot der Zu­las­sung wei­te­rer Die­sel-Personenwagen​​​​​​​​​​​​​​​​. Der Vor­stoss kommt vom Ver­kehrs­club der Schweiz (VCS), und ich stelle hier vorerst dessen Text zur Diskussion:

"Die Kritik am Dieselmotor wird immer lauter. Seit Bekanntwerden des VW-Abgasskandals ist vom Saubermann-Image des einstigen Wundermotors kaum was übrig. Denn Umweltorganisationen,​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​ Autoklubs und Regierungen kamen beim Testen alle zum gleichen Schluss: Ein Grossteil moderner Diesel stösst auf der Strasse deutlich mehr schädliche Stickoxide (NOX) aus als gestattet. Einige Autos pusteten bei diesen Real-Driving-Emis­sio​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​n​s​-​​T​​e​​s​​t​​s​​ (RDE) bis zu 25-mal mehr NOX in die Atmosphäre als erlaubt.

Darum fordert der Verkehrs-Club der Schweiz (VCS) einen Zulassungsstopp. «Der Bundesrat soll die Zulassung von neuen Dieselfahrzeugen verbieten – zumindest solange, bis die Hersteller eine ausreichend funktio­nierende Abgasreinigung verbauen», sagt VCS-Präsidentin Evi Allemann (38) zu BLICK. Sie wird nächste Woche einen entsprechenden Vorstoss im Parlament einreich​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​e​n​.​

D​e​​r​​ VCS rät beim Neuwagenkauf von Selbstzündern ab. «Alternativen gibt es mit Elektro- oder Gasfahrzeugen – auch neue Benziner sind ökologischer als neue Diesler», sagt Allemann.

Bestehende Autos will sie aber nicht aus dem Verkehr ziehen. «Ein namhafter Teil der Emissionen entsteht bei der Herstellung und der Entsorgung. Es wäre kontraproduktiv, wenn jeder Diesel-Fahrer ein neues Auto kaufen würde», erklärt die SP-Nationalrätin." (B​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​​l​i​c​​k​​,​​ 24.9.2016)

 

Sind Sie auch für ein Verbot weiterer Diesel-Fahrzeuge, liebe Leserinnen*?​​​​​​​​ Begründen Sie doch bitte Ihre Antwort! Danke.

 

––––––––––––​​​​​–––––––––––––––––​–​–​–​–​––––––––––––

5.​ April 2020

10000 Leserinnen* bis zum 5. April 2020! Das ist der absolute Rekord in diesem Forum. Das Interesse an diesem aktuellen politischen Thema lässt nicht nach. Ich werde Sie deshalb gerne weiter informieren, so, wie man das in einem BLOG eben macht. (* Männer sind mit gemeint; die maskuline Bezeichnung ist in der femininen ja bereits enthalten.)

–––––––––​​​​​–––––––––––––––––​–​–​–​–​–––––––––––––​––​

1​9.​ Juni 2020

Bereits 11000 Leserinnen* hat dieser aktuelle Blog bis heute! Das ist der absolute Rekord in diesem Forum. Alle meine Blogs haben bis heute zusammen 325 000 Aufrufe erreicht ...

–––––––––––––––––​​​​​–––––––––––––––––​–​–​–​–​–––––––

13. Juli 2020

Warum gibt mittlerweile in so vielen Städten Deutschlands ein Fahrverbot für Diesel-Fahrzeuge?

Wei​​​​l die Deutsche Umwelthilfe (DUH) 38 Städte eingeklagt hat, weil sie die EU-Grenzwerte für Stickstoffdioxid (NO2) seit Jahren überschreiten. Sie wurden durch die Gerichte gezwungen, Fahrverbote für Diesel-Fahrzeuge auszusprechen.

Bereit​​​​s seit 2010 gilt ein Grenzwert von 40 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft für NO2. Beim NO2 handelt es sich um ein ätzendes Reizgas, das besonders für Menschen mit Atemwegserkrankungen oder Allergien gesundheitsschädlich ist. Der Grenzwert von 40 Mikrogramm stammt von der EU, die sich dabei an Empfehlungen der Weltgesundheitsorgani​​​​sation WHO orientiert hat.

Es musste also etwas getan werden, um die Gesundheit der Bewohnerinnen* zu schützen. Der Strassenverkehr und dort insbesondere die Diesel-Fahrzeuge zählen zu den höchsten Emittenten von Stickoxiden. Die DUH sieht deshalb in Dieselfahrverboten die beste Möglichkeit, möglichst schnell die erlaubten Werte zu erreichen. Die Betonung liegt dabei auch auf möglichst schnell, denn genau das sieht das EU-Recht vor. Mit den geplanten "Massnahmen" vieler Städte würde es nochmals mehrere Jahre dauern, um die vorgeschriebenen Werte zu erreichen.

Die letzte Diesel-Klage wurde in Fürth gewonnen – am 13. Juli 2020. In der Schweiz hört man nichts von solchen Klagen gegen die Städte. Wie lange noch? 

Mehr hier:

https://hahn-re​​​​chtsanwaelte.de/ab​g​a​s​skandal/diesel-​fa​hr​ve​rbote-staedt​e-l​ist​e/

–––––––––​––––​––––​​–––​––––––​–––––​–––––​––​––​–––​––

3. September 2020

Das ist mein erster Blog, der seit Beginn bis heute 12000 Leserinnen* erreicht hat. Alle meine Blogs haben heute zusammen bereits 380000 Aufrufe. Die monatlichen Aufrufe sind von 2000 im August 2019 steil auf 26000 im August 2020 angestiegen.

––––––––​​​–––––––––​–––​–––––​–​–​–––––––––––​––​––​––​–

 


Kommentare von Lesern zum Artikel

Information zur Abschaltung der Kommentarfunktion

Der Verein Vimentis hat sich entschieden, die Kommentarspalte zu den Blogs zu schliessen. In der folgenden Erläuterung erfahren Sie den Grund für diesen Entscheid.

Der Blog, und dazu gehört auch die Kommentarspalte, sind ein wichtiger Teil der Diskussionsplattform von Vimentis. Gleichzeitig sind Werte wie Respekt, Anstand und Akzeptanz für den Verein von grösster Wichtigkeit. Vimentis versucht diese Werte selbst einzuhalten, sowie auch auf der Website zu garantieren.

In der Vergangenheit wurden diese Werte in der Kommentarspalte jedoch regelmässig missachtet, es kam immer wieder zu nicht tolerierbaren Aussagen in den Kommentaren. Das Löschen dieser Kommentare ist heikel und zudem mit grossem Aufwand verbunden, welcher der Verein nicht stemmen kann. Zusätzlich können die Kommentare praktisch anonym verfasst werden, weswegen eine Blockierung der jeweiligen Personen unmöglich wird.

Folglich hat der Verein Vimentis entschlossen, die Kommentarfunktion abzuschalten und nur den Blog stehen zu lassen. Der Blog erlaubt es Personen weiterhin, sich Gehör zu verschaffen, ohne sich hinter einem Pseudonym zu verstecken. Die Änderung sollte die Blog-Plattform qualitative verbessern und all jenen Personen ins Zentrum rücken, welche Interessen an einer sachlichen Diskussion haben, sowie die oben erwähnten Werte respektieren.


20%
(10 Stimmen)
RUDOLF OBERLI sagte December 2016

14. Dezember 2016: Der Kassensturz deckt auf, dass die Autobauer, die Katalysatoren bei Diesel-Personenwagen in bestimmten Situationen absichtlich ausschalten lassen. Die Testergebnisse sind dann weit über den erlaubten Werten. Es geht also auch hier um Betrug, wie beim VW-Skandal, um ein Offizialdelikt, das ebenfalls verfolgt werden MUSS.

http://www.s​​rf.ch/news/schweiz/s​o​-tricksen-autobauer​-b​ei-der-abgasreinig​ung​

NOx ist ein tödliches Gift, das wir einatmen müssen, ob wir wollen oder nicht. Es führt in der Schweiz jährlich zu 3000 vorzeitigen Todesfällen.



Verstoss melden
Ihre Meinung dazu?
Melden Sie sich an und bewerten Sie diesen Kommentar!

18%
(11 Stimmen)
RUDOLF OBERLI sagte December 2016

Dieser Vorschlag spricht sich vor allem gegen die Inbetriebnahme neuer Diesel-Personenwagen aus. Weshalb?

Das steht in meinem Blogtext:

"(...) Ein Grossteil moderner Diesel stösst auf der Strasse deutlich mehr schädliche Stickoxide (NOX) aus als gestattet. Einige Autos pusteten bei diesen Real-Driving-Emis­sio​​​​​​​​​​​​​​ns-Tests​ (RDE) bis zu 25-mal mehr NOX in die Atmosphäre als erlaubt."

Für dieselbetriebene Maschinen fehlen solche Tests offenbar noch. Vielleicht kann da jemand weiterhelfen.


Verstoss melden
Ihre Meinung dazu?
Melden Sie sich an und bewerten Sie diesen Kommentar!



33%
(9 Stimmen)
Emil Huber sagte December 2016

Man sollte sich einmal beim VW-Abgasskandal fragen ob dieser nicht in Wirklichkeit einem Handelskrieg dient wo eine Unternehmen das Produkt eines anderen schlecht macht um Marktanteile zu gewinnen.

Die Benziner sind vielleicht auch nicht so sauber wie versprochen, man denke nur an das krebserregende Benzol welches das Benzin enthält um die Klopffestigkeit zu erhöhen. Der Katalysator wirkt auch erst ab einer gewissen Aufwärmzeit.

Sie wollen die Dieselmotoren verbieten und wie sieht es denn da mit den vielen ausländischen Lastwagen welche durch die Schweiz karren aus? Oft haben diese gar schwere Sicherheitsmängel wie defekte Bremsen, abgefahrene Reifen glauben sie die lassen sich von Ihnen bestimmen?
Wenn Sie was gutes für die Umwelt tun wollen sollten Sie besser Laubbläser, Benzinrasenmäher etc. verbieten, denn früher ging es auch ohne diese technische Spielereien mit ihren unnötigen Emissionen.


Verstoss melden
Ihre Meinung dazu?
Melden Sie sich an und bewerten Sie diesen Kommentar!

27%
(11 Stimmen)
RUDOLF OBERLI sagte December 2016

Bis bessere Antriebe entwickelt worden sind, sollten neu nur noch Fahrzeuge, die mit Gas oder Benzin betrieben werden, neu angeschafft werden – sofern man glaubt, nicht auf ein Auto verzichten zu können ...

Oder haben Sie bessere Vorschläge?



Verstoss melden
Ihre Meinung dazu?
Melden Sie sich an und bewerten Sie diesen Kommentar!

27%
(11 Stimmen)
RUDOLF OBERLI sagte December 2016

Offenbar liegt der Schadstoffausstoss auch bei Diesel-Fahrzeugen in der Landwirtschaft über dem Grenzwert.

"Fahrze​uge der Landwirtschaft und Maschinen als Luftschadstoffquellen​

Maschinen und Geräte sowie landwirtschaftliche Fahrzeuge haben einen hohen Dieselanteil. Sie stossen vor allem Stickoxide und Partikel aus. Die Luftschadstoffemissio​nen werden wegen verschärfter Abgasvorschriften in Zukunft abnehmen."

http://​www.bafu.admin.ch/luf​t/13793/14817/14892/i​ndex.html?lang=de

​Vom BAFU sehr nett formuliert. Oder was sagen Sie dazu?


Verstoss melden
Ihre Meinung dazu?
Melden Sie sich an und bewerten Sie diesen Kommentar!

47%
(15 Stimmen)
Elsi D. Stutz sagte November 2016

Herr Oberlin

Der "Kantöndligeist" ist in dieser Sache nun wirklich fehlt am Platz! Selbst wenn wir Schweizer morgen beschliessen würden, dass übermorgen kein Dieselfahrzeug mehr Treibstoff bekommt, ändert das an der globalen Luftverschmutzung noch lange Zeit, rein gar Nichts!
Ich weiss echt nicht was Sie (als neoliberaler Weltbürger) sich von dieser Pflästerlipolitik versprechen, den man muss schon das globale Ausmass sehen um wirksame Massnahmen zu ergreifen und nicht meinen, man könnte mit einem Willkürlichen Verbot irgendwas erreichen. Nur weil Sie zufällig einen Bericht über "Frauen im AHV-Alter, die wegen der Luftverschmutzung erkranken, " gelesen haben. Was im übrigen sehr schwer zu beweisen sein dürfte und wohl kaum die Folge des heutigen Co2 Ausstosses in der Schweiz, sondern eher von vor 20 Jahren sein dürfte.

Wir haben in der Schweiz bereits sehr umfassende und weitgreifende Vorgaben, wie z.B. Partikelfilter, die durchaus greifen, greifen müssen! Vielleicht noch nicht bei jedem Bergbauern und seinem Traktor, aber in der Bau- und Transportbranche schon seit mehreren Jahren.

Das alles ist aber nur ein Tropfen auf den heissen Stein, wenn man den globalen Dieselverbrauch insb. in der Schifffahrt sich mal vor Augen hält. Und unsere Dreckschleudern aus den 80ern, kurven heute noch in Afrika und Lateinamerika herum, wir haben sie nicht verschrottet sondern exportiert, inkl. dem Dreck den sie weiter munter in die Luft verpuffen, einfach am anderen Ende der Welt.
Wollen Sie den Afrikanern (weissen wie nicht so weissen) ihre Dreckschleudern verbieten?
Viel Spass dabei, die werden Ihnen ja was husten!


Verstoss melden
Ihre Meinung dazu?
Melden Sie sich an und bewerten Sie diesen Kommentar!

29%
(14 Stimmen)
RUDOLF OBERLI sagte November 2016

Frauen im AHV-Alter, die wegen der Luftverschmutzung erkranken, wollen den Bundesrat einklagen, weil dieser zu wenig für den Klimaschutz und die Reduktion des CO2 mache. Ein Urteil in den Niederlanden lässt sie hoffen.

"(...) Der niederländische Staat muss das Klima besser schützen. Dazu hat ihn das Zivilgericht in Den Haag vor einem Jahr verpflichtet. Statt den Treibhausgasausstoss wie politisch beschlossen bis 2020 um 17 Prozent gegenüber 1990 zu senken, muss die Regierung auf Geheiss der Justiz neu 25 Prozent einsparen. Das Verdikt ist ein Sieg für die Stiftung Urgenda sowie knapp 900 Einzelkläger. Sie hatten sich unter anderem auf die niederländische Verfassung berufen, die den Staat verpflichtet, seine Bürger zu schützen und das Land bewohnbar zu halten."

http://ww​​​​​w.tagesanzeiger.c​h​/​s​c​hweiz/standar​d/​Kl​im​ak​ampf-der-​alt​en-​Dam​en/​story​/316​8881​0

Wen​n​ durch zu wenig Massnahmen die beschlossenen Reduktionen nicht erreicht werden, bin ich auch dafür, die Verantwortlichen anzuklagen.

Oder hat ein Leser oder eine Leserin dieses Blogs bessere Vorschläge?


Verstoss melden
Ihre Meinung dazu?
Melden Sie sich an und bewerten Sie diesen Kommentar!

46%
(13 Stimmen)
Dany Schweizer sagte November 2016

Herr Oberli

Hier vielleicht eine Überlegung, welche Sie auch einmal machen sollten. Bei der Raffinerierung von Erdöl entstehen anteilige Mengen von Stoffen. Verbieten Sie Diesel, dann bleibt dieser Anteil in der Raffinerierung übrig und kann nicht weiter verwendet werden, wird also automatisch zum Abfallprodukt und aus der Menge Erdöl wird nicht mehr volle Energieeffizienz geschöpft.

Sollten​ Sie also die Dieselmenge drastisch senken, bleibt dieser als Abfallstoff übrig.

https://de.​wikipedia.org/wiki/Di​eselkraftstoff
https​://de.wikipedia.org/w​iki/Raffination
http​://www.mennel.net/che​morganstart/2014-11-2​5b.htm

Aber es ist ein übliches Verhalten der "Verbotsdenker", dass man mit einem Verbot etwas sinnvolles macht und daraus einfach ein neues Problem entstehen lässt. Aber aus Ihre Texten kann ich erkennen, dass Sie glauben mit dem Verbot etwas Sinnvolles entwickeln zu können. Die Folgen aber nicht erkennen können oder wollen.

Der Abfallstoff Diesel, der daraus entsteht müsste dann übrigens "verbrannt" werden. Denn diese Menge kann niemand oder kein Land lagern um es nicht zu benutzten. Und in den Boden zurückpumpen können wir es auch nicht. Was möchten Sie denn tatsächlich mit den rund 25% Abfall (Diesel) machen wenn man diesen nicht mittels AdeBlue gereinigt verbrennen und nutzen kann?


Verstoss melden
Ihre Meinung dazu?
Melden Sie sich an und bewerten Sie diesen Kommentar!

50%
(12 Stimmen)
Dany Schweizer sagte November 2016

Herr Oberli

Wie möchten Sie den Umstieg auf Elektroautos organisieren, wenn man beschliesst die AKW's abzustellen? Glauben Sie tatsächlich, dass Sie ohne AKW's alle Fahrzeuge nur annähernd laden können?

Vielleicht​ sollten Sie mal überlegen, welchen Strombedarf das entwickelt, wenn wir ALLE Fahrzeuge binnen weniger Jahre auf Elektro umstellen. Da man aber heute nicht in der Lage ist die Strommenge in die benötigte Menge hochzufahren, dürfte ein Umstieg auf Elektro keine tatsächliche Alternative sein.

Es ist unumstritten, dass die Technologie von Verbrennungsmotor weg geht in den nächsten Jahrzehnten. Aber Ihr Verbot würde lediglich dem Bürger Schaden, denn die Wenigsten sind in der Lage eine Elektrofahrzeug zu kaufen um dem Verbot zu entsprechen.

Selbs​tverständlich kann man das bereits überverschuldete Volk noch mehr in die Leasingfalle zwingen, aber Fakt bleibt noch immer, woher Sie den Strom beziehen möchten, welchen Sie dann brauchen. Aus Kohlkraft von Deutschland? (diese stellen AKW's ab) - von AKW's aus Frankreich und Italien, welche neue AKW's bauen. Oder gar von Österreich, welche heute Strom grösstenteils aus AKW's bezieht und aus Nachbarländer wie Polen/Ungarn usw.

"Heute sind die Lastwagen dank neuer Gesetze sauber. Die Dreckschleudern sind die Diesel-Personenwagen.​​​ Das zeigen europäische Studien."

Auch diese Aussage stimmt einfach nicht. Nur dank dem VW-Skandal wird nun ein riesen Geschrei gemacht mit dem Diesel. ABer dass die Mogelsoftware in Einsatz gelangt ist, ist nur die Unsinnige Gesetzgebung schuld. Eine simulirte Fahrstrecke die überhaupt nichts mit der Realität zu tun hat. Wenn mittels Mogelsoftware ein Fahrzeug in der Lage ist, die Grenzwerte einzuhalten, ist es auch in der Lage im Fahrbetrieb diese einzuhalten. Aber es ist nicht möglich 2 verschiedene, völlig unterschiedliche Fahreigenschaften mit einer Software zu steuern.

Sollte man endlich einem sinnvollen Fahrbetrieb die Grenzwerte entnehmen, kann man die Software auch auf diesen normalen Fahrbetrieb einstellen.

Und nur so NB Herr Oberlin - Wenn Sie sich ja so gut auskennen im Verbrennungsmotortech​nik, dann sollten Sie auch Wissen, dass ein AdeBlue-Fahrzeug Euro6 heute die Luft sauberer aus dem Auspuff verlässt, als es vom Motor angesaugt wird.

Und dass eine Umstellung aller Fahrzeuge in Euro6 nun eimal nicht binnen 2 Jahren entstehen kann dürfte eine Finanzielle und Logistische Folge sein. Aber schön zu Wissen, dass Sie als (vermutlich Rentner) jedes Jahr ein neues Fahrzeug kaufen können, um immer der neusten Entwicklung zu folgen.

Der Normalbürger kann das kaum. Da heute die meisten FZ im Leasing verkauft werden, dürfte ein Vertrag im Schnitt rund 4 Jahre laufen. Somit ist eine Entwicklungsrotation von 4-6 Jahren zu sehen.

Auch wenn Ihnen der Diesel scheinbar ein expliziter Dorn im Auge ist, dass Sie sich für "Abschaffung" derart einsetzen, wäre es sinnvoll, wenn Sie sich zuerst mit der heutigen Verbrennungstechnolog​ie vertraut machen und überlegen, welche Alternativen möglich sind. Umstieg binnen weniger Jahre auf Elektro ist es bestimmt nicht.



Verstoss melden
Ihre Meinung dazu?
Melden Sie sich an und bewerten Sie diesen Kommentar!

23%
(13 Stimmen)
RUDOLF OBERLI sagte November 2016

Nach deutschem Vorbild zeigen sich auch Schweizer Städte interessiert an Fahrverboten für Dieselfahrzeuge. Doch das Verkehrsdepartement von Doris Leuthard winkt ab, trotz der Mahnung des Bafu:

"Diese Problematik zeigt sich auch in der Schweiz: «In grossen Städten und entlang stark befahrener Strassen werden die Immissionsgrenzwerte der Jahresmittel von Stickstoffdioxid zum Teil deutlich überschritten», schreibt das Bundesamt für Umwelt (Bafu). Als mögliche Ursache nennt das Bafu den steigenden Anteil an Personenwagen mit Dieselmotor. Tatsächlich liegen Dieselfahrzeuge seit Ende der 90er-Jahre im Trend. 2014 waren 53 Prozent aller verkauften Neuwagen in Europa mit Dieselmotor betrieben. In der Schweiz waren es letztes Jahr 38,9 Prozent (siehe Box). Damit ist insgesamt mehr als jedes vierte Auto ein Diesel."

http://ww​w.tagesanzeiger.ch/sc​hweiz/standard/diesel​autos-in-staedten-une​rwuenscht/story/25459​691

Auch Fahrverbote für Diesel-Fahrzeuge in Städten könnten die Stickstoffoxyde rasch reduzieren helfen; deshalb bin ich auch für diese Massnahme. Wie stehen Sie zu diesem Vorschlag, bitte?


Verstoss melden
Ihre Meinung dazu?
Melden Sie sich an und bewerten Sie diesen Kommentar!

15%
(13 Stimmen)
RUDOLF OBERLI sagte November 2016

"(sda) In der Schweiz ist der Klimawandel deutlich zu spüren. Seit 1850 stieg die Jahresdurchschnittste​​mperatur hierzulande um 1,8 Grad Celsius – rund doppelt so viel wie im globalen Mittel (etwa 0,85 Grad). Die Folgen zeichnen sich bereits ab: Die Gletscher schwinden, die Schneefallgrenze steigt, es kommt häufiger zu extremen Wetterereignissen wie Hitzewellen, Starkniederschlägen und Hochwassern."

http​​://www.nzz.ch/wissen​s​chaft/klima/klimawa​nd​el-die-schweiz-rea​gie​rt-empfindlich-ld​.126​817

Eine Übersicht über die Folgen für die Schweiz, wenn sich die Klimaerwärmung fortsetzt, hat ein Netzwerk von über siebzig Klimaforschern und -expertinnen sowie vierzig Gutachtern im Bericht «Brennpunkt Klima Schweiz» zusammengestellt. Am 7. November 2016 wurde dieser in Bern präsentiert.

Das Verbot u. a. neuer Dieselfahrzeuge zielt also in die richtige Richtung. Sind Sie auch dieser Meinung?



Verstoss melden
Ihre Meinung dazu?
Melden Sie sich an und bewerten Sie diesen Kommentar!

14%
(14 Stimmen)
RUDOLF OBERLI sagte November 2016

In Deutschland fordern die "Grünen" sogar, ab 2030 keine Autos mit Benzin- UND Dieselmotoren neu zuzulassen.

ZITAT
Die „Verkehrswende“ sei auch im Interesse der Industrie. Die deutschen Autobauer hätten sich mit dem Festhalten am Verbrennungsmotor in eine Sackgasse manövriert. Bei Elektromobilen hätten Autobauer aus China, Japan und den USA großen Vorsprung. Der Skandal um gefälschte Diesel-Abgaswerte müsse ein „Weckruf“ für die Industrie sein. (...)
ZITAT ENDE

http://www.ta​​​​​gesspiegel.de/pol​i​t​i​k​/keine-diesel​-u​nd​-b​en​zinmotore​n-a​b-2​030​-kr​itik-​an-f​orde​rung​en-n​a​ch-ab​gasfr​eien-​pkw​s/​146​62640.​html
​​
Dies​​e Forderung finde ich absolut wichtig und notwendig. Aber auch in Deutschland sind die ablehnenden Stimmen in den Medien zahlreich. Angeführt werden sie vom "Verband der Automobilindustrie"; er will sich nicht wecken lassen.



Verstoss melden
Ihre Meinung dazu?
Melden Sie sich an und bewerten Sie diesen Kommentar!



73%
(11 Stimmen)
Ronald Frank sagte October 2016

Einfache CO2 (max. 6g) arme RF Triple Hybrieden, sollen Diesel- und Benzinfafrzeuge ersetzen!


Verstoss melden
Ihre Meinung dazu?
Melden Sie sich an und bewerten Sie diesen Kommentar!

19%
(16 Stimmen)
RUDOLF OBERLI sagte October 2016

Den Dieselmotor in der heutigen Form wird es im PW in zehn Jahren ohnehin nicht mehr geben. Die Zukunft gehört dem Benzin-Hybrid-Motor und dem Elektroantrieb.

(i​ssuu.com/anzeiger-luz​ern/docs/anzeiger_aus​gabe_40__05.10.2016)


Das spricht aber nicht dagegen, neue Diesel-Fahrzeuge in der heutigen Bauart ab sofort nicht mehr zuzulassen.


Verstoss melden
Ihre Meinung dazu?
Melden Sie sich an und bewerten Sie diesen Kommentar!

14%
(14 Stimmen)
RUDOLF OBERLI sagte October 2016

Die Schweiz hat bereits Ende 2015 Diesel-Fahrzeuge verboten: Mit einem Zulassungsverbot für VW-Dieselfahrzeuge soll verhindert werden, dass Fahrzeuge mit manipulierten Abgas-Werten auf Schweizer Strassen fahren.

Mehr hier, unter dem Titel "Schweiz verhängt Zulassungsverbot für VW-Dieselautos":
(nz​​​z.ch/wi​rtschaft/sc​h​w​eiz-verh​aengt-zu​la​ss​ungsverbo​t-fue​r-v​w-d​ieselautos​-1​.186​2331​6)



Verstoss melden
Ihre Meinung dazu?
Melden Sie sich an und bewerten Sie diesen Kommentar!

Seite 4 von 5 1 2 3 4 5