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Die EU auf dem Weg zum Grosseuropäischen Reich

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Vorgepres​​​​​​​​​cht ist der französische Minister für Wirtschaft und Finanzen Bruno Le Maire, der ganz im Sinne von Präsident Emmanuel Macron im April 2019 ein Buch unter dem Titel «Le Nouvel Empire – L’Europe du vingt-et-unième siècle“ publizierte. Hauptzielsetzung: «Une puissance au service de la paix, qui défend ses intérêts économiques et militaires, ses entreprises comme ses citoyens. L’Europe doit définir un projet politique et s’affirmer, au XXl siècle, comme un nouvel empire.»

 

Europa muss ein Empire werden

 

In Deutschland wurde Le Maires Vorstoss zunächst als französischer Druckversuch auf Berlin wahrgenommen. Schon bevor Le Maires Buch erschien, titelte das Handelsblatt vom 11.11.2018: «Frankreichs Finanzminister macht Druck auf Berlin – „Europa muss ein Empire werden. » Im Interview mit dem Handelsblatt wurde Le Maire gefragt:

«Warum benutzen Sie diesen Begriff des Empire? Das klingt schrill in unseren Ohren

Le Maire: «Ich benutze den Begriff, um das Bewusstsein dafür zu schärfen, dass es in der Welt von morgen um Macht gehen wird. Macht wird den Unterschied ausmachen: Technologische Macht, wirtschaftliche, finanzielle, monetäre, kulturelle Macht werden entscheidend sein. Europa darf nicht länger davor zurückschrecken, seine Macht auszuspielen und ein Empire des Friedens zu sein.»

 

Die EU ein Empire des Friedens?

 

Dass es sich um ein Empire des Friedens handeln soll, ist umso unglaubwürdiger, als ausgerechnet Präsident Macron zusammen mit Frau Merkel die baldige Entstehung einer europäischen Armee fordert (Tagesanzeiger, 13.11.2018). Frankreich und Deutschland beteiligen sich seit Jahren an Kriegen in Afghanistan, Libyen, Syrien, Mali, etc. Da soll nun also auch eine gesamt-europäische Armee mitmachen. Krieg heisst dann Friedenssicherung, so wie es George Orwell in seinem unheimlich zutreffenden Roman «1984» voraussah.

Dass am Projekt «Grosseuropäisches Reich» generalstabsmässig gearbeitet wird, bestätigte der Brexit-Koordinator des Europäischen Parlaments und Vorsitzender der «Alliance of Liberals and Democrats for Europe (ALDE)», Guy Verhofstadt.

«Am 14. September 2019 hat Verhofstadt am Parteitag der «Liberal Democrats» in Bournemouth einen Vortrag gehalten. Darin sprach er vom Plan, welcher Politiker in Brüssel mit der Kommission derzeit aushecken: das Grosseuropäische Reich. Denn, so sagte Verhofstadt, die Welt der Zukunft ist eine Welt der Grossreiche. China, Indien, die USA sind Grossreiche. Um bei diesen Grossreichen mitspielen zu können, müsse die EU zu einem «European Empire» werden.» (sciencefiles.org)

Was bedeutet die Umwandlung der

EU in ein Grosseuropäische Reich?

 

Es bedeutet die Streichung der bisherigen vielzitierten Zukunftsvorstellung eines europäischen Bundesstaates. Ein Reich ist das Gegenteil eines Bundesstaates. Es ist ein zentralistisches, autoritäres Gebilde nach dem Vorbild der französischen Monarchie von Louis XIV, bei dem es in erster Linie um Macht geht, wie es Bruno Le Maire deutlich sagte. Innen- und aussenpolitische Macht. Demokratie, Freiheit und Wohlergehen der Menschen werden zurückgestellt und in den Dienst der Machterlangung und Machtausweitung gestellt. Angefangen schon jetzt bei der EU-Innenpolitik: «Die EU müsse deshalb schneller entscheiden und sollte das bislang notwendige Prinzip der Einstimmigkeit unter den EU-Mitgliedern bei Entscheidungen abschaffen. » (Merkel, Tagesanzeiger, 13.11.2018)

Wie wir seit Lord Acton wissen: «Macht korrumpiert, absolute Macht korrumpiert absolut.»

 

1. Materiali​smus, 2. Globalisierung,

3. Werteverlust und 4. Fundamentalismus

 

Er​​​​​​​​​​ste kritische Stimmen warnen. So z.B. der deutsch-belgische Historiker David Engels: Anhand von zwölf Indikatoren vergleicht er verschiedene Aspekte der Identitätskonstruktio​​​​​​​​​​n der EU mit Krisensymptomen der ausgehenden Römischen Republik und zieht dabei beunruhigende Parallelen: Der Wandel von einer von Werteverlust, Dauerkrise, Reformstau und politischem Immobilismus gekennzeichneten Republik zu einem autoritären und konservativen Imperium zeichnet sich heute auch in der EU ab. Quo vadis, Europa? Für den Historiker David Engels steht fest: Die europäische Demokratie steht unwiderruflich am Abgrund. Der Professor für römische Geschichte vergleicht die Lage der Europäischen Union mit der Situation der dem Untergang geweihten späten Römischen Republik, indem er Zitate antiker Philosophen und Schriftsteller den aktuellsten Statistiken zur Lage Europas gegenüberstellt. Er entdeckt dabei Parallelen: Immigrationsproblemat​​​​​​​​​​ik und Bevölkerungsrückgang,​​​​​​​​​​ Materialismus und Globalisierung, Werteverlust und Fundamentalismus, Technokratie und Politikverdrossenheit​​​​​​​​​​, der Verlust von Freiheit und Demokratie all diese scheinbar so modernen Probleme brachten bereits vor 2000 Jahren die Römische Republik ins Wanken und ermöglichten die Machtergreifung von Augustus.

Engels umfassende Forschungsergebnisse bestätigen Oswald Spenglers Studie «Der Untergang des Abendlandes» und ermöglichen ein neues Verständnis für die komplexen Probleme unserer Zeit. Sie zeigen aber auch, welche Weichen es zu stellen gilt, wenn das Schlimmste verhindert werden soll. Entscheidend für das politische Überleben der Europäischen Union, so seine Analyse, ist die Rückbesinnung auf die ureigene europäische Identität mit ihrer kulturellen Tradition, jenseits abstrakter Gleichmacherei. (Klappentext von «Auf dem Weg ins Imperium – Die Krise der Europäischen Union und der Untergang der römischen Republik. Historische Parallelen», von David Engels, Europa Verlag, Berlin 2014)

 

Abstrakte Gleichmacherei der EU

 

Engels sagte also schon 2014 den aufkeimenden Wandel der EU zu «einem autoritären Imperium» voraus. Recht hat er mit seiner Kritik an der «abstrakten Gleichmacherei» der EU, wobei jedoch sein Glauben an eine «ureigene europäische Identität mit ihrer kulturellen Tradition» der Diversität der europäischen Kulturen und Traditionen zu wenig Rechnung trägt.

Für die Schweiz bedeutet der Wandel der EU zu einem Grosseuropäischen Reich nichts Gutes. Einmal mehr im Laufe ihrer über 700 Jahre alten Geschichte wird sich die Eidgenossenschaft von einem europäischen Machtgebilde umzingelt befinden. Wird die Schweiz einmal mehr den Willen und die Kraft aufbringen, ihre Eigenständigkeit, Freiheit und direkte Demokratie zu verteidigen?

 

 

Eine​​​​​​​​​ Bewährungsprobe

steht jetzt vor der Türe:

 

das institutionelle Rahmenabkommen, das uns dem Grosseuropäischen Reich unterwerfen würde. Die Annahme oder Verwerfung dieses Abkommens wird zum Lackmustest unserer Widerstandsfähigkeit!​​​​​​​​​​

 

Von Dr. Pedro Reiser

 

 

9. Oktober 2019

Umfrage vom

 

 

Das Komitee Nein zum schleichenden EU-Beitritt hat im Rahmen der anstehenden Wahlen vom 20. Oktober den Kandidierenden eine Umfrage zukommen lassen. Die daraus gewonnen Antworten möchten wir Ihnen in diesem Newsletter präsentieren. Die Umfrage erhebt keinen Anspruch auf Repräsentativität. Das Komitee ist sich bewusst, dass Kandidatinnen und Kandidaten, die gegenüber dem Rahmenabkommen kritisch eingestellt sind vermehrt die Umfrage ausgefüllt haben, da wir auch eine Wahlempfehlung in Aussicht gestellt haben. Aus diesem Grund haben wir die repräsentativere Umfrage von Economiesuisse als Vergleich unserer Übersicht gegenübergestellt.

 

Die Umfrage zeigt, dass die grossen Parteien (Bundesratsparteien) der Schweiz mit Ausnahme der SVP das institutionelle Abkommen mit der EU so befürworten und nach den Wahlen in grossen Schritten auf eine Unterzeichnung hinarbeiten werden.

 

 

Wie unsere Umfrage zeigt, setzen sich fast nur die SVP- und EDU-Kandidierenden kritisch mit dem EU-Rahmenabkommen auseinander. Leider nur wenige Personen der CVP, SP, EVP und FDP gesellen sich in die Runde der Informierten und Kritischen. Als Kandidierender kann man für oder gegen das Abkommen sein. Kritisch hinterfragen sollte man das Abkommen dennoch. Die Nichtbeachtung und Nichtbeantwortung der Umfrage zeigt, wie unwichtig, unbedacht oder sogar vertuschend offenbar über das EU-Rahmenabkommen gedacht wird.

 

 

 

 

 

Schl​​​​​​​​​​ussfolgerung​e​n​

 

1​.​  Welcher Staat, um Himmelsgottswillen, schliesst einen solchen Knebelvertrag ab, die mit der EU, bzw mit den einzelnen EU-Staaten Handel treiben wollen?? Es wird immer wieder gesagt, wegen dem grossen Exportanteil in die EU, müssten wir die „Knechtung“ akzeptieren! Die meisten Leute wissen nicht, dass wir 3/4 des Exportes in die EU, mit unseren Nachbarn, vor allem Süddeutschland und Bayern, und noch mit Grossbritannien machen, und auch aus diesen Ländern sehr viel mehr importieren, als wir dorthin exportieren! Der kleine Rest betrifft die übrigen 23 EU-Staaten.

 

2.  Man sollte mal ehrlich zur Bevölkerung sein und nicht immer nur die Lobhudeleien der EU-Turbos, die oftmals verharmlosen, und oft auch falsche «Wahrheiten» formulieren und verbreiten! Dass wir eine partnerschaftliche Beziehung zu Brüssel, bzw zu den 28 Staaten pflegen wollen, versteht sich von selbst! Genau das pflegen wir mit vielen Staaten weltweit, so auch mit EU-Staaten seit Jahrzehnten! Wir sind immerhin einer der wichtigsten Handelspartner der EU! Sowie einer der wichtigsten Investoren in der EU.

 

3.  Es ist eine bodenlose Anmassung der EU-Kommission, der Schweiz mit «Ausgleichsmassnahmen​​​​​​​​​​» (Strafen) zu drohen, wenn wir nicht gefügig sind! Der momentan geforderte Preis von der EU, ist völlig undiskutabel! 1.5Mio EU-Bürger verdienen ihren guten Lohn in der Schweiz! Jede Strafe, mit der uns Brüssel gefügig machen will, trifft auch diese Leute! In der EU halten sich nur ca 430’000 SchweizerInnen auf, wahrscheinlich mehrheitlich für internationale Schweizerfirmen.

 

4.​​​​​​​​​​  Wir wenden Milliarden auf, damit die EU zum günstigsten Preis, drei kurze, sichere Nord-Süd-Verbindung auf Schiene und Strasse hat! Wir beteiligen uns finanziell sogar bedeutsam an den Kosten des südlichen Bahn-Anschlusses mit Verlade- und Entlade-Terminals, die eigentlich die Italiener schon lange hätten bauen müssen. Beim nördlichen Anschluss wird wahrscheinlich Ähnliches erfolgen. Deutschland, die zur Hauptsache das Sagen in der EU haben, bemühen sich kaum, in nützlicher Zeit, die notwendigen Gleise Karlsruhe – Basel und den Verladebahnhof zu bauen, dank Einsprachen der „Naturschützer“.

 

5.​​​​​​​​​​  Durch die PFZ erleiden wir jährlich grosse soziale Kosten mit den Ausgesteuerten ü45, zZt weit über 100’000 noch arbeitsfähige Leute, die zum grössten Teil, ihren Job zu Gunsten von jüngeren EU-Bürgern, räumen mussten, die nicht mal mehr in der Arbeitslosenstatistik​​​​​​​​​​ erscheinen und unsere Behörden dem Volk eine historisch tiefe Arbeitslosigkeit vorgaukeln! Ich frage mich schon, was die EU noch alles von uns will, die von uns immer als „Rosinenpicker“ reden. Vor allem ist auch bedenklich, was unsere «Volksvertreter» unserem Volk noch alles aufbürden wollen?

 

6.  Wir beteiligen uns namhaft an den Kosten für den UNO-Sitz in Europa, für das CERN, unterstützen weitere Institutionen wie ESA, IKRK und viele weitere, wir bilden mehr ausländische Studenten aus als eigene, beteiligen uns an internationalen Studien mit namhaften Leuten und namhaften Beträgen, mindestens soviel, wie wir von der EU angeblich bei Horizon2020, „profitieren“! Wir haben eine der höchsten Patentanmeldungen pro Kopf der Bevölkerung, weltweit! Eine der höchsten Aufnahme von Flüchtlingen und Migranten pro Kopf der Bevölkerung! Eine der höchsten Einbürgerungen pro Kopf der Bevölkerung! Die Liste der Leistungen der Schweiz könnte noch lange erweitert werden.

 

7.  Von den EU-Internen Querelen, Schuldenwirtschaft, Brexit, Demokratiedefizit, Grossspurigkeit, Arroganz usw, wollen wir gar nicht reden! Und einer solchen „Union“ soll sich die Schweiz unterordnen? «God safe Switzerland» Abschliessend: Welcher ausser EU-Staat würde sich auf diese Weise gängeln lassen? USA, China, Indien, weitere….?

 

8.  Unsere Volksvertreter/Innen hätten haufenweise Argumente, die sie, betreffend der Verhandlungen mit Brüssel, in die Waagschale werfen könnten, um die guten, bisherigen Beziehungen mit europäischen Staaten, ANBINDUNGSFREI, weiter zu führen.

 

9.  Ein wenig mehr Selbstbewusstsein bitte sehr geehrte Damen & Herren Parlamentarier, nämlich in Eure eigenen Stärken, sowie die einzigartige direkte demokratische Schweiz, dies würde uns Bürger etwas beruhigen. Steht standhaft wie ein Fels in der Brandung des Meeres gegenüber den Erpressungs- & Bevormundungs-Versuch​​en der EU. Unterwerfungs-Vereinb​​​​​​arungen wurden im jetzt vorliegenden Rahmenvertrag wortwörtlich jedoch bereits festgeschrieben wie folgt:

 

In​ Art. 13, Verfahren nach der Verabschiedung eines Rechtsaktes.

 

1.  Sobald die Europäische Union einen Rechtsakt in einem Bereich, der unter eines der betroffenen Abkommen fällt, verabschiedet, informiert sie die Schweiz so rasch wie möglich über den sektoriellen Ausschuss. Auf Antrag einer Vertragspartei führt der sektorielle Ausschuss in dieser Angelegenheit einen Meinungsaustausch durch.

 

2.  Der sektorielle Ausschuss fasst gemäss dem im betroffenen Abkommen vorgesehenen Verfahren einen Beschluss oder schlägt falls notwendig eine Revision des betroffenen Abkommens vor, UM DEN RECHTSAKT DER EUROPÄISCHEN UNION (Anmerkung: Pflicht zur einseitigen und automatischen Rechtsübernahme) DARIN ZU INTEGRIEREN. Unter Vorbehalt  von Art. 14 treten Beschlüsse SOFORT und Revisionen am Tag ihrer UNTERZEICHNUNG durch die Vertragsparteien in Kraft, jedoch keinesfalls vor dem Zeitpunkt seiner allfälligen Veröffentlichung.

 

3.  Um die Beschlussfassung zu erleichtern, arbeiten die Vertragsparteien im Rahmen dieses Verfahrens in Treu und Glauben zusammen.

 

Die Frage stellt sich:

 

1.  Was geschieht wenn der Schweizer Souverän (falls er dazu überhaupt noch die Möglichkeit bekommt) in einer Volksabstimmung diese Version des Rahmenabkommen in der Mehrheit ablehnt, wenn dieser Rahmenvertrag mit der Unterschrift des Bundesrates (Exekutive) gemäss Ziff. 2. per SOFORT bereits in Kraft getreten ist?

 

2.  Gemäss der Machtzuordnung in der Schweizerischen Bundesverfassung ist in unserer direkten Demokratie der Souverän die bestimmende Instanz, die Exekutive, also auch der Bundesrat haben ausschliesslich die Aufgabe von der Verfassung zugewiesen erhalten, den rechtmässig und rechtstaatlich einwandfrei zustandegekommenen Willen des Souveräns zu exekutieren. Die politische Macht geht in der Schweiz also von Unten nach Oben.

 

3.  Keine Absolution kann selbst der Bundesrat nicht einfordern, nämlich dass er letztendlich Volksentscheide einfach nicht mehr exekutierte - wie es sein Verfassungsauftrag fordert - sonder diese mit einer Mehrheit der Parlamente ignorierte, wie dies in der zentralistisch dirigistischen EU eben Usus ist.

 

Wie funktioniert die Schweizerische direkte Demokratie.

Adrian Amstutz erklärt Bundesrätin Sommaruga ihren Job, wie die Schweizerische direkte Demokratie nach der Bundesverfassung funktioniert:

 

https​://www.youtube.com/wa​tch?v=bc8_yo9ZDzI

 

 ​

 

 

 


Kommentare von Lesern zum Artikel

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57%
(14 Stimmen)
Gilbert Hottinger sagte October 2019

@F. Wagner

Das nicht erst seit heute in der Schweiz Ausgesteuerte zum grössten Teil wegen jüngerer EU-Bürger ihren Job räumen mussten, entspricht den Tatsachen. Auch dass erst kürzlich sehr gut ausgebildete junge Schweizer und Inländer es sehr schwer haben noch eine Stelle mit adäquatem Gehalt zu bekommen, ist eine traurige Tatsache. In beiden Kategorien habe ich im privaten Umfeld zwei konkrete Fälle, wo deshalb Entlassene lange keine Stelle mehr fanden. Die zwangsläufig psychischen Folgeerscheinungen sind auch in keiner Statistik ersichtlich.

Ein Bekannter der Ausgesteuerte begleitet. bestätigt mir laufend diesen sehr traurigen Sachverhalt, leider sei eine Besserung (noch) nicht in Sicht, im Gegenteil.

Auch sollte eigentliche Allgemeingut sein, dass in der Schweiz Ausgesteuerte einfach völlig unehrlich nicht mehr in der Statistik "Arbeitslose" erscheinen. Damit entspricht die Bundesstatistik auch diesbezüglich nicht den tatsächlichen Gegebenheiten.

"Ic​h glaube keiner Statistik die ich nicht selber gefälscht habe".
Winston Churchill

Im Weiteren gehe ich nicht mehr auf ihre Äusserungen ein, da Sie sich einmal mehr als Faktenresistenz erweisen, und missionieren mag ich nicht. Sie können sich leider keinesfalls in die Fakten eines anderen Standpunktes Eindenken, auf diese Idee sind Sie wahrscheinlich noch gar nie gekommen.

Dass Sie sich jetzt in Süddeutschland niedergelassen haben, das freut mich für Sie, weil Sie in ihrer Heimat die Gegebenheiten wohl viel besser kennen werden, als in der Schweiz, wo Sie sich leider viel zu oft recht überheblich, sehr arrogant & besser wisserisch auftretend, sich in die Angelegenheiten ihres Gastlandes Schweiz völlig unlegitimiert immer mit ihrem "Schweizbashing" unanständig einmischten. Mit Sicherheit nicht nur bei mir haben Sie dadurch den Anschein des "hässlichen Deutschen" wieder völlig unnötig aufleben lassen, dadurch den Ruf und das Ansehen ihrer Mitbürger beschädigt. Zum Glück habe ich mehrere Deutsche und einen Schwager als gute Freunde in meinem Bekanntenkreis, dies lässt mich diesbezüglich nicht aus der notwendigen Balance kommen, um jederzeit die richtigen, die nötigen Unterscheidungen treffen zu können.




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42%
(19 Stimmen)
Frank Wagner sagte October 2019

In der Schweiz ist bei Referenden und Volksabstimmungen eine absolute Mehrheit von mehr als 50% der Stimmenden oder der Stände nötig. Diese Demokratieform hält Herr Hottinger für die beste der Welt. Wenn aber in der EU stimmen laut werden die eine Aufgabe der EINSTIMMIGKEIT fordern, also das zu bestimmten Vorlagen nicht mehr JEDES EINZELNE EU-Mitgliedsland seine Zustimmung geben muss (und damit einzelne Länder Entscheide für alle anderen Mitgliedsländer blockieren können), sieht Herr Hottinger eine Gefahr für die Demokratie und ein Aufkeimen von Imperialismus. Dazu fällt mir nur die Frage "Häh?" ein.

Zu Punkt 1:

Was genau wollen Sie damit sagen? Bayern oder einzelne Regionen Süddeutschlands werden kein separates Handelsabkommen mit der Schweiz schliessen, Grossbritannien vielleicht nach dem Austritt. Und ob es um Import oder Export geht, es sind immer Unabhängigkeiten.

​Zu Punkt 2:

Die Schweiz ist einer der wichtigsten Handelspartner der EU ... ja, so kann man das formulieren. Der Handel mit der EU macht in der Schweiz rund 60% des Handelsvolumens aus, in umgekehrter Richtung sind es knapp 7%. Würde die Schweiz auf den Status eines normalen Drittlandes zurückfallen würden nicht einfach bestimmte Abhängigkeiten aufgehoben, sie würden nur erschwert. Die Schweiz hat keine eigene Produktion an Autos, Computern und vielen anderen Gebrauchsgütern, und auch Nahrungsmittel wären betroffen. Gleichzeitig würden durch neue Handelshürden die Konkurrenzfähigkeit Schweizer Produkte auf dem EU-Markt eingeschränkt.

Die​se ganze Diskussion sollte man nicht ideologisch, sondern sachlich und pragmatisch führen.

Zu Punkt 3:

Das ist ganz normales Verhandeln. Entgegenkommen auf beiden Seiten, oder eben nicht ...

Zu Punkt 4:

Die EU zahlt mit für die Verkehrsanbindungen, über LSVA usw.

Zu Punkt 5:

Die Behauptung das heute in der Schweiz Ausgesteuerte zum grössten Teil wegen jüngerer EU-Bürger ihren Job räumen mussten hätte ich gern bewiesen und belegt.

Zu Punkt 6:

Die Kostenbeteiligungen an der UNO, am CERN, Unterstützungen für IKRK usw. haben mit der EU überhaupt nichts zu tun.

Zu Punkt 7:

Wenn man in einer Gemeinschaft lebt und voneinander profitiert hat man auch Regeln einzuhalten. Und Streit kommt in den besten Familien vor.

Zu Punkt 8:

So wie Sie als Schweizer keine Einmischung in nationales Recht akzeptieren möchten, möchte die EU keine Kompromisse eingehen bei Grundprinzipien wie zum Beispiel ein gewisser gemeinsamer Nenner in den Regelungen und Vorgaben (schafft Rechtssicherheit über den gesamten EU-Raum), oder Grundfreiheiten wie der Personenfreizügigkeit​. Hier geht es grösstenteils auch ums Prinzip.

ABER ES GIBT EINE EINFACHE LÖSUNG: Schluss mit dem Rosinenpicken, konsequent Distanz zur EU. Sämtliche Abkommen aufgeben, und schon hat man uneingeschränkte Souveränität ... wie gut das kommt am Ende, würde man dann sehen.

Wir werden in Grossbritannien sehen was passiert ...




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39%
(18 Stimmen)
willi mosimann sagte October 2019

Herr Hottinger, wenn es dann wirklich so kommen sollte wäre jetzt wohl ein EU Beitritt die einzige Antwort.

Als Alternative bietet sich jetzt das RA an.


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47%
(15 Stimmen)
jan eberhart sagte October 2019

Im Gegensatz zu den "weichen" USA wissen die Osteuropäer, wie es ist von einem "harten" Hegemon regiert zu werden.

Deshalb wird man es nicht dulden, wenn Brüssel allzu mächtig und stark wird.

Man danke an die Panzeraufmärsche von 1953, 1956 und 1968.




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40%
(15 Stimmen)
jürg wolfensperger sagte October 2019

Die Idee eines europäischen Gross-Reiches ist heute die Idee von hauptsächlich linken Politikern.Denn solange die bisherigen selbständigen europäischen Staaten ihre Regierung selbst stellen,solange werden sie abwechslungsweise auch wieder einmal eine konservative Regierung wählen um zumeist drohende wirtschaftliche Niedergänge zu korrigieren.Solange es jedoch konservative Regierungen in den europäischen Staaten hat,so lange wird ein "Grossreich" Europa Utopie bleiben.
Die Sozialisten Europas möchten natürlich dieses Gross-Europa nach sozialistischem Vorbild regieren.Da die Osteuropäer konservative Regierungen und Kapitalismus vorläufig in der Mehrheit vorziehen,aus den logischen,schlimmen Erfahrungen heraus,werden sich diese Länder mit Händen und Füssen gegen eine neuerliche sozialistische Vereinnahmung wehren.Vor allem Deutschland tut gut daran,sich ein bisschen von solchen Vereinnahmungen nach kommunistischem Vorbild zu distanzieren.Sozialis​mus und deren politischen Zielsetzungen könnten Europa in ihre grösste Krise führen,die sie je nach den Kriegsjahren erlebt hat.
Der Klimawandel-Schwindel​ zeigt erste Symptome von wirtschaftlicher Zersetzung durch neue Steuern und Abgaben und Gebühren,die allesamt vom linken politischen Lager verfügt werden.Das werden die Völker Europas kaum alles so einfach schlucken!..und Brüssel ist uneiniger den je..!!..nicht unbedingt zum Nachteil der Schweiz..!!


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