Abstimmungen, Initiativen > Kanton ZH,

5 Punkte für ein lebendiges, wohlhabendes und offenes Zürich

Artikel weiterempfehlen

Stimmen Sie dem Artikel zu?
Melden Sie sich an und bewerten Sie diesen Artikel!

Von den Zwölf­ta­fel­ge­set­z​​en, über Wil­sons 14-­Punk­te-­Plan für den Welt­frie­den, bis hin zum Neu­ner-­Ka­ta­log des Lan­des­s­treikes wur­den immer wie­der po­li­ti­sche For­de­run­gen in kur­zen Punk­ten vor­ge­tra­gen. Für mich als Ö­ko­nom, KMU-Un­ter­neh­mer und Kan­tons­rats­kan­di­​​dat sind 5 Punkte wich­tig, um un­sere Stadt und un­se­ren Kan­ton wei­ter­zu­brin­gen.

1: Grünflächen erhalten & Verdichtung ermöglichen

Die Mieten steigen und wir wollen uns nicht weiter in die Natur hineinzersiedeln. Wir müssen gemeinsam sicherstellen, dass wir pro bebauter Fläche mehr Wohnraum schaffen. Das ist nur möglich durch intelligente Verdichtung. Wo es das Stadtbild erlaubt und die Infrastruktur bereits leistungsstark ist, soll 1 bis 2 Stockwerke höher gebaut werden. 

2: Bessere Zusammenarbeit zwischen Forschung & Wirtschaft

Bildung ist die Schlüsselresource unseres Landes und Firmen der Motor unseres Wohlstandes. Wir müssen gemeinsam bessere Bedingungen schaffen, damit Forschung einfacher und schneller in der Wirtschaft Fuss fassen kann. Das heisst verbesserter Zugang zu staatlichen Fördermitteln, minimale Bürokratie und rücksichtsvolle Besteuerung in der Anfangsphase eines Start-Ups.

3: Innovation umsetzen

Die Bevölkerung wächst, die Mobilität steigt, der Energiebedarf nimmt zu und unsere endlichen Ressourcen ab. Dieser Entwicklung gerecht zu werden, ohne das Eine gegen das Andere auszuspielen, ist eine Herausforderung. Wir müssen gemeinsam daran arbeiten, dass wir durch technologische und organisatorische Innovation unsere Lebensqualität behaupten können. Etwa durch dynamische Leitsysteme im Verkehr, Anreize für energetisch schonungsvollen Bau oder eine effizienzorientierte,​​ schlanke Verwaltung.

4: Gleiche Rechte & Pflichten

Die Verfassung hält die Gleichheit des Menschen fest. Wir müssen gemeinsam dafür kämpfen, dass dies in der Realität auch gelebt wird. Das heisst keine Diskriminierung aufgrund von Ethnie, Religion, sexueller Orientierung oder Invalidität. Allerdings im festen Wissen darum, dass es keine Rechte geben kann, ohne entsprechende Pflichten und Eigenverantwortung.

5​​: Eine Politik, die vorwärts macht

Die Mühlen der Politik mahlen langsam. Es gibt ein Vielzahl an Interessen, Meinungen und Ansichten, die angehört und diskutiert werden müssen. In diesem demokratischen «Wettstreit der Ideen» darf aber eines nicht vergessen gehen: Am Ende des Tages braucht es eine tragbare Lösung für alle. Keine Verzögerungstaktik. Kein Ideologismus. Kein Opportunismus. Gefragt sind daher Politikerinnen und Politiker, die sich für Lösungen einsetzen. Die für die eigenen Überzeugungen standhaft einstehen, aber mit Respekt anderen Meinungen begegnen und zusammen zukunftsfähige Politik gestalten. Nichts Geringeres hat der Wähler verdient!


Kommentare von Lesern zum Artikel

[ Neuen Kommentar verfassen ]



0%
(2 Stimmen)
Werner Nabulon sagte April 2019

Leider musste ich heute an einem Samstag nach, durch Zürich fahren. Absichtlich den Samstag Morgen gewählt, da am wenigsten Verkehr. Die Lasten die ich dabei hatte, ab und umladen, kann man mit dem ÖV nicht bewältigen.
Zürich wollte mal flächendeckend Tempo 30Km einführen. Das wurde ja abgelehnt. Sind es "Schlitzohren" oder einfach nur Verantwortliche welche Abstimmungen übergehen, wenn ich nun laufend durch Neue Tempo 30Km/h Gebiete, Strassen fahre?
Das ist ein Wohnenswerteres Zürich? Ok, dann ist das so. Tragen also alle Zürcher Parteien das Konzept mit, ausgenommen die SVP.


Verstoss melden
Ihre Meinung dazu?
Melden Sie sich an und bewerten Sie diesen Kommentar!



40%
(5 Stimmen)
Werner Nabulon sagte April 2019

Mit dem Pariser Abkommen und 2030 / 2050 CO2 Einhaltung, können sie mit der Planung eines modernen Verdichteten Urbanen Wohnraumes aufhören.

Durch den Verzicht "fossiler Brennstoffe" das aussteigen aus der Atom Energie, fehlen am Schluss die Energien die notwendig wären, alle Ihre Pläne umzusetzen.
Wir haben dann Lifte in den mehrstöckigen Gebäuden, aber kein Strom mehr um sie zu betreiben.
Oder aber kein Strom mehr, um Pumpen zu betreiben, welche der Wasserdruck erzeugen.
Spannung hochhalten für den Schienenverkehr? Oder Buslinien ? Vergessen...

Also weg von dieser Unseligen Politik, ach ja, die Schweiz möchte Schweiz bleiben..


Verstoss melden
Ihre Meinung dazu?
Melden Sie sich an und bewerten Sie diesen Kommentar!



38%
(8 Stimmen)
Georg Bender sagte March 2019

Herr Moritz Falck FDP
Ich neige zur Ansicht, dass Sie, wie 99% der Ökonomen, die Wirkung der Geldschöpfung aus dem Nichts zur Abdeckung der gegenseitigen Leistungserbringung, nicht verstehen können; denn Sie haben das System gar nicht lehren können resp. Sie mussten der Betrugslehrmeinung der Fakultät Ökonomie folgen!

Der Virus Zahler, infiziert von der betreuten Bildung, ist die Folge einerseits der Betrugslehrmeinung und andererseits der Erkennung der Logik, dass in der Geldschöpfung sämtliche Wirtschaftsfaktoren einkalkuliert sind, somit wir nicht zahlen müssen, sondern nur die gegenseitige Leistungserbringung mit Geld aufgewogen tauschen!

Es fehlt kein Geld und die Aktiven bezahlen für die Passiven keinen Rappen. Das Gegenteil ist Lüge und sollte eigentlich von intelligenten Menschen längst erkannt worden sein!


Verstoss melden
Ihre Meinung dazu?
Melden Sie sich an und bewerten Sie diesen Kommentar!

60%
(10 Stimmen)
Karlos Gutier sagte March 2019

Punkt 7 wurde vergessen.

7. Das unselige Rahmenabkommen soll durch die FDP versenkt werden.


Verstoss melden
Ihre Meinung dazu?
Melden Sie sich an und bewerten Sie diesen Kommentar!



45%
(11 Stimmen)
Alex Schneider sagte March 2019

Nicht alle Leute wohnen gerne verdichtet.

Eine qualitativ hochwertige Verdichtung der Besiedlung ist zu begrüssen und entspricht auch den Vorlieben der urban gesinnten Leute. Es gibt aber einen grossen Bevölkerungsanteil, der gerne sein „Hüsli mit Garten“ hat, ob das nun den Architekten und Stadtplanern passt oder nicht. Im Übrigen weist der Modetrend des „urban gardening“ darauf hin, dass auch bei den urban Gesinnten noch ein Rest an Natursehnsucht vorhanden ist, der gerne im Wohnumfeld erfüllt werden will.

Mehr Zuwanderer gleich mehr verdichtetes Wohnen gleich weniger Chancen für Wohnen im Grünen auf dem Land wegen Kulturlandschutz.

​Kein Dichtestress? Warum ziehen denn so viele Familien noch so gerne weg aus den Agglomerationskernen ins Grüne, an den Agglomerationsrand mit geringer Dichte?



Verstoss melden
Ihre Meinung dazu?
Melden Sie sich an und bewerten Sie diesen Kommentar!

Seite 1 von 1

Neuen Kommentar verfassen

Sie müssen als User, Newsletter-Abonnent oder Gönner von Vimentis oder bei Facebook registriert sein, um auf diese Seite zugreifen zu können. Bitte loggen Sie sich ein oder registrieren Sie sich kostenlos:

Auf Vimentis direkt einloggen..
 
 ... oder mit Ihrem Facebook-Account
 
E-Mailadresse:
Passwort:

Haben Sie Ihr Passwort vergessen?