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Schweiz: Vorbild für Rechtsextreme?

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Nach dem Ja zur SV­P-Ab­schot­tungs­i​­ni­tia­tive ju­beln ein­mal mehr rechts­ex­treme Grup­pie­run­gen aus ganz Eu­ropa der Schweiz zu. Die­ses Lob aus rechts­ex­tre­men Krei­sen für die Schweiz ken­nen wir be­reits von der An­ti-­Mi­na­ret­t-I­​ni­tia­tive oder der SVP-Ausschaffungsinit​iative.

Schweiz als Vorbild für NPD

  NPD / Vorbild Schweiz    The NPD, a German far-right party, has been sending out new postcards. "The Swiss Example," they read. "Make Quick Work of Criminal Foreigners."

Nach dem Ja zur SVP-Ausschaffungsinit​iative wird die Schweiz zum Vorbild für die Neonazi-Partei NPD.

 

SVP-Politike​r von rechtsextremen, islamfeindlichen Gruppierungen als Helden gefeiert
Nach dem Ja zur Anti-Minarett-Initiat​ive werden verschiedene SVP-Politiker - z.B. Oskar Freysinger, Walter Wobmann oder Ulrich Schlüer - bei Kundgebungen von rechtsextremen Islamhassern als Helden gefeiert.

Auch die rechtsextreme, islamfeindliche Seite "politically incorrect" feiert Freysinger und schickt gar ein eigenes Video-Team ins Wallis um ihn zu interviewen.

Verstanden sich auf Anhieb gut: Oskar Freysinger mit Mitgliedern der PI-Gruppe München.

Oskar​ Freysinger mit Vertretern der rechtsextremen Seite "politically incorrect" beim Fondue-Plausch.

 

Oskar Freysinger lässt sich von Islamhassern feiern.
 
 
Rechts​extreme übernehmen SVP-Plakate
Aber auch die Symbolik der SVP-Abstimmungsplakat​e sind bei rechtsextremen in ganz Europa heiss begehrt:
 
Schwarze Burka, schwarze Minarette, so spitz wie Raketen: Mit diesem Poster...
 
Plakat des rechtsextremen Front National. Fast identisch wie das SVP-Plakat zur Anit-Minarett-Initiat​ive.
 


Und die NPD Hessen hat das Motiv schon für die Landtagswahl 2008 kopiert
Auch die rechtsextreme deutsche NPD kopiert gerne bei der SVP.
 
 
NPD gratuliert Toni Brunner
Und auch nach dem Ja zur SVP-Abschottunsinitia​tive jubeln rechtsextreme Parteien und gratulieren der Schweiz und insbesondere der SVP, so z.B. der Front National. Die deutsche Neonazi-Partei NPD schreibt SVP-Parteipräsident Toni Brunner sogar einen begeisterten Gratulationsbrief:
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Commentaires des lecteurs sur cet article

Informations sur la désactivation de la fonction de commentaire

L'association Vimentis a décidé de fermer la colonne des commentaires sur ses blogs. Dans l'explication suivante, vous trouverez la raison de cette décision.

Le blog, y compris la colonne des commentaires, est une partie importante de la plateforme de discussion de Vimentis. En même temps, des valeurs telles que le respect, la décence et l'acceptation sont de la plus haute importance pour l'association. Vimentis s'efforce de défendre elle-même ces valeurs, ainsi que de les garantir sur le site web.

Dans le passé, cependant, ces valeurs ont régulièrement été ignorées dans la colonne des commentaires, et il y a eu des déclarations inacceptables répétées dans les commentaires. La suppression de ces commentaires est une question délicate et demande beaucoup d'efforts, que l'association ne peut se permettre. En outre, les commentaires peuvent être rédigés de manière pratiquement anonyme, ce qui rend impossible le blocage des personnes concernées.

En conséquence, l'Association Vimentis a décidé de désactiver la fonction de commentaire et de ne laisser que le blog. Le blog permet toujours aux gens de se faire entendre sans se cacher derrière un pseudonyme. Ce changement devrait améliorer la qualité de la plateforme de blog et la placer au centre de l'attention de toutes les personnes qui ont un intérêt dans une discussion factuelle et respectent les valeurs mentionnées ci-dessus.




13%
(8 Stimmen)
Otto Jossi sagte June 2017

Aus dem Lagebericht des Nachrichtendienstes des Bundes geht klar hervor, dass Linksextremismus viel gefährlicher ist. Seite 57 des Berichtes sind die Vergleiche klar dargestellt. Man müsste den Linksextremismus mehr kontrollieren.
"Mit Gewalt verbunden waren rund 9 Prozent der dem NDB bekannt gewordenen Ereignisse im Bereich Rechts- und rund 28 Prozent im Bereich Linksextremismus. Entscheidend für die Lageeinschätzung ist, wie Gewalt ausge- übt wird. Nebst einem kleinen, aber rabiaten
Auftritt in Chiasso TI ging von Rechtsextre- men seit Herbst 2015 kaum Gewalt aus; die zuvor immer wieder festgestellten Prügeleien
und Übergriffe auf Personen blieben mit ei- ner – zudem nicht ideologisch motivierten –
Ausnahme aus. Im Gegensatz dazu ging von den Linksextremen Gewalt in den üblichen Formen aus: Angriffe auf Menschen mit Stei- nen, Flaschen, Laserpointern oder Pyrotechnik anlässlich von Demonstrationen, Sachbeschä- digungen mit Farbe, seltener mit Feuer oder noch seltener mit Buttersäure. Die Aggressi- vität, insbesondere gegenüber Polizeikräften, bleibt hoch, wie die Ausschreitungen in Bern im Frühjahr 2017 zeigen."
https://www​.newsd.admin.ch/newsd​/message/attachments/​48133.pdf


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22%
(9 Stimmen)
Dieter Bachmann sagte March 2014

Jetzt ziehen sie halt mal die ideologische Brille aus, Herr Kurtz.
Ich weiss, das geht wohl nicht, der wohlige Schub jedesmal, wenn man das Adjektiv "rechtsextrem" liest oder schreibt ist einfach zu gut.

Man muss die SVP nicht lieben (ich liebe sie nicht), aber eingestehen muss man, dass sie der Grund dafür ist, dass die Schweiz (a) weniger Probleme mit Rechtsextremismus und (b) weniger Probleme mit radikalem Islam (das sind zwei Seiten derselben Medallie) hat als die meisten westeuropäischen Länder.
Das ist wohl seitens SVP eher ein "ungewollter" Effekt (deshalb liebe ich sie nicht, die SVP is bauernschlau und agiert im ureigenen Interesse, ihr wohltuender Effekt ist sekundär und sozusagen 'ökologisch'), deswegen ist er nicht weniger real. Erstens, die gemässigten, demokratisch mehrheitsfähigen rechtskonservativen Ideen kommen in der Schweiz zur Abstimmung, d.h. ihre Anhänger müssen sich nicht radikalisieren und irgenwelchen irren Protestparteien in die Arme werfen, und zweitens, das blosse Wissen, dass Versagen in der Integrationspolitik zu direktdemokratischem backlash führt, hat unsere Behörden motiviert, die Bildung von Migranten-Ghettos wie sie inzwischen in den Städten Frankreichs, Englands, Belgiens, der Niederlande, Deutschlands und Schwedens gang und gäbe sind bei uns verhindert wurden.

Aber natürlich weiss ich, dass ich an eine Wand rede, wenn ich mich zu einer Politikauffassung die sich beschränkt auf "finde die Rechtsextremen und merze sie aus und alles wird gut", und die alles als "rechtsextrem" zu betiteln gewillt ist, dass sich stärker von Sozialdemokratie abhebt als die neoliberalen EU-Integratoren einer FDP.




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80%
(15 Stimmen)
Dieter E.U. Lohmann sagte February 2014

Es ist ein Fakt, dass heute alle nationalen Parteien rechts von der SVP verschwunden sind.

Die Wähler und Teilweise das politische Personal wurden von der SVP übernommen. Es geht hier um einen Wähleranteil von rund 10%!


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50%
(14 Stimmen)
Manuela Schneeberger sagte February 2014

Einige Leute haben wahrscheinlich den Sinn und Zweck dieser MEI-Abstimmung nicht ganz verstanden. Es geht tatsächlich um die Masseneinwanderung mit Betonung auf Masse und nicht wie einige Leute nun propagandieren Richtung Abschottung! Auch sind nun vermehrt rassistische Äusserungen zu lesen...diejenigen, die die SVP vollumfänglich unterstützen, sollten aber auch in deren Sinn und Zweck Handeln und damit auffhören Richtung Abschottung zu plädieren.


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40%
(15 Stimmen)
Elsi D. Stutz sagte February 2014

"Nach dem Ja zur SV­P-Ab­schot­tungs­i​­ni­tia­tive ju­beln ein­mal mehr rechts­ex­treme Grup­pie­run­gen aus ganz Eu­ropa der Schweiz zu. Die­ses Lob aus rechts­ex­tre­men Krei­sen für die Schweiz ken­nen wir be­reits von der An­ti-­Mi­na­ret­t-I­​ni­tia­tive oder der SVP-Ausschaffungsinit​iative."

1. Ist die Bezeichnung " Abschottungsinitiativ​e" eine Erfindung der Linken, um die Initiative zu verunglimpfen.

2. Jubbeln weit mehr als nur die Rechtsextremen in ganz Europa der Schweiz für ihren Demoktratischen Volksentscheid zu, weil sie keinem blinden Indealismus folgen, sondern gesunden Menschenverstand besitzen.

3. Sind wir sicher für viele EU-Bürger ein Vorbild, für Rechtsextreme aber garantiert nicht, mit über 20% Ausländeranteil! Auf so einen Gugus kommen nur hypersensible Dozenten und linke Hetzer, die Fakten blind ignorieren und Volksenscheide, einfach nicht akzeptieren können.



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53%
(19 Stimmen)
Dieter E.U. Lohmann sagte February 2014

Die EU und Herr Barroso verteidigen die Freiheiten der Menschen!

http://w​ww.vimentis.ch/d/dial​og/readarticle/die-eu​-hat-recht/

Mensch​enverachtende Vorschläge wie jene der SVP werden von der EU nicht akzeptiert!


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65%
(17 Stimmen)
Alex Schneider sagte February 2014

Jede Partei hat falsche Freunde...


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43%
(23 Stimmen)
Kurt Peter sagte February 2014

Ein sehr zutreffender Artikel von Herrn Kurtz!

Ausserdem ging es bei der SVP klar um fremdenfeindlich Motive!

Der SVP geht es nicht um die Überbauung, nicht um den Dichtestress, nicht um den Verkehr, etc

Dass ist alles kein Problem, solange es keine Ausländer sind, die es verursachen...

Ode​r genauer gesagt: Die SVP unterscheidet ja noch zwischen echten, "gebürtigen" Eidgenossen und falschen eingebürgerten Schweizern...


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52%
(23 Stimmen)
Dieter E.U. Lohmann sagte February 2014

Wer sich auf der SVP-Abstimmungs-Propa​ganda-Seite zur Abschottungsinitiativ​e umsah, erkannte die fremdenfeindlichen Motive sofort:

Die SVP unterschied da z.B. in einer Grafik zwischen "gebürtige Schweizer" und "eingebürgerte Schweizer". Also ein Zweiklassensystem von Schweizern...

Eine​ SVP-Lokalpolitikerin hier spricht denn auch von "Eidgenossen" als Gegensatz zu den "nicht echten" Schweizern...


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57%
(21 Stimmen)
Stefan Pfister sagte February 2014

Nach dem Applaus vom rechtsextremen Front National hat auch bald mal die deutsche Nazipartei NPD der SVP zum Abstimmungssieg gratuliert.

http://www.handel​szeitung.ch/politik/n​azipartei-gratuliert-​brunner-zum-wahlerfol​g-568100

Aber natürlich hat die Abstimmung überhaupt nichts mit Fremdenfeindlichkeit zu tun und die SVP sowieso nicht. ;-)
Weiss nicht, wie die Leute auf so abwegig Ideen kommen ;-)


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61%
(23 Stimmen)
Dieter E.U. Lohmann sagte February 2014

Herr Stampfli

Herr Kurtz hat hier ja mit keinem Wort das JA der Abstimmung bestritten.

Er hat nur die Reaktionen von rechtsextremen Parteien auf diese Abstimmungsergebnisse​ aufgezeigt.



Au​sserdem können wir eben nicht alleine über die Art und Weise der Umsetzung entscheiden. Sondern die EU entscheidet mit.

Zudem will die Bevölkerung gemäss neuster Umfrage eine enge Zusammenarbeit mit der EU! Nur 19% wollen die Bilateralen künden!


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48%
(21 Stimmen)
Hans Stampfli sagte February 2014

Erst mal herzlichen Dank, dass Ihnen mein Profilbild gefällt.

Ich hätte ja gerne "nein" zur Abschottungsinitiativ​e gestimmt; aber in meinen Abstimmungsunterlagen​ war davon nichts zu lesen.

Da es weder die anderen Parteien, noch die Wirtschaftsverbände (v.a. Economiesuisse), der Bauernverband und alle Gruppierungen mit Rang und Namen nicht geschafft haben, eine Mehrheit an die Urne zu bringen, wäre doch eher die Frage angebracht, was die alle falsch gemacht haben?

Sie können die SVP bashen, wie Sie wollen, aber sie können ihr nicht nehmen, dass sich das Stimmvolk mehrheitlich hinter ihre Idee gestellt hat, weil sie das Volk (im Gegensatz zu den meisten anderen Gruppierungen) ernst genommen hat. Es ist auch billig, im Nachhinein die SVP in ein schlechtes Licht zu rücken, wenn die gesamte "Konkurenz" vorher die Gelegenheit nicht wahrgenommen hat, dem Volk eine echte Alternative zu bieten.

Und wie das Volk über linke Pläne denkt, z.B. die Abstimmung noch einmal zu wiederholen, das können Sie hier lesen: http://www.20min.ch/s​chweiz/news/story/Lin​ke-fordern-eine-zweit​e-Abstimmung-21254285​#talkback

Und noch eine kleine Frage zum Schluss:
Welchen Teil von "JA" haben Sie nicht verstanden?


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64%
(25 Stimmen)
Dieter E.U. Lohmann sagte February 2014

Ich warte schon lange, dass sich die SVP endlich mal klar und deutlich von Rechtsextremismus distanziert!


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