Emil Huber Parteifrei

Emil Huber
Emil Huber Parteifrei
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Jahrgang: 1960








Meine politischen Ämter und Engagements






Meine neusten Kommentare

Vor einer Stunde Kommentar zu
Tieflöhne: Lohn muss Lebensunterhalt ermöglichen!
Wie schon erwähnt, sind es viele Leute ohne Berufsabschluss und auch viele Frauen, welche im Tieflohnsektor arbeiten.
Viele sogenannt "Ungelernte" verrichten aber auch Berufsarbeit, haben trotzdem einen geringeren Lohn, nur weil ihnen der formelle Nachweis fehlt.

"Ein Job als Fachkraft und das ohne Ausbildung? Für viele Normalität, denn sie machen den fehlenden Abschluss durch Lernbereitschaft und Erfahrung wett – jedoch verdienen sie deutlich weniger als ihre qualifizierten Kollegen. Außerdem fürchten sie Nachteile beim Jobwechsel, weil sie ihre Fähigkeiten schwer nachweisen können. Mit einer neuen Anerkennungskultur wäre ihnen geholfen."

"Rund 21 Prozent aller Arbeitnehmer in Deutschland arbeiten auf Stellen, für die sie nicht die erforderliche formale Qualifikation mitbringen. Sie sind "formal unterqualifiziert". So übernimmt mehr als jeder zweite Arbeitnehmer ohne Ausbildungsabschluss (54 Prozent) Tätigkeiten von gelernten Fachkräften. Aber auch fast jede fünfte gelernte Fachkraft übt Arbeiten auf Meister- oder Akademikerniveau aus."

https://www.​bertelsmann-stiftung.​de/de/themen/aktuelle​-meldungen/2018/janua​r/jeder-zweite-arbeit​nehmer-ohne-ausbildun​gsabschluss-arbeitet-​als-fachkraft/

Nun​ dieser Bericht ist zwar aus DE aber ich meine, in der CH ist es auch nicht viel besser.
Schon die Begriffe "qualifiziert" und "unqualifiziert" sind sehr diskriminierend.
Und​ niemand schreit auf?

Synonyme für unqualifiziert:

"u​nfähig, nicht imstande/in der Lage, unvermögend, ungeeignet, untüchtig, unbegabt, untauglich, nicht geeignet für, außerstande, inkompetent
unangebr​acht, unpassend, ungehörig, unangemessen, unschicklich, ungebührlich, deplatziert, fehl am Platz, verfehlt, taktlos, geschmacklos, ohne Feingefühl"

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Vor 2 Tagen Kommentar zu
Die Deutschen arbeiten 53,7 Prozent für Steuern & Abgaben
Nun Geld hat nur bedingt mit Wissen zu tun da es keine Naturwissenschaft ist sondern von Menschen kreierte Spiele. Mit allen guten und schlechten Folgen.

Lesenswert​ auch diese Seite mit dem Titel "Blindheit der Ökonomie"
Da wird Geld und Ökonomie im Lichte der Bibel aufgezeigt.

Lesepr​obe:
Wenn wir einen Geldschein in die Hand nehmen, eine Überweisung veranlassen oder Zinsen zahlen, glauben wir, wir wüssten, womit wir es zu tun haben: mit Geld. Aber der Schein trügt. Nur zwei Prozent der Billionen Dollar, die die Finanzmärkte täglich virtuell um den Erdball pumpen, werden zum Austausch von Waren oder Dienstleistungen benutzt.
Wozu der Rest dient, dringt kaum ins öffentliche Bewusstsein. Woher kommen die Milliarden, fragen wir uns, wenn wir von immer unvorstellbareren staatlichen Stützungskrediten für Banken und Industriekonzerne hören. Während die kleinen Leute mit Zins und Zinseszins ihre Kredite abstottern und Angst haben, ihr Geld könnte plötzlich nichts mehr wert sein, pokern die Reichen und Mächtigen weiter um Milliardenbeträge, von denen keiner sagen kann, wodurch sie gedeckt sind.
Wirtschaftsthe​orien werden nicht im luftleeren Raum entwickelt, sondern sie entstehen aus den jeweiligen gesellschaftlichen Gegebenheiten. Die Ökonomie ist eben keine exakte Wissenschaft.

Link​ zur Seite:

http://klei​nod.bplaced.net/wisse​nschaft/blindheit-der​-oekonomie/
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Vor 2 Tagen Kommentar zu
Armutsstrategie: Staat muss sekundären Arbeitsmarkt aufbauen
Auch besteht die Gefahr dass die Arbeitnehmer vom sekundären Arbeitsmarkt ungewollt die Löhne im ersten Arbeitsmarkt unter Druck setzen und schon wieder ist die Wirtschaft der Sieger und der Arbeitnehmer der Verlierer.
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Vor 3 Tagen Kommentar zu
Die Deutschen arbeiten 53,7 Prozent für Steuern & Abgaben
"Wir leben nicht vom Netto, diese rechnerische Form ist Betrug! Wir leben vom frei verfügbaren Gegenwert als Brutto; denn die Preise sind auch brutto"

In den Preisen ist eben alles enthalten, grosse und kleine Löhne, Dividenden und Verwaltungsratshonora​re, Immobilien, Waren, Infrastruktur, Energie, Abfallentsorgung, Zinsen etc. und auch Sozialabgaben plus Anteil Steuern welche der Lohnempfänger später wieder abgeben muss wenn die Steuerrechnung kommt .

Oder womit sonst will denn die Wirtschaft das Geld her haben, welches sie dann buchhalterisch in Löhne, Sozialversicherungsab​züge etc. aufteilt?

Es sind eben viele "Buebetrickli" am laufen.
Z.B Aufteilung in Arbeitgeber / Arbeitnehmer, dabei kommt ja beides vom gleichen Kuchen.

Dann eben dass man für Steuern & Soziales dem Umweg über die Löhne nimmt damit jeder denkt, er würde den Staat und Soziales finanzieren.

Dann Altersvorsorge 2 und 3 Säule
Das was man dort "einzahlt" ist steuerbefreit um es schmackhaft zu machen aber später wenn man in Genuss von Leistungen kommt dann erst wird versteuert. Mit Speck fängt man Mäuse und die Stimmbürger dazu.

Nicht zu vergessen die Behauptung der Banken, sie würden das Geld ihrer Sparer verleihen.
Na ja, die Zinsen welche der Kreditnehmer blechen soll müssen ja gerechtfertigt erscheinen. Sonst bekäme man ev. Probleme wenn die Bankkunden wüssten, dass die Bank das Geld grossteils selbst geschaffen hat indem sie nur ein paar Zahlen in den Computer eintippt.
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Vor 3 Tagen Kommentar zu
Die Deutschen arbeiten 53,7 Prozent für Steuern & Abgaben
"mit was wollen Sie denn das von Ihnen u.A. immer wieder geforderte "Grundeinkommen für Jedermann" dann überhaupt finanzieren"

Ich würde sagen mit dem Geld, welches bisher in Sozialhilfe, ALV etc. und ev. auch IV geflossen ist. Käme günstiger, da die ganze Bürokratie mit all den Kosten genannter Stellen dann weg sind. Allerdings vielleicht auch ein paar Stellen weg...

Bildlich läuft es eben so: "addierten Anteile Staat und Soziales"

Stellen Sie es sich so vor, Sie bekommen Geld in bar in die Hand gedrückt aber zu viel, weil eben der Steuer- und Sozialanteil noch nicht abgezogen wurde.
Darum müssen Sie von dem Geld welches Sie bekommen haben gleich wieder einen Teil davon abgeben. Zuerst bekommen und dann gleich wieder weggeben.
Da muss man sich schon nach dem Sinn fragen.

Sinn im patriarchalen Geldsystem vielleicht der, dass der Reiche als guter Steuer- und Sozialzahler auftreten kann. Und so auch politische Macht gewinnt bis gar zur Erpressung.

Nun fordert gar der Multimilliardär George Soros höhere Steuern für Reiche.

https://ww​w.stern.de/wirtschaft​/news/miiliardaer-geo​rge-soros-fordert-hoe​here-steuern-fuer-rei​che-3881682.html

A​uch die Austeritätspolitiker werden von ihm kritisiert:
"Kritik übte der Milliardär, der als siebtreichster Mann der Welt gilt, auch an den Deutschen. Die erzwungenen Sparprogramme in anderen europäischen Ländern hätten zur Folge, dass die Wirtschaftsleistung dort immer weiter und schneller sinke. Europas Wirtschaft müsse aber wieder wachsen. Deutschlands Sparprogramm dagegen führe Europa in eine "deflatorische Schuldenfalle". Soros: "Deutschland hat die besten Absichten – aber das falsche Rezept. Es ist eine Tragödie."

Es ist ja nur logisch, wenn sich auf der einen Seite zu viel Geld ansammelt bei Leuten welche ihre Bedürfnisse längst erfüllt haben und andererseits bei Leuten die noch Bedürfnisse hätten, aber ihnen das Geld für die Erfüllung fehlt, dass dies sich letztendlich nicht wirtschaftsfördernd auswirkt.


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Vor 4 Tagen Kommentar zu
Die Deutschen arbeiten 53,7 Prozent für Steuern & Abgaben
Die Volksmeinung ist wohl so, dass Netto das ist was man nach allen Abzügen unten auf dem Lohnzettel hat.
Doch in der Schweiz ist es ja sowieso kein Netto, da später nochmals Abzüge für Krankenkasse und persönliche Steuern abgezogen werden müssten.
Da bleibt dann wohl auch nicht viel mehr übrig als in Deutschland.
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Vor 4 Tagen Kommentar zu
GRATIS-ÖV FÜR NICHT-AUTOFAHRERINNEN​​​*?
ZVV hat einen Kostendeckungsgrad von 67%

Und wie sieht es denn mit der Kostendeckung von Autobahnen, Tunnels etc. aus?
Glaube kaum, dass diese alleine von den Autofahrern gedeckt werden.
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Vor 4 Tagen Kommentar zu
Die Deutschen arbeiten 53,7 Prozent für Steuern & Abgaben
"Falls Freiheit überhaupt etwas bedeutet, dann bedeutet sie das Recht darauf, den Leuten das zu sagen, was sie nicht hören wollen"

Herr Hottinger will aber die Ausführungen von G.Bender nicht mehr hören :-)
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Vor 4 Tagen Kommentar zu
Die Deutschen arbeiten 53,7 Prozent für Steuern & Abgaben
Nun wir hatten ja einst die Gelegenheit, über einkommensabhängige KK - Prämien abzustimmen, wurde vom Stimmbürger abgelehnt.
Nun bekommen zwar tiefe und teilweise auch mittlere Einkommen Prämienvergünstigunge​n.
Ist aber je nach Kanton völlig verschieden, im einen Kanton bekommen auch mittlere Einkommen am unteren Ende etwas, in anderen Kantonen wiederum muss man an der Armutsgrenze kratzen um etwas zu erhalten.
Geht unter sinnlose Steuer- und Sozialwettbewerbe im Neoliberalismus.
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Vor 4 Tagen Kommentar zu
Die Deutschen arbeiten 53,7 Prozent für Steuern & Abgaben
Das ist etwas Äpfel und Birnenvergleich. Deutschland funktioniert etwas anders als die Schweiz.
Dort sind z.B die Steuern progressiv, bedeutet je mehr Geld jemand verdient desto höher ist der Prozentsatz am Steuerrückfluss den er zu leisten hat.

"Wer wie viel Lohnsteuer zahlen muss, ist in Deutschland nach folgendem Grundprinzip geregelt: Wer mehr verdient, der soll auch mehr Steuern zahlen. Je höher also das Einkommen, desto höher der Prozentsatz an Steuern. Der liegt zurzeit zwischen 14 und 45 Prozent des gesamten Einkommens in einem Jahr."

Auch Krankenkassen sind nach Lohnprozenten berechnet:
"Gesetzli​ch Versicherte zahlen 2019 einen Krankenkassenbeitrag von einheitlich 14,6 Prozent. Markus bekommt 7,3 Prozent direkt vom Gehalt abgezogen, sein Chef zahlt die restlichen 7,3 Prozent der Krankenversicherung. Hinzu kommt ein kassenindividueller, einkommensabhängiger Zusatzbeitrag. Markus' Krankenkasse erhebt einen Zusatzbeitrag von 1,0 Prozent."

https://​www.vlh.de/arbeiten-p​endeln/beruf/das-wird​-arbeitnehmern-vom-lo​hn-abgezogen.html#kra​nkenversicherung

T​rotz allem lebt es sich in Deutschland billiger als in der Schweiz.
Und man hat "Ruhe", da bereits fast alles vom Lohn abgezogen ist und lebt wirklich vom Netto.

Gemäss Finanzexperte Bernard Lietaer und andern haben Steuern sowieso eine andere Funktion, als den Staat zu finanzieren:

1. Wir brauchen die Ausgaben der Regierung um an das Geld zu kommen welches wir für die Bezahlung unserer Steuern benötigen.
2. Steuern deshalb, um einer Währung Wert zu verleihen

Die Steuern haben also eine andere Funktion als den Staat durch die Bürger zu finanzieren.

Inter​essant dazu auch ein Interview mit Stephanie Kelton:

https://ww​w.pufendorf-gesellsch​aft.org/post/das-ganz​e-zeit-interview-mit-​stephanie-kelton-vom-​4-april-2019-zur-mode​rn-monetary-theory-mm​t

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