Lexikon: Interkantonale Vereinbarung zur Harmonisierung von Ausbildungsbeiträgen (Stipendienkonkordat)

Die Interkantonale Vereinbarung zur Harmonisierung von Ausbildungsbeiträgen (Stipendienkonkordat) hat zum Ziel, die 26 unterschiedlichen kantonalen Stipendiengesetze zu vereinheitlichen, also zu harmonisieren.
Die Harmonisierung soll sicherstellen, dass keine Person aufgrund eines Kantonswechsels grundsätzlich die Stipendienberechtigung verliert. Generell soll die Chancengerechtigkeit zwischen den Einwohnern der verschiedenen Kantone verbessert werden.
Die Vergabe von Stipendien kann stark vom Wohnohrt abhängen. Dies soll mit dem Konkordat vermieden werden.
Dazu werden gesamtschweizerische Grundsätze und Mindeststandards festgelegt, welche die die Vergabe von Ausbildungsbeiträgen für Ausbildungen auf der Sekundarstufe II und der Tertiärstufe regeln.
Die Beitrittskantone verpflichten sich dazu, die im Stipendienkonkordat festgehaltenen Grundsätze und Mindeststandards in ihren kantonalen Stipendiengesetzgebungen zu übernehmen.
Die Interkantonale Vereinbarung zur Harmonisierung von Ausbildungs-beiträgen (Stipendienkonkordat) wurde am 18. Juni 2009 beschlossen und ist seit 1. März 2013 in Kraft.
Bisher sind 14 Kantone beigetreten.

 

Siehe auch
Keine weiteren Lexikoneinträge gefunden
Weblinks / Quellen
Keine gefunden.
Lexikoneintrag bewerten

Bitte bewerten Sie diesen Lexikoneintrag, damit wir das Lexikon gezielt weiter verbessern können. Gerne nehmen wir auch Ihre Änderungsvorschläge oder Kritik entgegen:

Bewertung:  
 
   

Kommentar / Änderungsvorschlag:* (*optional)

 
 

Vimentis finanziert sich durch die Spenden privater Gönner.
Sie können dieses Glossar/Lexikon kostenlos in Ihre eigene Webseite einbauen! Mehr Infos

Artikel wurde am 17.04.2015 aktualisiert


-->
Vimentis Publikationen zum Thema