Lexikon: Geothermie

Geothermie - auch Erdwärme genannt – ist die in Form von Wärme gespeicherte Energie unterhalb der Erdoberfläche. Die Wärme stammt grösstenteils aus dem radioaktiven Zerfall im Gestein der Erdkruste und zu einem kleinen Teil aus dem Wärmeaustausch mit dem tieferen Erdinneren.

Erdwärme bietet eine alternative Energiequelle zur Wärme- und Stromerzeugung, die von Klima, Tages- und Jahreszeit unabhängig ist. Erdwärme wird zu den erneuerbaren (nachhaltigen) Energien gerechnet, da sie für menschliche Zeiträume unerschöpflich ist.

Mit Hilfe moderner Technologien (Bohrungen und Förderpumpen) wird bei der geothermischen Energienutzung die Wärme aus der Tiefe an die Erdoberfläche befördert. Die technisch-ökonomisch erreichbare Bohrungstiefe liegt bei 5000 m.

In der Schweiz beschränkt sich die Nutzung hauptsächlich auf Heiz- und Kühlzwecke mit Erdwärme aus den obersten 500 m ab Erdoberfläche. Bohrungen ins tiefere Erdinnere ermöglichen Erdwärme mit höheren Temperaturen (>110 °C) zu fördern, die für die Stromerzeugung rentabel ist. In der Schweiz existierte nur ein Projekt (DHM Projekt in Basel), welches versuchte, diese Energie zu nutzen. Das Projekt wurde eingestellt.

 

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Artikel wurde am 06.05.2013 aktualisiert


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