Politisches System > Parteien, Verbände,

Proudly presenting: Die Piratenpartei Schweiz

Artikel weiterempfehlen

Stimmen Sie dem Artikel zu?
Melden Sie sich an und bewerten Sie diesen Artikel!

Proudly pre­sen­ting: Die Pi­ra­ten­par­tei Schweiz

Durch meine Kan­di­da­tur für den Ver­fas­sungs­rat wurde ich häu­fig auf die Pi­ra­ten­par­tei an­ge­spro­chen. Ich möchte hier die Ge­le­gen­heit nut­zen, um die Pi­ra­ten­par­tei In­ter­es­sier­ten näher zu brin­gen.

Beim Begriff „Piratenpartei“ denken viele an Wutbürger oder Krawallpolitiker, doch das Gegenteil ist der Fall: es ist eine basisdemokratisch organisierte Partei, welche sich für Selbstbestimmung und Nachhaltigkeit einsetzt. Der Begriff des „Piraten“ steht für eine weltweit präsente Bewegung: Konsumenten sollen nicht kriminalisiert, sondern geschützt werden. Gesellschaftliche Realitäten sollen in den Gesetzen abgebildet und nicht kleingeredet werden. Justiz soll Gerechtigkeit schaffen und nicht Bürger kriminalisieren. Unsere Verfassungen sollen uns nicht gängeln, sondern die Grundlage für sinnstiftende Dialoge schaffen. Echte Demokratie fusst auf einer starken Bildung, dem freien Zugang zu Wissen und der Qualifizierung von Argumenten, und dafür setzen sich die Piraten ein.

 

Als weltweit vernetzte Partei verstehen sich die Mitglieder als Weltenbürger, welche gemeinsam Verantwortung für unseren Planeten übernehmen wollen und sich nicht zu schade dafür sind, bestehende Strukturen in Frage zu stellen.

Viele halten die Piratenpartei immer noch für eine 1-Themenpartei, doch ein Blick in das Parteiprogramm zeigt, dass sich diese Partei mittlerweile ein klares Profil gegeben hat, welches weit über Digitalisierungstheme​​n hinausgeht.

Im Vergleich zu den etablierten Parteien steht der Piratenpartei in der Schweiz im Vergleich sicher viel weniger Kapital zur Verfügung. Aufgrund der Quorumshürden ist es für uns zudem schwierig, Ämter mit Politikern zu besetzen. Somit können auch weniger Sitzungsgelder für die Parteikasse generiert werden. Deshalb treten die Piraten oft in Listenverbindungen oder überparteilichen Bündnissen an.

Nichtsdestotrotz ist die Piratenpartei ein Akteur auf dem politischen Parkett der Schweiz, denn wo immer eine etablierte Partei eine Initiative lanciert, welche dem Parteiprogramm der Piraten entspricht, sind wir zur Stelle um Stimmen zu mobilisieren, Argumente zu liefern und politische Kämpfe mitzutragen.

Wenn die Piratenpartei auf Missstände stösst, welche von keiner der etablierten Parteien moniert wird, schöpft sie ihre Ressourcen und Optionen aus um die Bevölkerung zu informieren und zum Nachdenken anzuregen.

Ich fühle mich in dieser Partei wohl, weil sie kein Selbstläufer ist sondern weil jeder Parole ein ergebnisoffener Dialog vorausgeht, an dem ich teilnehmen kann. Wir wollen aus den Positionen von Minderheiten und sogenannten Querdenkern einen Mehrwert schaffen, von dem die ganze Gesellschaft profitieren kann.

Meine Parteikollegen sind eingeladen, diesen Text durch eigene Kommentare zu komplettieren.


Kommentare von Lesern zum Artikel

Information zur Abschaltung der Kommentarfunktion

Der Verein Vimentis hat sich entschieden, die Kommentarspalte zu den Blogs zu schliessen. In der folgenden Erläuterung erfahren Sie den Grund für diesen Entscheid.

Der Blog, und dazu gehört auch die Kommentarspalte, sind ein wichtiger Teil der Diskussionsplattform von Vimentis. Gleichzeitig sind Werte wie Respekt, Anstand und Akzeptanz für den Verein von grösster Wichtigkeit. Vimentis versucht diese Werte selbst einzuhalten, sowie auch auf der Website zu garantieren.

In der Vergangenheit wurden diese Werte in der Kommentarspalte jedoch regelmässig missachtet, es kam immer wieder zu nicht tolerierbaren Aussagen in den Kommentaren. Das Löschen dieser Kommentare ist heikel und zudem mit grossem Aufwand verbunden, welcher der Verein nicht stemmen kann. Zusätzlich können die Kommentare praktisch anonym verfasst werden, weswegen eine Blockierung der jeweiligen Personen unmöglich wird.

Folglich hat der Verein Vimentis entschlossen, die Kommentarfunktion abzuschalten und nur den Blog stehen zu lassen. Der Blog erlaubt es Personen weiterhin, sich Gehör zu verschaffen, ohne sich hinter einem Pseudonym zu verstecken. Die Änderung sollte die Blog-Plattform qualitative verbessern und all jenen Personen ins Zentrum rücken, welche Interessen an einer sachlichen Diskussion haben, sowie die oben erwähnten Werte respektieren.