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NEIN zum EU Entwaffnungsgesetz!

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Dass die These ab­surd ist, der­nach durch die „­Ver­schär­fung des Waf­fen­rechts“ ein sich um jeg­li­ches Recht fou­tie­ren­der „Ter­ro­ris­mus“ ein­ge­schränkt wer­den könn­te, ist natür­lich jedem auch nur ein Biss­chen nach­den­ken­den Bür­ger klar. Es muss also an­dere Gründe haben.

 

Zu beachten gilt es, dass diese „Verschärfungen“ praktisch ausschliesslich die Schweiz betreffen, da in der EU sowieso längst ein grundsätzliches Waffenverbot für Normalbürger gilt. Wer dort eine Waffe legal besitzen will, muss von den Staatsobrigkeiten explizit dazu autorisiert werden.

 

Irreführend​ ist auch die Fixierung auf den Schiesssport, wenn es um Gegenargumente geht. Natürlich sind die Sportschützen davon betroffen, aber dies ist nicht der wirklich entscheidende Punkt dieses Entwaffnungsvorhabens​.

Die persönliche Waffe ist in der Schweiz das Symbol der Bürgerfreiheit und das Symbol der Macht in Bürgerhand! Dieses Symbol und damit auch das Vertrauen in unser freiheitliches System werden mit diesem „Waffenrecht“ ganz einfach VERBOTEN!

 

Wer also vortäuschen will, dass sich eigentlich „nichts ändern“ werde, ist ganz einfach nicht informiert. Denn das Sturmgewehr wir damit explizit als „verbotene Waffe“ eingestuft. Das heisst dass alle Sturmgewehrbesitzer umgehend nach Einführung der „Verschärfungen“ eine Waffe besitzen, die „VERBOTEN“ ist! Nur eine aufgrund von entsprechenden Gesuchen von der Obrigkeit erteilte „Ausnahmebewilligung“​ ermöglicht es den Waffenbesitzern, ihr Gewehr (vorerst) noch behalten zu können.

Das gilt sowohl für Sportschützen wie auch für alle anderen Militärdienstpflicht-​Absolventen oder privaten Waffenbesitzern der Schweiz.

 

Das Akzeptieren dieses EU-Entwaffnungsrechts​ ist keine Garantie dafür, dass dieses nicht in ein paar Jahren die für die Schweiz geltenden Regelungen kassiert und unser Land, respektive seine Bürger dann vollständig entwaffnen wird. Im Gegenteil. Die besondere Situation der Schweiz würde nach kurzer Zeit als „diskriminierend“ gegenüber den EU-Bürgern gewertet und mit denselben Argumenten als zwingend eingeführt, weil sonst auch andere „Verträge gefährdet seien.

 

Das zeigt wie schlecht unsere Verhandlungsführer ihre „Arbeit“ gemacht haben. Sie haben es zugelassen, dass per sogenannte Guillotineklausel Verträge miteinander verbunden worden sind, die sachlich nichts miteinander zu tun haben. In der Schweiz würde eine solche Verknüpfung in einer Initiative wegen der fehlenden Einheit der Materie gar nicht zugelassen. Unser Bundesrat und die Verwaltung haben also bereits in den Schengen-Verhandlunge​n Massstäbe angewendet, die in der Schweiz verboten wären. Sie haben es damit schon damals verunmöglicht, dass die Schweizer über ihre eigenen Angelegenheiten in Zukunft frei abstimmen können.

 

Ein „NEIN zur EU-Waffenverbotsiniti​ative“ ist der erste Schritt zur Entflechtung solcher bürgerfeindlichen Machtansprüche.


Kommentare von Lesern zum Artikel

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44%
(9 Stimmen)
Hans Knall sagte April 2019

„Ein grauenhafter, eben beendeter Krieg hat unser liebes Schweizerland wiederum wie durch ein Wunder verschont, nicht zuletzt darum, weil wir im Jahre 1939 auf 300‘000 ausgebildete und gut schweizerisch gesinnte Schützen zählen konnten.

Daran wollen wir immer denken, den es werden wieder Zeiten kommen, da man unsere Schützen mit der umgehängten Waffe scheel belächelt oder gar anpöbelt“

(Zitat General Henri Guisan, Mai 1945)


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27%
(11 Stimmen)
Hans Knall sagte March 2019

Gottfreid Keller, Sonnett: Warnung.

Ja, du bist frei, mein Volk! – von Eisenketten;
Kein Fürst, kein Adel schmiedet dir die Bande;
Frei von der Hörigkeiten alter Schande;
Und fröhlich magst du deinen Wohlstand betten.

Doch nicht kann dies dich vor der Knechtschaft retten,
Der schwarzen – die im weißen Schafsgewande
An allen Türen lauscht im Schweizerlande,
Sich​ als Polyp an jedes Herz zu kletten!

Wenn du nicht tapfer magst den Geist entbinden
Von alles Dunsts erstickender Umhüllung,
Nicht tapfer um der Seele Freiheit ringen:

So wird der Feind stets offne Tore finden,
All deiner Hoffnung rauben die Erfüllung,
Und jede Knechtschaft schliesslich wiederbringen!


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33%
(9 Stimmen)
Hans Knall sagte March 2019

Wie offensichtlich ist, argumentieren die Befürworter des EU-Waffenverbots praktisch ausschliesslich mit der sachfremden Behauptung, es gehe dabei um den Erhalt des Schengen- oder des Dublinvertrages. Das ist falsch!

Denn am 19. Mai 2019 stimmen wir über ein Referendum zur Einführung eines neuen Waffenverbotsrechts ab. Die Frage wird lauten: Wollt Ihr die Änderungen der Verordnung über Waffen, Waffenzubehör und Munition (Waffenverordnung, WV) vom 2. Juli 2008 annehmen? Ja oder Nein.
Die vorgesehenen Änderungen sind hier aufgeführt:
https://​www.ejpd.admin.ch/dam​/data/fedpol/sicherhe​it/waffen/schengen-be​sitzstand/2018-11-30/​vorentw-d.pdf

Es geht dabei um ein generelles Verbot von Handfeuerwaffen in der Schweiz und die Auflistung von möglichen Ausnahmebewilligungen​, welche den Bürgern nur noch unter ausufernden Auflagen erteilt werden. Der entscheidende Artikel lautet:

„Art. 9b Gültigkeit von Ausnahmebewilligungen​(Art. 5 Abs. 6 WG)
Soweit die Bestimmungen dieses Kapitels nichts anderes vorsehen, können Ausnahmebewilligungen​ nach Artikel 5 Absatz 6 WG nur in schriftlich begründeten Einzelfällen, für eine bestimmte Person und grundsätzlich nur für eine einzige Waffe, einen einzigen wesentlichen Waffenbestandteil, einen einzigen besonders konstruierten Waffenbestandteil oder ein einziges Waffenzubehör eines bestimmten Waffentyps erteilt werden. Sie sind zu befristen und können mit Auflagen verbunden werden.“

Wer das nicht will, stimmt „NEIN zum EU Waffenverbot“ am 19. Mai 2019!


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40%
(10 Stimmen)
Simon Matt sagte March 2019

JA zum Waffenrecht heisst JA zu Schengen/Dublin. Mit der Annahme verhindern wir, zwei Abkommen zu verlieren, die der Schweiz sehr viele Vorteile gebracht haben.

Schengen verbessert die grenzüberschreitende Polizeiarbeit massiv und erhöht so die Sicherheit in der Schweiz.

Dank Schengen können wir uns in Europa frei bewegen, ohne lange Staus und mühsame Kontrollen an den Grenzen.

https://w​affenrecht-schengen-j​a.ch/argumente/


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50%
(14 Stimmen)
Herbert von Vaucanson sagte March 2019

Dass die Waffe ist in der Schweiz das Symbol der Bürgerfreiheit und das Symbol der Macht in Bürgerhand sein soll, wäre mir neu, Herr Knall. Zudem ist schleierhaft, was sie mit "persönlicher" Waffe meinen? Welche Waffe ist persönlich? Und welche unpersönlich? Der Grossteil der Schweizer Bevölkerung bekommt vom Staat nämlich gar nie eine Waffe ausgehändigt, weil er keinen Militärdienst leistet. Und auch viele Diensttuende behalten ihre Waffe nach Dienstende nicht.

Die Waffe taucht auch nicht in der Schweizer Flagge, nicht im Schweizer Wappen, nicht im Schweizer Psalm und als Symbol auch nicht in der Bundesverfassung auf. Letzte besagt einzig, dass der Bund "Vorschriften gegen den Missbrauch von Waffen, Waffenzubehör und Munition" erlässt. Das ist gemäss dem Schweizer Volkswillen also der Auftrag des Bundes in punkto Waffen. Nichts anderes.

Als Andenken an die Geschichte der Schweizerischen Eidgenossenschaft ist eine Halbautomatik zudem sowieso gänzlich ungeeignet. Eine Hellebarde wäre da schon die bessere Wahl. Der geschichtsbewusste Eidgenosse weiss das. Sie nicht?

Falls Sie am Ende für Ihr persönliches Glück trotzdem weiter ein Sturmgewehr zuhause aufbewahren wollen, dürfen Sie das auch weiterhin. Falls Sie Ihres aus dem Militärdienst übernommen haben, müssen Sie dafür auch gar nichts tun. Ansonsten müssen Sie es (abhängig von der Magazingrösse) lediglich melden. Das war's dann auch schon.


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50%
(12 Stimmen)
Simon Matt sagte March 2019

Ein Nein zum revidierten Waffenrecht am 19. Mai würde den Tourismus in der Schweiz hart treffen. Für viele Gastbetriebe waren die Vorteile der Schengen-Mitgliedscha​ft in den letzten Jahren überlebenswichtig.
W​enn die Schweiz am 19. Mai Nein sagt zur Änderung des Waffenrechts, fällt sie automatisch aus dem Schengener Visa-Verbund. Auf ihrem Europatrip müssten indische, chinesische und arabische Reisende fortan wieder ein separates Visum für die Schweiz lösen – ein Zusatzaufwand, den wahrscheinlich viele nicht auf sich nehmen werden. Schliesslich gibt es ja auch in unseren Nachbarländern schöne Städte und verschneite Alpengipfel. Gemäss hotelleriesuisse drohen der Branche damit Verluste von bis zu 500 Millionen Franken pro Jahr.

https://waffenrec​ht-schengen-ja.ch


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