Finanzen, Steuern > Staatsausgaben, Budget,

Beamten-Rekord in Bundesbern! Warum?

Artikel weiterempfehlen

Stimmen Sie dem Artikel zu?
Melden Sie sich an und bewerten Sie diesen Artikel!

Warum steigt der Stel­le­ne­tat bei der öf­fent­li­chen Ver­wal­tung ständig?

Zum einen ist es die Folge neuer, gesetzlich vorgeschriebener Aufgaben, zum andern wegen der Unfähigkeit, Stellen dort abzubauen, wo sie nicht mehr nötig sind. Oft sind auch die Gesetzgeber (Parlamente und Exekutiven) zu bequem, alte Rechtsvorschriften den neuesten Entwicklungen anzupassen. Bevor neue Stellen bewilligt werden, sollte eigentlich immer zuerst nach Kompensationsmöglichk​eiten gesucht werden.


Kommentare von Lesern zum Artikel

[ Neuen Kommentar verfassen ]

40%
(10 Stimmen)
jan eberhart sagte November 2019

NIchtsdestotrotz bleibt ein Job Bei Bund+Kanton+Gemeinde immer noch sicherer, weil hier Umstrukturierungen und Entlassungen seltener sind als in der Privatwirtschaft.

​Ob nun mit oder ohne speziellen Status.

Der Staat mit der sicheren Einnahmequelle "Steuer" und als ein Objekt, das schlecht betrieben und gepfändet werden kann, muss weniger auf das Geld schauen als Privatunternehmen, dass sich einem "Wettbewerb ausrichten muss und "profitabel" sein muss.

Ein Staat muss weniger zwingend Gewinne schreiben und die Schulden tief halten.

Natürlich drängt das calvinistische Weltbild dazu, nicht über die Stränge zu schlagen und nicht zu überborden.




Verstoss melden
Ihre Meinung dazu?
Melden Sie sich an und bewerten Sie diesen Kommentar!



36%
(11 Stimmen)
Georg Bender sagte November 2019

Staatsangestellte machen auch Mist, äh bringen das vorhandene Geld in Umlauf!
Das Staats- und Sozialquoten-Rückflus​ssystem, welches in keinster Weise im Einklang mit den Auswirkungen der Geldschöpfung in Umlage, steht, ist die Begründung dafür!
Das infizierte Phantom Steuer- und Sozialzahler, als Geldbote der Ausgaben des Staates, sind dafür verantwortlich. Keiner fragt, warum sein Lohn nicht auch via einem "Treuhänder" auf sein Bankkonto fliesst?

Die Dummheit, nicht zu verwechseln mit dumm (Adjektiv) trägt eben viele Blüten!


Verstoss melden
Ihre Meinung dazu?
Melden Sie sich an und bewerten Sie diesen Kommentar!

69%
(13 Stimmen)
willi mosimann sagte November 2019

Herr Schneider,
Beamte gibt es seit längerer Zeit nicht mehr.

Am 14. Dezember 1998 legt er Botschaft und Entwurf zum Bundespersonalgesetz vor. Das Parlament betont, wie wichtig Flexibilität und Wettbewerbsfähigkeit sind. Bundesrat Kaspar Villiger bringt es am 5. Oktober 1999 auf den Punkt: „Wenn sich die Gesellschaft und Wirtschaft verändern, muss sich auch der Staat anpassen, dann müssen sich auch seine Organisationen und muss sich sein Handeln verändern."

Zentra​ler Bestandteil des Gesetzes, das am 24. März 2000 verabschiedet wird, ist die Abschaffung des Beamtenstatus: Die Wahl für eine Amtsdauer wird durch eine kündbare öffentlich-rechtliche​ Anstellung ersetzt. Damit gelten nun seit über zehn Jahren die Bestimmungen des OR, sofern das Bundespersonalgesetz nichts anderes vorsieht.


Verstoss melden
Ihre Meinung dazu?
Melden Sie sich an und bewerten Sie diesen Kommentar!

Seite 1 von 1

Neuen Kommentar verfassen

Sie müssen als User, Newsletter-Abonnent oder Gönner von Vimentis oder bei Facebook registriert sein, um auf diese Seite zugreifen zu können. Bitte loggen Sie sich ein oder registrieren Sie sich kostenlos:

Auf Vimentis direkt einloggen..
 
 ... oder mit Ihrem Facebook-Account
 
E-Mailadresse:
Passwort:

Haben Sie Ihr Passwort vergessen?